Aber ich denke schon, dass ich immer mehr ein Gefuehl dafuer bekomme, wie ich meine Einstellungen waehlen muss, um bestimmte Schaerfeverlauefe fur meine Bilder zu erzielen.
Dafuer bemuehe ich aber keine Tabellen oder so. Es ist mehr so etwas wie learning by doing.
Was ich eigentlich meine, ist folgendes: Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie diese ganzen Theorien einem Anfaenger helfen koennen, davon etwas in der taeglichen Praxis umzusetzen.
Ich weiss sehr wohl, dass sich diese Diskussionen nicht unbedingt an Anfaenger richten.
Die Leute, die kenne und die schon etwas Erfahrung haben, die reden eigentlich nie ueber diese theoretischen Dinge.
Die machen halt Fotos und wissen irgendwie, was sie tun.
Im Grunde genommen verstehe ich den Sinn dieser Diskussionen nicht, zumindestens nicht, was der praktische Bezug fuer die taegliche Fotografie ist
Die Theoretiker werden mir meine pragmatische Meinung vielleicht veruebeln, aber so sehe ich es halt.
Ist so ein bischen wie: Schaust du noch Tabellen oder fotografierst du schon?
Dann schauen wir nochmal bei der Schärfentiefe:
Schärfentiefe: Ungefähr 102.000 Ergebnisse
Tiefenschärfe: Ungefähr 131.000 Ergebnisse
hm, nicht so eindeutig, wie die obigen Beispiele. Also wenn der xy-Rechner eingebaut wird, dann bitte unter anderem Namen. Wobei laut Google Wuschschärfe und Schärfenwusch noch frei sind.
Und ich fände es sehr hilfreich, wenn "der Rest" sich nicht kopfschüttelnd über die Diskussion selber Gedanken macht, sondern über das Thema der Diskussion, und diese Gedanken und Argumente dann klar und sachlich äußert, statt sich drüber lustig zu machen. Und wer nichts sachdienliches beitragen kann oder will, sagt dann lieber nichts.Dadurch behält eine Diskussion einen normalen sachlichen Ton, nicht durch Metadiskussionen über "Diskussionskultur".
Gruß, Matthias
1. Zwei Begriffe, zwei Bedeutungen
Kein Amerikaner würde auf die Idee kommen, über den Unterschied zwischen "depth of field" und "field of depth" zu streiten.
Interessanterweise gibt es diese beiden Begriffe nur im Deutschen.
Die Kamera sollte IMO das anzeigen, was dem Fotografen im Moment der Aufnahme nützt und was er gerne verwenden will ... wenn er es denn will. Und da ist IMO die Information (ich formuliere es mal vorsichtig) aus der Tabelle interessanter als die von cBlur. cBlur informiert umfassend zum Schärfe- und Unschärfebereich für genau eine (!) Einstellung, Es liefert aber wenig Informationen bzgl. Alternativen zu der aktuellen Einstellung.Soll ein Kameradisplay eine Schärfentiefetabelle anzeigen, oder doch lieber die von mir vorgeschlagene Darstellung wie bei cBlur [...]
Da fällt mit grad ein, dass die Automtik mehr als nur nett sein kann. Man installiere ähnlich der bekannten Belichtungskorrektur eine "Fokuskorrektur", mit der ich via Einstellrad zur Optimierung eben des Schärfentiefebereiches den Fokus manuell schnell ändern kann.Bei AF weiß man auch oft nicht, wohin zu fokussieren ist, um die Schärfentiefe für sein Motiv zu optimieren. Deswegen ist eine zugehörige Automatik auch nur nett - nicht mehr.
cBlur informiert umfassend zum Schärfe- und Unschärfebereich für genau eine (!) Einstellung, Es liefert aber wenig Informationen bzgl. Alternativen zu der aktuellen Einstellung.
Man installiere ähnlich der bekannten Belichtungskorrektur eine "Fokuskorrektur", mit der ich via Einstellrad zur Optimierung eben des Schärfentiefebereiches den Fokus manuell schnell ändern kann.
OK, diese Billlichvariante, die auch bei den kleinen AF-D Objektiven geht, hab ich nicht bedacht.Den 'Fokus manuell zur Korrektur des Schärfentiefenbereichs zu ändern' ist zwar eine etwas wahnwitzige Formulierung, aber in der Praxis funktioniert das was du willst heute auch schon problemlos: Man benötigt ein Objektiv mit 'Fokusoverride', vulgo AF-S- oder HSM-Antrieb, stellt AF-C ein und legt den Fokus auf die AF-On-Taste. Nur muß man halt noch am Entfernungsring drehen und nicht am Einstellrad. Wie altmodisch....
...und rufe "dof" auf.
Und bekommst damit aber 'nur' die Schärfentiefe berechnet, gell?
Gruß
Dirk
kein Problem, nur ist cBlur auch nicht die Lösung. Als Offline-Tool ist cBlur genial. Online (= mit der Kamera am Auge) würde ich gerne an meinen Zielwerten drehen (Schärfentiefe, Unschärfe) und nicht an den Parametern, die zu meinem Zielwert führen und ich will auch keine Kurve interpretieren.Wo ist das Problem?
Das wäre ja letztlich auch wieder so eine überkomplizierte Lösung für die Sorte Eierköpfe, die glauben, außer mit LaTex könne man eigentlich gar keine druckfähigen Layouts erstellen...Anderes Beispiel: Wenn ich eine bestimmte Verschlusszeit haben will, dann will ich ja auch die Verschlusszeit einstellen und nicht den Preload-Wert für irgend einen FPGA-Zähler in der Kamera, der letztendlich die Verschlusszeit realisiert.
....kein Problem...
Aber davon mal abgesehen: Soll ein Kameradisplay eine Schärfentiefetabelle anzeigen, oder doch lieber die von mir vorgeschlagene Darstellung wie bei cBlur oder in meinem Album "dies und das"? Oder beides nicht? Und warum?
Gruß, Matthias
das ist immer das Totschlagargument, das gerne mal kommt, wenn man irgend einer Art von technischer Debatte entweder nicht folgen will oder nicht folgen kann. Manchmal ist das nicht einmal der allerschlechteste Rat ... im Falle der Schärfentiefe löst ein "geht knipsen" aber nicht immer automatisch alle Probleme.lest weniger Tabellen, sondern geht mehr fotografieren!
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