Frage Tamron 18-270mm unscharf oder Fehlfokus?

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Morpheuz

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Hallo Leute!

Nach einigen Jahren Abstinenz, habe ich mir vor einer Woche die neue D5500 zugelegt. Ursprünglich wollte ich mir als Reiseobjektiv das 18-200 von Nikon zulegen, wurde aber vom Fachhändler auf das Tamron umgestimmt.
Damals machte ich schon ungute Erfahrung mit einem ähnlichen Suppenzoom, welches ich nach einem Tag wieder zurück schickte. Das ist aber jetzt schon mehrere Jahre her. So gab ich dem neuen Objektiv eine Chance....
Allerdings bin ich nicht überzeugt:down:

Nach den ersten Fotos dachte ich mir, da stimmt was mit der Schärfe nicht. Allerdings entstanden die Fotos bei einer nächtlichen Veranstaltung, ohne Blitz. Allerdings habe ich nun bereits mehrere Tageslichtaufnahmen und bin nach wie vor der Meinung, dass die Bilder nicht scharf werden.
Bestätigt wurde das heute Mittag, durch einen kleinen Versuch auf dem Balkon:

http://jenslaemmer.de/DSC_0785.JPG

Der Fokusmesspunkt liegt auf dem Gelenk des grünen Clips. Die Datei ist unbearbeitet "out of the cam"

Was meint ihr dazu?
 
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Brennweite 270mm, also am langen Ende
Blende 6,3, also ganz offen

Allerdings besteht noch Optimierungspotenzial, denn 1/1250stel Sekunde ist schon ganz schön kurz. 2 Blenden weiter schließen und mit 1/320stel fotografieren, wäre meine Empfehlung. Das dürfte die Schärfe und den Kontrast nach vorne bringen.

Meine Damen haben das Objektiv für ihre Canon 1100D, die Qualität entspricht dem gezeigten Bild. Besonders meine Frau hat sich aber explizit für dieses Objektiv entschieden, weil sie damit den meisten Aufnahmesituationen gewachsen ist. Und die Bilder aus den Sessions schaffen es als kleine Web-Bildchen bis ins Internet, nachdem sie bearbeitet wurden.

Quintessenz: Was will man von einem Objektiv dieses Brennweitenbereiches für nicht mal 350 € erwarten? Preis-Leistungs-Verhältnis ist völlig ok.
 
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Das Problem liegt aus meiner Sicht an der D5500.
Meine Tochter hatte eine D5300 die wir letztlich mit Verlust wieder verkauft haben.
Grund, der Fokus war eine Katastrophe.
Warum?
ALLE DX Linsen fokussierten einwandfrei an meiner D800,D810 und an der D300S auch das "Suppenzoom" 18-200.
Leider war es unmoeglich z.B. mit dem 18-200 scharfe Bilder an der D5300 zu bekommen.
Auch mit dem Sigma 100 Makro f2.8 mit Wackeldackel waren keine scharfen Bilder zu erzielen.
Interessanterweise fokussierten alle FX Profilinsen deutlich besser.
Einschicken des Bodies bei Nikon brachte keine Abhilfe.

Mein Fazit ein Consumerbody mit dicht gepackten Pixeln macht sich gut fuer die Werbung aber ob es in der Praxis taugt steht auf einem anderen Blatt.
 
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das erzählst du nun bei jeder gelegenheit. weil deine tochter mit einer d5200 (bedauerlicherweise) fokusprobleme hatte, sind alle d5200, d5300 und auch die neue d5500 grundsätzlich untauglich? und was genau hat die pixeldichte mit dem phasen-af zu tun?
 
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AF hin oder her:
irgendwo zwischen den beiden Klammern ist es scharf.

Aber wg. 270mm und offener Blende eben etwas matschig.

Mehr kann man da wohl nicht erwarten.
 
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Zwischen den Klammern gibs auf den Metall eine kleine scharfe Zone. Bei Offenblende und nicht weit weg ist die Tiefenschärfe eben nur sehr gering.

Wenn du tatsächlich das grüne Gelenk anvisiert hast dann liegt der AF etwas daneben.
 
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Oh Nikon Guru, nehme meine tiefste Verbeugung an vor Deinem Expertenstatus und deinen immer wieder freundlichen und intelligenten Fragen.

Pixeldichte hat etwas mit Verwacklunganfaelligkeit zu tun, vielfach diskutiert in Foren auch mit technischem Hintergrund.

Natuerlich sind die guenstigen DSLRs egal welcher Marke nicht generell untauglich, gepaart mit dunklen [f5.6 oder 6.3] Superzooms allerdings fuer mich eine fatale Kombination mit welcher der TE vermutlich nie die schoenen Bilder erstellen wird die ihm vorschweben.

Eine deutlich guenstigere Bridgekamera mit durchgehend f2.8 und laengerem Zoom waere vielleicht die bessere Wahl gewesen?

Vielleicht stellt der TE ja aber mal ein paar Bilder mehr ein damit eine bessere Idee bekommt woran es liegt?

Oder beim Haendler der ihm das Suppenzom so ans Herz gelegt hat mal eine Nikon Festbrennweite draufsetzen und testen?
 
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Das Fokusziel ist leider nicht eindeutig. Das Gelenk des grünen Clips ist zu klein, da gibt es Kanten innerhalb des Messfeldes, die ein mindestens ebenso gutes Ziel darstellen.

Der Fuß des pinkfarbenen Clips ist schärfer, aber ebenso scharf, wie die Hinterkante des durch das Metallrohr verborgenen Teils des grünen Clips.

Hast Du vielleicht ein besseres Beispiel?
 
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Pixeldichte hat etwas mit Verwacklunganfaelligkeit zu tun, vielfach diskutiert in Foren auch mit technischem Hintergrund.

und verwackeln hat was mit dem autofokus zu tun, klar. wenn das bild verwackelt ist, hat die kamera schuld. und nicht nur die, sondern auch gleich die ganze baureihe und alle nachfolger.

ich habe allerdings schon das ein oder andere foto gesehen, das mit einer d5x00 gemacht wurde und durchaus strengen anforderungen an die bildschärfe genügt. auch wenn dir oder deiner tochter kein bild mit einer d5200 gelungen ist, würde ich nicht unbedingt davon ausgehen, dass alle aktuellen dx-kameras (24 mp ist da ja inzwischen durchgängig) mit preislich dazu passenden objektiven "niemals schöne bilder" machen können.
 
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Schau Dir mal die Bilder bei photozone an. Die hatten "nur" die D7000 (alos 16MP) zur Verfügung. Viel mehr als das was Du da hast wirst Du mit der Optik nicht erreichen können. Angeblich soll das 16-300 etwas besser sein, spielt aber auch preislich in einer anderen Liga
 
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Viel mehr als das was Du da hast wirst Du mit der Optik nicht erreichen können.

Auch das hat ja nix mit der Treffgenauigkeit des AF zu tun. Aber um die zu testen, brauchts halt ein eindeutiges Ziel.

Dass das womöglich nur bei Offenblende und 270mm eine Rolle spielt ist hoffentlich klar. Denn die hier gezeigte Nahaufnahme ist nicht unbedingt Referenz für die eigentliche Nutzung eines Superzooms, meine ich.
 
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Der AF dürfte schon stimmen, die Schärfe des Objektives gibt einfach nicht mehr her. Wir reden hier immerhin von einer 24MP-DX-Kamera.

Wesentlich mehr schafft auch mein 16-85 VR nicht und das Ding ist nun bei weitem kein Suppenzoom
 
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Danke für die Vorlage!

Hab das mal ausprobiert, mit einem interessanten Ergebnis:

Foto bei 35mm Brennweite: http://jenslaemmer.de/DSC_0789.JPG
Foto bei 60mm Brennweite: http://jenslaemmer.de/DSC_0788.JPG
Foto bei 85mm Brennweite: http://jenslaemmer.de/DSC_0786.JPG
Foto bei 270mm Brennweite: http://jenslaemmer.de/DSC_0787.JPG



Bin jetzt nicht so der Experte, aber mir kommt das spanisch vor...
Hab zwischenzeitlich auch Antwort bekommen, dass ich morgen mit Objektiv und Kamera beim Händler vorbei kommen soll, dass sie sich ein Bild machen können (oder zwei oder drei)
 
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Du hast das Testchart nicht richtig benutzt.

An den blauen Linien ausschneiden gilt auch für das Teil in der Mitte.
 
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Pixeldichte hat etwas mit Verwacklunganfaelligkeit zu tun, vielfach diskutiert in Foren auch mit technischem Hintergrund?

Auch wenn das etwas OT ist: Pixeldichte hat nichts mit Verwacklungsanfälligkeit zu tun und Leute mit echtem technischen Wissen wie z.B. seinerzeit Matthias haben das vielfach vorgerechnet. Entscheidend ist die Größe des Zerstreuungskreises und nicht die Pixelgröße.
 
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Schoen das der Matthias das vorgerechnet hat, dann wird's ja stimmen.


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Unschärfe Bilder können durchaus mit der Pixeldichte zusammen hängen.

Da stellt sich immer die Frage, was "die Bilder" sind.

Bei mir sind das die Arbeitsergebnisse im Ausgabeformat. Also z.B. ein 100cm Print für die Wand.

Und wenn man die so definierten Bilder vergleicht (und etwas anderes macht ja gar keinen Sinn) dann wird es niemals so sein, dass ein Bild das mit einem Sensor höherer Pixeldichte aufgenommen wurde unschärfer sein kann als ein Vergleichsbild vom gröberen Sensor.
 
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