Ich wollte dich nicht beunruhigen, aber das Bild "funktioniert" zumindest...Dieses Bild hat mich echt gepackt, den ganzen Tag fühle ich mich schon beobachtet
Super Lichtstimmung, richtig spooky
Was mich überrascht, das ist schon ein 70/30-Prozent-Bild. Bedeutet: 70 Prozent stehen ihm distanziert bis ablehnend gegenüber, beim Rest geht, tja, eine Art Assoziations-Blaster los. Auch als düsteres Foto löst es Gedankenverbindungen aus und wird zumindest als anregend empfunden. Ich habe es in mehreren Gruppen gezeigt.
Und danke nochmal.
Beste Grüße, Uli
NACHTRAG: Leider ist meine Antwort nicht direkt unter dem Beitrag von goodyundini gelandet, sorry.
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Kommentare
Das mit dem "nachvollziehen" ist offensichtlich schwierig.
Ich hatte woanders sinngemäß geschrieben: Die Idee des Bildes ist, dass die skeptische und distanzierte Person im doppelten Sinne aus dem Rahmen fällt: Einmal real aus dem Fensterrahmen, im Bild rechts durch das Fenster dargestellt. Zum anderen aus dem Stimmungsrahmen, normalerweise lächelt jemand eher in einem Foto.
Aber, dieser Rahmen ist immer noch da, wenn auch gebrochen, aufgelöst, wie die Reflexion des Fensters auf der rechten Seite des Bildes zeigt.
Diese Reflektion war im Original eher in der Farbe des Gesichtes. Ich wollte aber einen Farbkontrast und habe das reflektierte Licht auf ein dunkles Blau geändert. Das ist zwar subtil, addiert sich aber in der Wirkung.
Meine Erklärung ist rational verstanden worden. Aber, das hat den Eindruck des Bildes bei diesen Betrachtern nicht verändert. Sie hat das Foto emotional weiterhin nicht bewegt. Diese Emotionen kann man nicht durch Argumente erzeugen oder verändern. Sie sind einfach so, wie sie sind.
Das Schöne war, es kam ein weitere Betrachter hinzu und der schrieb, dass er ohne die Debatte gelesen zu haben, mein Bild recht genau so wie von mir beabsichtigt emotional gesehen hat. So unterschiedlich wird das Foto wahrgenommen...
Beste Grüße, Uli
Ich hatte woanders sinngemäß geschrieben: Die Idee des Bildes ist, dass die skeptische und distanzierte Person im doppelten Sinne aus dem Rahmen fällt: Einmal real aus dem Fensterrahmen, im Bild rechts durch das Fenster dargestellt. Zum anderen aus dem Stimmungsrahmen, normalerweise lächelt jemand eher in einem Foto.
Aber, dieser Rahmen ist immer noch da, wenn auch gebrochen, aufgelöst, wie die Reflexion des Fensters auf der rechten Seite des Bildes zeigt.
Diese Reflektion war im Original eher in der Farbe des Gesichtes. Ich wollte aber einen Farbkontrast und habe das reflektierte Licht auf ein dunkles Blau geändert. Das ist zwar subtil, addiert sich aber in der Wirkung.
Meine Erklärung ist rational verstanden worden. Aber, das hat den Eindruck des Bildes bei diesen Betrachtern nicht verändert. Sie hat das Foto emotional weiterhin nicht bewegt. Diese Emotionen kann man nicht durch Argumente erzeugen oder verändern. Sie sind einfach so, wie sie sind.
Das Schöne war, es kam ein weitere Betrachter hinzu und der schrieb, dass er ohne die Debatte gelesen zu haben, mein Bild recht genau so wie von mir beabsichtigt emotional gesehen hat. So unterschiedlich wird das Foto wahrgenommen...
Beste Grüße, Uli
K
Ich mag das Bild und denke, dass es keine Erklärung benötigt. Man sieht das Bild und sofort springt das Kopfkino an (in welche Richtung auch immer) - genau das macht für mich ein gutes Bild aus.
Ablehnung kann ich gar nicht nachvollziehen, ich finde, das Bild übt eine Faszination auf den Betrachter aus, die Beleuchtung des Porträts mit dem intensiven Blick, die Aussicht aus dem Fenster, man kann nur ahnen, was da hinten zu sehen ist...
Bei mir springt da sofort ein Kopfkino an, was passiert da? Das Bild erzählt eine Geschichte. Ich mag solche Bilder. Sie regen meine Phantasie an.