Traum-Objektiv 105/1.8 gebastelt

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Platin
Registriert
Hallo Leute!

Es war die letzten Tage nichts zu reparieren, und bei der Hitze tagsüber raus gehen?
So habe ich meine übrig gebliebenen Einzelteile durchwühlt und mir daraus (mal wieder) ein Objektiv gebastelt, das sehr lichtstark ist,
sehr nah zu fokussieren geht (1/2 m), nur in der Bildmitte einigermaßen scharf zeichnet und alles andere in traumhafter Unschärfe verschwimmen lässt.
Sechs Linsen in zwei Gruppen.

Tubus mit Fokussierschnecke, Hinterlinsengruppe (aus einem verkitteten Achromaten, stark streuend, und einer schwach sammelnden Linse, selbst zusammen gesetzt),
Frontlinsengruppe (verkitteter Achromat, leicht sammelnd, und eine stark sammelnde Linse = Frontlinse eines AF-S DX 18-200 VR):
















Foto damit:




Vergleichsfoto mit Tamron 16-300 bei 110 mm f/5.6:




Hier noch ein Foto bei 0,5 m Abstand, mit Blitz:



 
Anzeigen
Traum-Objektiv 180/3.3 gebastelt: Fotos damit

Hier nun ein paar Fotos damit von heute.

Objektentfernung etwa 100 Meter = unendlich:





Objektentfernung etwa 4 Meter:





Objektentfernung etwa 1 Meter:





Mit TC-16A (= 288 mm f/5,3 ), Objektentfernung etwa 2 Meter, voll Gegenlicht:





Mit TC-16A (= 288 mm f/5,3 ), Objektentfernung etwa 1 Meter, Blitz:





Zugegeben, Entwicklung aus dem NEF mit ADL=OFF, nach dem Verkleinern stark nachgeschärft und Histogramm gedehnt...

Was man aber schnell erkennen kann: Die Abbildungsleistung steigt mit sinkender Objektentfernung...
 
Kommentar
AW: Traum-Objektiv 180/3.3 gebastelt

Jetzt habe ich noch etwas herum probiert und die Frontlinse wieder so zusammen gesetzt wie sie ursprünglich im Projektor drin war, weil mir die Farb-Ränder nicht gefallen haben (da sie Längsfarbfehler waren, ließen sie sich kaum entfernen) und die Schärfe bei Unendlich noch nicht reichte.
Dabei habe ich festgestellt, dass die Korrekturlinse (ein gewölbtes Brillenglas - 0,5 Dioptrien) wegen ihrer Wölbung die Abbildungsfehler des Objektives verstärkt, wenn man sie wie bei einer Brille üblich mit der Wölbung nach außen montiert.

Bei Montage mit der Wölbung nach innen korrigiert sie hingegen die Abbildungsfehler etwas! :up:

Testfoto ohne Korrekturlinse:





Testfoto mit Korrekturlinse:





Hier diese Korrekturlinse und ihre Montage in einen Einschraubvorsatz:











Hier zwei Fotos von heute durch die Fensterscheibe nach draußen,
zuerst mit diesem Traumobjektiv:





Zum Vergleich mit dem Tamron 16-300 bei 185mm und Offenblende 6:





Die Fokussierung habe ich jeweils über LiveView gemacht.
Wenn die Sonne wieder scheint, mache ich wieder ein paar Nahaufnahmen von Blumen im Garten unter Verwendung des TC-16A (=> 290mm f/5,3) in AF-Stellung C.

:up:
 
Kommentar
-Anzeige-