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"Was man in Bremen so sacht und wo ein fein auf hören muss"
... und was man sich in Bremen so trotzdem leistet:
Da wird eine Straße in der Innenstadt so umgebaut, dass sie im Sommer Schatten und Feuchtigkeit spendet. Die Arbeiten dauern seit Monaten, o.k., wir hatten einige Wochen Schnee und Eis hier, aber irgendwie geht das nicht weiter.
Ich habe nicht nachgeschlagen, wass die Maßnahme kosten soll, vorsichtshalber.
Ist wohl auch einmalig. Auf dem Sieben-Faulen-Brunnen in der Böttcherstraße (HIER KLICKEN und nach unten scrollen für Gesamtansicht bei meinen Bremer Brunnen) wurde der Hahn mehrmals gestohlen. Nun ersetzt ihn dieses Schild.
Als Veranstaltungsschiff hat die Treue ihren festen Platz an der Schlachte. Das Küstenmotorschiff wurde 1943 gebaut – um Stahl zu sparen als Betonschiff. Durch Schalenbauweise und die Verwendung von Leichtbeton konnte der Stahlanteil auf ein Drittel der bisherigen Bauweise verringert werden. Bis 1962 war das Schiff im Einsatz, danach diente es als schwimmende Motorradwerkstatt und ab 1998 als Lagerhulk im Hafen Harburg. Heute gibt es auf der Treue in Bremen Konzerte und Clubnächte.
Na, Du bist gut - ausgerechnet mich als Unbremer fragst Du da? Mir ist doch nur bekannt, wo ihr kenntnisreichen Eingeborenen mich hingeführt habt. Gegessen und gesessen haben wir damals im Kaiser Friedrich gut und waren nun auch schon länger nicht mehr dort. Aber Schnoor und Böttchergasse sind auch soo neu nicht mehr. Ein Besuch im Völkerkundemuseum ist ja wahrscheinlich nicht so der Bringer für die engagierten Knipser, odr? Wie sähe es alternativ mit einem Besuch in Worpswede aus? Barkenhoff, Haus im Schluh, Kunsthalle, Käseglocke usw. Ob allerdings das Café "Verrückt" inzwischen wieder geöffnet ist? Es gibt auf der Bergstraße das Bistro & Hotel "Village". Die haben eine Photogalerie im Kellergeschoss. Vielleicht wird auch dort etwas geboten was sich lohnt anzuschauen? Kann man eventuell das Bremer Rathaus besichtigen? Da gibt es doch bestimmt auch einen Ratskeller. Was bietet der Dom St. Petri? Bliebe noch Schuppen 1, durch den uns Holger doch vielleicht sogar führen könnte? Ne Caféte gibt es dort doch auch.
Sonst weiß ich nix ... aber wir sollten das im Stammtischfaden weiter diskutieren, meine ich.
Es gibt in Bremen nicht nur schöne Seiten - Schlafstätte eines Wohnungslosen unter der Stephanibrücke. Nach Schätzung der Sozialbehörde leben in Bremen etwa 165 Menschen auf der Straße.
jetzt habe ich seit Wochen mal wieder hier ins Forum reingeschaut und stelle fest, dass es immer noch dieses politische Geseier gibt. Heul ruhig weiter. Ich bin hier wieder raus.
Damit bin ich allerdings nicht einverstanden. Warum sollte das von mir eingestellte Bild gelöscht werden, nur weil es eine Diskussion ausgelöst hat? In diesem Thread soll es doch um persönliche Eindrücke und Bremer Motive abseits der üblichen Touristenfotos gehen.
Hier wird nichts kleingeredet und nichts schöngeredet, sonst wäre das Bild sicher nicht eingestellt worden. Politische Diskussionen sind hier jedoch wie immer fehl am Platz.
Ein Museum, von dem kaum ein Bremen-Tourist wissen wird.
Tischlerei Museum Bremen
In 2018 waren wir Bremer nff'ler unter Führung des leider verstorbenen Bernd 'Betalight' im Tischlerei Museum in der Köpkenstraße im Ostertor (HOMEPAGE). Von meinen Fotos zeige ich hier eine kleine Auswahl, die ich in Schwarz-Weiß umgewandelt habe. Auf meiner HP habe ich je eine Galerie für die Farb- und die Schwarz-Weiß-Fotos angelegt (KLICK - 5. Thema von oben).
Naja, das ist wohl nicht der einzige Club, Verein, Freundeskreis der um jene Zeit auseinandergefallen oder mindestens unterbrochen wurde. 1943ff. dürfte der größte Teil mit Adolf-Reisen unterwegs in fremden Ländern gewesen oder gar bereits für eine Rückkehr ins Vereinsleben endgültig ausgefallen sein. Es waren bittere Zeiten ....
Man sieht nur, was man weiß: Das gilt auch für jene Orte in Bremen, die bis heute vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet sind. An einem Gebäude wird dies besonders deutlich.
www.butenunbinnen.de
Der Bremer Hauptbahnhof war als bedeutsame Infrastruktur ein wichtiges Ziel für die alliierten Bombenangriffe. Doch auch das unmittelbare Bahnhofsumfeld war im Zweiten Weltkrieg vom Bomben- und Kugelhagel betroffen. Zwar konnte das Überseemuseum einen Teil seiner Bestände im Keller oder auch außerhalb Bremens einlagern. Der erste Lichthof des Gebäudes wurde jedoch am 20. Dezember 1943 von einer Bombe zerstört. Das Museum galt im Krieg als "Totalschaden".
Schöne Wege zum Spazieren gehen oder Fahrrad fahren ...
... verwunschne Wege mit oder ohne Hund erkunden ...
... oder Rehen beim Grasen zusehen.
Genau hier plant Bremen ein weiteres, großflächiges Wohngebiet (KLICK).
Ja, Bremen ist ein Stadtstaat, ja, freie Flächen sind begrenzt, aber Bremen hat sich bislang auch durch seine Grünflächen im Stadtgebiet ausgezeichnet - die leider immer weniger werden.
*** Bitte jetzt keine Diskussion über Versiegelung oder Wohnungsnot! ***
Kommen wir mal zum Wesentlichen zurück - Was'n in Bremen so sacht un wo ein fein auf hören muß.
Moin dient der allgemeinen Begrüßung in Norddeutschland und kann zu jeder Zeit verwendet werden – morgens, mittags, abends. Aber was bedeutet Moin? Bei der Herkunft des Wortes Moin ist ein Missverständnis weit verbreitet. Es ist nicht, wie oft vermutet, eine Kurzform von Guten Morgen. Denn laut Duden kommt es ursprünglich von dem ostfriesischen bzw. mittelniederdeutschen Wort moi, was „angenehm, gut, schön“ bedeutet.
Moin Moin hat je nach Region eine andere Implikation. So kann es als Grußformel, Grußerwiderung, Abschiedsformel oder Trinkspruch verwendet werden. Für Personen aus Bremen, Hamburg und umzu gilt Moin Moin hingegen als Gesabbel und lädt oft zum Small Talk ein. In Bremen gilt der Doppelgruß auch als eindeutiger Indikator dafür, um Personen zu erkennen, die nicht aus Bremen kommen. Deshalb kennen auch alle aus Bremen den Spruch: „In Bremen sagt man Moin!“