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USA 2026 - Pacific Coast Highway - Kalifornien, Oregon, Washington
Clint Eastwood war hier mal Bürgermeister. Kleines, echt wirklich schönes Hotel! Carmel ist ein kleiner, feiner und teurer Ort, viele Galerien.
Morgens kleiner Rundgang durch die Stadt, nicht ausgiebig, denn ich kenne Carmel. Carmel verfügt ebenfalls über eine schöne Mission. Fotos davon hatte ich hier von meinem Roadtrip 2019 gezeigt. Deshalb nur einige wenige Fotos, zumal Carmel nur als Ausgangspunkt zum Pinnacle National Park gedacht war.
Der Pinnacles Nationalpark liegt am Rande der San Andreas Verwerfung und ist vulkanischen Ursprungs. Meine Hoffnung, hier vielleicht den kalifornischen Kondor zu sehen, hat sich leider nicht erfüllt..
Früh am Morgen, die Temperaturen waren noch erträglich. Das ändert sich aber dort sehr schnell und Wanderungen sind echt brutal und ohne Sonnenschutz spürt man förmlich, wie man verbrennt. Kappe ist zwingend...
Im Pinnacles NP führt auf dem Cliff Trail ein Weg durch ein Höhlensystem. Ohne "echte" Taschenlampe geht gar nichts. Nach 10 m Abstieg kam mir jemand entgegen. Seine kurze Bemerkung: So geht das weiter! Das hat mich derart motiviert, dass ich es mir geklemmt habe.
Stattdessen weiter rauf gewandert. Bei der Hitze einfach nur abartig.....
Es ist leider - wenn man sich den Weg durch die Höhle nicht gibt - kein Loop Trail und man läuft den ganzen Weg zurück ...
Wieder zurück zur Küste, 17-Mile Drive. Das Wetter ist eher bescheiden, die Temperaturen angenehm. Die Küste rau, das Macht den Charme der Landschaft aus.
Sehe gerade - Teleausschnitt vom vorherigen Bild auf 14 Uhr....
Ich möchte keine Diskussion lostreten, aber Fakt ist ein Stimmenanteil von 77 Mio. Wählern bei seinerzeit 245 Mio. Wahlberechtigten und 350 Mio. Einwohnern. Das relativiert vielleicht ein wenig.
Vielleicht einmal einige eigene Erfahrungen als Tourist (!) der letzten Jahre:
Einreisevisum ESTA: völlig problemlos. In der Vergangenheit 2 bis 3 Tage, 2026 = 3 Std.
Immigration Officer 2026 : Zweck der Reise? Roadtrip!
Welcome to the United States. Enjoy your trip! Das war es!
Menschen: extremst freundlich und hilfsbereit, weder oberflächlich noch aufgesetzt. Völlig gechilled. Reichlich von Amerikanern gesuchte Konversation
Verkehr: ebenfalls völlig gechilled, ohne jeden Stress. Nur als Beispiel:An Kreuzungen vier Stopschilder, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wäre in Deutschland völlig undenkbar.
Polizei: Mein Eindruck: zurückhaltend. Komischerweise ist sie aber bei Verkehrsvergehen doch präsent, aber immer freundlich.
Kann ich gut beurteilen (ich bin bei Geschwindigkeitsbeschränkungen manchmal ein wenig labil.... )
Obdachlose: Scheint eher ein Großstadtproblem zu sein.Ist mir seinerzeit in Salt Lake City extrem negativ aufgefallen, dort waren sie allgegenwärtig. In 2026 habe ich es nicht so negativ empfunden. Mag aber bspw. in hot spots wie San Francisco anders sein, das ich 26 nur gestreift habe.
ICE - habe ich auch in Portland nicht gesehen, aber vor der Stadt weiße, am Straßenrand stehende Kreuze und ein Schild "ICE"
Hotels: 2026 preiswerter als in den Vorjahren
Spritpreise: zwischen 1 und 1,25 € (als die Preise in Deutschland die 2 €-Marke deutlich bis drastisch übersprungen hatten)
Landschaft: Ist einzigartig, soll es in der Vielfalt nur noch in Neuseeland geben - kann ich nicht beurteilen.
Das sind für mich als Tourist (!) genug gute Gründe, die die USA zu einem perfekten Reiseland machen.
Bin zuletzt 9/24 über Seattle (Einreise dort) nach Nome geflogen, um meine Nordpolüberquerung zu erreichen. Alles unter Biden völlig problemlos. Aber es gibt in meinem reisefreudigen Bekanntenkreis auch jede Menge anderer Erfahrungen mit der aktuellen Situation, besonders was soziale Medien etc. betrifft. Muß ich nicht haben, habe dort alles gesehen, was mich interessiert.
Solange dieser geisteskranke und kriminelle Psychopath die Welt terrorisiert und den Europäern offen und mit militärischen Aktionen droht (z B. Grönland erst unlängst wieder beim Nato-Gipfel) und auch den Rest der Welt ins Unglück stürzt, kann der Sprit und die Hotels so billig sein wie sie wollen und die Landschaft so schön sein wie sie will, wird mich diese Land nicht mehr sehen. Auch andere Ecken dieser Welt sind schön. Die meisten Amis sind schlicht dumm, oberflächlich und ungebildet, was mich im Urlaub erstmal nicht stört, muss mich mit denen nicht zwingend abgeben. Unkompliziert Einreise? Mussten wir letztes Mal anders erleben, trotz ESTA kein Visum, Einreiseverbot, festsetzen am Flughafen bis der nächste Flieger zurück geht, Willkür und Schikane. Touristen die durch ICE-Beamte eben mal so aus dem Hotel gezogen und inhaftiert werden nur weil sie die falsch Herkunft haben usw. usw.......man kann es sich auch schönreden.
Auch wir haben so unsere Erfahrungen mit diesem Land, das wir schon mehrfach (erstmals 1992, zuletzt unfreiwillig als Transitland 2023) bereist haben, und die waren nicht nur schön.
Lone Cypress am 17-Mile Drive - wahrscheinlich einer der meistfotografierten Bäume in Kalifornien. Der 17 Mile Drive gehört zu den schönsten Scenic Byways in der Welt - bei schönem Wetter....... Bei teilweise recht heftigem Nebel sind dann leider alle Katzen grau,,,,,, daher hier nur einige Fotos.
San Francisco streife ich nur, weil ich es kenne. Hatte reichlich Fotos von San Francisco bereits nach meinem Roadtrip in 2019 hier gezeigt.
San Francisco ist sicher eine traumhafte Stadt, aber beispielsweise die Gegend um den Pier 39 hat an Charme ziemlich eingebüßt. Ich war 1988 das erste mal in SF. Damals war Pier 39 noch holzbeplankt und es standen dort vielleicht fünf bis sechs Buden, an denen es Meersfrüchte und Getränke zu kaufen gab. Ein Seehund hatte sich im Hafen verirrt.
Heute ist Pier 39 eine mit Geschäften vollgestopfte, teure und völlig überlaufene Fressmeile mit Pontons für die Seelöwen als Touriattraktion.
Auch wenn ich mir downtown San Francisco dieses Mal nicht gebe, muss ich trotzdem an der Golden Gate halten. Ich kann es nicht beschreiben - sie hat etwas Magisches, ähnlich der Freiheitsstatue.
Sorry, aber das ist doch kein Moloch.
Eine relativ kleine Downtown und bereits rechts davon beginnen höchst begehrte Wohngebiete für sehr, sehr Vermögende.
Stimmt ja, aber ich wohne in einem Ort mit 28.000 Einwohnern. Aus der Perspektive ist das für mich schon sehr heftig, natürlich nicht zu vergleichen mit Millionenstädten wie New York oder Los Angeles oder gar Mexiko City.
Das nächste Ziel ist Muir Woods ungefähr 15 km nördlich von San Francisco. Hier haben sie eine echt nervige und vor allem unerwartete Veränderung eingeführt. Man muss den Parkplatz vorbuchen, vor Ort kann man nicht bezahlen. Das Problem ist, dass es dort keinen Empfang gibt, also kann man sich die App nicht herunterladen. Also ca. 8 bis 10 km zum nächsten Lokal fahren, das dortige Wlan nutzen, App runterladen und zahlen. Screenshot zum Beweis der Zahlung und zurück. Bessere Orga habe ich in USA nie kennengelernt...
Dafür entschädigt Muir Woods National Monument. Der äteste Redwood ist ungefähr 1.100 Jahre alt und erreichen dort eine Höhe von 80 m.
Die Bäume können bis zu 115 m hoch werden; damit sind sie die höchsten Bäume der Welt. Hier mit einigen Touris für den Größenvergleich
Am nächsten Tag geht es weiter zum Lassen Volcanic National Park.
Auf dem Weg dorthin ist der Mittelstreifen des Highwaysüber viele Kilometer gesäumt von blühenden Oleanderbüschen in unterschiedlichen Farben. Hier eine Aufnahme während der Fahrt - ich weiß, aber dort ging es.......
Ankunft
Lassen Peak ist letztmalig um 1914/15 ausgebrochen. Die Gegend ist immer noch vulkanisch aktiv und wird mit Seismographen überwacht.
Hier ein alter Seismograph
Im Mai muss man im Nationalpark noch mit Schnee rechnen und nicht alle Zugänge sind geöffnet.
Von dieser Zufahrt war dann erst mal Schluss - fotgrafisch nicht sehr ergiebig....
Also wieder zurück und die nächste Zufahrt ansteuern.....
Bei harter Sonne entstehen eh keine guten Bilder.