Wer würde das neue Sigma (28-105/2.8) für was nutzen?

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HaDiDi

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Nachdem Canon vor einiger Zeit ein 24-105/2.8 vorgestellt hat, hat Sigma nun ein ähnliches Objektiv im Angebot. Es beginnt erst bei 28mm (was für Portraits und Events ausreichen sollte), ist dafür aber gut 300g leichter, als das Canon und kostet die Hälfte.

Trotzdem ist das Sigma mit knapp 1000g auch schon schwer (so als Immerdrauf) und mit 1650€ liegt es in einer Preisklasse, wo es einige Alternativen gibt. Als Alternativen sehe ich ein 24-120/4, das Tamron 35-150 2-2.8, aber auch ein 28-75 in Kombination mit einer Festbrennweite 100/2.3 obenrum. Wenn man zu zwei Objektiven greift, kann man sogar einen größeren Brennweitenbereich mit 2.8 in dieser Preisklasse abdecken.

Das neue Sigma ist zu schwer, um damit einen ganzen Tag, als Immerdrauf, rumzulaufen. Im Studio kann ich auch mal ein Objektiv wechseln, da komme ich mit zwei Objektiven besser zurecht. Wer also braucht so ein Objektiv?

Eigentlich nur jemand, der genau diesen Brennweitenbereich nutzen möchte, der keine Zeit hat ein Objektiv zu wechseln und der fast nur bei 2.8 fotografiert. Und der die 28mm unten braucht, sonst könnte er ja auch zum etwas günstigerem Tamron 35-150 greifen, welches zudem noch eine etwas bessere Bildqualität haben soll.

Damit eröffne ich mal die Diskussion um die Einsatz-Situationen für so ein Zoom. Und wer ist begeistert und würde es kaufen, wenn es das neue Sigma auch für Z-Mount geben würde?
 
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Christopher Frost hat das 28-105 wie auch die beiden 35-150mm getestet.
Das 28-105 wird halt je nach Brennweite auch abgeblendet in den Ecken nie perfekt scharf. Nicht schlecht, aber eben doch deutlich weniger als z.B. das Tamron. Als Universallinse, mit der man auch gerne mal Landschaft etc fotografiert, ist es weniger ideal, vielleicht ist an einem 24 MP Body der Unterschied kleiner als an den 42 MP aus dem Review.
Das Samyang ist grade am langen Ende am Rand auch was schwächer als das Tamron, wird abgeblendet ähnlich wie das Sigma.

Die beiden 35-150mm haben die interessanten f/2.0 bei 35mm. Das ist ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist, wenn es um Freistellen geht.

Das Sigma gibt es für L Mount, das Samyang auch. Für Sony E gibt es alle drei.

Ich weiss nicht. Wenn ich mir ein 1kg schweres Universalzoom kaufe, dann erwarte ich grade für Landschaft etwas mehr. Das Freistellen macht das Sigma hingegen gut, Bokeh angenehm. Das machen die 35-150mm aber auch, bei 35mm sogar noch besser.
Das Sigma geht damit Richtung Hochzeit/Reportage aber auf beengtem Raum, wenn einem die 35mm unten nicht immer reichen und man nicht dauernd wechseln will.

Preislich liegt das Tamron nur wenig unter der UVP des Sigma, damit wird der Strassenpreis vom Sigma wohl mal was tiefer sein als der vom Tamron. Das Samyang ist deutlich günstiger.

Als universelles Objektiv für alle Zwecke würde ich nur das Tamron nutzen wollen. Es ist abgeblendet in den Ecken das beste der drei. Und 150mm lassen eher einen Verzicht auf noch ein Telezoom zu, als 105mm. Kein Telezoom nötig relativiert das Gewicht etwas. Oder wenn man doch mal mehr Brennweite braucht, geht mit 45 MP und der hohen Schärfe des Tamrons auch 35-150 und 400/4.5.
28mm reicht zumindest mir ebenso wenig wie 35mm. Unten muss sowieso was dazu. Die mir wichtigen 35mm haben beide.

Anderseits muss ich ganz ehrlich sagen: Ich finde die Kombination 24-120/4 und 35/1.4 noch attraktiver. Liegt hier bei uns in er Schweiz etwa gleichauf preislich mit dem 35-150mm. Kamera und Objektiv sind deutlich leichter, wenn sie am Tragriemen um den hals hängen. Gesamtgewicht ca. 1050g.
Dank 24mm wechselt man deutlich weniger oft zum SWW. Bei typischen Portraitbrennweiten stellt f/4 gut genug frei für sehr Vieles. Und bei 35mm ist f/1.4 eben ein Argument, wenn man wirklich freistellen will.
Etwas Freistellen bei 35mm ohne Objektiv wechseln? Ja, auch das ist mir wichtig, aber in einer ganz anderen Kombination. Dann will ich unten 16mm oder weniger. Also für Stadtausflüge, wo man auch mal ein Portrait machen will mit recht viel vom Menschen drauf, aber immer noch ein wenige Freistellung zumindest bei Hintergrund, der das recht einfach macht. Sowas baut Nikon ja schon lange nicht mehr, dafür muss man heute zu Sony oder Canon.
 
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Ich gehöre zur "4er"-Fraktion, und das seit dem Kauf meiner Z6 mit ihren Highiso-Eigenschaften erstrecht. Für mich ist mein Z24-120 die perfekte Linse. Der Grat, wo 2,8 einen echten Vorteil bringen, ist schmal. Ich sehe als Anwender den Hochzeitsfotografen, der heutzutage in einem Job Porträt und Reportage unter einen Hut bringen muss. Da könnten solche Linsen entscheidende Vorteile bringen. Im Zweifelsfall würde ich allerdings das Tamron nehmen, weil es es hinsichtlich der Lichtstärke noch konsequenter ist.
 
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Das Teil ist wieder mal ein typischer Sigma-Klotz, noch knapp 200g schwerer als mein Z 24-70 f2,8S, das mir eigentlich schon zu schwer ist und das ich auch eher im unteren Bereich nutze. Sigma und Nikon Z ist bislang ohnehin keine tolle Verbindung. Es gibt ja bislang nur die drei DX-Festbrennweiten. Das eigentlich interessanteste, das 16 mm, ist ein relativ schwerer Klotz. Gerade weil das kurze Auflagenmaß keine Retro-Konstruktion bei Weitwinkel erforderlich macht, wäre das deutlich leichter zu realisieren gewesen. Das 56er hingegen, ist schön leicht, aber auch teuer, verglichen mit dem Viltrox, das zwar optisch nicht ganz so gut ist, aber auch nur die Hälfte kostet.

Das SIGMA 18-50mm F2,8 DC DN | Contemporary hätte ich sofort gekauft, da Nikon bislang für Z DX nur Dunkelzooms anbietet, aber gerade das bringt Sigma nicht, warum ahnt der Himmel. Ich weiß nicht, wieviel Geld Sigma zurzeit mit Nikon Z verdient, kann mir jedoch so nicht vorstellen, dass sie reich dabei werden können. Kenne aber auch nicht die Interaktionen zwischen Sigma und Nikon (Lizenzen etc).

Das neue Sigma 28-105 würde ich nicht kaufen, wenn es mit Z-Bajonett käme.
 
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Habe ja bekanntlich das Tamron 35-150 und bin sehr zufrieden damit. War damals auch ein bißchen am Grübeln, ob ich nicht lieber das Samyang für deutlich weniger Geld kaufen sollte, aber ein paar Testvideos später war der Kauf des Tamrons entschieden. Will sagen, das Sigma 28-105 fixt mich gar nicht an.
 
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Ich würde das 28-105 für Events wie Hochzeiten, div. Feste etc. nutzen. 35mm wären mir für unten rum viel zu wenig an Bildwinkel weshalb ich entsprechende Objektive bisher nicht in Betracht gezogen habe. Mit 28mm könnte ich leben. Aber es würde mir mit 105mm oben rum zu kurz werden. D.h. es müsste ohnehin ein zweites Objektiv dazu kommen. Und da bin ich mit 24-70/70-200 schon versorgt.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ja, wenn man eine Zwei-Objektiv-Lösung nicht grundsätzlich ausschließt, dann ergeben sich sehr viel mehr Kombinationen.

Ich greife dann zum Tamron 20-40/2.8 in Kombination mit dem Tamron 70-180/2.8 G2. Preislich etwa gleich zum neuen Sigma, aber deutlich variabler.

Das Sigma macht eigentlich nur Sinn, wenn man genau diesen Brennweitenbereich braucht und keine Zeit zum Objektivwechseln hat.
Für einen (ziellosen) Fotowalk wäre mir das Objektiv zu schwer.
 
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