Welche Nah/Macrolinsen sind zu empfehlen?

Thread Status: Hallo In diesem Thread gab es keine Antwort mehr seit 30 Tagen.
Es kann lange dauern, bis Sie eine aktuelle Antwort erhalten oder Kontakt mit den relevanten Benutzern aufnehmen werden.

peze

Unterstützendes Mitglied
Registriert
Anzeigen

Barney

Unterstützendes Mitglied
Registriert
Da hier kein Hersteller angegeben ist wäre ich vorsichtig.
Generell sind eigentlich nur Acchromate Linsen zu empfehlen z.B. 5T unjd 6T von Nikon oder Canon250D bzw. 500D. Die kosten aber.
 
Kommentar

karoshi

Aktives NF Mitglied
Registriert
Für die Canon 500D in 72 mm finden sich Angebote ab etwa 105 €. Die Linse ist also nicht so wahnsinnig viel teurer, aber damit hat man dann etwas unbestritten Gutes. Dass die beste Nahlinse nicht an ein Makroobjektiv heranreicht, muss aber wohl nicht diskutiert werden.

Gleichwohl möchte ich noch Folgendes anmerken:

Ich gehöre hier zu den bekennenden Anhängern des 18-200 VR. Gleichwohl meine ich, dass dieses Objektiv für die Verwendung von Nahlinsen aufgrund deren Gewicht weniger geeignet ist.

Zu den weniger schönen Eigenschaften des 18-200 VR gehört, dass das Objektiv dazu neigt, jenseits der Brennweite 18 mm von alleine auszufahren, wenn es nach unten gerichtet wird. Verwendet man eine Nahlinse wie die Canon 500D, verstärkt sich dieser Effekt erheblich. Da man - oder jedenfalls ich - Makroaufnahmen des öfteren "abwärts" fotografiert, dabei dann auch noch gern von Hand fokussiert, kann einen das ungewollte Ausfahren des 18-200 VR dem Wahnsinn nahe bringen.

Viele Grüße
Volker
 
Kommentar

didinbg

Aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo Volker,
und wie sieht es unabhängig vom Handling mit der Bildqualität aus in der Kombi 18-200 + 500 D aus ?

Gruß Dieter
 
Kommentar

karoshi

Aktives NF Mitglied
Registriert
Genug Licht vorausgesetzt ist m.E. an der Bildqualität nichts zu mäkeln. "Nichts zu mäkeln" natürlich unter Berücksichtigung des Umstands, dass das 18-200 VR nicht das beste aller Objektive ist und eine Vorsatzlinse nicht mit einem Makroobjektiv konkurrieren kann. Das 70-200 VR wäre sicherlich eine bessere Wahl - so man es hat.

Das soll aber jetzt nicht zu negativ klingen. Solange man kein mit einem Makroobjektiv geschossenes Vergleichsfoto danebenlegt und auch nicht den Titel "Naturfotograf des Jahres" anstrebt, also nur mal zwischendurch ein Makrofoto machen und in die Makrofotografie hineinschnuppern will, wird man m.E. nichts zu meckern haben.

Wenn dann irgendwann die Ansprüche steigen sollten, muss man nicht unbedingt ein teures Makroobjektiv von Nikon kaufen. Bei den Makroobjektiven kann man auch mit einem Fremdhersteller nichts falsch machen.

Viele Grüße
Volker
 
Kommentar

didinbg

Aktives NF Mitglied
Registriert
Danke Volker,
ich werde es mal riskieren, so "einfach für unterwegs" macht es vielleich Sinn. Die Linse passt ja in die Hosentasche und man ist gerüstet für den Fall der Fälle.

Gruß Dieter
 
Kommentar

karoshi

Aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo Dieter,

genau aus dem Grund habe ich die Linse auch gekauft. Und genau dafür ist sie auch bestens geeignet.

Ein Makroobjektiv in der Hosentasche würde die Tasche schon recht unschön ausbeulen. ;)

Viele Grüße
Volker
 
Kommentar

Der-Schwabe

Unterstützendes Mitglied
Registriert
Mich interessiert dieser Thread sehr, deshalb möchte ich mich hier auch kurz einschalten:

Im Physikunterricht - lang ist es schon her - habe ich gelernt, das der Kehrwert in Meter einer Dioptrie entspricht.

Ich habe z.B. eine Brennweite mit 70 mm bzw. 0,07m - diese entspricht also 14,28 Dioptrien.

Jetzt setze ich eine Nahlinse mit +10 Dioptrien davor, ergibt also 24,28 Dioptrien und damit 0,04m oder 40mm.

Die Naheinstellgrenze meines Objektivs beträgt 0,38m.
Kann ich nun mit oben genannter Nahlinse um den Faktor 1,75 ( 0,07 / 0,04 ) näher ran? D.h. in meinem Beispiel statt 0,38m eben 0,21m?

Oder liege ich hier auf dem Holzweg?

Vielen Dank schon im vor aus.
 
Kommentar
Oben Unten