Besteht aus 22 vertikalen Einzelbildern, also noch verhältnismäßig wenig für diese Brennweite.
Allerdings sind das Einzelbilder mit sehr massiven Überlappungen, also eher noch etwas mehr als 50% Overlap, da es sonst für die Software in den verblurrten Bereichen zu schwer ist und selbst mit Tools wie PTGui, wo man Kontrollpunkte selber setzen kann, braucht man diese großen Überlappungen zum späteren, korrekten Identifizieren.
Bokeh Panorama wird auch als Brenizer Methode bezeichnet und simuliert extrem lichtstarke Weitwinkelbrennweiten.
Man verwendet in der Regel mittlere Telebrennweiten mit möglichst großer Öffnung, also ideal sind die Kategorie 85/1.2, 85/1.4, 105/1.4, 135/1.8.
Je nach Anzahl der Aufnahmen und abhängig von dem Grad der Überlappungen, lassen sich damit dann extremste Brennweiten simulieren, wie als Beispiel 24mm f/0.33.
Ist aber natürlich auch ein Haufen Arbeit, da bei 135mm Brennweite auch schon mal schnell 50-60 Bilder zusammenkommen können und das Stitching wird durch die geringe Schärfentiefe in etlichen Bereichen nicht leichter.
Macht aber sehr viel Spaß und das Nikkor Z Plena Objektiv ist dafür wie geschaffen, da es offenblendig nahezu keine Abberationen mehr aufweist.
Habe für diese Technik vorher gelegentlich mein altes Canon FD 85/1.2 L genutzt und da konnte man in schwierigen Lichtsituationen auch schon mal Pech haben und alle 50 Bilder des Panoramas landeten in der Mülltonne, auf Grund von CA, Color Fringing, LoCA aus der Hölle.
Immer noch ein tolles Objektiv, aber nicht @ f/1.2 - f/1.4 für derartige Bokeh Panoramen, da man zu viel Arbeit mit Vignettierungen und vor allem schwer zu bekämpfendem LoCA hat.
Bei einem Einzelbild mag das noch gehen, aber nicht wenn man 40-50 Bilder schiesst, diese alle vorher bearbeiten muss bezüglich Randabschattungen, Farbabberationen und diese dann zu einem Panorama verwebt.
Da ist das Plena ein absoluter Hochgenuss und ein Traumobjektiv, kein CA, kein LoCA selbst wenn ich das Objektiv von den Lichtverhältnissen absolut quäle, nahezu keine Randabschattungen mehr, kaum noch optisches Vignetting, knüppelscharf und kontrastreich bereits @ f/1.8.
Die Bilder kannst du einfach so zusammenfügen, ohne das du irgenwetwas korrigieren müsstes.
Für Interessierte, von Edward Nobel gibt es eine hervorragende Seite zu dem Thema "Bokeh Panorama".
Ist leider englischsprachig, allerdings mit Abstand die umfassendste, mir bekannte Seite zu der Thematik mit vielen Bildbeispielen.
A guide to shoot Bokeh Panoramas (A.K.A Brenizer Method). Includes information about cameras, lenses & accessories as well as settings & processing techniques.
www.edwardnoble.com
Um in Zukunft die Panoramen besser vorzuvisualsieren, habe ich mir jetzt einen gebrauchten Leica 24mm M Aufstecksucher geordert.
Denn man ist ja mit einer ganz anderen Brennweite unterwegs, bei meinen Bildern war das 135mm, das endgültige Bild hat man also nie im Sucher, sondern muss es sich vorstellen ohne Hilfsmittel.
Da helfen dann solche Tools wie ein altmodischer 24mm Leica Aufstecksucher, geht natürlich auch mit dem Handy, aber ich bevorzuge die altmodische Variante.
Schwierige Rechtslage.
War es deine Kuh auf einem fremden Grundstück, oder umgekehrt?
Bist du Tierarzt und wolltest eine Stuhlprobe der Kuh?
Oder, oder, oder …
Performance ist häufig ortsgebunden, kann jedoch überall, zu jeder Zeit und ohne zeitliche Begrenzung stattfinden. Dabei kommen vier Grundelemente ins Spiel: Zeit, Raum, der Körper des Künstlers und eine Beziehung zwischen dem Künstler und dem Zuschauer.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Performance_(Kunst)
ist zwar ein Vogel, aber der muss hier hin aus der Abteilung "Der mit dem Licht tanzt". Kompromiss, wenn Sonnen- und Windrichtung nicht optimal sind...