Der nächste Morgen sollte etwas ganz besonderes werden.
Einen Ansitz mitten im Feuchtgebiet. Das ist etwas für mich.
Der weg zur Hütte war auch schon klasse. Durch hohes nasses Gras über Bäche und Felder.
Nasse Füße und dann eine sehr geräumige Hütte.
Für uns Zwei- riesig, mit Klappluken zu vier Seiten.
Nur das Gas und der Schilf waren so hoch, das man nur minimale Sicht hatte.
Wer hat sich das nur ausgedacht? Ein Wildlife-Fotograf eher nicht.
Was sich so nach und nach als Nachteil entpuppte, die Abstände der Bretter von den Außenwänden
war mit 1,5cm sehr groß. so konnte man von außen sehr gut hineinsehen ???
OK, nach vorne, schwierig, nach rechts, saß Peter, der hatte einen Schilfrohrsänger in gutem Abstand, aber,-
5 STd immer auf zwei Äste.... ups.
RG 141 ich durfte auch mal...
Schilfrohrsänger by
Robert Goppelt, auf Flickr
RG 142
_RGZ1515 by
Robert Goppelt, auf Flickr
Nach links hoher Schilf in Grün. Aber
RG 143
Keilfleck-Mosaikjungfer by
Robert Goppelt, auf Flickr
und
RG 144
_RGZ8105 by
Robert Goppelt, auf Flickr
Als Besonderheit verbuchte ich eine Knäckente, die hatte ich noch nie.
Die Knäkente ist die einzige Entenart derAlten Welt, die im Winterhalbjahr die tiergeografischen Region verlässt. Sie zieht je nach Verbreitungsgebiet in den SüdenIndiens und Südostasiens und erreicht dann regelmäßig auch den australischen Kontinent. In Afrika überquert sie die Sahara, um an den Gewässern der Sahelzone zu überwintern.
In Mitteleuropa ist die Knäkente ein seltener, lokal konzentrierter Brut- und Sommervogel. In den meisten mitteleuropäischen Regionen kann sie jedoch auch auf ihrem Zug in die Überwinterungsquartiere beobachtet werden und vereinzelt kommt es in Mitteleuropa auch zu Überwinterungsversuchen.
RG 145
_RGZ1324-Knäkente by
Robert Goppelt, auf Flickr
Ja, das war mit viel Hoffnung begonnen, aber.......
.......inklusive Specht.