Frage Umdenkprozess bezüglich des eigenen Objektiv-Sortiments?

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Metalhead

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Bin gerade dabei, meine alte D90 zusammen mit meinem Standard-Zoom Objektiv Sigma 17-70 2.8-4.5 HSM zu verkaufen. Eigentlich wollte ich mir zu meiner "neuen" D7000 dann auch ein "neues" Standard-Zoom zulegen, und dachte dabei in erster Linie an das aktuelle 17-70 von Sigma der Contemporary Serie. Doch irgendwie werde ich nicht warm mit der Vorstellung, dass ich nun mein recht gutes 17-70 verkaufe und mir stattdessen nur dessen übernächsten Nachfolger kaufen würde. Aber Alternativen gibts für mich und mein Budget wenige. Das 16-85 Nikkor hatte ich schonmal als Alternative für das Sigma, aber das war nicht wirklich besser weshalb ich es wieder abstieß. Die Günstiglösung 18-105 von Nikon hatte ich auch in Betracht gezogen, doch auch davon bin ich nicht wirlich überzeugt.

Wie man an meiner Signatur sehen kann habe ich ja desweiteren eine 35er, eine 50er und eine 100er Festbrennweite ( mein Makro-Objektiv) sowie das 70-300er Telezoom von Tamron. Deshalb überlege ich gerade, ob es vielleicht mehr Sinn machen würde, mir z.B. ein 12-24er Tokina Weitwinkelzoom zu holen statt einem mit größerer Brennweite. Im Prinzip habe ich die Brennweiten zw. 24 und 70 ja einigermaßen mit den beiden genannten Festbrennweiten-Objektiven abgedeckt, müßte dann bei Bedarf halt nur öfters mal wechseln als wie mit einem Standard-Zoom. Was meint Ihr? Bin wirklich sehr unschlüssig. Theoretisch könnte ich mir ja auch das überall gut bewertete Tamron 17-50 F2.8 holen als Standard Objektiv. Aber das wäre mit 50 am langen Ende dann wieder zu kurz um wirklich Sinn zu machen, wäre aber von der Abbildungsleistung recht gut. Alles äußerst schwierig...:rolleyes:
 
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Theoretisch könnte ich mir ja auch das überall gut bewertete Tamron 17-50 F2.8 holen als Standard Objektiv. Aber das wäre mit 50 am langen Ende dann wieder zu kurz um wirklich Sinn zu machen, wäre aber von der Abbildungsleistung recht gut. Alles äußerst schwierig...:rolleyes:

Moin.

Ich habe mein 17-70 (auch noch das ohne OS) vor kurzem durch das 17-50/2.8 von Sigma ersetzt und vermisse die 20mm gar nicht. Inzwischen ist es mein Immerdrauf. Blende 2.8 durchgehend und ein Stabilisator machen wirklich den Unterschied. Ich bin mit den Ergebnissen top zufrieden.

Obs jetzt Sigma oder Tamron sein soll, dazu kann ich nichts sagen und ich glaube auch nicht, dass ich bei meinen Fotografieransprüchen einen Unetrschied merken würde. Übrigens habe ich auch eine D7000 und das Objektiv (wie fast alle meine Objektive) gebraucht gekauft. Probiers einfach aus!
 
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Ich hatte das 16-85 und habe irgendwann fuer dx das 17-50er 2.8 ohne VR Tamron gekauft.
Danach lag das 16-85 nur noch im Schrank.
Inzwischen hab ich keine DX Sachen mehr.
Aber so ein 2,8er ist auch an DX ne feine Sache.
 
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Möchte noch etwas ergänzen. Mein Budget habe ich selber auf max. 400€ gesetzt. Nun aber bringe ich noch eine weitere Variante ins Spiel. Eine Lösung wäre auch, das von mir schon anvisierte Tokina 12-24 f4 bezüglich Weitwinkel, und desweiteren das Tamron 28-75 f2.8 allerdings ohne Stabi. Beide zusammen gebraucht ca.450€, was natürlich über der Grenze läge, aber in meinen Augen sicherlich nicht so schlecht als Kombi wäre. Beide Objektive werden allgemein durchaus positiv bewertet.
 
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Mist. Gestern Abend ist im Marktplatz des DSLR-Forums wieder ein Tamron 28-75 F2.8 eingestellt gewesen für lediglich 190€. Da hatte ich aber noch gezögert. Nun habe ich heute Nacht gearbeitet und wollte eben nochmals schauen und eventuell zuschlagen, da war es natürlich bereits weg. Ist das nun besser als das Sigma 17-70 C oder eher nicht? Wie gesagt, bei Preisen um die 200€ für dieses Objektiv könnte ich mir noch ein 12-24er Tokina zu ähnlichen Kursen zulegen und wäre preislich nur unwesentlich über dem eines einzelnen, dafür aber neuem Sigma. Hätte dafür aber auch vor allem 5mm am kurzen Ende mehr Weitwinkel und selbst oben ebenfalls 5mm (was aber am langen Ende wohl eher zu vernachlässigen wäre).
 
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Doch irgendwie werde ich nicht warm mit der Vorstellung, dass ich nun mein recht gutes 17-70 verkaufe und mir stattdessen nur dessen übernächsten Nachfolger kaufen würde.

Kann ich verstehen, macht ja nicht unbedingt viel Sinn. Was ist, wenn Du nur die D90 verkaufst (ohne Objektiv) und das vorhandene Objektiv auf Deiner D7000 verwendest? Was ist denn am vorhandenen Objektiv falsch, dass Du es nicht mehr weiterverwenden möchtest?
 
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Du verbrennst wahllos Geld. Das ist OK - es ist ja nicht Meins.

Der Schritt von der D90 auf die D7000 wird in erster Linie mit dem besseren AF belohnt. Mein Sohn hat eine D7000, ich habe seit fast sechs Jahren eine D90. Die eigentliche Bildqualität ist sehr ähnlich, die D90 fängt nördlich ISO 800 an unangenehm zu rauschen, die D7000 erlaubt knapp einen Lichtwert mehr Spielraum.

Insgesamt ist es kameratechnisch kein umwerfend grosser Schritt vorwärts. Bezüglich des Objektivs wurde die entscheidende Frage bereits gestellt: Was ist denn am vorhandenen Objektiv falsch, dass Du es nicht mehr weiterverwenden möchtest?
 
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Du verbrennst wahllos Geld. Das ist OK - es ist ja nicht Meins.
Bezüglich des Objektivs wurde die entscheidende Frage bereits gestellt: Was ist denn am vorhandenen Objektiv falsch, dass Du es nicht mehr weiterverwenden möchtest?

Wenn ich ehrlich bin, so ganz genau weiß ich es auch nicht. Es gibt zwar verschiedene Ansatzpunkte dies zu erklären, aber zwingend ist keiner davon. Zum einen möchte ich halt öfter mal was neues haben/ausprobieren, zum anderen erhoffte ich mir halt gesteigerte Chancen bei Verkauf meiner D90 wenn dieser ein Objektiv beiliegt als wenn ich nur den Boady verkauft hätte. Auch der fehlende Stabi ist ein kleiner Faktor dabei, den ich allerdings selber bereits wieder mit o.g. Überlegung über den Haufen zu werfen bereit gewesen wäre. Aber nun habe ich einen Käufer für das Gesamtpaket D90 und Sigma Objektiv, jetzt bleibts auch dabei und ich muß dem Rechnung tragen.

Alles in allem ist das Behalten des Sigma Objektives also wohl keine Alternative mehr. Ein klein wenig würde mich übrigens auch das Experimentelle bei den neunen Sigmas reizen, also das man, den Erwerb des optionalen Docks vorausgesetzt, selber bei bestimmten Parametern Hand anlegen wird können und den Objektiven FW-Updates zukommen lassen kann. Ist ähnlich wie mit meinem AiS Nikkor 50mm F1.8 MF (was hier aus Platzmangel nicht unten mit aufgeführt ist), welches ich auch nur kaufte, weil mich die Bastelei mit dem Dandelion-Chip reizte. Nun liegt es bei mir im Rucksack (der Aufbewahrungsort meines gesamten DSLR Sortiments) und wird quasi nicht mehr genutzt, zumal ich mir später das sehr gute AF-D 50mm F1.4 zulegte.

Aber macht Euch um meine Finanzen keine Sorgen, läuft.;)
 
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Hab mir jetzt das neue Sigma 17-70 Contemporary bestellt. Mal sehen, ob es tatsächlich taugt. Habe noch die Amazon "Cyber Monday"-Woche abgewartet, ob es da vielleicht für günstig zu bekommen ist, aber dem war leider nicht so. Das alte ist jedenfalls zusammen mit der D90 gestern abgeholt sprich, verkauft worden.

Eventuell bestelle ich mir als experimentierfreudiger User auch noch irgendwann den Sigma USB-Dock. Danke für Euer Feedback. Vielleicht kaufe ich irgendwann ausserdem trotzdem noch ein UWW-Objektiv. Das angesprochene Tokina gibts teilweise recht günstig gebraucht.
 
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Bin gerade dabei, meine alte D90 zusammen mit meinem Standard-Zoom Objektiv Sigma 17-70 2.8-4.5 HSM zu verkaufen. Eigentlich wollte ich mir zu meiner "neuen" D7000 dann auch ein "neues" Standard-Zoom zulegen, und dachte dabei in erster Linie an das aktuelle 17-70 von Sigma der Contemporary Serie.

Hallo,
mal ein anderes Thema. Wenn Du schon ein solch eingeschränktes Budget hast, verstehe ich einige Deiner Entscheidungen absolut nicht?

Auch ich habe eine D90 und wollte diese gegen eine D7000 eintauschen. Nach wenigen Tagen habe ich die D7000 wieder zurück gegeben, denn ich konnte kaum einen "Fortschritt" feststellen.
Erst die D7100 brachte einen sichtbaren Fortschritt, auch wenn mir der Autofokus einfach zu zickig ist. Einen Grund, die D90 als Reserve-Body zu behalten.
Deinen "Umtausch" der beiden Sigma 17-70 Versionen sehe ich als ziemlich Sinnfrei an?
Ich habe das Sigma 17-50 f2,8 als "Immerdrauf" in Gebrauch, denn es geht einfach nichts über Lichtstärke. Und 50mm bei DX wirken wie 75mm. Das reicht immer. Wenn nicht, ich habe ja auch noch ein paar Beine.

Ich denke, Du hast mit Deiner Aktion ziemlich viel Geld "verbrannt", ohne einen wirklichen Fortschritt an Bildqualität zu bekommen...

LG Peter
 
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Ich würde mich übrigens unbedingt auf dem Gebrauchtmarkt umschauen - insbesondere für DX Objektive. Mit einer ständig grösser werdeneden Gruppe von Umsteigern auf FX (gerade jetzt vor/um Weihnachten) wird plötzlich sehr viel DX Material auf eBay angeboten. Die Preise für gebrauchte DX Objektive (auch wenn sie erst ein Jahr alt sind) sind im freien Fall.
 
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Hallo,
mal ein anderes Thema. Wenn Du schon ein solch eingeschränktes Budget hast, verstehe ich einige Deiner Entscheidungen absolut nicht?

Auch ich habe eine D90 und wollte diese gegen eine D7000 eintauschen. Nach wenigen Tagen habe ich die D7000 wieder zurück gegeben, denn ich konnte kaum einen "Fortschritt" feststellen.
Erst die D7100 brachte einen sichtbaren Fortschritt, auch wenn mir der Autofokus einfach zu zickig ist. Einen Grund, die D90 als Reserve-Body zu behalten.
Deinen "Umtausch" der beiden Sigma 17-70 Versionen sehe ich als ziemlich Sinnfrei an?
Ich habe das Sigma 17-50 f2,8 als "Immerdrauf" in Gebrauch, denn es geht einfach nichts über Lichtstärke. Und 50mm bei DX wirken wie 75mm. Das reicht immer. Wenn nicht, ich habe ja auch noch ein paar Beine.

Ich denke, Du hast mit Deiner Aktion ziemlich viel Geld "verbrannt", ohne einen wirklichen Fortschritt an Bildqualität zu bekommen...

LG Peter

Das mußt Du auch nicht verstehen. Im Prinzip habe ich es ja bereits erläutert. Als Zusatz will ich noch dazuschreiben, ich begrenze mein Budget selbst um nicht in einen Kaufrausch zu verfallen und meine bessere Hälfte zu verärgern. Prinzipiell wäre Geld für mehr vorhanden, aber muß ja nicht sein.

Das die D7000 nur bedingt ein Fortschritt zur D90 sein soll wird mal so mal so beschrieben. Habe auch schon oft genug gegenteiliges gelesen. Selbst in den meisten Tests gilt sie als sinnvolles Upgrade als Nachfolger mit gar semi-professionellen Tendenzen. Ich bin auch schon recht angetan, wiewohl ich bisher aufgrund des schlechten Wetters allenfalls Probeaufnahmen gemacht habe. Aber schon das deutlich verbesserte Rauschverhalten und die Justierbarkeit des AF sind Fortschritte, die mir absolut gefallen.

Genauso siehts mit der neuen 17-70er Objektivreihe von Sigma aus. Mit etwas mehr Geduld hätte ich vielleicht Geld sparen können, aber die habe ich nunmal nicht. Weihnachten steht vor der Tür und das Geld fließt reichlich.;) Ich bleibe dabei, macht Euch keinen Kopp um mein Porte-Monnaie.
 
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... Weihnachten steht vor der Tür und das Geld fließt reichlich.;) Ich bleibe dabei, macht Euch keinen Kopp um mein Porte-Monnaie.

Das ist doch mal ein Statement :up:
Bei diesen Voraussetzungen würde ICH (persönlich):
- die D90 verkloppen, ebenso die nicht FX-tauglichen Sigma 17-70 und Nikon AF-S 35 mm.
Dafür würde ich dann etwas anschaffen, was mich fotografisch wirklich weiterbringen würde:
- gebrauchte D 600
- neues Tamron 24-70 f/2.8
Das Tamron 70-300 kannst Du ja weiterhin nutzen, das 50 mm auch.

Das wäre ein deutlicher Step up, mit dem Du noch viele Jahre glücklich wärst. Wie shovelhead schon schrieb: ich glaube nicht, daß der Umstieg auf die D 7000 so viel Benefit bringt.
 
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