Umfrage Blende 2,8

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harzrock

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Anlässlich dieser Umfrage kam mir ein Gedanke, den ich selbst nicht beantworten kannn. Die Umfrage zeigte mal wieder Euer Streben nach dem Maximum, natürlich
Blende 2,8 und wenn es geht, durchgehend, natürlich verständlich aber auch nicht ganz preiswert.

Was mich umtreibt ist die Frage, liefert ein 2,8er-Objektiv auch in den anderen Blendenbereichen bessere Bilder und es es qualitativ einem 3,5er oder 4,0er
überlegen?

In vielen Situationen könnte ich ansonsten die Belichtungszeit verkürzen oder
den ISO-Wert unbedeutend erhöhen. Zugegeben, es gibt in ganz lichtschwachen
Situationen Momente, wo ich auf Bilder verzichten müsste.

Wer weiß Rat??
 
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Blende 2,8 ist für mich als Gestaltungsmittel (geringe Schärfentiefe) wichtig. Belichtung an sich ist Prio 2. 2,8 hat a priori nichts mit Qualität zu tun. Wobei bei Nikon die 2,8er sicher in der Regel zu den Top Objektiven gehören.

Wenn Du Dir die Auswirkungen klar machen willst, gib einmal 'Schärfentieferechner' bei Google ein, da kannst Du mit den Einstellunge spielen.

Gruß
Sig
 
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Geringe Tiefenschärfe als Gestaltungsmittel und hohe Lichtempfindlichkeit sind natürlich interessante Kriterien. So gesehen, sind mir selbst durchgängige 2.8 eigentlich zu wenig.
Allerdings muss das Ganze ja immer in einer Relation zu den sonstigen Abbildungsleistungen stehen und in dem Punkt sind die angesprochenen Zoom-Nikkore schon hervorragend. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich nur die wenigsten Aufnahmen mit maximaler Blendenöffnung mache.
 
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Hallo Sig,
deine Überlegungen sind schon ganz richtig. Die Anfangsöffnung bestimmt noch nicht die Qualität des Objektives. Ein gutes Zoom im Bereich der Anfangsöffnung f4 macht auch sehr gute Bilder!
Als Gestaltungsmittel taugt meines erachtens Blende 2,8 auch nur bedingt. Wenn ich schon mit der Offenblende arbeiten möchte dann wünsche ich mir schon Blende 2 oder größer. Hier sind wir dann bei den Stärken der Festbrennweite angelangt.
Die Anfangsöffnung f 2,8 bei einem Zoom bringt aber dennoch Vorteile. Zunächst erhalte ich mal ein helleres Sucherbild, was immer von Vorteil ist. Zum zweiten sind die 2,8er Objektive in der Regel sehr gute Objektive. Ein auf Blende 4 abgeblendetes Objektiv mit einer Lichtstärke von f2.8 wird fast immer eine bessere Abbildungsleistung haben als eins, dass bei f4 beginnt. Ab Blende 5,6 wird das keine Rolle mehr spielen. Bei Blende 5,6 und 8 wird niemand einen Unterschied zwischen guten Zooms erkennen. Da spielt die Anfanfsöffnung keine Rolle mehr.
Eine andere Frage wäre die nach anderen Qualitätsmerkmalen, wie Kontrastleistung oder dem Bokeh. Aber das lässt sich nicht einfach an der Anfangsöffnung festmachen.
Gruß
Jörg
 
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Hier ist echt trübes Wetter und ich bin eh im Haus festgenagelt. Um mir die Wartezeit bis zu den ersten Hochrechnungen ein wenig zu vertreiben habe ich mal etwas geknipst.

Der Überblick:


Beteiligte: D300 mit JPEGs fine large, Bildoptimierung Standard, Stativ, MuP, Kabelauslöser, das Sigma 1.4/30mm, das Nikkor AF-S 2.8/28-70mm und das Nikkor AF-S 3.5-5.6/18-55mm, die beiden Zooms möglichst exakt auf 30mm.

100%-Crops, Offenblende, Mitte


100%-Crops, Offenblende, Rand


100%-Crops, 2x abgeblendet, Mitte


100%-Crops, 2x abgeblendet, Rand


100%-Crops, Blende 8, Mitte
18-55er siehe oben

100%-Crops, Blende 8, Rand
18-55er siehe oben

Gruß
Dirk
 
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