Stativ

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JuJuIndien

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Ich möchte mir erstmals ein Stativ(+Kugelkopf) für meine nikon D40 anschaffen und wollte mal fragen ob irgendwer einen Tipp für mich hat.

Nachdems eine Erstanschaffung und mein Budget auch klein ist, soll sie nicht teuer sein (max 100 Euro) und relativ leicht sein, da ich viel unterwegs bin und das sonst nicht mitnehmen werd, wenns zu schwer ist (so wie ich mich kenne)

Habe mich schon bei einem Freund erkundigt, der mir ein Schnellplattenwechselsytem empfhielt.
Ansonsten halt was möglichst gutes für den sehr kleinen Preis.

Habt ihr mit irgendeinem Stativ gute ERfahrungen? Kann mir wer was empfehlen? Marke oder Typ...

Danke
JuJu
 
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Bei einem Preisrahmen für Stativ + Kopf von 100 € gibts nur einen Rat:
Spare noch eine Weile!
Es gibt da einfach nichts, was man reinen Herzens empfehlen kann.

Die 'brauchbaren' Kombiangebote fangen bei ca 179 € an, dafür bekommst du beispielsweise ein
Manfrotto 190XPROB mit Kugelkopf 486 RC2.
 
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Grundsätzlich hat BogiTw Recht!

Es gibt aber noch die Benro Stative, denen man nachsagt, sie seien den Gitzos nachempfunden. Ich habe für die Reise ein Benro A-500EX mit dem HD-28 Kopf. Meiner Meinung ist das zwar kein Gitzo, aber mit dem Manfrotto 190 hält es locker mit.

Gibt's für 144,- Euros bei www.7dayslive.de
 
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Für den Einstieg ist das Manfrotto 055XPROB mit dem 488RC2 nicht schlecht. Allerdings liegt das bei ca. 230% Deines Budgets.

Dafür weiß ich, dass ich das auch noch behalten kann, falls ich mal auf meine nächste Wunschstufe - das wäre die D300 - umsteige(n kann).

Und wenn man das neben Stative aus der "U100-Klasse" stellt, weiß man, warum das mehr kostet.

Gut, so lange man nicht häufig wirkliche Langzeitbelichtungen im Minutenbereich machen will, kein größeres Tele hat und auch nicht auf eine "bessere" Kamera spekuliert, kann man auch mit 100 Euro was passendes finden (mein altes von Bilora ist auch nicht sooo schlecht), aber ein gutes Stativ hast Du heutzutage wesentlich länger als die Kamera und von daher relativiert sich der Preis - oder man ärgert sich eben nach 2 Jahren, dass man nicht gleich was gescheites gekauft hat.
 
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Am Stativ sollte man nicht sparen, sonst isses Essig mit guten Bildern.

Für den Einstieg sollte es schon die 190er Klasse von Manfrotto (oder vergleichbares sein). Da sind für das Stativ ca 110€ fällig. Dann kommt nochmal der Kopf (und evtl. ein Schnellwechselsystem) dazu. So landest du alles in allem bei knapp 200€.

Das mag sich im ersten Moment viel anhören, aber wenn du jetzt zu einer billigen Komplettlösung für 100€ greifst, legst du früher oder später die 200€ nochmal drauf, so dass du im Endeffekt also 300€ für dein Stativ gezahlt hast ;)

Deswegen auch mein Tipp: spar lieber noch ein wenig und hol dir gleich "was richtiges".

Mein 190er-Einsteiger-Stativ
 
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Ich möchte mich dem Chor der "Spar weiter"-Sager anschließen: wenn du Geld für ein billiges Stativ ausgibst - und bei Stativen zählt das als billig - dann wirst du daran keine Freude haben. Ein gutes Stativ hält wahrscheinlich länger als die Kamera, für die du es kaufst. Das weiter unten erwähnte von Manfrotto hab ich auch und ich find es ist ein super Kompromiß aus guter Stabilität, einem noch akzeptablen Gewicht und einem noch so ersparbaren Preis.

Bevor wir uns das neue Stativ gegönnt haben, haben wir das benutzt, dass uns Schwiegervatern freundlicherweise überlassen hat. War lieb gemeint von ihm - aber das war ein Stativ dieser Preisklasse und es gehörte schon zu dem oberen Bereich der Preismarge und war für die Klasse auch vernünftig gebaut.

Trotzdem war es ein Schönwetter-Stativ für alle Bedingungen bei denen man kein Stativ braucht. Für jegliche andere Situationen außer absoluter Windstille war es nicht zu gebrauchen.

Wir mussten allerdings auch eine Weile auf das Stativ sparen und daher haben wir uns vorher ein Einbeinstativ gekauft. Einbeinstative sind vom Preis her deutlich günstiger als Dreibeine. Manche von ihnen haben schon einen Kugelkopf, auf andere kann man einen solchen draufsetzen. Da wir häufiger an Orten fotografieren, wo man kein Stativ verwenden darf (z.B. Freilichtmuseen) aber ein Einbeinstativ schon hat sich die Anschaffung für uns gelohnt und für den Übergang hat es uns auch in vielen Situationen geholfen, in denen ein Dreibein erlaubt und besser gewesen wäre. Vielleicht wäre das für dich ja auch eine Übergangslösung.
 
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ich rate gerade bei knappem budget und einsteigern zum kauf auf dem gebrauchtmarkt. warum? weil viele käufer erstmal günstig/teuer neu kaufen und recht schnell merken, dass sie an der falschen stelle gespart haben. die stative landen dann, um die händlermarge und einige weitere prozente bereinigt, auf dem gebrauchtmarkt. hier lohnt sich das suchen. unser forum bietet genug lesestoff, mit einigen kandidaten im kopf, lässt sich sicher auch bei knappem budget ein schnäppchen schießen. besonders beliebte und langlebige marken sind velbon und gitzo. und wenn es nicht gerade das neueste sein muss, kann man jede menge sparen. spitzenstative gibt natürlich keiner wieder her, höchstens aus geldnot. das gleiche gilt übrigens für köpfe. lieber einen marken-kugelkopf gebraucht gekauft, als ein neues chinaplagiat. nur meine meinung.
 
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Moin
ich benutze ein Giottos GB 2130, mit dem Kugelkopf MH 7001, Schnellwechselplatte wurde extra angeschafft, für zusammen ca 130€.
Gekauft bei Foto Dose, ohne Schnellwechselplatte kostet das Teil 99€.
Für´s erste bin ich mit dem Teil zufrieden.
Gruß Martin
 
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Tja, liebe Juliane...

...wie Du siehst sind die Damen und Herren hier ebenfalls meiner Meinung.

Liebe Grüße & bis bald!
Sven
 
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Hallo,
ich habe mir bei Calumet das Calumet 7300 für 109.- Euro gekauft und bin seit mehr als einem Jahr zufrieden. Ich fotografiere fast ausschließlich nachts und habe Belichtungszeiten bis zu 30 Sekunden - bisher immer ohne Probleme. Es hat einen 3-Wege Panorama-Kopf mit Wasserwaage und Wechselplattensystem und alle wichtigen Teile sind aus robustem Metall gefertigt. Ein wirklich gutes Stativ wie ich finde.
 
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