von Nord-West nach Nord-Ost

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
So, dann hocken wir so (RG 101) an der Seite des Weges im hohen Gras.
Umgeben von 100 000 Mücken pro Person. :)

Nach zwei Stunden auf dem Dreibein-Hocker könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen was Anfing unangenehm zu werden.
Nicht nur das ich unzählige Stiche am Rand der Hockerstoffen, durch die Buchs am Oberschenkel hatte,
ich saß ja im Graben an einer Schräge.... Mit tat der Hintern weh.

Da wir noch gar nichts an einen besagten riesigen Holzbohlenstapel gesehen hatten.
entschied ich mich dicht am Rand des Weges zu setzen, Peter schräg hinter mir.

Jetzt waren wir zwar etwas Sichtbarer, aber immer noch nicht als Mensch, dafür als etwas seltsamer Busch mit riesigen Einauge davor.

Peter sah die Kurzen als erstes, da ich angestrengt den Holzbohlenstapel beobachtete.

Denn die Kurzen Jungfüchse kamen alle samt weit weit hinten von der Böschungsseite wo wir gesessen hatte,
auf den Weg gehüpft.

Schon blöd wenn man immer in die falsche Richtung schaut....
Na dann mal los.



RG 103
im letztem Lichte by Robert Goppelt, auf Flickr





RG 104
Verfolgung by Robert Goppelt, auf Flickr
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Anzeigen
Was für ein Abend.
Um meine Freude zu verstehen, Jungfüchse hatte ich noch nie. Und das auch noch Wildlife. :)

RG 111
Start by Robert Goppelt, auf Flickr





RG 112
Jump by Robert Goppelt, auf Flickr




Zum Abschied noch ein prüfender Blick, dann verschwanden sie alle in dem riesigen Holzstapel....
RG 113
_RGZ7054 by Robert Goppelt, auf Flickr


und blieben noch noch der Spatz in der Hand. :)

RG 114
Haussperling by Robert Goppelt, auf Flickr

obwohl die Tarnung recht einfach war, hat sie so gut funktioniert, das der Spatz sehr nah heran kam.
 
Kommentar
Kommentar
Auf den Abend habe ich mich ganz besonders gefreut.
Extra spät sind wir los zu einem Dachsbau. Die Erzählungen waren hier besonders Vollmundig.
Vor uns die Österreicher hatten hier immer, jeden Abend Erfolg. Die Betreiber und Ranger des
Reservats sprachen auch von "ja, um die Jahreszeit immer. kein Problem.
Voller Vorfreude bauten wir unsere Tarnung auf und verharrten extra etwas weiter weg schräg vor der Ein/Ausgangstür.

RG 135
_RGZ7733 by Robert Goppelt, auf Flickr

Eine schöne Umgebung inklusive.
 
1 Kommentar
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Mücken, etwas weniger als beim Fuchs, wir waren ja im Wald, naja, am Rand....
Statt 10 Mill nur 5 Mill Mücken.... :)

Warten war angesagt, das Licht verschwand, die Iso stieg....

Freudige Überraschung, direkt neben dem Dachseingang

RG 136
_RGZ7844 by Robert Goppelt, auf Flickr

der Wiedehopf verschwand aber sofort suchend im hohen Gras.



Auch in der unmittelbaren Nähe hausten wohl die Brandgänse.
Nachdem sie und viermal umflogen haben, liessen sie sich links von uns nieder und verschwanden laufend im hohen Bewuchs.


RG 137
_RGZ7894 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
Kommentar
Mir ist klar, auf Dachse wartet man immer etwas länger.
Ich ja schon über 30 Jahre
Es wurde immer dunkler.....

RG 138
_RGZ7913 by Robert Goppelt, auf Flickr



Nebenan, war und das noch vergönnt....
RG 139
_RGZ7943 by Robert Goppelt, auf Flickr





RG 140
_RGZ7973 by Robert Goppelt, auf Flickr

letztes Bild 21:02 Uhr.
Ich wäre ja noch sitzen geblieben. Aber Peters Klappstuhl brach zusammen und er hat mit viel Mühe noch das 600ter mit Einbein aufgefangen, bevor er nach hinten abkippte und ein kleines Stück den Hügel hinter uns Bergab rollte.
Nachdem ich fragte, ob alles noch ganz wäre, (Knochen) mussten wir erst einmal einem Lachanfall überstehen.
Was die Dachse sich wohl dachten.

Ich kann mir Vorstellen, das es das war mit Dachs, so packten wir ein,
eben ohne Dachs. So kanns gehen,

C’est la vie​

 
Zuletzt bearbeitet:
3 Kommentare
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
RG139 und RG140 sind identisch. ;-)
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
Geht das schon wieder los... :) Danke
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
OK, erledigt.
 
Der nächste Morgen sollte etwas ganz besonderes werden.
Einen Ansitz mitten im Feuchtgebiet. Das ist etwas für mich.

Der weg zur Hütte war auch schon klasse. Durch hohes nasses Gras über Bäche und Felder.
Nasse Füße und dann eine sehr geräumige Hütte.
Für uns Zwei- riesig, mit Klappluken zu vier Seiten.

Nur das Gas und der Schilf waren so hoch, das man nur minimale Sicht hatte.
Wer hat sich das nur ausgedacht? Ein Wildlife-Fotograf eher nicht.

Was sich so nach und nach als Nachteil entpuppte, die Abstände der Bretter von den Außenwänden
war mit 1,5cm sehr groß. so konnte man von außen sehr gut hineinsehen ??? :hammer:

OK, nach vorne, schwierig, nach rechts, saß Peter, der hatte einen Schilfrohrsänger in gutem Abstand, aber,-
5 STd immer auf zwei Äste.... ups.

RG 141 ich durfte auch mal...
Schilfrohrsänger by Robert Goppelt, auf Flickr



RG 142
_RGZ1515 by Robert Goppelt, auf Flickr



Nach links hoher Schilf in Grün. Aber

RG 143
Keilfleck-Mosaikjungfer by Robert Goppelt, auf Flickr



und

RG 144
_RGZ8105 by Robert Goppelt, auf Flickr




Als Besonderheit verbuchte ich eine Knäckente, die hatte ich noch nie.

Die Knäkente ist die einzige Entenart derAlten Welt, die im Winterhalbjahr die tiergeografischen Region verlässt. Sie zieht je nach Verbreitungsgebiet in den SüdenIndiens und Südostasiens und erreicht dann regelmäßig auch den australischen Kontinent. In Afrika überquert sie die Sahara, um an den Gewässern der Sahelzone zu überwintern.
In Mitteleuropa ist die Knäkente ein seltener, lokal konzentrierter Brut- und Sommervogel. In den meisten mitteleuropäischen Regionen kann sie jedoch auch auf ihrem Zug in die Überwinterungsquartiere beobachtet werden und vereinzelt kommt es in Mitteleuropa auch zu Überwinterungsversuchen.

RG 145
_RGZ1324-Knäkente by Robert Goppelt, auf Flickr



Ja, das war mit viel Hoffnung begonnen, aber.......
 
Kommentar
Jetzt hatten wir eine Entscheidung zu treffen, noch einmal zum Dachsbau, was ich gerne gemacht hätte,
oder noch einmal zum Fuchs.
Ich ließ mich überreden noch einmal zum Fuchs zu gehen.

Auf dem Weg dort hin ein wunderbarer Beifang.
Neuntöter

RG 146
_RGZ8273 by Robert Goppelt, auf Flickr




Ich hatte mich entschieden dieses mal nicht das 2,8/400mm sondern das 600ter mitzunehmen.
Denn die waren auf dem Weg doch recht weit weg und wir nur auf dem Hocker im Graben mit den Blättertarnanzug.
Näher ran ging nicht ohne Tarnzelt.

RG 147
_RGZ8521 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten