"Was man in Bremen so sacht und wo ein fein auf hören muss"

Manchmal ist die Aussicht aber auch schräg!



Nein, die Optik hatte keinen Knick in der Linse - diese Balkone an einem Bürogebäude in der Überseestadt sind so schräg. In dem alten Hafengebiet entsteht ein moderner Ortsteil mit Dienstleistungen, Gewerbe und Wohnen.
 
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Einer der damaligen führenden Photoläden… 

Der Gründer flog noch selbst nach Japan um Kameras und Zubehör zu kaufen/ordern, um diese Preisatraktiv hier in Bremen anzubieten und hat hier von Bremen aus eine Kette von Filialen aufgebaut. Selbst Filme, die umgelabelt wurden hier angeboten für Sparfüchse…
Die Erben waren wohl nicht so engagiert und geschäftstüchtig. Bis auf eine klägliche Restfiliale ist alles den Bach runter (Weserabwärts
Heute beleben andere Anbieter die GAS Bedürfnisse der Photo Enthusiasten.


 
3 Kommentare
Bremenfrosch kommentierte
Frage nach dem WER hat sich erledigt ... Photo Dose isjanunichmehr ...
VG Holger
 
dhm kommentierte
Doch, soweit ich weiss dümpelt noch eine Filiale mit Abzüge bestellen und Bilderrähmchen etc. Halt wie die Abteilungen in Drogerien.
Aber das WER stand garnicht zur Debatte.
Bremer wissen es und unternehmerisches Unvermögen hängt man ja nicht an die große Glocke... Is halt so und der Senior hat auf jeden Fall ein gutes Leben daraus gezogen und es sich erhalten.
 
Bremenfrosch kommentierte
dhm
Ich habe die Augenpartie erkannt, wusste nicht mehr wohin ich sie packen sollte, habe den Namen des Geschäfts auf der Filmdose erst nach Absenden des Kommentars gesehen. War eine der wichtigsten Anlaufstationen früher. Schade.
Die letzte verbliebene Filiale in HB-Horn ist mit der Vergangenheit nicht vergleichbar. Nur noch Annahme und Ausgabe von Entwicklungsarbeiten, die irgendwo in D nach festem Schema ausgeführt werden. Auch Schade. Besonders, weil ich dort dauernd vorbeifahre und kostenlos parken kann (im Gegensatz zur Innenstadt von HB).
Genug gemeckert, es gibt ja das Internet ...
VG Holger
 
Bremer Zurückhaltung

die sich schön in diesem Thread zeigt, der vor allem von Teilnehmern unterhalten wird, die in Bremen gar nicht wohnen,
wie auch durch Ordnungkräfte, die zurückhaltend und höflich eine unbelehrbare Coronaverweigerin ansprechen

 
1 Kommentar
P
P.Gnagflow kommentierte
Also zu den Coronaverweigerern gehörte ich auch. Ich habe Corona von Anfang an verweigert, da wollte ich nie nix mit zu tun haben und war absolut dagegen - eigentlich bis heute. Auch an meinem Arbeitsplatz in der MHH waren eigentlich alle meine Kollegen strikte Corona-Gegner. Ganz ehrlich, wer will sowas schon haben, also freiwillig? Allerdings hat sich Corona nicht für zwei Pfennige drum gekümmert und sich aller strikten Verweigerung zum Trotz vier(!)mal bei mir eingenistet. Wahrscheinlich weil ich Demos von Corona-Gegnern, wie man sie in der HAZ beschrieben hat , konsequent ferngeblieben bin.
 
Durstlöscher

mein Lieblingsbrunnen in Bremen


unten trinkt Waldi, in der Mitte trinken die Pferde und oben baden die Vögel
 
1 Kommentar
Bremenfrosch kommentierte
Vielleicht bin ich hier in diesem Thema als Ur-Bremer auch nur so wenig aktiv, weil ich so vieles auf meiner Seite sammle.
So z.B. auch die Brunnen in Bremen, meine "Unvollendete", weil ich die Brunnen mit Wasser haben möchte (wenn sie dann nicht dauerhaft trocken sind) und ich diese Phase im letzten Jahr mal wieder voll verschlafen habe ...
Der da oben heißt übrigens Pferdebrunnen 2. Die Nummer 1 steht gegenüber dem Goethetheater, die Nummer 3 in Walle auf dem Wartburgplatz, die Nummer 4 in Walle in der Stiftstraße und die Nummer 5 normalerweise in der Neustadt am Neuen Markt - der ist aber derzeit demontiert, man könnte sagen, Nummer 5 lebt nicht ...
Statt immer nur Autos oder Piepsis zu fotografieren sollte ich mir mal meine Brunnenliste vornehmen, wenn das Wasser wieder sprudelt.
VG Holger
 
bevor mir @Bremenfrosch nun noch zuvor kommt

Neptunbrunnen auf dem Domshof



nachdenklich



törööö



flach wie eine Flunder oder doch ein Seehund?

 
1 Kommentar
Bremenfrosch kommentierte
Hier ist doch kein Wettbewerb, Johann. Meine Brunnenbilder sind auf der Seite oben. Außerdem ist für mich doch ein Brunnen nur ein Brunnen wenn er auch Wasser führt (oder auf ewig trocken gelegt wurde).
VG Holger
 
Einen Brunnen hab ich auch. Oder einen Straßenmusikanten?
Im Schnoor - der hat bestimmt auch einen Namen


saxophone by Stefan, auf Flickr​
 
3 Kommentare
Bremenfrosch kommentierte
Ne, Stefan, der sitzt direkt am Domshof vor der Deutsche Bank - Passage auf der Weltkugel drauf. Nennt sich Unser Planet (Weltkugelbrunnen). und sieht insgesamt dann so (KLICK) aus.
Die Musiker hast Du aber ganz toll erwischt. Sollte ich von dieser Seite auch nochmal probieren.
VG Holger
 
rollertilly kommentierte
Na da werde ich übernächstes Wochenende mal nachsehen gehen ;-)
Das Bild stammt von einem Besuch in Bremen 2011, als noch keine Familienbande vorhanden war.
Im Schnoor war dann ein Brunnen, mit einer etwas korpulenteren Figur. Da hab ich wohl was verwechselt.
 
Bremenfrosch kommentierte
Jo, der hier, nennt sich Badestubenbrunnen - Die fröhlichen Badenden:



Als Erinnerung an die Zeit, als es im Schnoor noch Badehäuser gab.

VG Holger
 
für Schokoholics: Hachez

 
4 Kommentare
K
Karal kommentierte
Hier, ich
 
olynik kommentierte
Extra für dich, der Gegenschuss Richtung Verkaufstheke:
 
K
Karal kommentierte
Bremenfrosch kommentierte
Passt gerade so gut, Hachez im Winter:



Leider keine Bremer Schokolade mehr. Keine Bremer Eigentümer, keine Bremer Produktion. Seit die Schokolade zu einem DK-Konzern gehört und in PL produziert wird boykottiere ich sie . Hoffentlich merken die den Umsatzeinbruch.

VG Holger
 
nach der süßen Sünde gleich rüber, quer übers Unesco Weltkulturerbe, ab in den Dom

 
2 Kommentare
olynik kommentierte
@Bremenfrosch
"... beim Dom konnte ich mich gerade noch zurückhalten, die Corona zu zeigen, die ich während Corona fotografiert habe..."
Lieber Holger, die Corona Corona würde ich gerne sehen. Nur her damit, bitte. Danke.
 
Bremenfrosch kommentierte
Bitte schön (schon mal 2020 gezeigt, als das Thema noch aktuell war).

Aus Weser Kurier im Mai 2020:



VG Holger
 
Abstecher nach Bremen-Nord


Fähren zwischen Vegesack und Lemwerder.


Jacht-Transport auf der Weser.


Heringslogger Vegesack BV2 (Baujahr 1895) auf der Weser. Im Hintergrund zwei Standorte der Lürssen-Werft in Lemwerder (links) und Bremen-Vegesack.


Die Weser zwischen Lemwerder (unten) und Vegesack.
 
2 Kommentare
Bremenfrosch kommentierte
Ach Mensch, Ihr piekst mich immer an, dass ich auch eines meiner Lieblingsfotos als Kommentar hinzufügen muss (beim Dom konnte ich mich gerade noch zurückhalten, die Corona zu zeigen, die ich während Corona fotografiert habe).


*** das Foto lässt sich mit Klick drauf vergrößern ***

Die Fähre Vegesack von Lemwerder aus, links ein Graffiti bei Abeking & Rasmussen, dass eine Yacht mit einer Ansicht von Vegesack zeigt. Ich habe versucht, die Kamera (mit etwas Langfrist) so zu positionieren, dass das Panorama links in echt fortgesetzt wird.

VG Holger
 
Bremenfrosch kommentierte
Deine Luftaufnahme ist ja aktuell, da ist die Strandlust schon weg ...
VG Holger
 
Da wir schon mal im Norden der Stadt sind. Schon an anderer Stelle gezeigt, gehört auch zu Bremen.

Denkort Bunker Valentin

Der Bunker Valentin ist die Ruine einer U-Boot-Werft aus dem Zweiten Weltkrieg. Bis zum Kriegsende wurden Tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge zum Bau eingesetzt - mehr als 1600 starben durch Hunger, Krankheit und willkürliche Gewalt.



Mahnmal 'Vernichtung durch Arbeit' von Fritz Stein



Innenansicht - Ruinenteil - Bombeneinschlag



Ansicht Südseite



U-Boot-Bunker "Hornisse" im Hafen von Bremen - oben drauf die Geschäftsräume von Lexzau, Scharbau & Co.



Auf der Bahrsplate in Bremen-Blumenthal gab es ein Außenlager des KZ Neuengamme. Von dort aus wurden die Häftlinge zu Fuß zum Bunker Valentin getrieben (ca. 6km), um dort zu arbeiten. Auch dort gibt es Denkort.



Alle meine Fotos dazu wie gewohnt HIER auf meiner Seite (etwas nach unten scrollen).

VG Holger
 
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5 Kommentare
Wuxi kommentierte
Und da sind jetzt Luxusappartments auf dem KZ gebaut oder wie?
 
jazzmasterphoto kommentierte


So etwas macht man üblicherweise, wenn man nicht
sehr viel Geld hat, den Bunker umzubauen …

Denn da kostest jedes Fenster mindestens 20.000 €
per Wasserstrahlschneider plus das ganze Innenleben.


.
 
Bremenfrosch kommentierte
Ich habe oben schon geschrieben, dass auf dem Bunker im Hafen, der nur zum Schutz der UBoote dienen sollte und nie in Betrieb genommen wurde, ein Firmengebäude gebaut wurde - warum auch immer. Fand ich schon vor Jahrzehnten seltsam, als ich (als Nordbremer) das erstmals sah.
VG Holger
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Moin!
So seltsam erscheint mir das bei näherer Betrachtung garnicht, Holger. Denn erstens ist der Bunker, wie alle diese Dinger, die im In- und auch im Ausland (zum Beispiel an der Atlantik-Küste in Frankreich) in die Gegend gepflanzt wurden, äußerst solide gemacht. Ihn abzureißen würde einen enormen Aufwand erfordern und entsprechend Geld kosten. Dazu ist das darunter liegende Grundstück doch etwas feucht. Müsste also trockengelegt und entsprechend verfüllt werden, wenn man nicht gerade die Errichtung einer Badeanstalt plant. Dazu kommt als in meinen Augen sehr negativer Aspekt, dass ein Beweisstück für die Unmenschlichkeit eines Systems (welches, man glaubt es kaum, in nur 12 Jahren(!) den Tod von rund 60 Millionen Menschen im In- und Ausland zu verantworten hatte, dazu zahllose Existenzen ruinierte und menschliches Leid in unvorstellbarem Ausmaß anrichtete), für immer der Erinnerung genommen würde.

Da ist es doch im Grunde naheliegender, einerseits das Grundstück zu nutzen - Grund und Boden sind nun einmal nicht vermehrbar - und andererseits den Bunker als Ermahnung und Erinnerung an das was falsche Politik so alles anrichten kann, zu erhalten. Kosten werden so obendrein noch gespart. Auch deshalb weil die Erhaltung des Mahnmals und die Pflege des Baugrunds für das Bürogebäude einander ergänzen dürften.

Freundliche Grüße
Wolfgang
 
Bremenfrosch kommentierte
Wolfgang hat vollkommen richtig vermutet, was man auf DIESER SEITE von relikte.com nachlesen kann. Zusammenfassend (KI hat geholfen):

Die Entscheidung, das Firmengebäude auf dem Bunker zu errichten, beruhte vor allem auf:
  • Nutzung einer bereits vorhandenen, massiven Betonplatte als stabile Grundlage
  • wirtschaftlichen Vorteilen gegenüber einem Neubau auf unbebautem Terrain
  • guter Lage im Industrie- und Hafenbereich, die zur Tätigkeit des Unternehmens passte
Auch in den 1960ern waren wirtschaftliche Gründe für viele Entscheidungen verantwortlich. Ähnliche Bunker in HH, KI oder auf Helgoland sind von der britschen Besatzung zerstört worden, die Amerikaner in HB haben keine Zerstörungen (wohl auch aus Kostengründen) vorgenommen.
VG Holger
 
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