VR gegen Blende 2,8; Nikon gegen Sigma

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ossibossi

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Wieder mal hallo!

Habe lange gewartet und mich umfassend hier im Forum bzgl. Kamera u. Objektiven informert und besitze nun endlich die D300 mit dem Nikon 18-70'er.
Natürlich muss als Ergänzung noch was "Längeres" her.

Ich weiß, dass solche Fragen schon oft gestellt wurde, bitte aber trotzdem um Auskunft.

Das Nikon VR 70-200mm 2.8G ist mir einfach (noch) zu teuer. :heul: Also versuche ich mich zwischen 2 Alternativen zu entscheiden:

1. Nikon 70-300 VR 4.5-5.6 G IF-ED

2. Sigma 70-200mm 2.8 EX DG

Gerade der Safaribericht mit der D300 bringt mich zum Nachdenken! Da gibt es so viele Linsen, aber der gute Mann nimmt nur Ausrüstung mit Lichtstärke 2,8 mit auf die Pirsch!
(ja - der Sinn der offenen Blende ist mir schon klar).

Daher meine Bedenken: im Freien habe ich tagsüber ja ohnehin genug Licht, um aus der Hand scharf knipsen zu können, aber in Gebäuden / Hallen bei Kunstlicht wird's eng: da brauch ich 2,8 oder VR, und rauf mit den ISO's.

Wie entscheidet ihr Euch?

Wie viel mehr gestalterische Freiheit bringt mir die offene Blende?

Oder sollte ich trotz D300 auf die hohen ISO's pfeifen?


:nixweiss: :confused:



PS: ist die Qualität des Sigmas zweifelhaft wie mancherorts behauptet?
Die Entscheidung ist immer nur ein magerer Kompromiss angesichts des Nikon VR 70-200mm 2.8, aber ich versuche einfach das Beste für mich zu finden.

Verwendungszweck: meist mach ich spontane Outdoor-Bilder, Personen(gruppen), auch einiges in großen Räumen / Sälen bei Kunstlicht



In der Hoffnung auf die Erleuchtung, liebe Grüße,
ossibossi
 
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Tierfotografie ist ja ein dehnbarer Begriff...was meinst Du damit denn ungefähr?

hallo,
hauptsächlich tiere in freier wildbahn. wie du schon sagtes fuchs vögel etc.

@ heiko
zoom ist mir schon sehr wichtig.

VIEL DANK für die Bilder..!:up::up::up::up:
der unterschied ist ja nicht all zu groß?!?! hätte ich gedacht, dass es mehr ausmacht..!

@foxmulder
welches objektiv hast du verwendet?

dank und gruss

sebastian
 
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Zwischen Fuchs und Fink ist aber ein grßer Unterschied.
Für große Vögel sind 300-400mm aussreichend, wenn du aber kleine Vögel fotografieren willst dann sind 400mm schon eher mager. Auserdem bewegen sich die kleinen sehr schnell, da kann man alles an lichtstärke gebrauchen was es gibt.

Gruß
Thomas

Hier noch ein Bild bei 600mm (Sigma 100-300 +2x Konverter ) Abstand ca. 15 Meter, 50% verkleinert
DSC_6131.jpg
 
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Zwischen Fuchs und Fink ist aber ein grßer Unterschied

das ist richtig... es ist aber auch eine geldfrage.
ich möchte mit max. 1000€ eine größt möglichen nutzungsbereich abdecken.

wie schon gesagt, die alternative wäre das nikon af-s vr 70-300 etc. und ein schönes fisheye..!

naja mal schaun...!

dank und gruss

sebastian
 
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hallo,
hauptsächlich tiere in freier wildbahn. wie du schon sagtes fuchs vögel etc.

Es gibt immer Ausnahmen aber bei der Wildlifetierfotografie in unseren Breiten braucht es in den meisten Fällen möglichst viel Brennweite. Trotz Tarnung und trotz guter Location.
Sind es große Vögel...Reiher, Greifvögel usw. besteht oft eine große Fluchtdistanz. Ausnahmen kann es in Städten, Zoos usw. geben, wo sich die Tiere einfinden um etwas vom Futter abzubekommen.
Singvögel dagegen sind verhältnismäßig klein. Beim Eisvogel z.B. hat mein Tarnzelt einen Abstand von nur ca. 5 Metern zum Ansitzast und mit 600mm Brennweite bekomme ich ihn formatfüllend ins Bild.
Füchse, Rehe, Hirsche usw. kann man wenn man viell Glück hat, der Wind extrem günstig steht usw. auch mal näher antreffen. Meistens braucht man aber auch hier Brennweiten von 500mm aufwärts. Andernfalls bleibt es bei kleinen Tieren auf großem Hintergrund, die man per Ausschnitt zwar vergrößern kann, aber eben nur eine mäßige Qualität erhält.
Wenn also Dein Hauptinteresse wildlebende Tiere sind, ist ein Zoomobjektiv verschenkte Qualität in einen unteren Brennweitenbereich, den Du nie brauchen wirst.
Nicht umsonst geben engagierte Tierfotografen viel viel Geld für eine lange Brennweiten aus und schleppen diese mehrere kg schweren Dinger plus entsprechend solidem und schwerem Stativ durch die Landschaft :)
Der allergrößte Teil meiner Bilder sind mit 600mm entstanden und selbst hier waren noch nachträgliche Ausschnitte nötig.

Ich habe nach viel rumprobieren damals die ersten zufriedenstellenden Bilder mit einem AF-S 4,0 300 plus Konverter bekommen.

Gruß
Heiko
 
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Der VR funktioniert auch mit Einbein sehr gut und bringt dann in dieser Verbindung nochmal Reserven, was längere Belichtungszeiten angeht...

Ich habe mir vor dem Kauf sowohl das AF-S 2,8 80-200 als auch das AF-S 2,8 70-200 ausgeliehen und in der Praxis verglichen (Freihand, Einbein und Stativ, DINA4-Ausbelichtungen). Bei Offenblende gab es beim 80-200 bei einigen Bildern den oft erwähnten Hauch eines Schärfevorsprunges. Der Unterschied war (zumindest bei diesen beiden Exemplaren) aber viel geringer, als ich das vorher dachte und auch mit dem 70-200 bekommt man bei Offenblende knackscharfe Ergebnisse.
Letzendlich hat mir das Handling des schlankeren 70-200 sehr viel mehr zugesagt und so bin ich bei diesem Objektiv geblieben.
Man man die Möglichkeit hat mal in der Praxis zu vergleichen, kann das sehr nützlich sein.

Gruß
Heiko

Tja....das was mich vom 70-200VR abhält ist einfach der wesentlich höhere
Preis. Primär wäre mein Einsatzzweck der Allroundbereich mit Akzent auf
ein Objektiv mit entsprechender Brennweite.

Das Stativ mit VR praktisch die Idealkombination ist, is klar. Aus meiner Sicht
der Riesenvorteil mehr aus der Hand zu machen, während beim 2.8er 80-200
das Einbeinstativ ein Muss ist.

Jetzt ist die Frage, um wieviel höher sind die Reserven mit Stativ mit VR
im Gegensatz zu "ohne"...und was es ist es wert. Dazu müsste ich mal
ein 70-200 VR länger testen, oder jemand hat es hier idealerweise schon
getan...;-)
 
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Hallo, es ist in diesem Fred wie in allen anderen - die das nötige Kleingeld haben raten zum teuren Equpment.

Am besten ist natürlich 2,8 und VR

Aber man muß sich auch überlegen wann bringt mir das 2,8er wirklich einen Vorteil. Wenn ich immer mit 5,6 un 8,0 fotografiere habe ich bei einem 2,8er leduglichein etwas helleres Sucherbild.

Ich hatte das Sigma 70-200mm 2.8 EX DG an der Sigma SD9 und an der Nikon D100

Heute würde ich das Nikon 80-200 2,8 auf jeden Fall vorziehen und das ist mit 3 jähriger Mack Garantie denn auch nicht teurer als ein deutsches Sigma.

Da ich aber auch nicht zu den Reichen gehöre habe ich mir letztes Jahr bein MM das Nikon 70-300 VR 4.5-5.6 G IF-ED zu einem Presi unter 500,00 Euro geholt. Ich bin mit der Optik sehr zufrieden. In dem Preis -Leistungsverhältnis gibt es kaum etwas besseres.

Und der Vorteil ist ganz klar die längere Brennweite wenn man es auf Vögel abgesehen hat.



Bei dem Sigma 70-200mm 2.8 EX DG hat man den Vorteil es mit 2-fach Konverter zu benutzen - Denn habe ich ein 140-400/5,6

Kostet denn noch mal und die Abbildungsleistung dürfte auch etwas in die Knie gehen.

Also kommt es doch auch immer auf den Geldbeutel und die Verwendung drauf an.

Das Sigma 70-200mm 2.8 EX DG mit Konverter liegt im Preis etwa bei einem Nikon 70-300 VR 4.5-5.6 G IF-ED und einem NIKON AF 24-85/2.8-4D IF mit 3-jähriger Mack Garantie.

Das mal so damit man eine gute und für Ottonormal durchaus brauchbare Kombination hat.

Klar wenn ich ne Geldmaschine hätte würde ich das NIKON AF-S VR 200-400/4G IF-ED wählen.

Gruß Frank
 
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Hallo, es ist in diesem Fred wie in allen anderen - die das nötige Kleingeld haben raten zum teuren Equpment.

Am besten ist natürlich 2,8 und VR

Vielleicht hast Du es ja übersehen, aber in diesem Thread haben sich außer dem Threaderöffner noch andere mit ihren Fragen eingeschaltet...

hades überlegt ein Sigma 80-400 zu kaufen und ich erwähne das Nikon 4,0 300. In etwas die gleiche Preisklasse.

Checki schwankt zwischen 2,8 80-200 und 2,8 70-200 und es wird auf das 70-200 eingegangen.

Auch bei den anderen Postings kann ich nicht wirklich erkennen, dass jemand grundsätzlich zur sehr viel teureren Lösung rät :nixweiss: Nenn doch mal die entsprechenden Postings...

Gruß
Heiko
 
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das gute geld... irgenwas ist ja immer..!

@heiko
da hast du sicher recht aber ich fotographiere ja nicht nur tiere. ich würde sicherlich auch den vorderen zoombereich nutzen..!

funktioniert das
nikkor AF-S VR 70-300mm 4.5-5.6 G IF-ED
bzw. das
sigma 80-400mm 4.5-5.6 DG RF OS

mit dem Telekonverter TC-20E II
 
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Hallo,

habe soeben ein Foto mit dem 70-300 VR aus der freien Hand geschossen:

Blende 5,3
Verschluss 1/20s
ISO 1000 (daher das Rauschen)

Der 100%-Crop zeigt ein verwacklungsfreies Bild. Die feinen Strukturen sind Drähte, um Tauben vom gegenüberliegenden Dach fernzuhalten.


288474786430e1000b.jpg
 
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Autofokus wird auf jeden Fall nicht mehr funktionieren, die Bildqaulität er beiden Linsen ist am langen Ende sowieso nicht besonders und mit 2x Konverter wenn er überhaupt dranpasst wirds schon bedenklich. Blende 11 als Anfangsblende am langen Ende :down:

Gruß
Thomas
 
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@heiko
da hast du sicher recht aber ich fotographiere ja nicht nur tiere. ich würde sicherlich auch den vorderen zoombereich nutzen..!

OK, das muss man sich halt in Ruhe überlegen. Wenn man so ein Objektiv für ein breiteres Anwendungsspektrum aussucht, geht man immer Kompromisse in irgendweine Richtung ein und da muss man überlegen, was einem am wichtigsten ist. Das Objektiv, das vom Hundefoto auf der Wiese, bis zum Wildlifefoto gleichermaßen optimal geeignet ist, gibt es ja leider nicht.

Viele Grüße
Heiko
 
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Hier mal ein paar Beispiele mit der echten Alternative "Nikon 80-400VR".
Alles freihand geschossen.


ca. 300mm

comp_39204621312b015bc.jpg


und bei 400 mm

comp_392046213114b0b0b.jpg


Nur mal so zum vergleichen ....

Ich gebe es nicht mehr her!!!!

Gruss Andy
 
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da hast du natürlich recht...! komromisse muss man eingehen wenn man nicht genug geld hat. aber das objektiv was man selber hat ist eh immer das beste.
vielen dank für deine hilfe..!

im moment freu ich mich aufs wochenende denn mein sigma 180/3,5 ist gerade gekommen. ich hoffe es schient die sonne und ich kann ein paar schöne bilder machen.
nun ist mir natürlich aufgefallen, dass das objektiv mit ca. 1kg ein ziemlicher klopper ist. wenn ich mir überlege wie ca. 1,8 kg beim sigma 80-400mm zubuche schlagen hab ich ein wenig respekt. das war mir so garnicht bewusst.

die problematik an der sache ist, dass ich im urlaub trekken gehe und bei meiner ausrüstung auf jedes gramm achte.
wenn ich mir überlege ein makro & das tele mitzunehmen wird mir ein wenig mulmig..!

schöne bilder andres...!

gruss

sebastian
 
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sooo ich habe mir jetzt das nikkor AF-S VR 70-300mm 4.5-5.6 G IF-E für 450€ bestellt.!
ausschlaggebend war vorallem das gewicht und die größe des objektivs im vergleich zum sigma. 2kg sind fürs trekking einfach zu viel.

sollte mal ein geldsegen eintreten werde ich mir eine schöne große festbrennweite zulegen..:! vorher jedoch ein fisheye...:winkgrin:

dank und gruss

sebastian
 
Kommentar
sooo ich habe mir jetzt das nikkor AF-S VR 70-300mm 4.5-5.6 G IF-E für 450€ bestellt.!
ausschlaggebend war vorallem das gewicht und die größe des objektivs im vergleich zum sigma. 2kg sind fürs trekking einfach zu viel.

sollte mal ein geldsegen eintreten werde ich mir eine schöne große festbrennweite zulegen..:! vorher jedoch ein fisheye...:winkgrin:

dank und gruss

sebastian


Sehr gute Entscheidung:up:
Wenn es Deinen Ansprüchen nicht mehr genügt, kannst Du es mit wenig Verlust wieder verkaufen!
(Denk mal über den Wertverlust eines Autos nach - ne lieber nicht:eek:!)

Ich bin mit meinem 70-300Vr 100prozentig zufrieden.
Preis/Leistung finde ich unschlagbarbar
Viel Spass!!!


Gruß Axel
 
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