Ich kann dir nur über die Defender 220 berichten - habe sie seit ca 3 Monaten im Einsatz und bisher hat sie alles ohne größere Blessuren überstanden, die sich nicht wieder reparieren liesen (die Taschen sind anscheinend leider nicht für 20kg Equipment ausgelegt, und so bog sich einer der beiden Metallhalter des Tragegurtes in Tokyo am Flughafen auf und ich durfte die Tasche quer durch die City an den normalen Henkeln tragen)
Das Platzangebot ist wahrlich enorm. Jedoch solltest du keine Bedenken dabei haben, wenn du deine Objektive in der Tasche stapeln musst - denn das ist bei der Tasche leider der Fall - außer du hast nur 70-200 oder 80-200 oder ähnlich langes dabei.
Die Einteilung ist also zu Beginn etwas problematisch - habe rund 4 Stunden gebraucht um "meine" Aufteilung zu finden.
Im Alltag, wenn ich auf Fieldtrips gehe, bevorzuge ich jedoch meine kleine Umhängetasche wo ich gerade einmal nur 4 kleinere Objektive mitführen kann. Habe ich jedoch größeres vor oder will mein Equipment einfach nur sicher verstaut wissen, so ist die Defender meine erste Wahl.
Schön ist der Doppelreisverschluss oben, so dass du direkten Zugriff auf den Inhalt hast. Ich hab mir meine D200 mit MB-D200 schön mittig positioniert und die Objektive nach Wichtigkeit geordnet aussen herum, falls unterwegs doch mal etwas interessanteres passieren sollte.
Ich hat mir die Tasche zugegeben etwas unüberlegt zugelegt, hat mich dafür aber nur 140 euro anstelle der UVP von 250 euro gekostet. Für meine Pressearbeit auf Veranstaltungen aber leider aufgrund der Größe ungeeignet - daher hab ich mir noch ne Tenba aus den USA geholt..
Platzregen und das teils subtropische Klima in Japan hat die Taschen jedenfalls gut überstanden und meiner Ausrüstung sehr verlässlichen Schutz geboten.
Hoffe der kleine Bericht hilft dir bei deiner Entscheidung..
Achja, geschätzt passt in die leere Tasche auch ein Kasten Bier, 2 1,5 Cola und ein paar Kühlakkus...also bestimmt auch zweckentfremdbar
Grüße
Marcus