Was braucht man wirklich an Objektiven als Anfänger

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purexxl

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So, habe mein Kitobjektiv verkauft,dann ein 28 - 105 mm / 3.5-4.5 D sehr günstig eingekauft.

Meine Hauptmotive sind die normalen Urlaubslandschaftsbilder mit und ohne Personen,was heisst, das 28-105 deckt von der Brennweite eigentlich alles ab.

Was mir vorschwebt ist was mit besserer Blende für Innenaufnahmen,habe aber auch grosses Interesse an Makros.

Gibt es ein Objektiv was dieses in etwa abdeckt.

Was braucht man wirklich an Objektiven???

Wie gesagt: Landschaft, Sport, und demnächst auch Innenaufnahmen an die ich keine grossen Anforderungen stelle,Hauptsache mal in dunkleren Umgebungen abdrücken, ohne externen Blitz!!

Gruss Thomas
 
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Warum hast Du denn dein Kit-Objektiv verkauft? Das deckte doch den Weitwinkelbereich ganz gut ab.
Für Fotografie bei wenig Licht brauchst du Objektive mit hoher Lichtstärke. Das Sigma 30/1.4 wäre da sicher eine gute Wahl.
 
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Moin,

lichtstarke Linsen sind:2,0/35, 1,8/50 und 1,8/85.
Wenn Geld keine Rolle spielt, auch 1,4/50 und 1,4/85.
Ansonsten tobe Dich erst einmal mit der Macrofunktion des 28 - 105ers aus, wenn es Dir nicht mehr reicht, ein 60mm oder 105er Macro. Die haben allerdings "nur" 2,8.
 
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Hallo Thomas,
ich habe sowohl das 50/1.8 als auch das 35/2.0 - mit dem 50er wirst du bei Innenaufnahmen vermutlich nicht so gut zurecht kommen, da es etwas lang ist. Das 35er ist dafür besser geeignet, aber auch noch lang. Für Innenaufnahmen nehme ich persönlich meist das 18-200, bzw. 18-70 und blitze meist indirekt über die Decke im Brennweitenbereich von 18- ca. 30mm. Deine 28mm Anfangsbrennweite sind für Innenaufnahmen meiner Meinung nach schon hart an der Grenze.
Was man an Objektiven wirklich braucht ist eine Frage des Anspruchs und was und wie viel man fotografiert. Anfangs hatte ich das Kitobjektiv 18-70 und bin damit gut zurecht gekommen. Als ich dann Gruppenaufnahmen gemacht habe, hat mich die Randunschärfe des Objektivs gestört und ich habe mir das 35er für Gruppenaufnahmen gekauft. Die Unterschiede sind gewaltig. Das 50er ist sehr preiswert und eine superscharfe Linse, die ich mir Anfangs angeschafft habe. Dann brauchte ich ein Tele, dann ein Makro, einen Blitz usw. Mittlerweile habe ich einige Linsen, die ich nach ausgiebigem Lesen verschiedener Berichte von Forumsmitgliedern gekauft habe. Natürlich kann man auch nur mit einem Kitobjekt glücklich sein und gute Fotos machen. Gute Fotos sind nicht nur eine Frage des Objektivs. MfG
Michael
 
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Hi,

bei der Kombination Anfänger und lichtstarke Objektive kann ich was sagen. Ich leide gerade darunter:

Man glaubt nicht, wie eng der Schärfebereich schon bei 50mm/2,8 wird. Wenn der AF nicht
1.) optimal auf die jeweilige Situation konfiguriert und
2.) werksseitig perfekt justiert
ist, dann wird der Frust über den Ausschuss groß. Ziemlich groß.

Aber man kann ja auch manuell fokussieren. Aber auch dazu gehört sehr viel Übung und eine gute Mattscheibe. Die originale der D200 besitzt keinen Schnittbildindikator. Damit wird es wieder ein Glückspiel. Mit der Scheibe von VV war ich nicht zufrieden: Zu dunkel im Schnittbild, schwer dezentriert und wegen Backfokus der Kamera (ja, sie war deswegen schon beim Service) wieder ein unsicheres hinschätzen.
Kleinere Blenden kann man außer bei stilllife m.E. sowieso vergessen. Vielleicht mit großer Karte und HiSpeed Dauerfeuer...?

Ziemlich schwer, deine Fragen zu beantworten. Versuchs doch in der Bucht. Suche Verkäufer mit vielen positiven Bewertungen und probiere dich durch. Man bekommt dort schon tolle Optiken um weniger als 200 EUR. Meine letzte Anschaffung ist unterwegs: Ein 105/2,5 Ai-S um 150 EUR insgesamt. Soll eine tolle Qualität haben.
Noch günstiger und an der DSLR sehr zufriedenstellend: Festbrenweiten der Serie "E". Gibt es ab 60 EUR. Wenig Gegenlichttauglich, aber in Innenräumen super Ergebnisse...
 
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purexxl schrieb:
Was mir vorschwebt ist was mit besserer Blende für Innenaufnahmen,habe aber auch grosses Interesse an Makros.

Gibt es ein Objektiv was dieses in etwa abdeckt.

Was braucht man wirklich an Objektiven???

Wie gesagt: Landschaft, Sport, und demnächst auch Innenaufnahmen an die ich keine grossen Anforderungen stelle,Hauptsache mal in dunkleren Umgebungen abdrücken, ohne externen Blitz!!

Gruss Thomas

Hmm, beides zusammen könnte mit der Brennweite eng werden. das 60mm/2.8 Makro ist ja schon lichtstärker als dein jetziges Objektiv. Aber in Räumen wirst du vermutlich was deultich kürzeres brauchen, oder?
30mm/1.4 von Sigma als lichtstarke Optik? käme von der Brennweite wohl eher hin, bietet zudem nochmal 2 Blenden mehr. Makro: das 60er ist gut und vergleichsweise günstig. Wobei: Das 28-105mm kann ja auch schon Makro bis 1:2, und bei der Optik ist das deutlich besser als nur 'ne Spielerei!

Grüsse,
Sebastian
 
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Hi!
Habe mir kürzlich das Sigma 30mm 1,4 für Innenräume gegönnt. Ich kann jetzt häufiger auf´s Blitzen verzichten als mit dem 18-200er und habe eine günstigere Brennweite für Innenräume als mit dem 50er 1,8.
Mein Rat: Kaufe ein gebrauchtes 50er 1,8.
Du kannst es irgendwann praktisch ohne Wertverlust wieder verkaufen und es ermöglicht dir, erste Erfahrungen mit "was lichtstarkem" zu machen und zu sehen, ob du gerne damit arbeitest / spielst!
Merke dir Situationen, in denen dir was fehlt, dann weißt du bald, was du dann noch brauchst!
Ich weiß nicht, was für einen Blitz du hast. Aber auch für den Anfang - oder gerade dann! - lohnt ein SB-600 oder -800. Meine Blitzphobie hat sich seit dem 600er weitestgehen relativiert! Ich schreibe das, weil viele Einsteiger mit ihren Innenraumphotos nicht zufrieden sind - und eher an Superoptiken denken als an ein gutes Blitzgerät - und sich alle Bilder mit dem internen Blitz kaputtschießen!
Grüße!
Frank
 
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purexxl schrieb:
Was braucht man wirklich an Objektiven???

Ganz provokative: ein einziges Objektive reicht als Anfänger völlig. Sei es das f2/35mm oder wenn es ein kleinere Blickwinkel sein soll, das f1.4(1.8)/50mm.

Grund: als Anfänger ist man meist beschäftigt, den Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit zu lernen, den Einfluß des Lichts und der Lichtrichtung auf das Motive zu studieren, auch den Zusammenhang zwischen Belichtungszeit und Unschärfe, Blende und Schärfentiefe zu ergründen.

Ein dauernder Brennweitenwechsel, sei es mit verschiedenen FB oder einem oder mehreren Zooms lenkt nur vom wesentlichen ab und das ist nur mal die Bildgestaltung.

Jetzt kommen gleich wieder die klassischen Gegenargumente: da verpasse ich das entscheidene Bild meines Lebens, da ich nicht die "richtige" Brennweite darauf habe. Für gilt, lieber wenige gute Bilder, als viel rumgeknipst. Gerade als Amateur braucht man lange für ein gutes Bild, da das Auge weniger trainiert ist als bei einem Profi. Oder meint Ihr, das ein gutes Bild mehr von Wahl der Brennweite als von der Komposition abhängt?


Ein Ausspruch von Capra soll gewesen sein, wenn das Bild nichts geworden ist, war man einfach nicht dicht genug am geschehen. Ein paar Schritte vorwärts bewirken manchmal größere Wunder als das drehen am Zoomring.
 
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Ich schließe mich Friedjof an !

Möchte noch ergänzend sagen:

Ein Anfänger braucht vor allem EIN gutes Objektiv in dem Ihm geneigten
Brennweitenbereich . Ich schlage das 2.0/35 vor , die fehlende Brennweite
kann man auch zu Fuß gehen ( es sei denn man steht am Abgrund :D)

Man hat ja immer die Wahl:
2-4 schlechte Linsen oder 1-2 gute. Lieber weinige gute Bilder als ganz
viele mit zahlreichen schlechten Linsen.
 
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Oh ich elender Schlechtbild-Knipser mit meinem serienzerstreuten Fremdhersteller-2.8-Pseudo-Zoom.

Ich werde mich jetzt erstmal geißeln gehen und mich anschließen neben eine Lochkamera stellen, bis ich den Blick fürs wesentlich bekommen habe. :pray:
 
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Hallo Christian,

mit schlechten Bildern meinte ich die, die wegen fehlernder Schärfe oder
nicht ansprechendem Bokeh deswegen nichts geworden sind, weil das
Objektiv nicht mehr hergegeben hat und nicht weil der Mensch hinter
der Kamera es nicht besser konnte !

Ich habe genau aus diesem Grund schon viel Lehrgeld bezahlt und
verwende im unteren Brennweitenbereich ( bis 105 mm ) nur noch
Festbrennweiten. Und sich ein Bild etwas erlaufen macht auch viel
Spass ( mir jedenfalls ).
 
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Norbert gegen deine persönliche Einstellung habe ich auch nichts und da rede ich Dir auch nicht rein. (abgesehen davon das mein Post eher an Frithjof_B gerichtet war)
Frithjof_B schrieb:
Für gilt, lieber wenige gute Bilder, als viel rumgeknipst. Gerade als Amateur braucht man lange für ein gutes Bild, da das Auge weniger trainiert ist als bei einem Profi.

Ich mag diese Pauschalisierungen nicht mehr hören. Der Amateur knipst meist nur wahlos rum und ist mit dem Zoom beschäftigt/überfordert, wärend der ambitionierte Profi-Fotograf mit der Festbrennweite das Bild komponiert.
Ohne die Ansprüche des Fotografen zu kennen, halte ich mich in solcherlei Dingen lieber zurück. Vielleicht möchte der Fotograf garnicht bestmögliche Qualität. Vielleicht ist ihm das Foto als Erinnerung wichtig.


Ich sage daher: lieber viel geknipst und Spass dabei als frustriert mit einer Festbrennweite. Zumal man ja gerade als Anfänger meist nicht weiss, welche Brennweite die bevorzugte ist.
 
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Ich habs schon mehrfach gepostet, schreibs aber gern wieder:

Festbrennweiten können einem Anfänger leicht mehr Frust als Lust bescheren. Ich habe meine Regula mit der 35er Festbrennweite gehaßt. Mit der Edixa samt 28/50/135 machte es schon etwas Spaß. Richtig Freude kam erst mit den Canons/Nikons mit Zooms auf.

Von den extremen Brennweitenbereichen bin ich inzwischen auch wieder kuriert. Auf die Idee nur mit einer Festbrennweite loszuziehen käme ich aber noch immer nicht.
 
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Sorry , hab ich verwechselt !

Der Thread fragt aber:
"Was braucht man wirklich an Objektiven als Anfänger"

Ich und einige andere hier haben ja nur Hilfestellung geben wollen,
das man mit der falschen Objektivwahl auch Geld versenken kann.

Die Entscheidung kann dem Threaderöffner sowieso keiner abnehmen .

Und persöhnlich gemachte Erfahrungen und Vorlieben spiegeln sich in den
Antworten ja auch immer ein wenig !
 
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ollonois schrieb:
Ich mag diese Pauschalisierungen nicht mehr hören. Der Amateur knipst meist nur wahlos rum und ist mit dem Zoom beschäftigt/überfordert, wärend der ambitionierte Profi-Fotograf mit der Festbrennweite das Bild komponiert.
warum ließt Du nicht, was ich geschrieben habe. warum liest Du nicht einfach mal das Zitat, das Du von mir bringst?

Also nochmals: "Gerade als Amateur braucht man lange für ein gutes Bild", schrieb ich. Ich spreche da besonders von mir selbst, weil ich als Amateur nicht das Taining eines geschulten Auges eines Profi-Fotografen habe. Ein Profi-Fotograf kann die Lichtverhältnisse viel schneller richtig einschätzen als ich. Das ist unter anderm eine Frage des Trainings.

Warum stellst Du einen Zusammenhang zwischen "Profi-Fotograf" und "Festbrennweite" her?

Vielleicht möchte der Fotograf gar nicht bestmögliche Qualität.
Welcher Mensch will schon freiwillig schlechte Bilder. Ich spreche jetzt nicht von der technischen Qualität. Die 11 von Robert Capra geschossenen und überlieferten Bilder der Invasion am D-Day gehören zu den technisch schlechtesten Profi-Bilder die kennen, aber als Bilder gehören sie zu den besten die ich gesehen habe, weil sie eine unglaubliche Authentizität besitzen, die aus der Perspektive und dem Augenblick der Auslösung entsteht.

Vielleicht ist ihm das Foto als Erinnerung wichtig.
das ist richtig, aber was hat das mit der Frage zu tun? Mit Zooms und FB kann ich Erinnerungen festhalten, oder nicht?


Ich sage daher: lieber viel geknipst und Spass dabei als frustriert mit einer Festbrennweite.
was hat viel geknipst mit frustiert und Festbrennweiten zu tun? Ich kann mit einem Zoom viel knipsen, aber auch mit Festbrennweiten, und dann hinterher bei Betrachten der Bilder mit jeder Linse frustiert sein. Die Wahl der Linse A gegenüber Linse B macht doch keinen Unterschied ob frustiert oder nicht. Das Ergebnis ist doch entscheidend, und das wird von der Person hinter der Kamera bestimmt.

Ich kann auch mit einer Kompakten viel knipsen, Erinnerungen festhalten und Spaß haben. Ich dachte, das sein ein Forum für DSLR, aber irgendwie muss ich da was verwechselt haben.

Zumal man ja gerade als Anfänger meist nicht weiss, welche Brennweite die bevorzugte ist.

Was sind denn das für Pauschalierungen. Auch ein Anfänger merkt sehr schnell durch den Blick durch den Sucher, welcher Blickwinkel ihm der ihr genehm ist. Das ist das, was man am schnellesten lernt.
 
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Eigentlich ist mir meine Zeit zu kostbar um jetzt auf sowas zu antworten aber seis drum

Frithjof_B schrieb:
warum ließt Du nicht, was ich geschrieben habe. warum liest Du nicht einfach mal das Zitat, das Du von mir bringst?
Das habe ich. Vielleicht liest Du mal was Du geschrieben hast.

Also nochmals: "Gerade als Amateur braucht man lange für ein gutes Bild", schrieb ich. Ich spreche da besonders von mir selbst, weil ich als Amateur nicht das Taining eines geschulten Auges eines Profi-Fotografen habe. Ein Profi-Fotograf kann die Lichtverhältnisse viel schneller richtig einschätzen als ich. Das ist unter anderm eine Frage des Trainings.
Ich weiss nicht wie Du zu dieser doch sehr befremdlichen Annahme kommst, dass ich, nur weil ich mit meinen Fotos keine Geld verdiene, automatisch lange brauche, um ein gutes Bild zu machen. :nixweiss:

Warum stellst Du einen Zusammenhang zwischen "Profi-Fotograf" und "Festbrennweite" her?
Es kommt hier im Forum oft so rüber. :rolleyes:

Welcher Mensch will schon freiwillig schlechte Bilder. Ich spreche jetzt nicht von der technischen Qualität. Die 11 von Robert Capra geschossenen und überlieferten Bilder der Invasion am D-Day gehören zu den technisch schlechtesten Profi-Bilder die kennen, aber als Bilder gehören sie zu den besten die ich gesehen habe, weil sie eine unglaubliche Authentizität besitzen, die aus der Perspektive und dem Augenblick der Auslösung entsteht.
In deinem vorigen Beitrag hast Du nicht zwischen technischer und gestalterischer Qualität unterschieden.

das ist richtig, aber was hat das mit der Frage zu tun? Mit Zooms und FB kann ich Erinnerungen festhalten, oder nicht?
Ja vor allem wenn ich versuche mit dem 50/1.8 den Eiffelturm abzulichten.

was hat viel geknipst mit frustiert und Festbrennweiten zu tun? Ich kann mit einem Zoom viel knipsen, aber auch mit Festbrennweiten, und dann hinterher bei Betrachten der Bilder mit jeder Linse frustiert sein. Die Wahl der Linse A gegenüber Linse B macht doch keinen Unterschied ob frustiert oder nicht. Das Ergebnis ist doch entscheidend, und das wird von der Person hinter der Kamera bestimmt.
Garnichts. Du hast meinen Beitrag scheinbar nicht verstanden.
Lies den Beitrag von Stefan Lenz der geht in die gleiche Richtung.

Ich kann auch mit einer Kompakten viel knipsen, Erinnerungen festhalten und Spaß haben. Ich dachte, das sein ein Forum für DSLR, aber irgendwie muss ich da was verwechselt haben.
Siehst Du und dass hasse ich oft an manchen Leuten hier. Wir haben ne DSLR wir sind die anderen, besseren Fotografen. :frown1:

Was sind denn das für Pauschalierungen. Auch ein Anfänger merkt sehr schnell durch den Blick durch den Sucher, welcher Blickwinkel ihm der ihr genehm ist. Das ist das, was man am schnellesten lernt.
Ja das hilft ihm wenig, wenn er mit dem von Dir empfohlenen 50/1.8 vor der Kathedrale steht.
 
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Stefan Lenz schrieb:
Auf die Idee nur mit einer Festbrennweite loszuziehen käme ich aber noch immer nicht.

Ich schon. Ich fotografiere seit mehr als 25 Jahre mit analogen SLRs und habe dafür nur Festbrennweiten. Auch für meine Sucherkamera habe ich nur drei Festbrennweiten. Ich habe als Anfänger damals nie ein Zoom vermißt. Nachdem ich meine D200 gekauft hatte, bin ich die ersten vier Monate nur mit dem 1.8/50mm herumgezogen.

Natürlich muss jeder selbst entscheiden, was für ein Objektiv einem am meisten zusagt. Zooms sind praktisch und bieten heute eine exzellene Bildqualität. Besser Fotos machte ich damit aber nicht, weder mit einem Zoom noch durch ein Festbrennweite.

Trivalerweise brauche ich als Anfänger nur ein einziges Objektiv zum Beginnen. Ob das ein Festbrennweitenobjektiv oder ein Zoom sein soll, wovon die meisten hier überzeugt sind, muss jeder letzlich für sich selbst entscheiden. Langfristig ist eine gute Mischung von Festbrennweiten und Zooms das Sinnvollste um auf das Beste beider Optionen zurückgreifen zu können. Aber das ist eine ganz andere Debatte.
 
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Frithjof_B schrieb:
Langfristig ist eine gute Mischung von Festbrennweiten und Zooms das Sinnvollste um auf das Beste beider Optionen zurückgreifen zu können. Aber das ist eine ganz andere Debatte.


So kommen wir der Sache doch schon näher. Selbst ich als bekennender "Zoomer" werde demnächst über ein paar FB verfügen :D

Von Superzooms halte ich bekanntlich auch nichts, aber eines der vorzüglichen Nikon-Zooms im Bereich 24(28)-(85)105, oder von mir aus auch das berühmte 18-70 eröffnet einem halt schon die Möglichkeit auch mal einen Wassergraben zu überbrücken, oder nicht mitten im Rhein stehen zu müssen, um den passenden Bildausschnitt wählen zu können. ;)

Diese "kleinen" Zooms stellen IMHO den optimalen Kompromiß zwischen der Flexibilität des Zooms und der Qualität der FB dar.

Ich werde aber demnächst den heldenhaften Selbstversuch starten und mir nur das 85 1.8 auf die Kamera schnallen und loszuckeln, mal schaun was dabei rauskommt. ;)
 
Kommentar
Stefan Lenz schrieb:
So kommen wir der Sache doch schon näher. Selbst ich als bekennender "Zoomer" werde demnächst über ein paar FB verfügen :D

Von Superzooms halte ich bekanntlich auch nichts, aber eines der vorzüglichen Nikon-Zooms im Bereich 24(28)-(85)105, oder von mir aus auch das berühmte 18-70 eröffnet einem halt schon die Möglichkeit auch mal einen Wassergraben zu überbrücken, oder nicht mitten im Rhein stehen zu müssen, um den passenden Bildausschnitt wählen zu können. ;)

Diese "kleinen" Zooms stellen IMHO den optimalen Kompromiß zwischen der Flexibilität des Zooms und der Qualität der FB dar.

Ich werde aber demnächst den heldenhaften Selbstversuch starten und mir nur das 85 1.8 auf die Kamera schnallen und loszuckeln, mal schaun was dabei rauskommt. ;)


stefang spricht/schreibt mir aus der seele und bestätigt meine entscheidungen bzw. einkäufe: bin als anfangs überzeugter zoomer (muss damit nicht so viele objektive in die berge mitschleppen :rolleyes: ) mit dem 18-70er in die digital-anfänger-szene eingestiegen, und habe mir dann das 80-200/2,8 zoom erspart. mit diesen beiden bin ich (fast :winkgrin: ) glücklich und zufrieden. ich verfolge mit größtem interesse die statements in diesem forum, und bin damit auch neugierig auf eine festbrennweite geworden - werde mir bald auch entweder ein 85/1,8 oder ein 50/1,8 gönnen. :) ( = wahrscheinlich gleich heldenhafter selbstversuch :p )

also die "gefahr", sich mit immer mehr dieser tollen objektive auszurüsten, steigt mit der zeit. :D :D :D
 
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Die Ausgangsfrage ist nicht erschöpfend zu beantworten... was man wirklich braucht ist eine Kamera mit einem Objektiv, fertig.
Ich habe angefangen, als ich die Fotografie als eine Art Hobby entdeckt habe, mit einer Zeiss-Ikon SLR mit 2/50. Dann kam irgendwann eine Rollei 35 für die Hosentasche, eine Kamera die nach wie vor begeistert.
Natürlich habe ich die brennweitenbedigten Einschränkungen gehasst, vieles war nicht möglich. Andersrum war erstaunlich vieles, vielleicht anders, möglich. Es ließen sich neue, nicht so offensichtliche Blickwinkel entdecken. Die ganze Kathedrale passt nicht - aber dafür Ausschnitte und Blicke, die man so noch nicht 1000 mal gesehen hat.
Zum Lernen der Grundlagen wie Zeit- / Blendenkombinationen war es jedenfalls eine gute Sache. Das geht allerdings auch mit Zooms oder was auch immer, keine Frage, heute würde ich wohl eher mit einem Zoom starten.

Das letzte Quäntchen Bildqualität jedenfalls, dass eventuell mit besseren Optiken erreichbar wäre, spielte in den Anfängen keine Rolle.
 
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