Mitmachthema Weiiiiitwinkels...

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Balo kommentierte
@Quincy 66 Augsburg ist eine schöne Stadt mit wunderbaren Brunnen.
@Christoph Blümer hat es erkannt, ich spiele gerne mit der Perspektive, dann
nehme ich nur das 12 mm oder 14 mm Glas mit auf Tour.
@waldgott der Focus lag bei mir in erster Linie auf dem schmiedeeisernen Gitter, wollte ich den Augustus
darstellen hätte ich das mit einem anderen Objektiv gemacht. Die Freileitung ist halt so, hätte sie mich
gestört wäre sie weg.
Im Übrigen freut es mich sehr, dass mein Bild so eine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.
 
Christoph Blümer kommentierte
Ich habe nur den Ersteller des Threads aus Beitrag #1 wörtlich zitiert. Die kritisierten Aspekte sehe ich ganz ähnlich, insbesondere die etwas unmotivierte Überlagerung des Gitters vorn mit der Statue hinten.
 
Balo kommentierte

Sehe ich leider nicht so, weil die Statue für mich zweitrangig war.
 
waldgott kommentierte
@Balo: Es gibt in der Bildgestaltung den Begriff der "Figur-Grund-Beziehung" (Englisch oft abgekürzt als FGR = Figure Ground Relationship). Er kommt aus der Gestaltpsychologie. Es geht darum, dass sich ein Objekt im Bild (die Figur) vom Hintergrund deutlich abhebt. Das berühmteste Beispiel ist der Ast, der aus dem Kopf einer Person herausragt. Wenn der Fokus in Deinem Bild auf dem Gitter liegt, sollte sich das Gitter deutlich vom Hintergrund (dem restlichen Brunnen und den Häusern dahinter) abheben. Das hast Du im obigen Bild nicht wirklich beachtet. Beim Bild darunter ist das wesentlich besser. Erreichen kann man das mit der Positionierung im Bild und mit der Tiefenschärfe.

Mehr dazu findet sich im WWW und auch hier und hier.
Tavis Leaf Clover hat einen provokanten Artikel zur Bildkomposition geschrieben, in dem das Thema FGR auch angesprochen wird. Den kann man hier lesen:

 
departure69 kommentierte
Dabei hast Du aber, vermutlich unbewußt, genau das Gegenteil davon getan, was der Threadtitel aussagt, verspricht oder gar verlangt. Du hast nicht weeeeeit geschossen, sondern nah! Und das ist auch genau richtig so. Davon abgesehen, daß das natürlich jeder so sehen und machn kann, wie er möchte, finde ich, daß UWWs nicht dazu da sind, viiiel, weeeit und breeeeit einzufangen, sondern ein nahes oder ganz nahes Objekt, richtig groß dargestellt, in die Weite drumherum zu setzen. Und genau das hast Du getan, und so find' ich's richtig. Fotos, auf denen wahnsinnig viel drauf, aber nichts zu erkennen ist, gibt es schon genug.


Viele Grüße

von

Christoph
 
Da hätte ich dann noch etwas.

 
Balo kommentierte
waldgott kommentierte
Ist nicht anders. Ist besser!
 
waldgott kommentierte
... und das liegt nicht daran, dass es Schwarz-Weiß ist.
 
kommentierte
Das Problem ist nicht die Perspektive sondern die große Tiefenschärfe/Schärfentiefe (jeder wie er mag).
Der Betrachter muss sich ersteinmal im Bild zurechtfizzen bei diesen vielen Inhalten.
Mein Blick schwirrt hin und her.
 
Balo kommentierte
Hast du schon mal was von einem Wimmelbild gehört, das ist eines.
 
Sehr viel deutlich besser ;-)
Ganz und gar nicht.
Bildaussage!

Erstes Bild:
Augustus steht hoch über dem Gewimmel, er hebt die Hand und weist die Gewitterwolken in die Schranken, diese weichen schon zum linken Bildrand zurück. Majestätisch!

Zweites Bild:
Ein klitzekleiner August steht scheinbar auf einem floralen Podestchen und wendet uns den Hintern zu. Die halbnackte Singold begießt uns mit Wasser (Wasser im besten Fall…). Peinlich!
 
3 Kommentare
waldgott kommentierte
Merkwürdige Interpretation.
 
Wuxi kommentierte
Das war ja nur humoristisch.

Dennoch finde ich das erste Bild besser und das zweite fällt ab. Ernsthaft - will man den August von hinten sehen?

Aus Bild 1 hätte man noch mehr machen können wenn man auf VR und Hintergrund geachtet hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Balo kommentierte

Augustus sagt im zweiten Bild: Es werde!
 
-Anzeige-