Unscharf maskieren-mal wieder

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KleineErbse07

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Hallo,

da ich ja keine Ahnung von solchen Dingen habe, habe ich heute mal die Suchfunktion bemüht und auch einiges gefunden. Danach habe ich rumprobiert (mit PSE) - zugegebenermaßen noch etwas wahllos. Hier mal Vorher-Nachher. Ich hab bestimmt ne Menge falsch gemacht und bitte deshalt um Ratschläge und gute Tipps. Und: Was ist mit Schwellenwert eigentlich gemeint?

LG



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Hallo kleine Erbse,

Der "Unscharf maskieren" Filter funktioniert folgendermaßen:

Stärke: Erklärt sich, denke ich, von selber - je größer du den
Wert einstellst, desto stärker wird die Schärfung.


Radius: Größe des Kantenbereiches, der geschärft wird - ich
nehme in der Regel (meine Bilder für's Web sind zwischen 900x600 bis
600 x 400 Pixel groß) einen Wert zwischen 0,3 und 0,5.
Wird der Wert zu hoch gewählt, kann ein sogenannter Halo-Effekt auf-
treten (diesen Effekt kannst du beim Filter "Hochpass" gut beobachten,
wenn du dort einen zu hohen Wert beim Radius eingibst, die Kanten
werden dann sehr dick und bunt), wodurch die Schärfung unnatürlich
und übertrieben wirkt.
Ich tippe mal drauf, das du bei deinem hier gezeigten Bild auch einen zu
hohen Radius-Wert gewählt hast, da z.B bei der Kante der Wange ein
Halo-Effekt auftritt (dicke dunkle Kante aussen und dicke weiße Kante
innen).


Schwellenwert: Hier kannst du feineinstellen, über welchen
Bereich sich sich Schärfung auswirkt - wenn du z.B ein feinporiges
Gesicht hast, wählst du einen höheren Schwellenwert, damit z.B nur
Augen, Nase und Mund geschärft werden, nicht jedoch jede kleinste
Pore der Gesichtshaut.
Hier probiere ich immer rum, bis es für mich passt.
 
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Wie sind eigentlich Eure Erfahrungen was besser ist. Sollte man vor dem verkleinern unscharf maskieren oder nachher?

Ich persönlich führe es in kleinen Schritten vorher durch und nur den Rest nachher. Je nachdem um wieviel ich verkleinere, mache ich das mit Zwischenschritten und Zwischendurchschärfen.

Wie sieht´s bei Euch aus?
 
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Ich schärfe erst nach dem Verkleinern, das spart erst mal Zeit und ich
habe für mich keine nennenswerten Vorteile feststellen können, wenn
ich das Originalbid schärfe und dann verkleinere (dann muss ich noch
mal nachschärfen und es sieht dann genauso aus wie nach meiner
bevorzugten Vorgehensweise).
 
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1. ein unscharfes bild bleibt auch nach der usm ein unscharfes bild... wie bei deinem versuch zu sehen, kann man es mit usm nur noch mehr verhunzen

2. wenn das bild an sich scharf ist, geht es nur darum nach dem verkleinern entstandene unschärfe wieder zu beseitigen.... also ausschliesslich nach dem verkleinern nachschärfen... und zwar äusserst dezent und nicht mit dem holzhammer...
 
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Bei Portraits würde ich mal folgenden ungewöhnlichen Weg gehen:

Datei in Lab-Farbraum transferieren, dann nur den Helligkeitskanal schärfen, und zwar mit den folgenden Einstellungen:

Stärke: 20-50%
Radius: 20-60 Pixel
Schwellenwert: 8-15

Hab die mal auf das Bild angewandt, gefällt mir besser da es die kleinen Hautstrukturen nicht so betont und mehr Flächenkontraste betont.

Grüße
Rolf
 
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@RolfN: Könntest du das Bild mal einstellen? Damit ich mal einen Vergleich habe.

LG
 
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Habs mal versucht.

die von mir genannten Zahlen sind nur Anhaltswerte und fordern je nach Motiv zum spielen damit auf.

Rolf
 
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1. ein unscharfes bild bleibt auch nach der usm ein unscharfes bild... wie bei deinem versuch zu sehen, kann man es mit usm nur noch mehr verhunzen

2. wenn das bild an sich scharf ist, geht es nur darum nach dem verkleinern entstandene unschärfe wieder zu beseitigen.... also ausschliesslich nach dem verkleinern nachschärfen... und zwar äusserst dezent und nicht mit dem holzhammer...

Im Prinzip hast Du Recht, wenn man allerdings in RAW fotografiert und nicht verkleinert, muss man auch leicht nachschärfen...
 
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Bei Portraits würde ich mal folgenden ungewöhnlichen Weg gehen:

Datei in Lab-Farbraum transferieren, dann nur den Helligkeitskanal schärfen, und zwar mit den folgenden Einstellungen:

Stärke: 20-50%
Radius: 20-60 Pixel
Schwellenwert: 8-15

Hab die mal auf das Bild angewandt, gefällt mir besser da es die kleinen Hautstrukturen nicht so betont und mehr Flächenkontraste betont.

Grüße
Rolf

Das geht doch auch einfacher, indem man der Hintergrundebenenkopie,
auf die man den Unscharf-Maskieren Filter anwendet, die Füllmethode
"Luminanz" zuweist.
Das wirkt sich dann auch nicht auf die Farben aus.
 
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