Welches Objektiv für Naturfotografie? (D3000)

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sandypl

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Hi, alle zusammen!

Ich bin noch ein Anfänger was Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera angeht und kenne mich deshalb nicht so gut mit Objektiven aus.

Für meine Natur- und Architekturfotografien möchte ich mir ein neues Objektiv anlegen.
Leider weiß ich nicht welches am Besten für meine Nikon D3000 passen würde.

Kann mir da jemand helfen? Es muss nicht unbedingt ein original Nikon Objektiv sein, Fremdhersteller, wie Sigma, gehen auch in Ordnung. Es ist ja nur für den Anfang :)

LG Sandy
 
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Welches Objektiv hast Du denn bisher? Oder hast Du nur den Body? Architektur- und Naturfotografie ist ein weites Spektrum. Für ersteres ist eher etwas weitwinkliges angesagt, für letzteres könnten alle Brennweiten je nach Situation richtig sein. Ich schlage deshalb mal das Sigma 17-70 F2.8-4 vor. Das ist eines der besten Allrounder der Standardobjektive. Oder aber eins der Nikon Standard-Zooms. Und da dann gleich das weit gefächerte 18-140. Da hast Du ein großes Brennweitenspektrum aber qualitativ dürfte es noch deutlich besser sein als die gesammelten Suppenzooms aller Hersteller.
 
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Für meine Natur- und Architekturfotografien möchte ich mir ein neues Objektiv anlegen.
Zu Deiner Kamera passen grundsätzlich erst mal alle mit eingebautem Motor, also nicht die älteren Schätzchen. Das Thema ist also leicht abgehakt.

Viel schwieriger ist die Frage, wozu Du sie denn einsetzen willst? Tiere auf Safari in Namibia ist genauso "Naturfotografie" wie die Blümchen auf der Wiese neben Deinem Haus, braucht aber fundamental unterschiedliche Objektive.

Die nächste entscheidende Frage vor der Empfehlung ist: was ist Dein *maximales* Budget? Was ist Dir im Zweifelsfall wichtiger, Architektur oder Natur?

CB
 
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[MENTION=123169]sandypl[/MENTION]

was genau fotografierst Du ? Naturfotografie kann viel bedeuten.

Es gibt für fast alles "Spezialobjektive". Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht. Die ganzen sogenannten Universalobjektive sind immer ein kompromiss (wenn auch nicht unbedingt ein schlechter). Unabhängig von Hersteller und Preis.

von daher wären mehr Infos von Dir sicherlich hilfreich.
 
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Hallo Sandypl,

ich bin jetzt sicher nicht der Superfotograf, aber ich stand vor ein paar Jahren mit meiner D3100 vor dem gleichen Problem und habe mich für das Nikkor 28-300mm; 1.3,5-5,6 entschieden. Mit diesem Objektiv komme ich in fast allen Situationen bestens zurecht, egal ob Tiere, Pflanzen oder Landschaft. Und ja, ein Zoom ist ein Kompromiss; in meinem Fall aber der Beste, den ich finden konnte. Da ich in der letzten Zeit nicht so viel gepostet habe, hier mal ein Thread aus meiner Anfangszeit in diesem Forum. Zu dem Zeitpunkt, als die Touren begannen (Anfang 2013), hatte ich meine Kamera etwas mehr als ein Jahr (Weihnachten 2011) und das Objektiv etwa 10 Monate.

http://www.nikon-fotografie.de/vbul.../242228-rad-na-touren-am-steinhuder-meer.html

Die Fotos in dem Thread sind nahezu alle mit dem Objektiv gemacht. Wenn du auch in eine diese Richtung von Naturfotografie tendierst, könnte es eine Möglichkeit für dich sein. Meine Fotos entstehen fast immer bei Radtouren oder Wanderungen, wo man nicht so übermäßig viel Gepäck mitschleppen möchte.
 
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...Nikkor 28-300mm; 1.3,5-5,6 ...Mit diesem Objektiv komme ich in fast allen Situationen bestens zurecht, egal ob Tiere, Pflanzen oder Landschaft.
"Architektur" stand auch auf dem Wunschzettel, und da kommt man mit diesem fast im Normalbrennweitenbereich beginnenden Zoomobjektiv nicht sehr weit.

CB
 
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"Architektur" stand auch auf dem Wunschzettel, und da kommt man mit diesem fast im Normalbrennweitenbereich beginnenden Zoomobjektiv nicht sehr weit.

CB

Hallo Christoph,

da gebe ich dir Recht, für Architektur ist das Objektiv nur bedingt geeignet. Ich hatte die Angabe "Natur- und Architekturfotografie" mehr als Beschreibung des Portfolios angesehen und die Überschrift "Welches Objektiv für Naturfotografie?" als die eigentliche Frage. Ein einziges Objektiv, das sowohl Weitwinkel oder tilt-shift für Architektur und normal bis Tele für Natur abdeckt, wird es wohl nicht geben.
 
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Ich hatte die Angabe "Natur- und Architekturfotografie" mehr als Beschreibung des Portfolios angesehen und die Überschrift "Welches Objektiv für Naturfotografie?" als die eigentliche Frage.
Meine diesbezügliche Frage hat der TE ja leider nicht beantwortet, so dass wir hier ihm auch nicht wirklich helfen können.

CB
 
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"Architektur" stand auch auf dem Wunschzettel, und da kommt man mit diesem fast im Normalbrennweitenbereich beginnenden Zoomobjektiv nicht sehr weit.

CB

Ja genau, davon würde ich auch schwer abraten. Wenn es ein ordentliches Nikon Superzoom sein soll, dann kann ich nur zum DX-Nikkor 18-300/3.5-6.3 VR raten! Das passt zu dieser DX-Kamera gut, ist relativ leicht und fast allen Situationen gewachsen. Für manche "Architektur" ggf. gut mit einem Ultraweitwinkel-Zoom (z.B. ab 10mm) zu ergänzen.

Viele Grüße
*glueckauf*
 
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Ich würde ja für Architektur eher Objektive mit möglichst geringer bzw. wenn nicht vermeidbar, dann gleichmäßiger Verzeichnung wählen...

CB
 
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Mit Naturfotografie meine eher große, weite Landschaften wie Berge, Strände, Wälder und viel weniger Tiere, die mit drauf sind. Was mir auf jeden Fall wichtig wäre, ist, dass das Objektiv "mehr einfangen" sollte als mein momentanes (AF-S Nikkor 18-55mm 1:3.5-5.6 G), also ein Weitwinkelobjektiv.
In dem Fall steht auch mehr die Naturfotografie im Vordergrund. Mein maximales Budget wäre 400€.
 
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Wenn´s denn ein Weitwinkel für DX sein soll: Sigma 10-20 mm F4,0-5,6 EX DC HSM.
Gibt´s neu für ca. 400€ und ist somit für dieses Budget ein Klassiker.
Ich habe es und bin sowohl an D300 (12MP) wie auch D5200 (24MP) sehr zufrieden.
 
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Mit Weitwinkelobjektiven für diese Zwecke habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Kauf dir einfach das lichtstärkste und schärfste in der Klasse, was du dir leisten kannst :)
 
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Alternative zum Sigma 10-20: das Tokina 12-28/4, welches etwas universelller einsetzbar ist, weil es von Ultra-Weitwinkel bis Normalbrennweite alles abdeckt. Wenn man es dann noch mit z.B. mit einem kleinen 50/1,8 (oder 55-200/300) ergänzt, braucht man das 18-55 dann im Grunde nicht mehr mitzunehmen.
 
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Also für Landschaftsfotografie kannst du dir gerne ein Standardzoom vor die DX-Kamera setzen. Damit hast du alles vom normalen Weitwinkel über die Normalbrennweite bis hin zu leichten Telebrennweiten drauf. Ich habe die ersten zwei Jahre mit dem Nikkor 18-105 gearbeitet und es nicht bereut. Es hat zwar noch keine 140mm Brennweite zu bieten, was dir einen durchaus interessanten Brennweitenbereich vorenthält, aber es hat dafür die höchste Schärfeleistung aller drei Kitobjektive zu bieten.

Wenn du auf den Telebereich allerdings nicht ganz verzichten möchtest, dann wäre das 18-200 wieder interessant. Es hat auch zwei Linsen mehr verbaut als das 18-140, welches keine Linse mehr enthält als das 18-105, aber einen größeren Brennweitenbereich abdecken soll. Das 18-200 liegt von der Schärfe zwischen dem 18-105 und dem 18-140. Da kann man dann überlegen, zwischen welchen beiden Objektiven man sich letztendlich entscheiden wird - je nachdem, ob die Schärfe wichtiger ist, oder der Anwendungsbereich.
 
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