carletto schrieb:Danke für die Tipps.:up:
ist das besser?
LG Carletto
Furby schrieb:Ja, viel besser!
David_USA schrieb:Bin viel zu spaet und wollte gerade einen engeren Crop vorschlagen, aber den hast Du ja schon gemacht. Ich wuerde es noch in SW probieren. Die Farben sind nicht so interessant und SW koennte dem Look von Kunst etwas helfen.
Slowhand schrieb:Herzlichen Glückwunsch zur guten Bildidee! :up:
Das stärker beschnittene Bild gefällt mir auch besser. Die Gründe wurden ja schon genannt. Die SW-Version hat was, aber die Farb-Version finde ich wegen des warmen Tons (beinahe ein Sepia-Monochrom) auch nicht schlecht. Sie gefällt mir beinahe besser.
Versuch doch noch, ob Du den Kopf der Geisha stärker in den Goldenen Schnitt stellen könntest, eventuell auch durch eine Änderung des Beschnitts. Jedenfalls ist der Beschnitt enorm wichtig für die Bildkomposition, da jetzt erst das Auge des Betrachters zwischen Kopf und Spiegelung des Kopfes hin- und herspringt. Zuvor war die Spiegelung eher "beiläufig" im Bild.
Gut finde ich auch, dass das Bild nicht gekontert ist, dass also die Figur rechts steht: Der Einstieg für das Auge ist so links bei der Spiegelung (wir Europäer lesen Bilder ja von links nach rechts) und wandert erst dann nach rechts zur Figur. Weil der Einstieg aber bei der Spiegelung ist, wird Spannung erzeugt.
Herzliche Grüße
Slowhand
Slowhand schrieb:Unbedingt beim Hochformat bleiben! Gerade die schlanke Geisha braucht m.E. das Hochformat. Dies gilt bei Deinem Bild besonders durch die Wiederholung der Figur in der Spiegelung.
Mit Goldenem Schnitt meinte ich: Man kann ein Bildformat ja in verschiedene Sektoren aufteilen. Wenn man nach dem Goldenen Schnitt verfährt, dann ergeben sich verschiedene senkrechte und waagerechte harmonische Teilungslinien, nachzulesen z.B. bei Torsten Andreas Hoffmann, Workshop Kreative Schwarzweissfotografie, S, 110 (sehr empfehlenswert!). Man könnte jetzt z.B. überlegen, ob der Bildaufbau noch stärker an diesen Teilungslinien orientiert werden könnte. Z.B. liegt die Mittelachse der Figur schon ziemlich genau auf der rechten senkrechten harmonischen Teilungslinie.
Slowhand schrieb:Noch ein Vorschlag: Das Bild im Hochformat so an der Oberkante beschneiden, dass die Spiegelung der Figur oben leicht angeschnitten wird. Ich glaube, das würde das Bild noch präsenter machen, es doch dichter an den Betrachter rücken, oder?
McBeorn schrieb:Carletto, mir gefällt die farbige Version im Querformat ausgesprochen gut. Mein erster Gedanke war: Das ist es!
Die Spiegelung ist wie ein Geist der Geisha - größer wie die Geisha selbst. Sie dreht sich ab und scheint auf dem Weg ins Nichts zu sein. Ungeheuer ausdruckstark!
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