Stativ für Einsteiger

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PhysEd

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Hallo,

bin ein Neuling im DSLR Geschäft. Habe von einem Verwandten ein Velbon DH-30 Stativ (Dreibein) geschenkt bekommen, er braucht es nicht mehr. Ich dachte bis anhin Stativ ist Stativ... doch habe mich jetzt von mehreren Seiten eines

Besseren belehren lassen.
Nun wollte ich fragen auf was es bei einem guten Stativ ankommt, was sollte es haben?

Beim jetzigen Modell ist die genaue Einstellung bis ich den richtigen Bildausschnitt habe recht umständlich, zudem muss ich das Teil jedesmal anschrauben (kein Schnellverschluss). Habe gesehen, dass die Preisklasse nach oben ziemlich weit offen ist... ich leider möglichst wenig ausgeben kann (zuviel schon in Gläser investiert). Mein schwerstes Objektiv ist ein Tokina 80-400.

Kann mir jemand ein gutes Stativ mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen?
 
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Moin,
die erfahrenen Leute hier werden dir sicher ein anderes Stativ empfehlen, wenn auch die Marke schon nicht schlecht ist.
Bin auch Anfänger und habe mir jetzt das Velbon sherpa 250r gekauft.
War sehr günstig, wiegt 2Kg und soll bis zu 4Kg tragen können.
Was mir an dem Stativ gefällt, aber das werden andere sicher auch haben, ist das ich mit der linken Hand schwenken, einstellen und fixieren kann.

Gruß Norbert
 
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Nun wollte ich fragen auf was es bei einem guten Stativ ankommt, was sollte es haben?

Es sollte die Ausrüstung sicher tragen können, ohne zu wackeln. Das zeichnet ein gutes Stativ aus. Alles andere ist Material, Art des Kopfes, Schnellwechselsystem, Größe, Gewicht etc. sind optionale Parameter und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt

Kann mir jemand ein gutes Stativ mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen?

Mit so knappen Angaben ist es schwer, ein Empfehlung abzugeben. Die CF-6xx Serie von Velbon hat ein gutes Preisleistungsverhältnis, die 055 von Manfrotto wird auch gerne genommen.
 
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Hallo M.Frei,

wieviel bist Du denn bereit für Dein Stativ auszugeben?

Und nur mit einem Stativ ist es nicht getan, ein gescheiter Kugelkopf/Neiger/Wechselsystem gehört auch dazu. Je nach Anspruch kann dieser Punkt nochmals Kosten in Höhe von 300 - 400 € bedeuten (Arca Swiss, Markins etc.).
Bei der von Dir verwendeten Brennweite (80-400 = 120-600mm digital) braucht's schon richtig Qualität.

Gruß
Ralf
 
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Ein gutes Holzstativ!
Viel besser geht nicht, viel billiger auch nicht - es ist halt nur nicht klein und leicht.

Hersteller z.B. Berlebach oder Wolf:

http://www.holzstative.de/
http://www.berlebach.de/

Wichtig: Ein guter Kopf.
Ich liebe meinen Markins M20 - aber der M10 oder Q3 tun´s auch ...
Kugelkoepfe die noch besser sind, duerften groesser, schwer und/oder teurer sein - oder alles zusammen.
Wenn Du dann mal zu leichteren und teureren Stativen greifen willst, hast Du direkt einen Kopf der Dich weiter begleiten kann.

Ach, und noch zwei interessante Links:
http://www.bythom.com/support.htm
http://www.nikonians.org/html/resources/jrp_faq/what_tripod/tripods_1.html
 
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..und da kommt gleich noch ein Tipp-Geber daher:

Ich habe mir vor 2 Jahren das Velbon Sherpa Pro 645 gekauft und bin mir diesem guten Stück voll zufrieden. Ich habe es schon auf diversen Trekking-Touren dabei gehabt und es auch nicht bereut.
Wenn Gewicht keine Rolle spielt, ist Holz wahrscheinlich DIE Wahl.

Als Kopf setze ich jetzt noch einen 'günstigen' Außenseiter zur Disposition: Benro. Diese Köpfe gibt es hier in D wohl nur über Ebay ab 80/90€. Ich bin mit meinem recht zufrieden; auch wenn das Gewicht geringer sein könnte

Grüße
 
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Danke schon mal für die Tipps, werde mir die guten Stücke mal genauer ansehen. Was brauche ich nebste dem Stativ und einem Kopf, damit ich die Kamera schnell "aufstecken", resp. befestigen kann. Gerade wenn ich nachts an verschiedenen Plätzen fotographieren möchte, ist die Schauberei ziemlich lästig.

Schelle? Platte?

Danke nochmals für die Infos!
 
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Für Dich mit deinem 80-400mm Objektiv kan ich auch das Berlebach Reporter 8023 mit 3/8" Empfehlen. Belastbar bis zu 10Kg, und ein Kukelkopf von Manfrotto 468 MG RC4 Belastbar mit bis zu 16 Kg. Gesamtgewicht wohl 3,5 Kg. Den Kukelkopf gibt es mit verschiedene Schnellwechsel systeme.

Albert
 
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Beim jetzigen Modell ist die genaue Einstellung bis ich den richtigen Bildausschnitt habe recht umständlich, zudem muss ich das Teil jedesmal anschrauben (kein Schnellverschluss). Habe gesehen, dass die Preisklasse nach oben ziemlich weit offen ist... ich leider möglichst wenig ausgeben kann (zuviel schon in Gläser investiert). Mein schwerstes Objektiv ist ein Tokina 80-400.

Kann mir jemand ein gutes Stativ mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen?

Hmm, 400mm an einer Crop DSLR ohne richtige SVA (D80, oder?), das verlangt bei kritischen Belichtungszeiten (1/2 bis 1/30 etwa) einiges!

Wilst du lange Freude daran haben, hilft wohl nur "klotzen": Manfrotto 055. Ist halt schon ehe schwer, aber der Preis ist noch vernünftig. Dazu ein grosser Manfrotto Kopf - billiger gibt es kaum Brauchbares für 400mm.

EDIT: Preise CH: Manfrotto 055, die einfachste Alu Version ab ca. 250 Fr. Ein schwerer Stativkopf wird entsprechend viel kosten. Mit dem 490er von mafrotto bist schon auf der sicheren Seite - mit Fritionsverstellung. Alelrdings schägt der ncomal mit 250 Fr. zu Buche. Den 488 darf man bei einem eher leichten Consumer Zoom wie dem Tokina auch noch wagen. Der MA488RC2 hat Schnellwechselplatte, eigent sich laut manfrotto auch für Mittelformat, d.h. sollte mit seinen 8kg möglicher traglast in der Praxis grad für 'ne D80 mit leichtem 400mm ausreichen. Preislich ist er rund 100 Fr. tiefer angesiedelt als der 490er, hat dafür keine Friktionsverstellung.

Grüsse,
Sebastian
 
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Sorry,

muß noch einmal googeln, denn ein ähnlichen Kopf gibt es auch preiswerter - aber der "Mercedes" unter den Köpfen für lange Brennweiten ist sicher:

http://www.dietmar-nill.de/content/index.php/content/stativkopf_neu

der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass das Objektiv mit der angesetzten Kamera waagerecht weitgehend fixiert ist und (Fein-) Schwenks möglich sind, ohne dass der Schwerpunkt geändert wird, bzw. sich selbständig macht.

Gruß vom
Kay

P.S. Hier ist die preiswertere Variante:

http://www.imaging-one.de/Stativzubehoer/Manfrotto/MA_393_Tele-Objektivhalterung.htm

Hab ich und bin zufrieden damit.
 
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Moin,

meine Güte, lasst doch mal die Kirche im Dorf. Wir reden hier nicht vom 4,0/600 AF-S. Die meisten Tips sind der totale Overkill.
Ich habe ein Manfrotto, die Carbonversion vom 055er - die Alu-Versionen reichen auch völlig - und da drauf den Videoneiger 390 RC. Das reicht für das 4,0/300 mit 1,4-fach Konverter.
Habe allerdings die Mittelsäule gegen eine Scheibe ausgetauscht, sehr zu empfehlen.
 
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Ich habe ein Manfrotto, die Carbonversion vom 055er - die Alu-Versionen reichen auch völlig - und da drauf den Videoneiger 390 RC. Das reicht für das 4,0/300 mit 1,4-fach Konverter.
Habe allerdings die Mittelsäule gegen eine Scheibe ausgetauscht, sehr zu empfehlen.


Da Du dann mit 400 5.6 ja ungefähr auf dem Niveau des TE landest wäre es schön wenn Du mal einen Crop vom 300 + 1,4 auf dem Stativ einstellen könntest
 
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Für den Anfang macht man mit einem Manfrotto 055 und einem Benro KB1/2 oder KS1/2 nichts falsch, jedenfalls was Preis/Leistung anbelangt.
 
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Moin,

Da Du dann mit 400 5.6 ja ungefähr auf dem Niveau des TE landest wäre es schön wenn Du mal einen Crop vom 300 + 1,4 auf dem Stativ einstellen könntest

OK:
Mafrotto Carboneone 441, Platte statt Mittelsäule, alle Beine voll ausgezogen.
D70, AF-ED Nikkor 4,0/300mm, Tamron AF-MC4 1,4-Fach Telekonverter. Geblitzt, IR-Auslöser.

332478fc303da0cf.jpg


Zum (nicht ganz fairen) Vergleich:
D70, Tokina 2,8/100 Macro, Untere Beinsegmente ganz eingeschoben, mittlere Beinsegmente halb eingeschoben.
Nicht geblitzt, IR-Auslöser.

332478fc30373a37.jpg


Exifs sind dabei. Alle Bilder völlig unbearbeitet, direkt aus der Kamera.
 
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wolle, was willst du mit dem test sagen?

dass auch die 2. aufnahme gleich scharf wie die geblitzte ist?

falls du das sagen willst, ist der verlgeich echt unfähr.
du hast beim 2 eine brennweite, die gut 4 x geringer ist und auch noch die stativbeine eingezogen, verwackelt damit vermutlich auch 2 x so wenig.
macht insgesamt den faktor 8-fach zum bild 1 ??

(belichtungszeit habe ich mir nicht angeschaut. wie war die?)
 
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Moin,

falls du das sagen willst, ist der verlgeich echt unfähr.
du hast beim 2 eine brennweite, die gut 4 x geringer ist und auch noch die stativbeine eingezogen, verwackelt damit vermutlich auch 2 x so wenig.

Richtig, zeigt, wie gut sich die Kombination Tele + Konverter schlägt.

(belichtungszeit habe ich mir nicht angeschaut. wie war die?)

Exifs hängen dran. Tele: 1/60 Macro: 1/125.
 
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Wolles Vergleich sagt noch mehr - nämlich, dass das 055 ohne Mittelsäule voll ausgefahren (bei Windstille?) ausreichend stabil ist, um mit einem 300er mit 1,4x Konverter an der D70 scharfe Bilder zu machen.

Danke für den Vergleich, Wolle.

Gruß Norbert

edit: das mit dem 055er stimmt natürlich nicht, da Wolle ja den Vergleich mit dem "Carboneone" erstellt hat - sorry!
 
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