ViewNX erkennt Änderungen durch NX-D nicht

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Wühlmaus

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Hallo,

nach dem Umstieg von D300 auf D750 (geiles Teil !) habe ich mich mit Capture NX-D etwas vertraut gemacht. Das könnte der RAW-Converter meiner Wahl sein, da ich die Funktionen von NX2, die NX-D nicht mehr unterstützt, anscheinend nie genutzt habe.

Zur schnellen Sichtung verwende ich ViewNX2 und liebe insbesondere die Möglichkeit, durch simplen Mausklick in das Vollbild sofort einen 100% Crop des betreffenden Details zu bekommen und das Bild sofort zu löschen, wenn das Detail z.B. unscharf ist. Wenn Nachbearbeitung erforderlich ist, rufe ich direkt Capture NX-D auf (musste es vorher registrieren).

Wenn ich aber das Bild in Capture NX-D dann bearbeitet habe, finde ich diese Änderungen in ViewNX2 nicht mehr wieder - bei meinem Workflow ein No-Go.

Wenn ich alternativ aus NX-D heraus mit "Öffnen in ..." ViewNX2 aufrufe, sehe ich die Änderung plötzlich in ViewNX2, aber als TIFF. Wieder ein No-Go.

Ich will aber unbedingt das in NX-D bearbeitete RAW-Bild wieder in ViewNX2 sehen und ggfs. zwischen beiden Programmen beliebig oft hin und her pendeln. Warum geht das nicht ?

In diesem Tutorial (runterscrollen bis zum "Tutorial on D750 Raw Editing and Post Proc...") habe ich zufällig entdeckt, dass es doch gehen muss. Ganz am Ende sieht man bei 20:40 min, dass Änderungen in NX-D auch in ViewNX2 angezeigt werden.

Was um Himmels willen mache ich falsch ?

P.S.: ViewNX-i ist keine Lösung, da auf meinem Ultrabook (i5-3337 1.8 GHz mit 256 GB SSD) um Größenordungen langsamer. Bis das Bild aufgebaut ist, habe ich vergessen, was ich damit machen wollte.
 
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Das NEF ist mein digitales "Negativ".
Das die Nikon Software da drin herumpfuscht und Änderungen einspeichert empfand ich schon immer als konzeptionelle Fehlkonstruktion.

Am NEF gehört nix herumgeschraubt.

Und das Nikon selber das Ergebnis nicht mehr lesen kann (zu schweigen von anderen RAW-Konvertern) ist der Beweis für meine These.
 
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Das NEF ist mein digitales "Negativ".
Das die Nikon Software da drin herumpfuscht und Änderungen einspeichert empfand ich schon immer als konzeptionelle Fehlkonstruktion.

Am NEF gehört nix herumgeschraubt.
War zwar nicht ganz meine Frage, aber dennoch: Dieser Einwand mag ja berechtigt sein für Capture NX 2, wo die Änderungsparameter tatsächlich physikalisch in die RAW-Datei geschrieben werden. Bei NX-D gibt's dafür doch extra die Sidecar-Dateien. Finde ich konzeptionell auch nicht sooo schön, aber immer noch besser als eine Datenbank à la Lightroom, die irgendwo tief im Windows-Grab verscharrt ist.

Und das Nikon selber das Ergebnis nicht mehr lesen kann (zu schweigen von anderen RAW-Konvertern) ist der Beweis für meine These.
Ähm, mir beweist das ehrlich gesagt nur, dass Nikon's Softwareküche völlig unfähig ist. Wenn die eigene SW zu blöd ist, die eigenen Sidecars zu interpretieren, dürfte es mit einer Datenbank auch nicht besser werden.
 
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ViewNX2 wird doch schon lange nicht mehr weiterentwickelt. Kein Wunder, dass mit der neueren NX-D Version bearbeitete Bilder im älteren ViewNX2 nicht mehr als geändert erkannt werden. In diesem Punkt ist das Meckern auf Nikon nicht gerecht
 
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Hallo Christoph!

Du wunderst dich, warum ViewNX2 nicht mit Capture NX-D zusammen arbeitet?
Weil ViewNX2 eine ältere Software ist als Capture NX-D.
ViewNX-i ist keine Lösung, da auf meinem Ultrabook (i5-3337 1.8 GHz mit 256 GB SSD) um Größenordungen langsamer.
ViewNX-i ist die einzige Lösung!
Auch Capture NX-D profitiert von einem schnelleren Rechner mit mehr Arbeitsspeicher. :cool:
 
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aber immer noch besser als eine Datenbank à la Lightroom, die irgendwo tief im Windows-Grab verscharrt ist.

Hi,

deine Frage kann ich leider auch nicht beantworten. Aber falls das Zitierte der Grund sein sollte, LR nicht zu nutzen, dann möchte ich anmerken, dass auch LR Sidecar Dateien schreiben kann. Die so oft ungeliebte Datenbank ist nicht die einzige Option für die Aufbewahrung der Bearbeitungsschritte.

Und LR schreibt das geänderte Bild als JPG Vorschau wieder ins Bild, so dass diese auch für andere Programme sichtbar sind, die den Nikon Codec nutzen.
 
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Wenn man den Ergeiz hat, mit bereits veralteter Software, die zudem noch schlecht entwickelt ist und morgen bereits schon unkompatibel weiter zu arbeiten, dem ist m.M. eh nicht zu helfen.
Es gibt halt Schwerpunkte, die eine Firma gut abdeckt und sich hier engagiert. Bei Nikon gehört dieser Bereich bereits schon lange nicht mehr dazu.
Bei LR schreibt dieses die Modifizierungen in die gleichnahmigen .xmp Dateien und stellt damit sicher, die investierte Arbeit jederzeit veränderbar oder zurücksetzbar zur Verfügung zu haben.
Selbst beim Verschieben von Dateien in andere Ordner gehen die .xmp automatisch mit.
Außer Geiz gibt es wohl wenig Argumente, die für ein Beibehalten von dementen Programmen sprechen und ein immer weiteres Verbiegen erfordern.
Ich arbeite bereit seit Jahren mit den Adobe-Programmen und habe auch nach nun fast 20 Jahren keine Probleme irgendwelche RAW/NEF auch bearbeiteten Bildern zu lesen (aus welcher Nikon auch immer) und ggf. weiter zu bearbeiten.
Irgendwo wieder bei NULL anzufangen sind mir die paar Euros nicht wert. Aber das muss halt jeder selbst wissen...

Und den Ansatz von WUXI kann man nur unterschreiben.
 
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ViewNX2 wird doch schon lange nicht mehr weiterentwickelt. Kein Wunder, dass mit der neueren NX-D Version bearbeitete Bilder im älteren ViewNX2 nicht mehr als geändert erkannt werden. In diesem Punkt ist das Meckern auf Nikon nicht gerecht
Das würde ich ja verstehen, wenn ViewNX2 - ebenso wie Capture NX2 - RAW-Dateien neuerer Kameras wie der D750 gar nicht mehr lesen könnte (oder wollte ?). Aber offenbar hat man sich doch die Mühe gemacht, die für tot erklärte ViewNX 2 Software noch an das D750 Format anzupassen ohne sich zu fragen, was dann mit den Änderungen passieren soll, die ja - innerhalb des Nikon-Paradigmas - nur noch aus Capture NX-D kommen können. Wenn man da nicht meckern darf, darf man aber doch wenigstens mal den Kopf schütteln ...

Aber um's meckern geht's mir auch gar - ich suche nach einer Lösung, NX-D für mich brauchbar zu machen. Und dachte in dem oben verlinkten Tutorial den Hinweis gefunden zu haben, dass es diese Lösung geben müsste. Werde mal schauen, ob ich über dessen Autor drankomme.

Danke für eure Wertungen.
 
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Hallo:

Tja leider gibt es in der Praxis nicht einmal den Ansatz eines Standards für die Ablage von erweiterten Informationen und Bearbeitungsinformationen 8-(

ViewNX 2 schreibt Änderungen direkt in die NEF Dateien.
DXO schreibt in .dop Dateien im Ordner in dem die Bilddateien liegen
CaptureNX D schreibt in den Unterordner NKSC_PARAM
Capture One hat auch einen eigenen Unterordner mit Unterordnern für die jeweiligen Programmversionen.

Mein Workflow bisher: Übertragen mit Transfer 2, verschlagworten mit ViewNX 2. Dann Umwandlen zu JPG mit Capture One, manchmal mit DXO.
Das ist eine Einbahnstraße, Einmal mit CO1 geöffnet werden weitere Änderungen von ViewNX 2 in CO 1 nicht mehr angezeigt, weil es nur mehr aus den eigenen Dateien liest.

Die Bilder der D700 gefallen mit nach Umwandlung mit ViewNX 2 bzw CaptureNX D meist besser als mit CO 1. Allerdings vermisse ich einige Funktionen in CaptureNX D die ich in CO 1 oft verwende

Fazit: Es is a Jaumma :mad:
 
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Das ist eine Einbahnstraße,

Soeben getestet:

Wenn man mit ViewNX 2 Änderung an den Metadaten macht nachdem man welche mit ViewNX I gemacht hat warnt ViewNX 2 daß es für diese Datei eine Seitendatei von Capture NX D / ViewNX D gibt. Speichert man trotzdem sind die Änderungen von ViewNX I weg.

Ob auch die Anpassungen von CaptureNX D weg sind will ich jetzt nicht ausprobieren, vermute aber schon.
ViewNX 2 hatte minimale Bearbeitungsfunktionen eingebaut, ViewNX I started dazu CaptrueNX D.

Hannes
 
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Mein Workflow bisher: Übertragen mit Transfer 2, verschlagworten mit ViewNX 2. Dann Umwandlen zu JPG mit Capture One, manchmal mit DXO.
Das ist eine Einbahnstraße, Einmal mit CO1 geöffnet werden weitere Änderungen von ViewNX 2 in CO 1 nicht mehr angezeigt, weil es nur mehr aus den eigenen Dateien liest.

Die Bilder der D700 gefallen mit nach Umwandlung mit ViewNX 2 bzw CaptureNX D meist besser als mit CO 1. Allerdings vermisse ich einige Funktionen in CaptureNX D die ich in CO 1 oft verwende.
Dieses - entschuldige - Tool-Wirrwarr beschreibt meine Seelenpein ganz gut. Ich bin so naiv, aus prinzipiellen Gründen auf RAW zu schwören, auch wenn ich den Unterschied zu einer sehr guten JPEG-Version wahrscheinlich kaum merken würde. Ich bin ein Fan davon, Änderungen jederzeit rückgängig machen zu können, da ich schon öfter in der Situation war, dass mir Änderungen, die ich an einem Tag in voller Überzeugung gemacht hatte, ein paar Tage später nicht mehr gefielen. Deshalb scheiden Konversionen über TIFF & Konsorten aus, auch wenn sie noch so gut sind. Vom Funktionsumfang reicht mir NX-D ja offenbar aus, hab's aber noch nicht ganz durchprobiert. Also habe ich die naive Vorstellung, dass ein Programm (noch dazu das vom Kamerahersteller) diese meine bescheidenen Wünsche eigentlich abdecken können sollte. Vielleicht muss ich auch einfach nochmal meine Abläufe überdenken.
 
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Also habe ich die naive Vorstellung, dass ein Programm (noch dazu das vom Kamerahersteller) diese meine bescheidenen Wünsche eigentlich abdecken können sollte.

Für mich ist NX-D ein Armutszeugnis von Nikon. Bauen hochwertige und teure Kameras und dann diesen Converter. Sie sollten es besser ganz lassen wenn sie es nicht können oder keine Lust dazu haben.
Ich habe mich von den Nikon-Convertern schon lange verabschiedet. Nutze ACR und bin zufrieden. Die Orginal-Raw's werden bei der Bearbeitung nicht angetastet.
 
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So, auch mal was probiert:

Jungfräuliches RAW frisch aus der Kamera in den PC geladen. RAW-File schreibgeschützt. Mit ViewNX2 geöffnet - Bild wird angezeigt, aber lässt sich nicht ändern. Alle Schieberegler "festgefroren"
Dasselbe schreibgeschützte RAW mit Capture NX-D aufgerufen - Bild wird angezeigt und lässt sich ändern. Zugehöriges nksc File auch noch schreibgeschützt - jetzt frieren auch bei NX-D alle Einstellmöglichkeiten ein.

Capture NX-D greift auf das orignale RAW File also tatsächlich nur lesend zu und schreibt seine Änderungen ausschließlich ins .nksc. So soll's sein, wenn man Sidecars hat.

Das Gleiche mit ViewNX-I probiert. Bei geschütztem .NEF und .nksc lässt das Bild trotzdem ändern. Erst beim Verlassen von ViewNX-I kommt der Hinweis, dass die Änderung wegen Schreibschutz nicht gespeichert werden kann. Dann Abfrage, ob man den Schreibschutz aufheben will. Bei Zustimmung wird ViewNX verlassen. Im Windows-Explorer zeigt sich anschließend, dass .nksc seinen Schreibschutz verloren, .NEF ihn aber behalten hat. Nach erneutem Aufruf von ViewNX-I ist das geänderte Bild verfügbar.

Also ist bei den aktuellen Nikon-Programmen davon auszugehen, dass sie das "heilige Negativ" nur gucken, nicht anfassen. Ich fange an, das Sidecar-Konzept zu mögen. Ich muss mir nur abgewöhnen, einzelne Bilddateien mit dem Windows-Explorer zu verschieben oder zu löschen. Nur wenn man das konsequent aus der Anwendung heraus erledigt, bleibt die Konsistenz gesichert.

Von ViewNX2 werde ich wohl doch besser die Finger lassen.
 
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Das sind alles so Kleinigkeiten die an der Nutzerzufriedenheit zerren.
Remote Shooting mit Standvorlagen als Overlay im Liveviewmodus
am großen Monitor - bei Canon per EOS Utility mitgeliefert.

Nikon dagegen will für Camera Control Pro Geld sehen.

Das aktuelle Canon DPP unterstützt bis auf die ältesten drei DSLRs alle
Kameras der letzten 14 Jahre, und die Unterstützung für die ältesten
drei wird nachgeliefert. Nikons Konvertersoftware.... ein Trauerspiel.

Funkblitzen systemweit? Fehlanzeige.

Bluetooth, Wifi? Schnappatmung.

Software ist Nikons wundester Punkt und die größte blutende Wunde.
Statt sich zu öffnen und das was sie offenbar selbst nicht leisten können
per Open Source (quasi als "Freeloader") möglich zu machen schotten
sie sich weiter ab.

Nikon bräuchte jemanden wie Michael Woodford seinerzeit bei Olympus.
 
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Dieses - entschuldige - Tool-Wirrwarr beschreibt meine Seelenpein ganz gut. .......
..... Also habe ich die naive Vorstellung, dass ein Programm (noch dazu das vom Kamerahersteller) diese meine bescheidenen Wünsche eigentlich abdecken können sollte. Vielleicht muss ich auch einfach nochmal meine Abläufe überdenken.

Genau auch mein naiver Wunsch: ein Tool für alles, Verwaltung und Bearbeitung.

Antworten:
- LR (Marktführer)
- C1P ( benutze ich)
- ACR (nur auf PC)
Angeblich auch Darktable, kann ich nicht beurteilen.

Klar, für Composings oder Panos braucht man mehr, aber das kommt bei mir selten vor.
 
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Hallo:

Ein Tool, das alle Erwartungen erfüllt wird es nie geben, aber warum jeder Hersteller die allgemeinen Daten so speichert, daß sie kein anderes Tool auslesen kann finde ich schrecklich.

Für mich ist das RAW file keine heilige Kuh die nicht auch beschrieben werden darf.
Wozu gibt es EXIF, XMP und IPTC?

Nikons NEF verwendet den TIFF Header und für den sind EXIF Daten spezifiziert. Wenn ich Beschreibungen und Tags einem Bild zufüge erwarte ich, daß die in die dafür vorgesehenen EXIF Felder geschrieben werden, und zwar in alle, falls es mehr als ein Tag für einen Wert gibt.
Das originale EXIF war zuwenig, darum kam IPTC und dann pushte Adobe XMP.

Für die Herstellerspezifischen Infos gibt es in unserem Fall die Nikon Tags und die NikonCaputure Tags.

http://owl.phy.queensu.ca/~phil/exiftool/TagNames/index.html

Es wäre alles so schön wenn die Programmierer nicht immer Extrawürste erfinden müßten.

Mit ViewNX 2 war alles noch relativ einfach: Die Schlagworte und Beschreibung wanderten in die EXIF tags im NEF. Jedes weitere Programm konnte die Daten dann auslesen und beim "Entwickeln" in das fertige jpg schreiben.

Beim Upload in dei Web Galerie werden die Tags automatisch übernommen und angezeigt.

Mit ViewNX I taggen kann ich mir abschminken, die Tags liest kein Programm eines anderen HErstellers mehr aus.

Muß ich mir jetzt Scripte schreiben, die die Tags von den converterspezifischen Dateien wieder ins EXIF in der Bilddatei kopieren?

Hannes
 
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