Naja, das war schon noch eher harmlos. St. Peter Ording liegt an der Westküste der Halbinsel Eiderstedt, da braucht es schon eine extrem ungünstige Windrichtung über mindestens einen Gezeitenwechsel, damit der Deichfuss überhaupt gekratzt wird (d.h., das Wasser muss durch den Wind bei Ebbe am Ablaufen aus den Prielen gehindert werden, sodass die nächste Flut das gestaute Wasser weiter erhöht).
Außerdem haben sich die Strömungsverhältnisse in den letzten 35 Jahren durch den Bau der Eiderabdämmung geändert und unter anderem zur Erhöhung vorgelagerter Dünengürtel geführt, die als natürlicher Wellenbrecher wirken. Die Brücke selbst ist ein Neubau, der eher als seltene Ausnahme überspült wird. Der etwas niedrigere Vorgänger ist z.B. bei der großen Januarsturmflut 1976 nicht nur überspült worden, sondern wurde teilweise stark beschädigt, weil der Wasserdruck die Fundamente aus dem Boden gedrückt hat. Damals wurden auch die Pfahlbauten auf der Sandbank teilweise zerstört und die Deichkrone an einigen Stellen kräftig überspült, was aber seitdem so nicht mehr vorgekommen ist.
Bin selber leider nicht zum Fotographieren gekommen, durfte arbeiten!!!!
P.S.: Wenn Du hier mal gesagt hättest das Du nach SPO kommst, hätte man sich am Nachmittag vielleicht mal zum Kaffee treffen können.
Aber na ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär......
Weiß nicht, ob alle 20m, oder 50m eine feste Stütze erforderlich ist - scheint mir trotzdem machbar. 160m nur Ponton ist natürlich höchstens was für nette Foddos - bei dem Wetter noch dazu!
"Bei uns" auf´m Land ist der ganze Sportboothafen so konstruiert - geht mit jeder Tiede rauf und runter.