Teneriffa - Parque Nacional de las Cañadas del Teide

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Herr Norbert

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Anfang April war ich eine Woche auf Teneriffa und einige Male im Parque Nacional de las Cañadas del Teide.
Ich bin vorher noch nie auf Teneriffa gewesen und ich wollte unbedingt ganz oben auf dem Pico del Teide zu stehen,
aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt und die Seilbahn war die ganze Zeit gesperrt.
Eine Wanderung an den Kraterrand habe ich mir nicht zugetraut, da bis ganz oben nochmals ca. 1500 Höhenmeter zu bewältigen gewesen wären und ich im Moment nicht allzu fit bin.


Die Landschaft im Parque Nacional de las Cañadas del Teide ist schon sehr beeindruckend, auch wenn sie im ersten Moment sehr lebensfeindlich wirkt.
Manchmal hatte ich das Gefühl das hier der Ursprung der Erde sein müsse und das es gar nicht lange her sein könne als der letzte Vulkan ausbrach.
Der Vulkan Chinyero (ca. 1500m) ist der letzte Vulkan der auf Teneriffa ausgebrochen ist und das war am 18.11.1909.

Obwohl die Landschaft dort sehr lebensfeindlich ist und man sich kaum vorstellen kannn das dort irgendwelche Pflanzen gedeihen können, wächst dort die Kanarische Kiefer.
Ihre Rinde z.B. besteht aus vielen Schichten, die bei Waldbränden nicht verbrennen, sondern nur verkrusten und danach treibt der Baum nach Waldbränden (wie 2013) wieder aus.
Auch die Nadeln sind besonders. sie sind viel länger als bei gewöhnlichen Kiefern und sie haben die Fähigkeit die Feuchtigkeit aus dem Nebel zu saugen um den Baum mit Flüssigkeit zu versorgen.
Es ist schon sehr beeindruckend wie die Pflanzen sich den Lebensbedingungen anpassen.

Eindrücke Vulkan Chinyero

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Gegen Mittag zieht oft ein Passatwind und es entsteht ein Nebel.
Der Nebel ist aber anders wie wir ihn kennen. So eine Art Kriechnebel, er ist immer in Bewegung, huscht über die Landschaft, durch die Bäume und wirkt manchmal gespenstisch.


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Einen Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang wollte ich natürlich dort oben auch erleben. Ich entschloss mich für den Untergang und hatte einen unvergesslichen Abend.
Das Gefühl über den Wolken zustehen ist einfach nur genial, anders kann ich es im Moment nicht beschreiben.



Bild 17 und 18 sind auch wieder am Montana Chinyero und im Hintergrund diese zwei Hügel, das ist La Palma (ca. 2800m hoch).
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Das sind die Roques de García unterhalb des Pico del Teide die ich in der Dunkelheit fotografieren durfte.
Der bekannteste der bizarr geformten Türme ist der Roque Cinchado, der auch Finger Gottes genannt.

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Hier nun ein paar Aufnahmen die in Adeje entstanden sind.

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Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Eindrücke der Insel vermitteln.
Ich weiß das ich nochmals dort hin fliegen werde, da es immer noch etwas für mich zu erledigen gibt.
Ich möchte nach ganz oben auf den Pico del Teide hinauf. :D
 
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Hallo Norbert,

danke für "Deine Bilder" von Tenriffa, nachdem meine Kamera Anfang 2014 abhanden gekommen, war und das am 3. Urlaubstag! sehe ich in deine Bilder was ich alles hätte machen können.
Die Farbnuacen im Nat.Park Teide sind unübertrefflich. Nochmal hin zu fahren wäre sicher lohnenswert, aber der Schock sitzt noch tief.

Gruß Warner
 
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Der Nebel ist aber anders wie wir ihn kennen. So eine Art Kriechnebel, er ist immer in Bewegung, huscht über die Landschaft, durch die Bäume und wirkt manchmal gespenstisch.

Das sind ja auch keine bodennah in der Luft hängenden Wassertröpfchen, sondern welche die in größerer Höhe (Du bist da schließlich auf über 2000 Metern gewesen) vom Wind bewegt werden und da nennt man es dann: Wolken.

Ansonsten: Sehr schöne Bilder, eine interessante und abwechslungsreiche Mischung!
Ich war zu der Zeit dort, als die D70 gerade auf den Markt kam. Und ruckzuck sind wieder 10 Jahre um :eek:
Was mir übrigens noch eindrucksvoll in Erinnerung geblieben ist, ist diese absolut klare und reine Luft.

Gruß
Heiko
 
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