bob-emsland schrieb:
... verstehe ich es richtig ... abgesetzter externer Blitz ... über die D200 ansteuern OHNE ISO raufzudrehen :kaffee: ..?
... und das Licht reicht aus ..?
Hallo Bruno,
der Blitz steht ja nicht weit vom Objekt weg (egal ob auf der Cam oder losgelöst - bei so einem kleinen Objekt wird er ja kaum über 1m weg vom Tropfen sein). Da die Beleuchtungsstärke mit der Entfernung im Quadrat ab- bzw. zunimmt, kannst du dir selber ausrechnen, wie stark der Blitz sein muss.
Beispiel: Dein Blitz kommt bei ISO xxx und Blende 4 8 Meter weit (was nur ein Beispiel, aber bei 100-200 ISO kein besonders überragender Wert ist

), dann kannst du:
wenn du nur 5,6m statt 8m weit blitzen willst bis Blende 5.6 gehen
bei 4m Reichweite bis Blende 8,
bei 2,8m bis Blende 11,
bei 2m bis Blende 16,
bei 1,4m bis Blende 22,
und bei 1m bis Blende 32.
Machst du die Blende weiter auf, regelt der Blitz entsprechend runter, was er über die Leuchtdauer macht (Voraussetzung: ein TTL- oder der A-Modus).
Also, Blende im Beispiel wieder auf:
Blende 32 -> volle Pulle
Blende 22 -> halbe Leuchtdauer
Blende 16 -> 1/4 Leuchtdauer
Blende 11 -> 1/8
Blende 8 -> 1/16
Blende 5.6 -> 1/32 ...
In der Bedienungsanleitung deines Blitzgerätes kannst du die tatsächlichen Werte lesen: Reichweite bei voller Leistung, Leuchtdauer bei voller Leistung, minimale Leuchtdauer. In der Regel ist bei Aufsteck-Blitzen schon die maximale Leuchtdauer kürzer als die kürzeste Verschlußzeit der Kamera, sodass du den Einfrier-Effekt auf jeden Fall mit jedem handelsüblichen Aufsteckblitz hinbekommst. Und bei so kurzen Leuchtdauern ist der Blitz auch schnell wieder schussbereit, sodass auch die kleine Serie kein Problem sein sollte. Probier's einfach mal

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