ViewNX-i/Capture NX-D & Multithread-Prozessoren


AnjaC

Administrator
Teammitglied
Ich brauche mal Euer Schwarmwissen:

Weiß jemand, ob und ggf wie gut ViewNX-i und Capture NX-D die Möglichkeiten der Multithread-Prozessoren von AMD und Intel ausnutzen?

Hintergrund: das Bearbeiten von D850-NEFs...
 
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Sightholder

Aktives NF Mitglied
Die beiden Programme nutzen die CPU recht effektiv aus.
Ich habe gerade ein 45,7 MB großes NEF der D800 mit beiden Programmen in ein 16 Bit TIFF konvertiert.
Die Auslastung ging rauf bis 100%. Die Konvertierung war ratzfatz erledigt.

Hier mit Capture NX-D:
Capture_NX-D.JPG
 

Sightholder

Aktives NF Mitglied
Gern geschehen. Die größte Mühe war, den Screenshot zu erstellen, bevor die Konvertierung abgeschlossen war ?
 
G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
Das konnte sogar CNX2 schon in seiner letzten Version, obwohl das hier im Forum immer gerne bestritten wurde: Alle physischen und virtuellen Kerne, sowohl bei der Bearbeitung als auch bei Stapelverarbeitung.

 

Wühlmaus

Aktives NF Mitglied
Ich häng' mich mal dran ...

Nachdem das Bearbeiten meiner D750-RAWs auf meinem 6 Jahre alten Ultrabook (i3-3337u) mit Capture NX2 (aus verstandenen rechtlichen Gründen) unmöglich ist, mit NX-D aber so langsam, das es an fast Körperverletzung grenzt, muss endlich ein neuer PC her. Bin gerade dabei, mir eine potente Workstation auf Basis i7-9700K zusammenzustellen, die dann auch noch ein bisschen FHD-Video bearbeiten soll. Da ist es gut, in diesem Thread zu lesen, dass sowohl Capture NX-D als auch ViewNX-i offenbar in der Lage sind, modernen 8-Kernern ordentlich Beine zu machen.

Jetzt bin ich aber über etwas schier Unglaubliches gestolpert. Sowohl Capture NX-D als auch ViewNX-i verlangen laut ihren Systemvoraussetzungen, dass Windows 10 vorinstalliert sein muss. Heißt das wirklich, dass, wenn ich selbst eine Windows 10 Vollversion kaufe und auf eine jungfräuliche Hardware einspiele, dann NX-D und ViewNX-i ihren Dienst verweigern??? Die zwei PC-Supplier, die ich noch auf der Shortlist habe, bieten beide die PCs lauffähig mit Windows an, aber mit DVDs dabei, was m.E. doch auf eine Vollversion hinweist (was auch preislich hinkäme). Ist das dann "vorinstalliert", weil's der Händler für mich gemacht hat ? Was mich zu der Frage bringt, was genau für Nikon denn eigentlich das Killermerkmal für "vorinstalliert" ist? Verdient Nikon etwa daran, dass sie Verbraucher dazu zwingen, bloatware-verseuchte Systeme zu verwenden?

Wer kann mir helfen, diesen grandiosen Schwachsinn zu verstehen?
 

yddub

Aktives NF Mitglied
Ich konnte es nicht ganz glauben...hier die Systemanforderungen von Nikon
  • Microsoft Windows 10 Home
  • Microsoft Windows 10 Pro
  • Microsoft Windows 10 Enterprise
  • Microsoft Windows 8.1
  • Microsoft Windows 8.1 Pro
  • Microsoft Windows 8.1 Enterprise
  • Microsoft Windows 7 Home Basic
  • Microsoft Windows 7 Home Premium Service Pack 1
  • Microsoft Windows 7 Professional Service Pack 1
  • Microsoft Windows 7 Enterprise Service Pack 1
  • Microsoft Windows 7 Ultimate Service Pack 1
Note: Pre-installed versions only. 64- and 32-bit editions supported.

Demnach dürften die Programme bei mir nicht funktionieren :unsure:....
 

Wühlmaus

Aktives NF Mitglied
Ich habe gerade Nikon angeschrieben mit der Bitte, mir zu erläutern, was genau das technische Kriterium für "vorinstalliert" und "nicht vorinstalliert" ist, damit ich meine Lieferantenkandidaten damit konfrontieren kann. Zu früh, um eine Antwort zu erwarten.
 

Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Meine Zeit als Computer-Spezialist mit eigener PC-Fertigung liegt schon 27 Jahre zurück, daher weiß ich die exakte Bedeutung des Wortes vorinstalliert nicht.
Da ich meine PCs aber nach wie vor selbst zusammen baue, mit Windows (von XP bis 7) und mehreren solchen Programmen problemlos betreibe,
vermute ich stark, dass damit nur gemeint ist, dass man ein bereits komplett installiertes Betriebssystem mit allen nötigen Servicepacks laufen haben muss, wenn man die Software installiert.
Gradet man von einem älteren System, auf dem man die Software schon laufen hatte, auf ein neueres auf, muss man die Software noch mal frisch installieren - das ist m.W. aber bei fast allen heutigen Softwaren so.
 

Wühlmaus

Aktives NF Mitglied
Dein Wort in Nikon's Ohren … :)

Deine Erklärung lässt mich zumindest hoffen, danke. Zumindest Capture NX2 hat seinerzeit nach meiner Erinnerung den Umstieg von Win 8.0 über 8.1 auf 10 klaglos überstanden, ohne Neuinstallation. Capture NX-D auch die jährlichen Funktionsupdates von Win 10. Aber NX-D benutze ich auch erst seit gut zwei Jahren, seit der D750.

Bin echt gespannt, ob und wie Nikon meine Frage beantworten wird.
 

Wühlmaus

Aktives NF Mitglied
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Hier ist schon die Antwort von Nikon:

Nikon Support schrieb:
Damit ist gemeint, dass ein PC mit einer vorinstallierten Version von Windows 10, 8,1 oder 7 erforderlich ist und kein PC mit einem "virtuellen " Betriebssystem.
Also muss Windows das primäre OS sein, mit dem der PC nach dem Einschalten bootet und nicht irgendwie im Nachhinein noch virtuell gestartet werden? Dann wäre für mich ja alles gut.
 

AnjaC

Administrator
Teammitglied
Hi Christoph,

der Grund, warum ich damals die Frage gestellt habe, war die möglichst beste Konfiguration für einen selbst zusammengebauten PC zu finden. Da war natürlich nix vorinstalliert wie bei einem Fertig-PC vom Händler, das haben wir fein alles selbst gemacht. Und das hat bestens funktioniert mit Windows10 als Betriebssystem. Wer mit Mac arbeitet, findet dafür eigene Installationsdateien bei Nikon. Zu Linux kann ich nix sagen, das ist für mich seit jeher ein Buch mit 7 Siegeln (als ich mir vor 30 Jahren den vi-Editor angesehen habe, war das Thema für mich durch :eek:;))
 

Wühlmaus

Aktives NF Mitglied
Hallo Anja,

danke auch für dein Feedback. Ja, ich denke, das Thema ist durch, "vorinstalliert" hat Nikon einfach in einem anderen Kontext gemeint als ich, der gerade auf der Suche nach einem PC bin und über die verschiedenen Optionen stolpert, mit denen man Windows schon vorinstalliert bekommen kann oder eben auch nicht. Wäre ja auch zu bekloppt, wenn Software, die sich traditionell immer nach einem möglichst sauberen System sehnt, verlangen würde, dass man unbedingt die verseuchten Installationen der Hersteller verwenden muss.

Boah, wird Zeit, dass ich den Sack endlich zumache - bin schon ganz wuschig von all diesen Computerdetails ... :)
 

phlogiston

Nikon-Clubmitglied
(...)
Gradet man von einem älteren System, auf dem man die Software schon laufen hatte, auf ein neueres auf, muss man die Software noch mal frisch installieren - das ist m.W. aber bei fast allen heutigen Softwaren so.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht: Ich hatte bis vor 2 Monaten meine Fotosoftware (DxO, Capture One und Lightroom 6) auf einem Rechner mit Windows 7 installiert und dann per mediacreationtool von MS ein in place update auf Windows 10 gemacht, Dabei musste ich keines der oben genannten (oder auch andere Programme, die ich auf dem Rechner installiert hatte) noch einmal nachinstallieren. Sie funktionierten sofort.
 

Wühlmaus

Aktives NF Mitglied
Ich glaube, dass in dieser Hinsicht auch Microsoft in den letzten Jahren einfach seine Hausaufgaben besser gemacht hat. An den Umstieg von Win 7 erinnere ich mich jetzt nicht mehr so im Detail, aber innerhalb von Windows 10 sind die halbjährlichen Funktionsupdates ja mittlerweile zum Kinderspiel geworden.
 

AnjaC

Administrator
Teammitglied
Boah, wird Zeit, dass ich den Sack endlich zumache - bin schon ganz wuschig von all diesen Computerdetails ... :)
Kenn ich :LOL: Irgendwann muss man einfach mal loslegen. Dann bekommt man zwar gefühlt nur den 96% perfekten Rechner, aber man hat wenigstens einen ;)
 
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