Tiefenschärfe-Rechner

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

jochenfranz

Aktives und bekanntes NF Mitglied
Registriert
Warum nicht: Ein Tiefenschärfe-Rechner auf dem Display der DSLR?

Hilfreich fände ich es, wenn Nikon bei den Einsteiger DSLR´s über das Hilfemenü solch ein Tool auf dem Kameradisplay anbieten würde. Der Begriff Tiefenschärfe ist für Einsteiger und Umsteiger (von einfachen Digitalkameras) oft nicht auf Anhieb zu verstehen, weil auch der Sucher (DX) die Abschätzung nicht zulässt und auf dem Objektiv (im Gegensatz zu früher) meist keinerlei Hinweise oder Hilfestellung geboten wird, dies ist meine Einschätzung. Solch ein Tool würde sicher ein wenig von dem verloren Gegangenem (Abblendtaste, Anzeige auf dem Objektiv etc.) zurückgeben.

So könnte die Abbildung auf dem Display beispielsweise aussehen:
picture.php


Die anzuzeigenden Parameter sind kameraseitig bekannt. Auch bei der Verwendung von Konvertern oder Zwischenringen könnte das alles noch schlüssig sein, sofern kompatible Hardware eingesetzt wird. Wie oder wann das Display diese Inhalte anzeigen sollte überlasse ich gerne den Experten, auch soll man über weiterführende Informationen auf dem Display (hyperfokale Distanz, etc.) nachdenken!

Gruß Jochen

PS: Vielleicht gibt es das alles aber schon? Hab´s aber bisher nicht gefunden!
 
Anzeigen
Moin!

Ich fände es vollkommen überflüssig. Aber ich habe ohnehin den Eindruck, dass Schärfentieferechner nur von Leuten benutzt werden, die gar nicht wissen was es ist und wie es zustandekommt. Vertief Dich mal 1/2h in die "Physik", dann brauchst Du keinen Rechner mehr.

Und noch etwas verstehe ich nicht: Ist die Schärfentiefe wirklich das, was Du ausrechnen willst? Oder ist es eher auch die "Tiefenunschärfe" (Freistellung)? Die kann Dir keine Tabelle, keine Marke am Objektiv und kein Schärfentieferechner anzeigen. Dafür entwickelst Du ein Gefühl. Und wenn Du es gerne rechnen möchtest, such mal nach dem kleinen Programm cBlur.


Gruß, Matthias
 
Kommentar
Hallo!
Lese doch bitte mal was ich geschrieben habe: "für Einsteiger und Umsteiger", ich brauche es auch nicht!
Gruß Jochen
 
Kommentar
Hallo!
Lese doch bitte mal was ich geschrieben habe: "für Einsteiger und Umsteiger", ich brauche es auch nicht!
Gruß Jochen

Das habe ich getan! Und gerade für Einsteiger halte ich diese Schärfentieferechnerei für ziemlich ungeeignet. Es ist eben nur die 1/2 Wahrheit, aber die dann pseudoexakt mit 3 Nachkommastellen.

Die Kamera "kennt" eben auch nur die Parameter Blende, Brennweite, Fokusabstand und Sensorgröße, für (Ausschnitt-) Vergrößerung auf's Ausgabeformat und Betrachtungsabstand müsste der Bediener selber eingreifen.

Und schließlich würde ich mir, wenn überhaupt, eine grafische Darstellung wie z.B. bei cBlur wünschen, die die Tendenz zeigt aber nicht zum ablesen von Nachkommastellen verleitet. Aber vermutlich kann ein "Einsteiger" das nicht interpretieren und dann ist ein Probebild und reinzoomen am Display einfacher und aussagekräftiger.


Gruß, Matthias
 
Kommentar
... Solch ein Tool würde sicher ein wenig von dem verloren Gegangenem (Abblendtaste, Anzeige auf dem Objektiv etc.) zurückgeben...!

Verloren gegangen ist eigentlich das Gefühl für diese Dinge. Und die ersetzt diese Anzeige auch nicht.

Wobei ich mir in letzter Zeit öfter drüber Gedanken darüber gemacht habe, warum man Schärfentiefe und Tiefenschärfe synonym nutzt, Wechseljahre und Jahreswechsel aber gar nichts miteinander zu tun haben... :fahne:...
 
Kommentar
...warum man Schärfentiefe und Tiefenschärfe synonym nutzt...

Ganz einfach: Weil die deutsche Sprache ein wunderliches Ding ist, welches sich weigert der engstirnigen Pseudologik korinthenkackender Kleinigkeitskrämer zu folgen. Deswegen leistet sie sich Tischler die im Schreinerbedarf einkaufen, Fleischer die als Metzger arbeiten, einen Ameisenbären der weder mit der einen noch der anderen namensgebenden Tierart verwandt ist, einen Quantensprung für einen großen Fortschritt und zwei Begriff für einen Tatbestand den Amis sowieso dof finden. :p

Ach ja: Wer unterwegs unbedingt ausrechnen will, welche Bereiche seines Bildes 'scharf' sind, der kann sich bis zur implementierung dieses Features in der Kamera ja mit einem Rechner auf dem Handy behelfen, da gibt es eigentlich für jedes Betriebssystem (bzw. für Java) einschlägige Progamme. (Edit: zu spät...)
Und: Wozu so eine mathematisch wirkende Tabelle? Die Kamera kennt die Brennweite, die Kamera kennt die eingestellte Blende, die Kamera kennt dank D-Funktion mehr oder weniger die eingestellte Entfernung. Da könnte man doch - analog zur Blendenanzeige der kleinen Knipsen - eine wunderschöne Graphik programmieren. So einen 'wandernden Schärfeberg' in einem schönen bunten Diagramm. Da geht noch was! Und wenn ich nicht fest davon überzeugt wäre, das dieses Feature schon längst durch japanische Entwicklungslabore spukt, dann würde ich es jetzt zum Patent anmelden! :cool:

Gruß
Dirk
 
Kommentar
Hallo,

ich würde so eine Tabelle durchaus für sinnvoll halten. Es kommt IMO hin und wieder mal vor, dass man eben eine große Blende braucht, genau einen Versuch hat (anschließend hat sich der Markt verlaufen) und sich dann überlegt, ob 1,8 geht oder 2,8 sein muss. Sinnvoll sind natürlich max. zwei Stellen Genauigkeit und nicht drei stellen ... also etwas, was man im realen Leben grob etwa abschätzen kann und dann auch mit sinnollen Abständen (z. B 1m, 2m, 5m, 10m etc.).

Die beiden Begriffe verwende ich übrigens nicht synonym. Ausschlagebend ist immer der zweite Teil des Wortes. So wird das quantitative "Schärfentiefe" in Zentimeter oder Meter gemessen, während das qualitative "Tiefenschärfe" in dem betrachteteten Bereich gegeben ist oder nicht. Ein "Hundekuchen" bezeichnet ja auch kein Tier, das gerade frisst, sondern ein Futter für Vierbeiner.

Ciao
HaPe
 
Kommentar
...Und: Wozu so eine mathematisch wirkende Tabelle? Die Kamera kennt die Brennweite, die Kamera kennt die eingestellte Blende, die Kamera kennt dank D-Funktion mehr oder weniger die eingestellte Entfernung. Da könnte man doch - analog zur Blendenanzeige der kleinen Knipsen - eine wunderschöne Graphik programmieren. So einen 'wandernden Schärfeberg' in einem schönen bunten Diagramm. ...

In der Tat wäre das die schönere Lösung, die eben keine Genauigkeit auf soundsoviele Nachkommastellen vortäuscht.
 
Kommentar
Ausschlagebend ist immer der zweite Teil des Wortes.

Falsch. Ausschlaggebend ist die Bedeutung eines Wortes. Und wenn zwei Worte dieselbe Bedeutung haben, weil sich das nun mal im Laufe der Jahre und Jahrzehnte so entwicklt hat, dann kannst du zwar meinen, dass das eine Wort 'falsch' ist - richtig ist deine Meinung aber deswegen nicht! :rolleyes:

Gruß
Dirk
 
Kommentar
Also, meine Kameras haben alle so ein Feature, sogar die analogen. Allerdings wird die Schärfentiefe nicht in Tabellenform auf dem Display angezeigt sondern in echt im Sucher. Die Bokehanzeige wird kostenlos mitgeliefert.
So was wollt ihr auch? Habt ihr schon: heisst Abblendtaste. :dizzy:
 
Kommentar
allerdings wird es meist von interesse sein, wie sich die schärfentiefe auf dem ausgabemedium verhält und das ist zumeist größer als das sucherbild, vom betrachtungsabstand ganz zu schweigen. bei den winzigen dx-suchern konnte ich mich mit dem finsteren ergebnis, das mir eine abblendtaste bietet, noch nie anfreunden.
 
Kommentar
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten