Mitmachthema Verlassene Orte - Lost Places

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Es gibt aber auch viele, sehr viele Immobilien die schlicht und einfach Schrott sind und wo es an völlig überhöhten Preisvorstellungen und falschem Denkmalschutzgutwillen scheitert dass da einfach eine schöne zeitgemäße umweltfreundliche neue Immobilie entsteht.

Hier in der Gemeinde wo ich wohne, stehen etliche marode 50er-Jahre-Ruinen und die Besitzer wollen nicht unter €1m dafür erlösen. Klappt aber nicht.
 
2 Kommentare
Kay kommentierte
nicht unter €1m = Länge der Geldscheine auf dem Kuechentisch???
 
Wuxi kommentierte
Kay
Keine Ahnung wie dick ein Stapel Papiergeld i.H.v. einer Million Euro ist.
 
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Gibt es eigentlich irgendein Gesetz, dass man Bilder von und in sog. „lost places“ durch übertriebenen Einsatz von HDR verunstalten muss? Man hat doch eigentlich Motive in Hülle und Fülle, interessantes und / oder herausforderndes Licht - warum nicht also mit einem gekonnten Bildaufbau punkten statt mit einem scheinbar reißerischen „Look“? Vielleicht erklärt mir das mal einer der Experten diesen Sujets.
 
C
Christian B. kommentierte
Frage 1: Ich finde nicht, dass die Bearbeitungen der ca. letzten 10 Bildern zu den gezeigten Motiven passt, ich finde auch nicht, dass die Bilder dadurch gewinnen, eher im Gegenteil.
Zum Thema Geschmackssache: Siehe bereits mein Statement in 1.211.7, letzter Satz. D.h., da sind wir uns einig. Meine obige (1.211) Frage ist hinreichend beantwortet.
 
VisualPursuit kommentierte
Dieses nuklear verstrahlte HDR ist aus dem Genre wohl nicht mehr wegzukriegen.
Ich nehme an die Proponenten wollen "alles" zeigen - und da kommt dann sowas bei raus.

Sieht man sich Bilder aus den 40ern / 50ern / frühen 60ern an - bevor Elektronenblitz or
Flash Cubes für jedermann erschwinglich wurden - dann fällt auf wie schlecht viele Leute
heute mit Licht umgehen können.

ADL, HDR, maximaler Dynamikumfang, automatisch aufpoppender Blitz - moderne
Kameras dampfen alles vor ihnen zu Einheitsbrei ein wenn der Besitzer nicht gegensteuert.

Manch einer nimmt in solche Locations Licht mit. Funkgezündete Blitze, Akkuleuchten
oder auch mal simple Weihnachts-LED-Lichterketten mit Batteriebetrieb.
Wer das beherrscht kann damit Akzente setzen die soche Bilder sehr viel
spannender machen. Und das ohne daß man beim ersten Betrachten sofort
vom Eindruck angesprungen wird daß manipuliert wurde.
Die anderen verwenden dann eben HDR.
 
BernhardJ kommentierte
Die Diskussion zu ADL/HDR/Dynamik ist so alt wie die digitale Fotografie und EBV selber. Wie bei jedem Thema gibt es welche die damit prima leben können und es einfach akzeptieren, dass manche es (manchmal halt im breiten Rahmen) machen und dabei sogar Akzeptanz ernten, und halt die anderen (meistens aus den älteren Generationen) die es strickt ablehnen. Das traurige dabei ist, dass man dabei nicht sagen kann/will "mir persönlich gefällt es so nicht", sondern pauschal den Bildern und deren Urhebern mit allerlei negativen Adjektiven Unfähigkeit attestiert, oft ohne selber zeigen zu können, wie meisterlich besser man mit Licht, Perspektive, Bildausschnitt und der subtilen Bildbearbeitung umgehen sollte. Schade, dass sie dabei nicht merken, das deren subjektive Ansichten nicht (mehr) das alleinige Maß aller Dinge darstellen oder sogar nie dargestellt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
VisualPursuit kommentierte

Du würdest es nicht mal merken wenn jemand meisterlich mit Licht umgeht.
Der Trick daran ist nämlich es so aussehen zu lassen als wenn man das so vorgefunden hat.



98% aller Betrachter sehen drei Jungs die in der Abendsonne Wein trinken.

Aber natürlich hast Du Recht daß Paul Bocuse oder Chef Jean-Pierre nicht für jeden das Maß aller Dinge sind.
Sonst wären die ganzen Schachtelwirte ja längst ausgestorben.

Aesop hat dazu einen Klassiker verfasst.
 
BernhardJ kommentierte
Vielen Dank für die "meisterhafte" Präsentation einer Set-Beleuchtung! Nur schade, dass jeder Blinde mit Krückstock anhand der Schatten merkt, dass in dem Beispiel es nicht die Sonne sein kann.
Einfach bitte locker machen und auch mal akzeptieren, dass es bei den vielen Arten der Fotografie auch sowas wie Available-Light Fotografie gibt. Dann muss man nicht bei allem was mit Beleuchtung und Licht zu tun hat, gleich persönlich und ausfällig werden...
 

Symbolbild: The death of Britain's pubs. “The Smeaton Stores”, Rye - das Empire verliert eine historische Institution.



Bereits 2015 berichtete u.a. das Handelsblatt, dass sich in den voran gegangenen 40 Jahren die Anzahl der Pubs um 75 % reduziert hätte. Und die Dynamik hält unverändert an. Allein zwischen Januar und Juni 2024 schlossen mehr als 300 Pubs in England und Wales (Quelle: BBC) und die ‘Daily Mail‘ berichtete aktuell vor 5 Tagen, dass mit einem weiteren Verschwinden von 6 Pubs pro Tag zu rechnen ist.

Was heißt das für den durstigen Englandreisenden?

Hinter den wenigen verbliebenden historischen Pub-Fassaden findet man sich vornehmlich im Einheitsbrei der Gastro-/Hotelketten ‘Wetherspoon‘, ‘Nicholsons‘ oder ‘Greene King‘ wieder.
Überwiegend “zweckmäßig“ eingerichtet, heißen einem beim Betreten dieser ehemaligen britischen Institution zwischen John o’Groats und St. Ives und von Holyhead bis Whitby identische Atmosphäre, gleiche Pubfood Menues und mittlerweile italienische (Lager)Biersorten willkommen.

Britische Traditionsbrauereien wie z.B. “Watney’s“ (einst die größte englische Brauerei) oder “Whitbread“ (wie hier noch auf dem Foto zu erkennen) sind lange vom Markt verschwunden.

Verändertes gesellschaftliches Verhalten und ökonomische Sachzwänge sowohl bei Betreibern, als auch bei Herstellern und vor allem auch bei Konsumenten treiben diese Entwicklung weiter an.

Kürzlich aus dem GB-Urlaub zurück gekehrt, musste ich mir das mal von der Seele schreiben
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
VisualPursuit kommentierte
Wenn man Bier trinkt, gehen viele Wetherspoons durchaus noch.
Das College Arms in Manchester kann ich z.B. empfehlen.
Man darf da nur nicht frühstücken.
"Das englische Essen ist eins der Besten der Welt. Aber wehe, wenn's erst einmal gekocht ist!" (Walter Sedlmayr)
Dann besser zu Wagamama.
 

Win - Place - Show​

Die ehemalige Galopprennbahn in Bremen-Vahr (Wiki)

Pferderennen gibt es dort schon seit Jahren nicht mehr. In Bremen besteht ein Streit, ob man die Fläche nun bebauen soll oder nicht. Die Bremer haben in einer Volksabstimmung dagegen gestimmt, der Senat weicht auf. Mal schauen, ob des Volkes Stimme wirklich zählt.

Ich war vor kurzem mit der Kamera dort und habe einige Impressionen eingefangen - ohne Vierbeiner - in der Reihenfolge meines Rundgangs.




























































VG Holger
 
Kommentar
Nicht unbedingt der schönste Ort für ein Sight-Seeing in Bremen. Die Bremer Foristen waren in 2024 dort.
Unsere Fotos (KLICK) hätten auch in dieses Thema gepasst.
VG Holger
Dieser Ort hat mich genauso berührt wie das KZ Dachau das ich vor einigen Jahren besucht habe.
Zumal auf dem Rundgang auch auf einzelne Schicksale eingegangen wird.
 
Kommentar
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