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Systempartition von der HD auf eine SSD verschieben?


Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Hallo Leute!

Gestern ließ ich mich dazu überreden, zur Performance-Steigerung meines PC (Windows 7 / 64 bit) eine SanDisk Uktra 3D SSD mit 500 GB ein zu bauen.

Ich wollte dann die Systempartition von der 1 TB Festplatte des PC, die ich mit dem Windows-eigenen Sichern und Wiederherstellen regelmäßig auf eine externe HD sichere, mit so einem Systemabbild auf die SSD wiederherstellen - geht nicht.

Das kommt wahrscheinlich daher, dass meine Systempartition fast 1 TB groß ist, und das Ziellaufwerk, die SSD, nur halb so groß.

So habe ich die Systempartition auf der 1 TB HD (sind nur 150 GB Dateien) so weit irgend möglich verkleinert, auf 504 GB.

Davon ein Systemabbild erstellt und erneut versucht, dieses auf die SSD wieder her zu stellen - geht immer noch nicht.

Zum Vergleich habe ich noch versucht, dieses 504 GB Systemabbild auf einer normalen 500 GB HD wieder her zu stellen - geht auch nicht.

Also liegt es nicht daran, dass es gar nicht geht, ein HD-Systemabbild auf einer SSD wieder her zu stellen, sondern anscheinend nur daran, dass die Systempartition um 4 GB größer ist als das Ziellaufwerk!

Oder liegt es daran, dass die Systempartition auf einer 1 TB HD war (die deshalb eine 100 MB kleine Systemstartpartition enthält, weil Windows 7 eine HD größer als 500 GB nicht direkt ansprechen kann?

Hat jemand eine Idee, wie ich (vielleicht mit einer speziellen Utility-Software, wie PartitionMagic z.B.) die Systempartition von der HD auf die SSD bekomme?

Eine Neuinstallation des kompletten Systems auf der SSD will ich unbedingt vermeiden, weil da sehr viele zum Teil uralte Programme mit installiert sind, die ich entweder nur mit 30 Stunden Zeitaufwand oder, weil die Installationsdateien fehlen, gar nicht mehr installieren kann... :mad:
 

Furby

Nikon-Clubmitglied
Hallo Michael, bin alles andere als ein PC-Spezialist, habe auch so einen Umzug vor einigen Wochen geschafft. Folgende Filmchen, die ich mir herunter geladen habe, waren sehr behilflich dabei.

Habe das Ganze mit der Freeware EaseUS gemacht, mit der man problemlos arbeiten kann.

Problem dabei war die Änderung der Partitionierung der Festplatten während des Vorganges, weil man keine größere Partition in eine kleinere klonen kann. Hierbei war das kleine Linux-Programm G-Parted eine gute Hilfe.

Schau Dir einfach einmal folgendes an, damit wirst Du es hinbekommen:

Festplatte klonen mi EaseUS Freeware



Wiederherstellungspartition löschen:


Partitionen anpassen mit G-Parted:



Festplatte aufräumen:

 

Thomas Ferber

Sehr aktives Mitglied
Ich fürchte, du wirst auf die SSD neu installieren müssen. Nicht wegen der Größe, sondern wegen der verschiedenen Funktionsweise- sorry - ich habe keine Details, warum das so ist. Würde mich auch interessieren.
 

pbhq

Unterstützendes Mitglied
So habe ich die Systempartition auf der 1 TB HD (sind nur 150 GB Dateien) so weit irgend möglich verkleinert, auf 504 GB.
Versuche doch einfach die Partition nochmals unter Linux (GParted) zu verkleinern. Windows bockt da etwas herum, da in der Mitte der alten Partition immer relevante Systemdaten (einfach gesagt) liegen.
 

decketrumm

Sehr aktives Mitglied
Hallo Michael

ich würde sagen dass es an der alten Systemplatte liegt.
Sie hat 504GB an Daten. Dass passt nicht auf eine 500er SSD.Da bricht jedes Programm ab.
Versuch einfach noch mehr nicht systemabhängige Dateien auf einen externen Datenträger
auszulagern. Downloads, eigene Dateien, Bilder etc. Man findet immer was.
Die kann man dann im Anschluß wieder auf ihren alten Platz auf die SSD zurück schaufeln.
Auch temporäre Datein produzieren viele Daten.Da auch mal ansetzen.

Wie hast Du es denn überhaupt vor? Wiederherstellen des Systemabbildes geht ja in den meisten Fällen in die Hose.

Es gibt wohl für SanDisk SSD auch ein Clone-Programm:

Ich mache so etwas immer, und das auch sehr zuverlässig, mit .
Im Acronis-Programm auf Clonen gehen, Quelllaufwerk angeben, danach das Ziellaufwerk markieren und das Clonen beginnt. In der Regel dauerts 15- 25min.
Wichtig ist vorher darauf zu achten kein Häkchen zu machen bei "alte Daten danach löschen".
Es wäre sonst die komplette alte Platte nach dem Clone leer und die Daten futsch.
Macht Du das mit einem Desktop-PC? Damit hättest Du ja die Möglichkeit die SSD dort mit zur alten einzubauen.
Das macht einen Clone einfacher, sicherer und schneller.
Wichtig ist aber, voher auf der alten Platte noch mehr freien Speichplatz zu schaffen.
Ich denke mit 450GB Daten auf der alten Platte sollte es keine Probleme geben.

Ich drück Dir die Daumen. Eine Neuinstallation ist grundsätzlich nicht zwingend notwendig
wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
 

martin1739

Aktives NF Mitglied
Hallo Michael,

Ich kann das Mini Tool partition wizard sehr empfehlen. Läuft nicht über Backup und Restore sondern direkt.

Hat mich gerettet, nachdem mich die Migtaztionstools der Hersteller zur Verzweiflung gebracht hatten.

Man kann die Grösse der Partitionen auf dem Ziellaufwerk anpassen und es gibt es jwtzt auch auf Deutsch.

Gruss Martin
 

Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Hallo Jürgen!
...dass es an der alten Systemplatte liegt.
Sie hat 504GB an Daten. Dass passt nicht auf eine 500er SSD.
Die Systempartition auf der 1 TB HD hat nur 150 GB Daten, war aber 504 GB groß.

Inzwischen habe ich mit G-Parted die Systempartition auf 499923283968 Bytes verkleinert,
auf die SSD passen 500104687616 Bytes.
Somit wäre der Größenunterschied sicher nicht mehr das Problem.

Jetzt teste ich noch den PC mit der verkleinerten Systempartition, ob auch wirklich alles funktioniert (zwei Datensicherungen mit Systemabbild, davon eine vor der ganzen Umbauerei habe ich noch), und werde dann zuerst versuchen, das Systemabbild auf die SSD mit Bordmitteln wiederherzustellen.
Sollte das wieder nicht funktionieren, versuche ich es dann mit EZ Gig IV oder so.
 

dpt

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Inzwischen habe ich mit G-Parted die Systempartition auf 499923283968 Bytes verkleinert,
auf die SSD passen 500104687616 Bytes.
Somit wäre der Größenunterschied sicher nicht mehr das Problem.
wäre sogar noch etwas kleiner gegangen ;)

Für Partitionsänderungen nehme ich in der Regel der Amoei Partition Assistant Freeware
(mit der Freeware musst einfach nach jedem Schritt ausführen und kannst nicht x miteinander machen.

als Backup und Wiederherstellungstool habe ich für mich die beste Erfahrung mit Clonezilla gemacht. ist halt ein Linux Programm, gibt aber gute Youtube Anleitungen.

Die Windowsinternen, klappen bei mir irgendwie nicht.
 

Terminus

Sehr aktives Mitglied
Veeam Agent 4 Windows heißt dein Freund. Gibt es in drei Lizenzvariationen. Die kostenlose Version reicht dir.
- Bei der Installation wird ein ISO von deinem System erzeugt.
- Im Anschluss Backup auf eine externe Platte machen
- aus dem ISO-File einen Bootstick erzeugt (ISO2USB)
- Platten austauschen
- Vom Stick booten und Bare Metal Recovery auswählen. Über die erweiterten Optionen kannst du einstellen, dass die Zielplatte kleiner ist als die Quelle.
- Während dem Restore wirst du nach dem Backup gefragt, welches ja auf der externen Platte liegt.

Im Bios solltest du dann für die SSD in den SATA-Einstellungen AHCI auswählen. Die Lebensdauer der SSD wird es dir danken :)
 

Hans-Peter R.

Administrator
Hi,

ich habe das einmal bei der (System-) Festplatte meines Notebook gemacht und einmal mit (System-) Festplatte meines Desktop. Jeweils mit Acronis True Image und beide Male hat es - SSD hin oder her - zu meiner Überraschung sofort funktioniert. Aber das nützt Dir nichts, wenn es bei mir funktioniert :).

Was mich etwas irritiert ist, dass Du bereits bei der Installation einer neuen SSD so knapp am Speicherlimit bist. Die Menge der Dateien wird ja eher mehr statt weniger und ein neues System ohne Reserven halte ich für ein Risiko.

Ich würde erstmal alle eigenen Dateien separat sichern und zusehen, dass das Image möglichst deutlich kleiner als 100 GByte wird aber sicher kleiner als 150 GByte (das ist bei Windows 7 oder 10 durchaus machbar ... Caches (gerne auch Browser-Caches) leeren, überflüssige Wiederherstellungspunkte löschen, überflüssige Benutzer löschen, Schattenkopien löschen, Temp-Ordner leeren, Papierkorb leeren, gezielt nach sehr großen Dateien suchen und deren Sinn hinterfragen, etc). Damit würde ich die Funktionsfähigkeit mit der SSD wieder herstellen. Und anschließend wieder alle eigenen Dateien auf die SSD aufspielen, die dort unbedingt sein müssen. Für alle anderen würde ich die kostbaren 500 GByte der SSD nicht verwenden. 504 GByte auf eine 500 GByte SSD zu schreiben ist schon theoretisch ein Ding der Unmöglichkeit und würde Dir bei 0 Byte Reserve auch im praktischen Leben keine Freude machen.

Ciao
HaPe
 

BerndUwe

NF-F Premium Mitglied
Hallo Michael,

ich habe vor etwa einem Jahr bei meinem notebook die konventionelle Festplatte durch eine SSD ersetzt. Welch ein Geschwindigkeitszuwachs.

Mit Hilfe von Acronis true image ein komplettes Abbild auf eine externe FP erstellt, dann die SSD ins Notebook eingebaut und das image dort aufgespielt.
Ich musste danach nicht eine einzige Einstellung vornehmen: alles funktionierte, als ob nichts gewesen wäre, nur bedeutend schneller.

Ich mache aus Sicherheitsgründen in best. Abständen ein (kompl.) image.

Gruß Bernd
 

Candelumix

Nikon-Clubmitglied
Beim Auffinden großer und evtl. überflüssiger Dateien fand ich das Programm TreeSize (Free) auch ganz nützlich.
 

fx33

Nikon-Clubmitglied
Hallo Michael,
zuerst mal: Cloning bedeutet, dass eine 1:1-Kopie der bestehenden Festplatte erzeugt wird. Dazu muss das Ziel-Laufwerk mindestens gleich groß sein wie das Quell-Laufwerk. Wenn Du die Partition auf dem Quell-LW auf 150GB schrumpfen kannst, ist das OK. Der nach dem Kopiervorgang ungenutzte Platz auf der SSD lässt sich mit Windows-Bordmitteln der bestehenden Partition hinzufügen. Ich habe das bei mir neulich erst gemacht. 6 Jahre altes i7-Notebook von Dell. Von 256GB HD auf 480GB SSD umgerüstet. Photoshop CS5 startet jetzt statt in 30 in 3 Sekunden.
Davor hatte ich schon ein altes Sony Vaio Notebook umgebaut, quasi als Testsystem. Klappte da sogar noch einfacher, weil das Notebook nach dem Cloning direkt von der über USB3 angeschlossenen SSD booten konnte. Das Dell-Teil konnte nicht über USB3 booten, sondern erst, nachdem ich die SSD eingebaut hatte.
 

cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Moin Michael, ich habe schon zwei- oder dreimal eine System-HD auf eine SSD geklont.
Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich das exakt gemacht habe und mit welchen Programmen,
aber auf meinem Rechner, auf dem ich gerade schreibe, habe ich
- DriveImage XXL
- xxclone
und
- MiniTool Partition Wizard Home Edition.

Das letzte kann alles, was die beiden anderen auch können und noch viel mehr.
Allerdings sagt meine Erfahrung, daß man für solche Operationen meist mehrere Programme benötigt, weil
nicht alles bei jedem Rechner und jeder Festplatte in jedem Fall mit nur einem Programm machbar ist.

Viel Glück,
Christian
.
 

frier

Aktives NF Mitglied
Mit Paragon Festplattenmanager schon mehrmals gemacht. Funktionierte bisher immer einwandfrei und das schon seit Jahren.
Damit funktioniert nicht nur der "Klon" von HD auf SSD, sondern auch z. B. von HD auf HD.

Mit diesem Programm kommen nach meiner Meinung auch "fast Laien" zurecht.

Darüber hinaus ist es ein ausgezeichnetes Backupprogramm zum Erzeugen von Images.
Für alle Fälle kann man sich einen USB-Stick "erzeugen" und davon z. B. im Notfall booten und ein vorher erzeugtes Image zurückschreiben.

Mit weiteren Tools kann man Partitionen nahezu problemlos vergrößern, verkleinern und zusammenlegen. Und so weiter ...
 

Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Also, jetzt habe ich mich mit den Windows7-Bordmitteln erfolglos bemüht, ein HD-Image auf eine gleich große (eigentlich um ein halbes GB größere) SSD zu restaurieren.

Ich habe zwei Reparaturen da, die erst mal gemacht werden müssen.

Am Wochenende habe ich dann wohl Zeit, es mit irgendwelchen Utilities noch mal zu versuchen.
 

Furby

Nikon-Clubmitglied
Versuchs mal mit der Freeware EaseUS, damit funktioniert es auf Anhieb, siehe auch oben #2
 

Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"

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