welches OBjektiv für Sport u. A.

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Meiner Meinung nach ist die Möglichkeit zu zoomen gerade im Sportbereich mehr Wert als die eine Blende, die du bei dem 300er mehr hast! Wenn du z.B. am Spielfeldrand stehst und gerade eine Zweikampf im Strafraum auf lange Distanz fotografierst, bist du um die 400mm dankbar. Wenn sich dann kurz danach ein interessante Szene in deiner unmittelbaren Nähe abspielt, hast du sie mit 200mm im Kasten.

Da du fast immer deinen Standort behalten musst (außerhalb des Spielfeldes halt), ist ein Zoom die einzige Möglichkeit zu variieren!

Außerdem soll das 200-400VR ja auch ein tolles Objektiv sein.

Gruß Matthias

PS: Stand letztes Jahr auch vor der Entscheidung, Zoom oder FB, (allerdings bei der Gehegefotografie) und habe mich für das 120-300 von Sigma entschieden.
 
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sportclicker schrieb:
welches Objektiv für Sport u. A.
Wer ist A.?

Zum Objektiv:

Sport ist ein deeeehnbarer Begriff. Die Randbedingungen Geschwindigkeit, Vorhersehrbarkeit der Bewegungsrichtung, Vorhersehrbarkeit des Actionhöhepunktes variieren schon mal beliebig. Zusätzlich können innerhalb der gleichen Sportart Beleuchtung und Freiheit der Standortwahl stark abweichen. Da gibt es schon mal nicht "das Objektiv für Sport". Weiters spielt die geplante Nutzung eine Rolle. Hochglanzmedien, Bezirkszeitung und Vereinswebseite stellen sehr unterschiedliche Anforderungen. Für die letzten beiden kannst du locker mit einem AF-S 200mm f/2 VR über Ausschnittsvergrößerung ohne sichtbaren Qualitätsverlust "Brennweiten" bis 600mm realisieren und bist strotzdem lichtstark genug für das klassische Unterligaflutlicht Marke "Ballsuchen im Mondlicht".

Zoom ist nett, wenn man neben Sport auch "A." fotografiert. Bei den wenigen Sportarten, bei denen man mit einem so eingeschränkten Brennweitenbereich wie 200-400mm auskommt, tut es wahrscheinlich eine Festbrennweite auch. Bei Zooms orientiert sich die Lichtstärke halt am langen Ende, also 200mm, 300mm, 400mm. Eine 70mm f/2.8 oder f/4.5 oder ein 200mm f/4 am kurzen Ende reisst niemanden vom Hocker. Eine oder zwei Blenden mehr werden auch bei Sonne selten zu viel, aber wenn man sie braucht ist man froh, wenn man sie hat.

Zoomen während einer Actionsszene ist kaum machbar, eher ist eine Voreinstellung der Brennweite wahrscheinlich. Bei Ballsportarten am grünen Rasen am Sonntag nachmittag könnte man höchstens mit einem 28-300mm alle Eventualitäten zwischen "schnell zur Seite springen" und dem gegenüber liegenden Spielfeldrand abdecken. Da ist es besser, in Tornähe zu lümmeln und wenigstens den entscheidenden Schuss gut drauf zu haben.
 
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Hallo Jürgen,
ich stehe genau vor der selben Entscheidung wie du.. bin daher froh das du diesen Thread hier gestartet hast :p

Lese momentan auch viel und fleißig im www über beide Objektive, leider wird die Entscheidung nicht leicht... lass mich daher mal überraschen was hier noch so kommt :rolleyes:


Hier ein Bericht zum AF-S 300/2.8 VR und hier zum AF-S 200-400/4.0 VR von Michael Weber
 
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Ich würde ganz klar das 200-400 nehmen, außer man ist unbedingt auf Lichtstärke 2,8 angewiesen. Das Zoom ist optisch gleichwertig, aber variabler.
 
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Ohne den genauen Einsatz (Sportart) zu kennen ist es schwer eine pauschale Aussage zu treffen. Soll z.B. vorzugsweise Indoor oder unter Flutlichtbedingungen fotografiert werden, würde ich auf die Lichtstärke des 300/2,8 nicht verzichten. Handelt es sich um Outdoorsportarten, kann je nach Sportart, ein Zoom ganz hilfreich sein.
Ein Beispiel, dass eine FB nicht immer ein Segen ist, habe ich hier mal verucht zu zeigen.
 
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Ohne jetzt mal auf Stärken oder Schwächen die Optiken einzugehn: Welche Brennweiten wirst du denn brauchen? Brauchst du die 400mm?

Also wenn ich mal überlege: das AF-S 300/2.8 kostet rund 1500 Euro weniger. Ist lichtstärker, hat aber weniger Brennweite. Zusammen mit einem AF-S 70-200mm/2.8 (womöglich auf dem Zweitbody) ist das 300mm auch ganz schön flexibel!

Grüsse,
Sebastian
 
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pulsedriver schrieb:
Ohne jetzt mal auf Stärken oder Schwächen die Optiken einzugehn: Welche Brennweiten wirst du denn brauchen? Brauchst du die 400mm?

Also wenn ich mal überlege: das AF-S 300/2.8 kostet rund 1500 Euro weniger. Ist lichtstärker, hat aber weniger Brennweite. Zusammen mit einem AF-S 70-200mm/2.8 (womöglich auf dem Zweitbody) ist das 300mm auch ganz schön flexibel!

Grüsse,
Sebastian

Diese Kombination ist auch nicht schlecht, insgesamt (Zweitbody und für das 300er noch ein 1,4 oder 1,7er Konverter) etwas teurer aber dann für alles auf einem sehr hohen Niveau gewappnet!

LG
Matthias
 
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hallo
hatte beide zum testen, erst gestern und heute das 300 beim wasserball.
continuierlicher AF tadellos, hätte mir aber gerade heute das 200-400 gewunschen (zuviel angeschnittene)
das 200-400 habe ich vor einigen wochen gehabt allerdings nur gehegefotografie, ich war begeistert ,bis aufs gewicht. die sache hat halt nur
einen haken, nämlich bei anfangsblende 4, schafft der AF es nur mehr mit dem mittigen Fokusfeld falls es ein bischen dunkler wird, wogegen mir das beim
300/2.8 nicht aufgefallen ist.
kann mich auch noch nicht entscheiden, noch dazu hat mir der Herr NIKON geflüstert es gäbe ab september eine anküdigung einer neuen kamera :)
na dann wart ich noch ein bischen

sg manfred
 
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