Welches Zoom zur D7000?

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Heinz164

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Hallo Zusammen,

ich bin hier neu und habe auch schon etwas im Forum gestöbert, aber leider keine klare Antwort auf meine Fragen gefunden. Deshalb stelle ich hier mal mein Anliegen ein, um Eure Meinung zu hören.

Bisher habe ich mit der Kompakt-Kamera "Canon PowerShot G9" fotografiert, komme damit aber immer wieder an die Grenzen, wo das Fotografieren eigentlich erst beginnt. Deshalb möchte ich mir nun eine DSLR zulegen. Nach langem Abwägen hätte ich mich jetzt auf die D7000 festgelegt (Gehäuse < 900,- Euro). Jetzt beginnt die Suche nach einem passenden Objektiv, was aber nicht so einfach ist, weil sich meine Wünsche (Brennweite 15-100mm, Blende 2.8; und das ganze < 1.200,- Euro) mit den technischen und finanziellen Gegebenheiten nicht vereinbaren lassen (Limit für Gehäuse + Objektiv bei ca. 2000,- Euro).

Da ich mir nicht auf Anhieb einen Satz von Objektiven leisten kann, brauche ich zunächst mal ein "immer drauf" Objektiv, mit dem ich die nächste Zeit auskommen muss (später werden noch Weitwinkel, Tele und Macro dazukommen). Mein Einsatzbereich liegt hauptsächlich bei der Landschaft- und Portrait-Fotografie, sporadisch auch bei Sportaufnahmen. Da ich gerne mit Licht spiele, sind auch Nachtaufnahmen mit längeren Belichtungszeiten ein großes Thema. Die Architektur-Fotografie ist eher weniger relevant (nimmt man halt so mit, wenn sich die Gelegenheit bietet).

Nun zu meinen Fragen:

1.) Zunächst noch eine Frage zur D7000:
In vielen Foren liest man über Autofocus-Probleme bei der D7000 (Einträge sind allerdings schon älter). Ist dies immer noch ein Problem, oder wurde hier inzwischen von Nikon nachgebessert? Diese Frage verunsichert mich noch etwas bei der Entscheidung für die D7000.

2.) Da ich mir den späteren Umstieg auf eine Vollformat-Kamera offenhalten möchte, tendiere ich dazu, mir entsprechende Objektive zuzulegen. Sind die FX-Objektive auch uneingeschränkt für den kleineren APS-C Sensor geeignet (habe auch diesbezüglich im Internet gelesen, dass Vollformat-Objektive teilweise nicht dieselbe Qualität auf den kleineren Sensor bringen)?

3.) In die nähere Auswahl sind folgende Objektive gekommen:
- Nikkor AF-S 24-70/2.8 G ED (eigentlich zu teuer und zu schwer)
- Nikkor AF-S DX 17-55/2.8 G IF-ED (reicht mir die Brennweite? Ist kein Vollformat)
- Nikkor AF-S DX 16-85/3.5-5.6 G ED VR (Brennweite ok, aber keine große Lichtstärke und nicht die besten Kritiken, ebenfalls kein Vollformat)
- Nikkor AF-S 24-120/4 G ED VR (Brennweite ideal, Lichtstärke akzeptabel, gute Kritiken, aber leider große Verzerrungen)

Welche der oben genannten Objektive würdet Ihr mir empfehlen (meine Bedenken in Klammern; die Beiträge hier im Forum zum 24-120er Objektiv habe ich bereits gelesen)?
Oder habt Ihr noch andere Vorschläge, an die ich noch nicht gedacht habe?

4.) Gibt's evtl. gleich- oder höherwertige Objektive von Drittherstellern (Tamron, Sigma, Tokina, etc.)?


Schon mal vielen Dank für Eure Antworten
Heinz
 
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Wie Du richtig erkannt hast: Was Du willst, das gibt es nicht.
Also kauf dir die D7000 mit dem 18-105er, dazu das AF-S 1.8/50er, fang an damit zu photographieren und in 6 Monaten weißt Du dann welches dein nächstes Objektiv sein soll.

Gruß
Dirk
 
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Hallo Heinz,

ich besitze die D7000 seit Mai 2011 und habe bislang kein einziges der im Internet beschriebenen Probleme festgestellt. Und ich glaube, dass es der großen Mehrheit der D7000 Anwender ebenso geht. Aber: Die posten das nicht, weil der Informationsgehalt der Aussage "Alles in Ordnung!" ihnen zu gering erscheint.
Was die Auswahl der Objektive angeht, so gibt es aus meiner Sicht zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen.
1. Möglichkeit: Anhand von Berichten und Tests im Internet stelle ich mir eine bestmögliche Auswahl an Objektiven zusammen. Da würde dann das Nikkor AF-S 24-70/2.8 G ED ebenso dazugehören, wie das 70-200/2.8 VR II und das Micro-Nikkor 105/2.08 und weitere noch lichtstärkere Festbrennweiten, mindestens ein Weitwinkelzoom und.....
So würde ich einige Tausend Euro investieren und besäße (auch bei einigen Postern in diversen Foren) ein super Image ob der Klugheit meiner Überlegungen und der Wertigkeit meines Equipments.
2. Möglichkeit, und so habe ich es getan, von der analogen Nikon-Spiegelreflexfotografie über den Umweg über eine Canon Powershot zur D7000 kommend: D7000 mit dem Kit-Objektviv 18-105mm kaufen und fotografieren. Dabei konnte ich feststellen, dass das Kitobjektiv für seinen Preis ausgezeichnete und im Vergleich zu anderen Objektiven gute Leistung zeigt und zugleich konnte ich dessen Grenzen austesten und feststellen, welche Brennweiten für meine Art der Fotografie am wichtigsten sind. Dort, wo ich an Grenzen stoße, bessere ich dann nach. Zunächst habe ich mir das Micro-Nikkor 40/2.8 zugelegt, knackscharf, Brennweite so, dass Bilder entstehen, die vom Bildwinkel her ungefähr meinem alten analogen Nikon 50mm Objektiv entsprechen. Als Gimmick dabei, die Makro-Funktion. Und dann kam kein weiteres Objektiv sondern erst einmal ein vernünftiges Stativ und momentan widerstehe ich dem Wunsch, mir ein 70-300/4-5,6 (von Tamron), das ich in den letzen zwölf Monaten einmal wirklich gebraucht hätte, zuzulegen. Stattdessen habe ich festgestellt, dass mir ein Micro-Nikkor 105mm vermutlich viel häufigere und bessere Dienste leisten würde.

Auf diesem Weg habe ich bisher viel Geld gespart und mich intensiv mit meiner Art des Fotografierens beschäftigt. Was nützten mir zehn Spitzenobjektive, von denen 8 meistens im Schrank stünden. Aber zugegeben: Der Impuls des Habenwollens ist bei mir immer wieder groß, vor allem wenn ich diverse Fotofachgeschäfte besuche.:sabber:
 
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...Nach langem Abwägen hätte ich mich jetzt auf die D7000 festgelegt (Gehäuse < 900,- Euro). Jetzt beginnt die Suche nach einem passenden Objektiv, was aber nicht so einfach ist, weil sich meine Wünsche (Brennweite 15-100mm, Blende 2.8; und das ganze < 1.200,- Euro) mit den technischen und finanziellen Gegebenheiten nicht vereinbaren lassen (Limit für Gehäuse + Objektiv bei ca. 2000,- Euro).

Da ich mir nicht auf Anhieb einen Satz von Objektiven leisten kann, brauche ich zunächst mal ein "immer drauf" Objektiv, mit dem ich die nächste Zeit auskommen muss (später werden noch Weitwinkel, Tele und Macro dazukommen). Mein Einsatzbereich liegt hauptsächlich bei der Landschaft- und Portrait-Fotografie, sporadisch auch bei Sportaufnahmen. ...

Hallo.

Ich beziehe mich mal ausschließlich auf den oberen Absatz.

Als Immerdrauf mit durchgehend f/2.8 das Tamron 17-50 VC. Das ist unten nicht ganz so weitwinklig, wie Du Dir das wünscht, aber da muss dann eh später ein echtes UWW her.
Als Anschluss mit ebenfalls f/2.8 das neue Sigma 50-150mm OS, was aber nur DX ist. Wenn Du auf FX Tauglichkeit wert legst, nimm das Sigma 70-200 OS. Dann hast Du zwar eine kleine Lücke zwischen 50 und 70mm, aber das ist zu verkraften.

Das wären dann:
D700: 900 EUR
17-50 VC: 360 EUR
70-200 OS: 900 EUR
Summe: 2.160 EUR, also knapp über Budget.

Das finde ich eine super Ausrüstung für den Start!

Wegen FX Tauglichkeit würde ich trotzdem das nur DX taugliche 17-50 VC nehmen. Zum einen sind die FX Pendants zu teuer, zum anderen nicht in Deinem Brennweitenbereich zu haben (und ein 24-70 macht an DX als Immerdrauf bei Landschaftsschwerpunkt keinen Sinn) und letztendlich sind die 360 EUR zu verschmerzen und das Tamron immer wieder gut zu verkaufen. Also fast kein Risiko IMHO.

Viel Spaß.

Ciao
 
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Hi,

hab die D7000 seit Mai als Zweitbody und für Reisen. Da ich sie neben meiner D3x und den schweren Objektiv-Brocken als wirklich "leichte" Kamera mit leichten, dabei aber von der Bildqualität sehr guten und preisgünstigen Objektiven ausstatten wollte, habe ich nach langem Suchen und Lesen von Tests (sehr zu empfehlen: photozone!) nach und nach -alles gebraucht- folgende Sachen angeschafft:

Tokina 116 ATX Pro als UWW 11-16 mm f2,8 (und zwar das alte) für ca. € 420,00
Tamron 17-50 2,8 für ca. € 250,00
Tamron 70-300 f4,0-5,6 VC (das mit VR für mehr low-Light-Performance) für ca. € 275,00

Damit hat man den meist gebrauchten Brennweitenbereich hochwertig abgedeckt, jedoch für die drei Objektive weniger ausgegeben, als ein Nikon 17-55er oder ein 24-70 kostet.

Mehr braucht man nicht. Wenn man dann später die eine oder andere FB dazu kauft passt es.

Übrigens: Hier gibts die D7000 derzeit für € 799,00. Leider nicht mehr auf Vorrat, da sie weggeht wie "warme Semmeln". Aber das ist ein Spitzenpreis und besser, als die meisten gebrauchten Angebote mir wenig Auslösungen:

http://www.cameranu.nl/nl/digitale-...lex-camera/nikon-d7000-body/h257_1010_128074/

Also Viel Spass beim Fotografieren!

Cheers, Nik
 
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Wenn Du auf FX Tauglichkeit wert legst, nimm das Sigma 70-200 OS. Dann hast Du zwar eine kleine Lücke zwischen 50 und 70mm, aber das ist zu verkraften.

Ups, Rechenfehler!

Die Lücke klafft zwischen 50 und 105! von wegen Cropfaktor 1,5 beim Sigma. Rein praktisch ist das ja ein 105-300 an DX

greetz Holger
 
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Och nöööö, bitte nicht. Entweder alles oder nichts. Also entweder jede Brennweite umrechnen oder keine. Aber nicht DX umrechnen und FX nicht. Das ist schlicht und ergreifend falsch!

Gruß
Dirk
 
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Ups, Rechenfehler!
Ja, aber bei Dir!

Die Lücke klafft zwischen 50 und 105!
Falsch, da Brennweiten reine Objektiveigenschaften sind, völlig unabhängig vom Sensorformat. Nur um die Bildwirkung bzw. den Bildwinkel der gleichen Brennweite an verschiedenen Aufnahmeformaten gegenüberstellen zu können bedient man sich der "Äquivalenzbrennweite" - dann muss aber jede beteiligte Brennweite mit dem Formatfaktor (="Cropfaktor") umgerechnet werden, und dann haben wir eben eine "Lücke" zwischen 75 und 105 "Kleinbild-Äquivalenz-mm" - und nicht 50-105. Einfacher ist es aber, gar nicht umzurechnen und sich dann auch nicht zu verhaspeln... :)

CB
 
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Hallo,

Hi,

hab die D7000 seit Mai als Zweitbody und für Reisen. Da ich sie neben meiner D3x und den schweren Objektiv-Brocken als wirklich "leichte" Kamera mit leichten, dabei aber von der Bildqualität sehr guten und preisgünstigen Objektiven ausstatten wollte, habe ich nach langem Suchen und Lesen von Tests (sehr zu empfehlen: photozone!) nach und nach -alles gebraucht- folgende Sachen angeschafft:

Tokina 116 ATX Pro als UWW 11-16 mm f2,8 (und zwar das alte) für ca. € 420,00
Tamron 17-50 2,8 für ca. € 250,00
Tamron 70-300 f4,0-5,6 VC (das mit VR für mehr low-Light-Performance) für ca. € 275,00

Damit hat man den meist gebrauchten Brennweitenbereich hochwertig abgedeckt, jedoch für die drei Objektive weniger ausgegeben, als ein Nikon 17-55er oder ein 24-70 kostet.

Mehr braucht man nicht. Wenn man dann später die eine oder andere FB dazu kauft passt es.

Übrigens: Hier gibts die D7000 derzeit für € 799,00. Leider nicht mehr auf Vorrat, da sie weggeht wie "warme Semmeln". Aber das ist ein Spitzenpreis und besser, als die meisten gebrauchten Angebote mir wenig Auslösungen:

http://www.cameranu.nl/nl/digitale-...lex-camera/nikon-d7000-body/h257_1010_128074/

Also Viel Spass beim Fotografieren!

Cheers, Nik

---> das ist ein sehr stimmiger und wie ich finde auch sehr sinnvoller Vorschlag! DANKE! :up: Du hast viele Überlegungen damit ausgelöst.

Gruß aus Dortmund
Dieter
 
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Hallo,



---> das ist ein sehr stimmiger und wie ich finde auch sehr sinnvoller Vorschlag! DANKE! :up: Du hast viele Überlegungen damit ausgelöst.

Gruß aus Dortmund
Dieter


Sehr gerne!

Also ich bin trotz dem meilenweiten Unterschied zur D3x und den 2,8er Zooms mit der D7000 und den genannten Linsen vollzufrieden. Wenn ich mehr Brennweite brauche nutze ich das Tamron 70-300 auch an der D3x und bin auch dort zufrieden.

Und wenn man später etwas Kohle übrig hat kann man das in 1,8er oder sogar 1,4er FBs investieren, die auch günstig zu bekommen sind (50er, 85er o. ä.)
 
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Eben, und das kostet eine E-Mail, 3,90€ Porto und 1 Woche Wartezeit. Ist zu ertragen.
Gruß, Matthias

Also ich zahl immer €*1,45 Porto fürs Hinschicken der holländischen BDA (außer bei so fetten Teilen wie bei der D3x oder so) und ne Mail brauchts auch nicht, wenn das Teil registriert ist.
 
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Vielen Dank an alle, die mir so fleißig geantwortet haben. Ich habe dadurch ein paar neue Erkenntnisse gewonnen und der Vorschlag mit dem 18-105er Kit-Zoom + 50mm Festbrennweite gefällt mir ganz gut. Da das Kit inzwischen für knapp über 1.000,- Euro zu haben ist, wären das (abzüglich des Preises für das Gehäuse) nur noch ca. 200,- Euro für das Objektiv. Und das, glaube ich, ist es auf alle Fälle Wert. Da wäre dann sogar noch das AP-S 50 mm F1.4 drin ;-)

Deshalb hier gleich noch eine Frage:
Ist es der Aufpreis von ca. 150,- Euro wert, wenn man sich zwischen den Lichtstärken F1.4 und F1.8 entscheiden muss?
Oder seid Ihr der Meinung, dass ich mir für den Differenzbetrag dann lieber noch anderes Equipment leisten sollte (z.B. Blitz, Ersatzakku, etc.)?

Danke
Heinz
 
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Oder seid Ihr der Meinung, dass ich mir für den Differenzbetrag dann lieber noch anderes Equipment leisten sollte (z.B. Blitz, Ersatzakku, etc.)?
Da es töricht ist, ohne geladenen Ersatzakku loszuziehen (egal wie lange der Akku hält: er wird erfahrungsgemäß immer dann leer sein, wenn Du ihn noch für die letzten 10 sensationellen Bilder bräuchtest...), solltest Du den als gesetzt ansehen und dann schauen, wieviel Budget noch bleibt. Es ist kein schwerer Verlust, "nur" Lichtstärke 1:1,8 zu haben. Mit Blende 1,4 muss man aufgrund der wirklich sehr geringen Tiefenschärfe auch durchaus umgehen lernen, um nicht nur Misserfolge heimzubringen.

CB
 
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