damit niemand sagen kann, dass ich mich nicht bemühe jetzt mit mehr Brauntönen...
die Flasche ist immer noch zu,
deshalb hab' ich sie aus der Dose genommen...
sonst glaubt mir das nach dem letzten Statement keiner,
und es sind wärmere Farben.
Hallo Werner,
meine ersten Versuche dieser Art haben ähnlich ausgesehen und zeigen ein typisches Problem, dass nämlich der Amateur in der Regel erst mal weder gescheite Unterlage noch Hintergrund für solche Bilder hat. Tricksen kann man mit einem weißen Bettuch, Tischdecke o.ä., die man dann durch einheitlichen Farbton mit EBV gegen andere Hintergründe tauschen oder einfärben kann (was bei weißen Tüchern auch durch farbige Beleuchtung geht).
Wahrscheinlich wäre es auch sinnvoll, eine längere Brennweite zu verwenden und weiter weg zu gehen, zum einen kann man damit den Hintergrund besser "freistellen" und zum anderen ist der Effekt des hinterm Motiv rasch schmäler werdenden Tisches weg, ausserdem gibt es weniger Verzerrung.
Ins Glas würde ich vielleicht mal Apfelsaft o.ä. schütten, was auf dem Foto dann nach Whiskey aussieht.
Weiters ist die Schärfe auf der Dose, also zu weit hinten (wobei ich mal versuchen würde, die Dose hinter Flasche + Glas zu legen, so dass gerade noch die Schrift sichtbar ist, die kann auch ruhig unschärfer sein), die Hauptschärfe sollte m.E. auf dem Ettikett der Flasche liegen.
In Verbindung mit einem weißen Hintergrund könnte man dann damit experimentieren, das Hauptlicht auf den Hintergrund zu richten und von vorne/seitlich nur soweit aufzuhellen, dass das Etikett ausreichend hell ist.