Nachdem klar war, was es zu Essen gibt, liefen die Latten kaum softer über den Schnee. Und obwohl die beiden i-Suchties dem fastfood hin und wieder nicht abgeneigt sind, geniessen sie das, was der Alte an Unterkunft nach schwierigster und langwieriger Recherche bereitstellt.
Nach 2x Amuse-Gueule vom Küchenchef und einem Kastaniencremesüppchen, wurde dieser tote Fisch gebracht. Die Karte versprach: Knöderl von der roten Rübe, gebratenes von der Forelle an Krenschaum. Unfassbar, zu was man bereit ist, wenn man lange genug auf der Suche nach Weiß und kalt war und die Zunge am Boden klebt. Mit dem Roten im Hintergrund konnte man jedoch auch das ganz gut runterspülen.
Der nächste Gang: Geschmortes Kalb Zweierlei vom Rücken an Puree von der Pastinake.
Nun, schaut gut aus, war es auch, aber nach so einem stressigen Skitag mit extrem hohem Kalorienverbrauch muten diese Portionen dann eher homöopathisch an, sodass als Zwischenmahlzeit die selbstgebackenen auf dem Teller beruhigend wirken.
Es muss wohl am Backpulver der Plätzchen gelegen haben, dass ich nach diesem Teller im sologang fast selbst am Platzen war, nachdem die anderen, die man am Tisch bewusst nicht sieht, sie waren aber da
, kapituliert hatten.
Um den Magen zu schliessen gab es kein Käse sondern: Creme Brulee an weisser Schokolade.
Der rundete das Erlebnis gelungen ab, danach fiel 200volt ins wohlverdiente Koma und am Tag danach ging diese Reise voller Torturen, weiter.