Wie Bilddatenbank einfach und inkrementell online sichern?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

gelenkpfanne

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Liebe alle,
ich hänge gerade an der Frage, wie ich meine Bilder möglichst einfach und ohne größeren Verwaltungsaufwand irgendwo nichtlokal, d.h. online sichern kann? Mir geht nur um eine Sicherung für den Fall der Fälle, ich habe nicht vor, online irgendein größeres Brimborium (teilen, bearbeiten, taggen, sortieren) zu veranstalten.

Ich bin auf Picturelife gestoßen, dass gefällt mir gut, scannt mittels Programm auf dem Mac vorgegebene Ordner und auch Aperture-Datenbanken und lädt neue Bilder automatisch hoch. Es werden auch RAW-Dateien und Videos berücksichtigt. Unendlich Speicher gibt es für 120$/Jahr, ist also bezahlbar. Was mich irgendwie stört, dass (nur) RAW-Dateinen der Lightroom-Datenbanken hochgeladen werden, aber keine bearbeiteten Bilder. Wären alle Bilder weg, müsste ich komplett neu entwickeln.

Die zweite Variante ist die Sicherung über Flickr. Mit dem Programm Uppr kann man auch vorgegebene Ordner scannen und automatisch hochladen. Flickr nimmt aber keine RAW-Dateien, Videos und auch keine Aperture-Datenbanken, ich muss also vorher exportieren, ist also mit etwas mehr Aufwand verbunden. Hier ist der Vorteil (und gleichzeitig Nachteil), im Notfall schon bearbeitete Fotos zu haben. Auch bietet Flickr ein Terrabyte Speicher kostenfrei an, das dürfte etwas reichen.

Kennt jemand andere, ähnliche Varianten der Online-Fotosicherung? Nein, ich möchte mir selbst keinen Server irgendwo hinstellen, sondern suche etwas für mich unkomliziertes.
 
Anzeigen
Hallo,

Die zweite Variante ist die Sicherung über Flickr. [...]

mal von der ganzen Abhöhrgeschichte abgesehen, dir ist schon klar das Du die Bildrechte zu großen Teil an Yahoo abgibst? Zudem ich den USA meine Daten bestimmt nicht mehr anvertraue.

Auch bietet Flickr ein Terrabyte Speicher kostenfrei an, das dürfte etwas reichen.
[...]
Kennt jemand andere, ähnliche Varianten der Online-Fotosicherung? Nein, ich möchte mir selbst keinen Server irgendwo hinstellen, sondern suche etwas für mich unkomliziertes.

Ja, 2 Festplatten mit USB3 Dock, die man zusätzlich alle 3 Jahre um kopiert damit die Magnetisierung aufgefrischt wird.

Es gibt schön kleine Docking Gehäuse die auf jedem Schreibtisch platz finden. Die Platten können per Schalter als JBOD (Spanning/Single) konfiguriert werden. Auf dem Rechner siehst Du zwei Laufwerke auf die die Backups geschaufelt werden. daran ist nichts kompliziert. Warum man seine Backups ans andere Ende der Welt kopieren möchte verstehe ich nicht.

http://www.amazon.de/dp/B00I3M72HG/?tag=netzwfotognik-21

MfG Thomas
 
Kommentar
Liebe alle,
ich hänge gerade an der Frage, wie ich meine Bilder möglichst einfach und ohne größeren Verwaltungsaufwand irgendwo nichtlokal, d.h. online sichern kann?

Kennt jemand andere, ähnliche Varianten der Online-Fotosicherung? Nein, ich möchte mir selbst keinen Server irgendwo hinstellen, sondern suche etwas für mich unkomliziertes.

wenn du ein unixoides OS hast:
rsync
script basteln, als cron job einrichten, fertig.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rsync
 
Kommentar
In der Windows (8) Welt gibt es nichts einfacheres als onedrive (ehemals Skydrive).
Für inzwischen 1,99€ pro 100 GB im Monat auch noch eine recht günstige Lösung. Bietet Apple nicht eine vergleichbare Cloud-Lösung an?

Dropbox ist dazu natürlich auch immer eine Alternative.
 
Kommentar
mal von der ganzen Abhöhrgeschichte abgesehen, dir ist schon klar das Du die Bildrechte zu großen Teil an Yahoo abgibst? Zudem ich den USA meine Daten bestimmt nicht mehr anvertraue.
[...]
Warum man seine Backups ans andere Ende der Welt kopieren möchte verstehe ich nicht.

Mir geht´s tatsächlich ausschließlich um eine automatische externe Sicherung. Bei Flickr sind meine Bilder als privat gespeichert und sollten nicht einfach so im Netz zu finden sein. (Hoffe ich doch mal...) Ob ein NSA-Fuzzi sich meine Babyfotos ansieht, ist mir erstmal zweitrangig.
Sollte im Extremfall meine Hütte brennen oder eine Bombe drauffallen, hätte ich wenigstens noch meine Fotos.


wenn du ein unixoides OS hast:
rsync
script basteln, als cron job einrichten, fertig.

Hab ich. Trotzdem verstehe ich das nicht. Deshalb suche ich was (für Ungeübte) einfaches.


Dropbox ist dazu natürlich auch immer eine Alternative.

Der Speicherplatz ist bei Dropbox auf 100, 200 oder 500GB begrenzt. 500GB würde sicher ersteinmal reichen, aber 50€ im Monat ist mir zuviel.
 
Kommentar
Hallo,

Mir geht´s tatsächlich ausschließlich um eine automatische externe Sicherung. Bei Flickr sind meine Bilder als privat gespeichert und sollten nicht einfach so im Netz zu finden sein. (Hoffe ich doch mal...)

die Bildrechte trittst Du damit trotzdem an Yahoo ab.

Ob ein NSA-Fuzzi sich meine Babyfotos ansieht, ist mir erstmal zweitrangig.

Ja gut, das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Sollte im Extremfall meine Hütte brennen oder eine Bombe drauffallen, hätte ich wenigstens noch meine Fotos.

Vor Datenverlust bist Du bei einem Clouddienst auch nicht 100% sicher. Der einzige Grund für mich Fotos online bereit zu stellen, wäre das ich sie überall verfügbar habe, oder sie anderen Menschen zeigen möchte. Sonst sehe ich keinen Grund einen Dienstleister zu beauftragen mir eine Festplatte zu vermieten, um mir noch die Rechte an meinen Daten zu beschneiden.

Sollte die Hütte mal brennen, hilft eine HD mit den wertvollsten Fotos auszulagern.

MfG Thomas
 
Kommentar
Kennt jemand andere, ähnliche Varianten der Online-Fotosicherung? Nein, ich möchte mir selbst keinen Server irgendwo hinstellen, sondern suche etwas für mich unkomliziertes.

Das "Turn-Schuh-Backup" :D.

Die Daten werden nach und nach auf verschiedene externe Festplatten kopiert (z.B. Dockingstation für 2,5/3,5'er HDDs) und dann zu Fuß außer Haus gebracht (Verwandte, Arbeit, etc.).

Ein derartiges Backup hilft gegen Brand, Blitzeinschläge, Wasserschäden & Einbrüche jeglicher Art und zudem auch gegen das eigene menschliche Versagen, wenn in der Hektik gleich das Backup auch noch beschädigt wird ;).
 
Kommentar
Mal abgesehen davon dass ich alle hier geauesserten Bedenken zu
Online Sicherungen teile:
schon mal ueberlegt wie lange es dauert 100 Gb hochzuladen und im Notfall wieder zu bekommen.
Ansonsten sind saemtliche Befuerchtungen zur Cloud bisher eher uebertroffen worden. Und die Zukunft ist noch nicht vorbei.

Turnschuhbackup und ich bin Herr meiner Dinge!
 
Kommentar
Da stimme ich zu. Aber meine (hobbymäßig) erstellten Bilder veröffentliche ich sowieso auf Flickr. Die Raws dazu werden in Skydrive gesichert.

Mein Skydrive sichert sonst noch meine Musik. Sensible dokumente verschlüssele ich grundsätzlich.

Ich habe vor ca. 2 Monaten die erste Sicherung dieser art erstellt. ca. 300 Gigabyte an Daten waren innerhalb weniger tage hochgeladen (Rechner einfach mal durchlaufen lassen), der Download dauert dank meiner 50 MBit-Leitung auch nur ein paar Stunden.

Das Turn-Schuh-Backup (das ich ebenfalls bis vor kurzem benutzt hab), ist halt erheblich aufwendiger, der TE wollte es ja möglichst einfach.
 
Kommentar
Ich hab gelesen Yunio bietet 1 TB gratis, ich habe keine Ahnung was da zum Thema Datensicherheit zu sagen ist.

2,5er USB 3.0 Platten kosten nicht die Welt. 2 TB gibts für ca 100 EUR. Die Dinger benötigen keinen eigenen Stromanschluss und eine Datensicherung geht recht fix. Ich glaube pro Stunde gefühlte 100GB, oder ähnlich. Anschließend kann man die Sicherung unter Verschluss halten. Wer es ganz sicher mag, kann sie mit ins Bankschließfach legen. Hat man zwei Platten, kann man bei passender Gelegenheit gegen die aktuellste Sicherung tauschen.
 
Kommentar
Hallo,

könnten sich die mehrfachsicherer im nikonforum nicht gemeinsam einen bunker kaufen? :fahne:
diesen "Bunker" (im übertragenen Sinne) hätte es fast gegeben. Ein aktueller Admin des NF-F, der namentlich nicht genant werden will :)rolleyes:), hat das schon vor über 8 Jahren angeregt. Die Anfänge sind hier im NF-F noch zu finden (http://www.nikon-fotografie.de/vbul...e-langzeit-archivierung-digitaler-bilder.html siehe vor allem auch Beitrag #60). Später wurde das immer wieder mal thematisiert. Anfangs als Non-Profit-Selbsthilfegruppe geplant, später (als klar war, dass dies nicht funktioniert) in Form einer Gewerbeanmeldung, eines Projektes mit solidem Businessplan, einem ausgereiften wirklich pfiffigen, technischen Konzept, Gesprächen mit einer Bank und mit zwei Software-Entwickler zur Realisierung. Ziel war eine superbillige, supereinfache, supersichere Archivierung von Bildmaterial für möglichst vieler Fotografen.

Der Prototyp lief soweit. Das Web-Portal mit der Online-Verwaltung der Kundenkonten gibt es heute noch. Der letzte Kraftakt wäre gewesen, dies als Produkt zu etablieren. Und da bekam der Initiator angesichts der aufkommenden Clouds und der zurückgeogenen Zusagen einiger Interessenten kalte Füße und zog die Notbremse.

Heute, viele Jahre später muss man sagen, dass sich die Online- und Cloud-Lösungen insbesondere auch preislich nicht so entwickelt haben, wie sich das damals andeutete. Auch die strikte Abschottung der archivierten Bilddaten vom Internet wäre heute ein besonderes Qualitätsmerkmal, das damals eher als Mangel eingestuft wurde. So kann man sich irren.

Ciao
HaPe
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten