Wow, danke für euren regen Zuspruch. Vielleicht ein paar Worte zur Entstehung: Die Kamera mit Teleobjektiv (und mich) wasserdicht verpackt, dreimal durchatmen und raus aus dem Auto. Die Wucht des Windes hatte ich unterschätzt und die Autotür klemmte mein Bein ein, das bereits den nassen Boden erreicht hatte. Aua!! Egal - der Wille DIESES Foto zu bekommen war bereits im Kopf und wenn sich der Wunsch erst einmal breit gemacht hat... Viele von euch werden das kennen

Also kämpfte ich mich durch den Sturm vor bis zu den Felsen, wo die höchsten Wellen brachen. Ich hatte Mühe, überhaupt vorwärts zu kommen, denn Hagel, Regen und Wind zerrten an Kleidung und Nerven. Die verfluchten Felsen waren so a....glatt, dass ich mich teilweise auf dem Po rutschend bzw. auf allen vieren vorwärts bewegen musste, um mich nicht zu verletzen oder schlimmer noch, die Kamera zu beschädigen! Trotz stabilem Stativ und VR, konnte ich lange Belichtungszeiten vergessen - also hieß es, mit kurzen Zeiten die Bewegung einzufrieren. Die ersten Aufnahmen waren schon ganz ok, doch dann zog diese dunkle Wolke im Hintergrund vorbei, die die Szenerie doch noch einmal viel dramatischer werden und mein Herz höher schlagen ließ. Es dauerte höchstens fünf Minuten, dann war der Himmel wieder einheitsgrau. Das Warten auf die hohen Wellen in diesen fünf Minuten, gebannt von den Naturgewalten und ein wenig betäubt von dem Lärm, den Wind und Wellen verursachten - es war schon ein besonderes Erlebnis
Viele Grüße aus dem warmen und trockenen Büro,
Hanjo