... und die Gletscher verschwinden

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Ja, bedenklich... wer kommt denn auf solch eine Idee? Selbst wenn das Eis darunter nicht schmelzen würde (was es wohl trotzdem tut), siehts noch nicht mal gut aus.
 
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Wie sagte Asterix oder war es Obelix: Die spinnen, die "Römer"
(Menschen) :fahne:

Wo der Gletscher heute noch als Rest zu sehen ist, da war vor Jahrmillionen noch nicht einmal ein Gebirgszug. Es ändert sich alles im Leben, auch wenn es über Jahrhunderte - Jahrtausende hinweg passiert.
 
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warum bedenklich?

Hallo Michael ,
einen Gletschervorstoß und Rückgang hat es in der Erdgeschichte schon mehrmals gegeben und ich will jetzt nicht mit der Geschwindigkeit kommen in der dieser momentane Rückgang seinen Lauf nimmt .

Mit bedenklich bezeichne ich , mit welcher Hilfslosigkeit der Mensch dem entgegentritt , u.a. Beschneiungsanlagen die eine Schneise mit für Ski o.ä. befahrbaren Korridor anlegen , in der ansonsten grünen Wiese . Es gibt unzählige Beispiele , die zeigen dass sich der Mensch mit dem Sachverhalt den Du richtig darstellst :Gletscher kommen und gehen ,nicht kognitiv angemessen reagieren.

Diese Hilfslosigkeit bewerte ich als bedenklich ....

( und hab dieses mit dem Bild dokumentieren wollen )
 
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... so sah die Rettungsaktion an der Zugspitze , gegen den Trend des Gletscherschwundes aus.
Eine weiße Plane sollte die Restbestände des Gletschers gegen die sommerliche Sonneneinstrahlung schützen .
Es ist ,so wie ich finde, ein bedenkliches Bild .

PS : Die Rettungsaktion ist 2013 wieder eingestellt worden ...[/CENTER]

Im Mittelalter hatten wir auf Erden eine "Mini-Eiszeit". Da war beispielsweise die Themse in Londen jeden Winter gefroren, sodass man diese ohne Brücke zu Fuss überqueren konnte.

Im neunzehnten Jahrhundert wurden im Wallis Prozessionen durchgeführt, damit die Gletscher nicht noch weiter wachsen und ganze Dörfer erdrücken.

Selbst heute liegt die Temperatur auf Erden unter dem langjährigen Durchschnitt; zur Zeit der Römer lag die Waldgrenze in der Schweiz auf 2200 Meter über Meer, jetzt liegt sie bei 1800 Metern.

Unabhängig davon denke ich, sollten wir zu unserem Planeten Sorge tragen und uns fragen, was unser Tun für Auswirkungen hat.

Felix
 
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Naja , der Mensch ist gewohnt nicht in erdgeschichtlichen Dimensionen sondern in Lebenszeitlichen Spannweiten zu denken .

Es gibt zwei wissentschaftliche konträre Denkmodelle die eine besagt wir gehen einer neuen Eiszeit entgegen , die andere sprechen von Zunahme des Treihausklimas .
( Das lustige daran ist , dass beide Denkrichtungen erdgeschichtlich gesehen irgendwann recht haben werden )

Ohne auf diese Modelle einzugehen geht es um den Umgang mit der momentanen Situation und es erschreckt mich wie die Lösungen bei der aktuellen Temperaturerhöhung in unseren Regionen aussehen.

Der Mensch als vernunftbegabtes Wesen reagiert doch oft speziell .

Nur so ist meine Aussage mit dem Bild zu verstehen. Es sollte kein Katastrophenszenario darstellen,sondern die oft fragwürdigen Lösungsansätze die wir Menschen uns erdenken....
 
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zur Zeit der Römer lag die Waldgrenze in der Schweiz auf 2200 Meter über Meer, jetzt liegt sie bei 1800 Metern.

Die Eidgenössiche Technische Hochschule (ETH) Zürich hatte mal einen Bericht über eine Expedition im Internet, bei dem die Forscher an der damaligen unteren Gletschergrenze die Reste von Bäumen gefunden haben. Ziemlich starke Bäume für diese Höhenlage.
- Gletscher retten mit weißen Planen ist ungefähr so sinnvoll wie "Sonne löschen".
 
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Ich glaube, dem Menschen ist es eigentlich ziemlich wurscht, ob die Gletscher wachsen oder schrumpfen.
Es sei denn, er hat einen persönlichen Vorteil oder Nachteil davon.

Die Küstenmenschen fürchten um ihre Ansiedlungen, falls der Meeresspiegel steigt oder die Stürme zunehmen.

Der Fotograf fürchtet um seine Motive.

Der Wintersportler fürchtet um seinen Schnee, denn auf Kunstschnee macht das keinen Spaß.

Die Wintersportorte fürchten um das Ausbleiben der Wintersportler.

Die Süd-Grönländer freuen sich, dass Schafzucht wieder funktioniert wie zur Zeit Eriks des Roten, und dass Tomaten und Kartoffeln gedeihen.

Die Ostgrönländer hoffen darauf, dass ein Versorgungsboot mehr im Jahr durch das Treibeis gelangen kann.

...

Das Abdecken des Gletschers mit einer Folie - welchen Sinn soll denn das haben!? Außer eine Art Demonstration gegen Klimaerwärmung.
Weshalb wollen die denn ihren "Hausgletscher" schützen?
Wer will denn einen Gletscher sehen, den man nicht sehen kann?

Interessanter Ansatz...

Danke für das Bild!

Viele Grüße,
Sylvia
 
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Ich glaube, dem Menschen ist es eigentlich ziemlich wurscht, ob die Gletscher wachsen oder schrumpfen.

Widerspruch! Mir nicht. Ich habe den Gletscherrückgang mit seinen dramatischen Folgen in Grindelwald von 1984 bis 2007 vor Ort gesehen. (Bis 1984 sind die tiefliegenden Gletscher dort noch gewachsen.)
Größere Bergstürzen wegen des fehlenden Eises, ganze Seitenmoränen mitsamt Hütte weg etc.
 
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Widerspruch! Mir nicht. Ich habe den Gletscherrückgang mit seinen dramatischen Folgen in Grindelwald von 1984 bis 2007 vor Ort gesehen. (Bis 1984 sind die tiefliegenden Gletscher dort noch gewachsen.)
Größere Bergstürzen wegen des fehlenden Eises, ganze Seitenmoränen mitsamt Hütte weg etc.

Es sei denn, er hat einen persönlichen Vorteil oder Nachteil davon.

Das meine ich damit. Wer persönlich betroffen ist, weil sein Haus wegschwimmt, verschüttet wird oder nicht mehr ausgebucht ist, dem ist das natürlich nicht wurscht.
 
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Die Eidgenössiche Technische Hochschule (ETH) Zürich hatte mal einen Bericht über eine Expedition im Internet, bei dem die Forscher an der damaligen unteren Gletschergrenze die Reste von Bäumen gefunden haben. Ziemlich starke Bäume für diese Höhenlage.
- Gletscher retten mit weißen Planen ist ungefähr so sinnvoll wie "Sonne löschen".

Das war Prof. Christian Schleuchter von der UNI Bern. Er hat in Gletschern nach Holzresten gesucht und dann ihr Alter bestimmt.

Felix
 
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Die Wintersportorte fürchten um das Ausbleiben der Wintersportler.
...

Das Abdecken des Gletschers mit einer Folie - welchen Sinn soll denn das haben!? Außer eine Art Demonstration gegen Klimaerwärmung.
Weshalb wollen die denn ihren "Hausgletscher" schützen?

Die wollen die Piste schützen, nicht mehr und nicht weniger.
 
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Ich glaube, dem Menschen ist es eigentlich ziemlich wurscht, ob die Gletscher wachsen oder schrumpfen.
Es sei denn, er hat einen persönlichen Vorteil oder Nachteil davon.
Die Garmisch-Partenkirchener im Speziellen befürchten, dass ihnen die Zugspitze auf den Kopf fällt. Etwas salopp ausgedrückt, aber kein Witz. Ich weiß das aus erster, wissenschaftlicher Hand ;)
Die Abdeckung des Gletschers hat damit allerdings nichts zu tun.
 
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Abdecken von Schnee hat auch den Grund, möglichst früh am Winteranfang wieder Material für die ersten Skifahrer parat zu haben
Hier ein Beispiel aus der Schweiz, unterhalb der Diavolezza
(mein Bild wurde als Titelbild der Cipra verwendet)

picture.php
 
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... jetzt sehe ich dass das ursprüngliche Bild wieder sichtbar ist
wieso es kurzzeitig nicht sichtbar war , keine Ahnung ,Probleme beim abload Service ?

Jetzt steht es halt doppelt drin ....


Nachdem schon Vermutungen über den Zweck der Abdeckung geäussert wurden , bitte den Link von Beitrag 18 beachten !
 
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Der Rückgang der meisten Alpen-Gletscher ist wohl eher für die Skigebiete ein Übel.

Viel größere Auswirkung kann der Rückgang vom Permafrost in diesen Höhenlagen in naher Zukunft haben.

Dieser hält durch sein Eis viele Felsen und Berge wie ein Klebstoff zusammen.
Beim auftauen können solche Risse und Verbindungen gesprengt werden, da aufgetautes Wasser mehr Platz als gefrorenes Wasser benötigt.

Bergrutsche und Bergstürze können bei weiter anhaltenden Klima bzw. weiterer Erwärmung die Folge sein.

In diesem Jahr bereits am Hochvogel und im vergangen Jahr am Vilsalpsee geschehen.
Solche Bergstürze werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zunehmen.
 
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