Thermographie - Infrarotaufnahmen

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WörtherseeKnipser

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Mal eine einfache Frage eines Laien:

Immer wieder lese ich, dass mit entfernen des Filter IR-Aufnahmen mit einer normalne DSLR möglich sind, bzw gibt es auch Bilder usw.

Von den alten Videokameras kenne ich das auch zum Teil - man konnte die IR-Fernbedienung testen, da dies über die Kamera sichtbar wurde.

Was ich nicht weiss - in welchem IR Bereich die Sensoren arbeiten.
Wäre es damit möglich sog, Thermograhie aufnahmen, auch wenn die nur in Helligkeitsstufen daher kommen, zu machen

Meine Vorstellung wäre - man montiert einen Filter, der das Sichtbare Licht ausfiltert, und macht rein eine IR Aufnahme besser noch bei nacht, wenn wenig Licht vorhanden ist und die Sonne nicht auch mit IR dazustrahlt

Oder reicht das Spektrum nicht in diesen Bereich ?
(wahrschienlich kosten die Thermokameras nicht um sonst das 10-fache ?)
 
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Hallo,

die Sensoren unserer Kameras sind im Bereich der thermischen IR-Strahlung unempfindlich (auch die Objektive wären ungeeignet), der erfassbare Teil der IR-Strahlung liegt dem optisch sichtbaren Frequenzspektrum sehr nahe (naher IR-Bereich, also >780nm bis vielleicht 1000 nm).
Siehe auch: Infrarotstrahlung

Das ist also nicht mit IR-Spezialkameras zu vergleichen, trotzdem könnte man auf mehrminütigen Aufnahmen, mit etwas Glück und Dunkelbildabzug, einen sehr heißen Gegenstand (z.B. Lötkolben) schwach erkennen.

Echte IR-Kameras sind ein aktueller Trend als iPhone/Handy-Zubehör, es gibt/gab z.B. mehrere Kickstarter-Projekte zu erstaunlich günstigen Preisen (< 500$).

MfG Jürgen
 
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THX

wobei die Handykameras sind ja auch nicht besser,
was hat dann das mit Handies zu tun ??
Kann mir vorstellen das nur die Rechenhardware und das Minidisplay auf dem man dann eh nix genau erkennt dazu eingesetzt wird ?
 
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Kann mir vorstellen das nur die Rechenhardware und das Minidisplay auf dem man dann eh nix genau erkennt dazu eingesetzt wird ?
Ja, es handelt sich dabei um Aufsätze mit einem longwave infrared (LWIR) imager, wobei teilweise auch die Kamera des Handys mitgenutzt wird, um die Auflösung zu vergrößern (Erkennen von Konturen).

Beispiele:
http://www.flir.com/flirone/
http://www.hemaimaging.com/

Da die Auflösung derartiger Module recht gering ist, z.B. 80 × 60 aktive Pixel, reicht ein Smartphone-Display gut dafür aus.

Man kann es sogar noch weiter miniaturisieren: http://hackaday.com/2014/09/07/building-the-worlds-smallest-thermal-camera/

MfG Jürgen
 
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