Auf der Schwäbischen Alb steht seit 1906 ein Aussichtsturm, der aufgrund seiner Konstruktion mit
zwei Türmen - je einer mit einer eigenen Wendeltreppe für den Auf- und Abstieg - im Volksmund
"Pfullinger Unterhose" genannt wird. Architekt Theodor Fischer bewarb sich mit diesem Entwurf
zunächst für den Bau des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig, das aber deutlich größer und auch
erst 7 Jahre später eingeweiht wurde. Steht man direkt davor, sieht man die Unterhose von unten:
Der Turm heißt übrigens offiziell Schönbergturm. Man kann für einen kleinen Eintritt bis nach
oben auf die Aussichtsplattform steigen und hat dann eine schöne Aussicht über den Albtrauf
bis weit ins flache Land davor oder quer über die Alb. Wenn die Fahne des Albvereins gehisst
ist, bedeutet das, dass der Kiosk geöffnet hat. Der ist auf Bodenhöhe im Turm untergebracht,
und man kann dort Eis, Getränke und Grillwürste kaufen. Grillen allerdings muss man selbst,
angefeuerte Grills stehen dafür bereit, ebenso Tische und Bänke - sehr idyllisch da oben .