spiegellose nikon als echter slr-ersatz - wann kommt sie?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

msk

NF Mitglied
Registriert
Ernsthaft, wann kommt sie denn nun, die Nikon
"Vollformat" 24x36 spiegellose Systemkamera

Auflagemaß herkömmlich zur sofortigen Verwendung aller Objektive
(okay, kein Nutzen kompakterer Objektive)
oder noch besser mit preiswertem, unintelligentem "Zwischenring"
Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion Sony 6500
(also einem schnellen Autofokus - okay, es wird vermutet, dass Sony die letzte Sensorgeneration nicht hergibt und/oder immer noch Lieferschwierigkeiten/Verzögerungen durch das Erdbeben hat.

Zweitens, ich vermute dass spiegellose Kameras ohne Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion schon bald nutzlos in der Ecke liegen werden. Meistens ist der Kontrastautofokus deutlich langsamer bzw. zu langsam für schnelle Action.

Und ich will eine echte Nikon, mit dem Handling einer D800 oder D5!

Ich will die Diskussion nicht wieder von vorn anfangen und es ist mir bewusst, dass gute Aufnahmen nicht durch eine neue Kamera entstehen.

Gut Licht - Mike
 
Anzeigen
Warum hat der Konzern ein Problem, kannst du das uns einmal erklären.....

kann ich sicher nicht, deshalb habe ich ja auch geschrieben: sieht für mich aus ...

Und die Erklärungen liefert Nikon selbst - neben anderen auch die Kamerasparte: weniger Gewinn, weniger Umsatz, weniger Markanteil, Key Mission, DL, 1 stockt, Markt der spiegellosen, der nicht adäquat bedient wird, wächst, der der DSLR nicht, Personabbau - keine Probleme?

Aber vielleicht interpretiere ich die Ankündigung der D850 auch ganz falsch und sie wird dem 100. Geburtstag gerecht, der von Nikon selbst ja nicht nur als ein Blick auf die Geschichte verstanden wird.
 
Kommentar
Mal so als kleine Anmerkung, meine Wahrnehmung aus dem gerade beendeten Urlaub.

In insgesamt 14 Tagen Urlaub waren die meisten gesichteten Kameras Nikons der 3000er und 5000er Klasse.
Eine D500 und einmal irgendein Sony Modell.
Keine Fuji, keine Panasonic und keine Olympus.

Viele der Nikon Modelle wurden von jungen Familien mit Kindern genutzt.

Ich für meinen Teil war das erste Mal nur mit Fuji im Urlaub und das Gepäck mit der XT-1, 50mm f2, 35 F1,4 sowie dem Samyang 12mm f2 und dem 18-55, recht klein und leicht.

Gerade Abends und bei den Veranstaltungen die es gab, sah man reichlich Kameras, aber wie bereits geschrieben, Spiegellose waren fast nicht vertreten.
 
Kommentar
Hallo,
Persönliche Wahrnehmungen sind immer schwierig, wenn ich mit Streetleuten unterwegs bin, sehe ich keine DSLR. Neulich auf einem Fototreffen über 90% spiegellose. Befreundeter Fotograf, der sein Geld damit verdient, wechselt von Nikon auf Fuji usw. usw. Aber es stimmt, es laufen noch viele mit den Nikons rum, meisten mit dem Kitobjektiv. Aber das sind Knipser, ohne das werten zu wollen. Habe ich auch recht lange gemacht, aber das werden auch immer weniger.

Aber spiegellos wird die neue Technik sein, damit wird sich in Zukunft alles abspielen. Ich finde es eben nur schade das da Nikon nichts hat. Es wäre nicht der erste Hersteller der die Türen zusperren muss, weil er einen Trend verschlafen hat. Leica stand auch ganz knapp vor dem Aus, weil sie Autofokus für Unsinn hielten.

Ich sage immer das DSLRs ganz fantastische, universelle Werkzeuge sind, ich mag meine D750 und meine Linsen, aber manchmal schaue ich ein wenig neidig auf die Leute mit ihren winzigen Fujis oder Sonys mit deren Möglichkeiten und den tollen Bildern, die damit entstehen. Und oft total unauffällig in der Menschenmenge.

grüße,
Jürgen
 
Kommentar
Um mal auf den Eingang zurückzukommen, es gibt keinen "echten slr-ersatz". Ich nutze beide Systeme und je nach Einsatzbereich hat jedes seine Qualitäten. Allein, was einem der elektronische Sucher vorgaukelt stimmt bei den Spiegellosen nicht 100%tig. Sicher kann man sich daran gewöhnen und die Ergebnissorientierung schulen und sich ggf. alles zurechtinterpretieren.
Außerdem hat es mit dem Anspruch zu tun, was man als "Bildergebnis" erreichen möchte.
Sicher wird die spiegellose für viele Bereiche und fotografierenden ausreichend und das richtige sein. Und mit den Ergebnissen bin ich in der Regel zufrieden, aber eben nur zufrieden. Und was mich immens stört, ist u.a. der Energiehunger. Da stellt sich die Frage bei einem Tagesausflug gar nicht mehr als einen Akku mitzunehmen.
Bei den spiegellosen bin ich schon bei 4-5 Akkus und irgendwann hebt sich der Gewichtsvorteil fast wieder auf.
Bei meiner spiegellosen gibt es auch Vorteile: Lautlos, 30-60B/Sek. Handlichkeit und diverse (fast zuviele) Möglichkeiten der Bildbeeinflussung. Mich interessiert das Bildergebnis mehr als die bereitgestellte Technik.
Bei der DSL haben ich genau das als Ergebnis im Sucher und auf dem Chip, was ich gestalte. Und somit auch eine höhere Sicherheit, wenn ich Bilder liefern muss.
Ich denke es ist noch ein gutes Stück Weg, bis die Systeme gleiches Niveau haben.
Zur Not mache ich ja auch mit dem Smartphone ein Bild - besser als keins

Fazit: Es ist noch zu früh um ein System als echten Ersatz zu preisen. Aber als Ergänzung gibt es ganz hervorragende Angebote...
 
Kommentar
Natürlich ist, orientiert am Einsatzgebiet, eine DSLM ein vollwertiger DSLR-Ersatz. Mir ist auch nicht ganz klar was das mit "Anspruch" zu tun hat, aus meiner Sicht ein bisschen zu allgemein formuliert. Objektiv, Sensor, Weißabgleich usw. hängen doch prinzipiell nicht daran ob ein Spiegel vorhanden ist oder nicht. Im Vergleich lassen sich bei einzelnen Geräten sicherlich Unterschiede feststellen aber ich sehe da keine Allgemeingültigkeit.

Nebenbei, bei der DSLM haben ich auch genau das als Ergebnis im Sucher und auf dem Chip, das ich gestalte. Warum sollte da auch ein Unterschied bestehen? Im Fotourlaub habe ich nie mehr als 2 Akkus am Tag gebraucht.
 
Kommentar
Der Unterschied ist, dass z.B. in einem halbdunklen Raum der elektronische Sucher ein super helles Motiv zeigt, also es aufgehellt wird und bei allen "Spiegellosen" die ich bisher gesehen habe zumindest im Sucher der Weißabgleich zum Teil viel zu kalt dargestellt wurde und eine Farbwiedergabe im Sucher nicht angepasst werden kann und somit nicht wirklich beurteilt werden kann, allenfalls geschätzt. Daher ist z.B. der Weißabgleich nicht wirklich brauchbar. Klar helfen RAW aber welcher Kunde zahlt die Nacharbeit?
Anders sind meine Erfahrungen beim Klappdisplay, hier ist die Vorschau besser. Und bei aller Liebe, aber eine Akkuladung für max. 30 Minuten Film oder max. xxx Bilder ist nicht dasjenige was ich mir unter ausreichender Akkuleistung vorstelle. Mit meiner DSLR gehe ich tagelang in "Bereitschaft" umher. Bei der spiegellosen stelle ich zum Akkusparen ständig ab, weil sich hier schon beim Vergessen dieser nach wenigen Stunden mal verabschiedet. Oder nach einem neuen verlangt, wenn man gerade ein Motiv hat und schnell mal auslösen will und nix geht - da freut man sich echt.
Wenn die Ergebnisse dann trotzdem stimmen ist das nicht der präzisen Kontrolle geschuldet sondern dem Erfahrungswert, dass die Elektronik ihren Job wohl macht. Wenn ich einen Tagessatz berechne, kann ich mich auf soviel Ungefähr nicht verlassen und will dieses auch nicht. Im "Fotourlaub" ist es daher auch egal, das sind persönliche Erinnerungen und müssen sich nicht rechnen.
Und ich gönne hier jedem sein System und will auch kein Fass aufmachen für oder gegen. Was man nutzt ergibt sich aus den Ansprüchen und dem, was der Markt dafür bereit hält.
Daher bleibe ich dabei, das gerade auch bei den spiegellosen noch reichlich Potenzial zum verbessern vorhanden ist. Und nein ich habe nicht alle Möglichkeiten des Marktes getestet, sondern meine "Eckwerte" formuliert und mir diejenige ausgesucht, die dem am nächsten kommt mit den wenigsten oder zumindest vertretbaren Kompromissen in Frage kam. Das waren einige Modelle von Fuji, Sony und Panasonic.
Und bei den DSLR brauche ich das meiste Marketing auch leider nicht und hätte sicher auch eine Palette an Wünschen, die für ein solides Werkzeug mal in den Topf geworfen werden könnten.
Daher hat jedes System seine Stärken und Schwächen und letztlich muss auch jeder selber entscheiden, was hier für ihn am besten passt.
Und solange es Leute gibt, die mehr glänzende Augen beim Betrachten der technischen Möglichkeiten bekommen als bei den Bildergebnissen, ist so ein Standpunkt eh nur absolut persönlich und nicht zu verallgemeinern.

Anmerkung: Es ist mir vollkommen Sch...egal mit welcher Kamera ein GUTES Bild gemacht wurde. Das Ergebnis ist das, was zählt!
 
Kommentar
Anmerkung: Es ist mir vollkommen Sch...egal mit welcher Kamera ein GUTES Bild gemacht wurde. Das Ergebnis ist das, was zählt!

Ich hoffe sehr, dass das so allgemeiner Konsens ist. Im Großen und Ganzen bin ich auch sonst bei Dir. Ein deutlicher Unterschied ist und bleibt aber immer derjenige, den der Charakter der Fotografie mit sich bringt. Als Amateur möchte ich zwar auch (nicht immer, aber manchmal) perfekte Bilder haben, aber es ist in der Konsequenz egal, ob, wie und wann das passiert. Als Berufsfotograf kann ich mir das nicht leisten. Warum dieser doch so simple Unterschied immer wieder zu ausufernden Diskussionen führt, amüsiert mich über die Jahre immer mehr.
 
Kommentar
Ich frage mich nur gerade, wie man bei einem optischen Sucher den Weissabgleich beurteilen will. Da ist man doch noch viel mehr als beim EVF auf Erfahrung und RAW angewiesen. Einen Nachteil der Spiegellosen kann ich da nicht wirklich erkennen.

Akku-Verbrauch ist so, da gibt es nix schönzureden, ich hatte aber z. B. So. eine Hochzeit (nur die Feier, Kirche war ein Profi mit 7d) da hat mir eine dieser Stromfrassfunktionen (Augenautofokus) den A... gerettet.

Ich fotografiere nur sehr selten Menschen und habe da praktisch keine Übung drin, aber dank der "Elektronikspielerei" sind selbst die im Dunkeln gemachten Fotos mit dem 85 1.8 auf den Punkt fokussiert.

Da wechsle ich gern den Akku in einer ruhigen Minute bei 10-15% Restladung rein präventiv.
 
Kommentar
Wenn jemand beispielsweise schreibt "Für mich ist eine DSLM kein vollwertiger Ersatz..." muss man darüber nicht mehr diskutieren. Jeder hat da seine eigenen Präferenzen.

Anders sehe ich das wenn, in meinen Augen, verallgemeinernde Aussagen getroffen werden. Dazu kommen Aussagen die für mich nicht nachvollziehbar sind.

Ich habe also gerade einen Blick durch den Sucher der Df meiner Frau geworfen und dabei unterschiedliche Modi im Weißabgleich eingestellt, Unterschied im Sucher 0. Das gleiche dann für die Belichtungskorrektur, was soll ich sagen, keine Änderung sichtbar. In der DSLM meiner Frau lassen sich Helligkeit und Farbtemperatur für Sucher und Monitor einstellen und das Modell ist bereits 4 Jahre alt. Nebenbei kann man auch alle Bildanpassungen deaktivieren Jetzt kann man natürlich mit der Erfahrung argumentieren, warum das nicht im gleichen Maße für DSLM gilt verstehe ich allerdings nicht.

Je nach Arbeitsweise muss man nicht drumherum reden das DSLM deutlich mehr am Akku ziehen (das galt aber für die D600 im permanenten LiveView auch) Die neue A9 zeigt jetzt aber das in dem Bereich durchaus deutliche Verbesserungen möglich sind und wahrscheinlich auch bei anderen Modellen sukzessive Einzug halten.

Über den Punkt, das DSLM mittlerweile auch im Profi-Segement Einzug gehalten haben muss man wohl nicht mehr wirklich diskutieren oder? Klar, das diese Technik nicht für jeden, seien es rationale oder subjektive Gründe, dass neue System der Wahl ist. Dazu kommt bei Nikon faktisch derzeit noch ein kompletter Herstellerwechsel. Das DSLM aber nur für den Hobby-Bereich geeignet ist kann man aber wohl so nicht stehen lassen.

Der vorletzte Satz klingt für mich abwertend und so, als ob nur technikverliebte Nerds eine DSLM kaufen. Damit verliert jegliche sachliche Diskussion ihre Grundlage. Ich vermute mal das der eine oder andere bei der neuen D850 auch glänzende Augen bekommt, sind das dann auch alles Leute die keinen Wert auf Bildergebnisse legen?
 
Kommentar
Ich frage mich nur gerade, wie man bei einem optischen Sucher den Weissabgleich beurteilen will. Da ist man doch noch viel mehr als beim EVF auf Erfahrung und RAW angewiesen. Einen Nachteil der Spiegellosen kann ich da nicht wirklich erkennen.

Meine Erfahrung bezieht sich auf die Sucher der N1V1 und N1V2,
Helligkeit kann man da einigermaßen passend abschätzen aber beim Weißabgleich habe ich mich nie auf den EVF verlassen. Ob ich nichts ablese (optischer Sucher) oder etwas unverlässliches/ungenaues ablese (EVF), führt zur selben Konsequenz: Beide erfordern etwas Erfahrung, z.T. Hilfsmittel (Graukarte) und manchmal eben auch Nachbearbeitung.

Zorro hat übrigens nicht geschrieben, dass der EVF benachteiligt ist gegenüber einem optischen Sucher sondern gegenüber dem Klappdisplay
 
Kommentar
Ich hab mir grad mal die A6500 geschnappt und etwas mit dem WB gespielt (interessiert mich im Normalfall nicht, da ich ausschließlich RAW fotografiere)

Unterschiede zwischen Sucher und Display sind zumindest hier im Wohnzimmer sitzend -wenn überhaupt- marginal.
 
Kommentar
Klassische Filterblase: Es wird eine in sich nicht dem Querschnitt entsprechende Gruppe ("engagierte Hobbyisten mit speziellem Schwerpunkt" oder "Berufsfotografen") als Referenz dafür genommen, dass die eigene Sichtweise stimmt. Der Querschnitt ist aber das, was einem in einem hinreichend großen Zeitraum x auf der Straße begegnet, und touristische "Hot Spots" sind da schon mal ein guter Anfang.

Aber es stimmt, es laufen noch viele mit den Nikons rum, meisten mit dem Kitobjektiv. Aber das sind Knipser, ohne das werten zu wollen.
Das ist eine Abwertung erster Klasse, weil Du aus dem Werkzeug auf die Ergebnisse schließt. Sich eine 5000 EUR-Kamera umzuhängen produziert aber noch keine besseren Bilder.

... aber manchmal schaue ich ein wenig neidig auf die Leute mit ihren winzigen Fujis oder Sonys mit deren Möglichkeiten und den tollen Bildern, die damit entstehen. Und oft total unauffällig in der Menschenmenge.
Bis auf "unauffällig in Menschenmenge" hat die DSLM keinen echten systematischen Vorteil gegenüber der DSLR (eher geschmacksabhängiges, was Vor- und Nachteil sein kann), aber das wurde jetzt schon hinreichend hier ausdiskutiert.

CB
 
Kommentar
...DSLM keinen echten systematischen Vorteil gegenüber der DSLR (eher geschmacksabhängiges, was Vor- und Nachteil sein kann.

Vor allem nicht mit einem Kleinbild-Senor, da spart man kein nennenswertes Gramm Gewicht und kompakter ist es im Direktvergleich auch nicht... das was man bei einem Kleinbild-DSLM Gehäuse an Ausmaßen und Gewicht im Vergleich zur einer Kleinbild-DSLR spart, geht auf Kosten der Kopflastigkeit und der schlechteren Ergonomie in Verbindung mit den nun mal entsprechend großen und schweren Kleinbild Objektiven! Trotzdem ein nicht tot zu kriegender Irrglaube.

Kompakt und leicht wird es nur mit kleinem Sensor, aber da kann eine XT-2 etc. qualitativ nun mal nicht mit entsprechenden Kleinbildformat mithalten. Es ist immer ein Kompromiss...
 
Kommentar
Wer hat denn postuliert, das die Vorteile einer Spiegellosen auf Größe und Gewicht reduziert werden müssen?

Das kann, muß aber nicht wichtig sein.
 
Kommentar
Wer hat denn postuliert, das die Vorteile einer Spiegellosen auf Größe und Gewicht reduziert werden müssen?

Das kann, muß aber nicht wichtig sein.

Bezog sich darauf...

ich mag meine D750 und meine Linsen, aber manchmal schaue ich ein wenig neidig auf die Leute mit ihren winzigen Fujis oder Sonys mit deren Möglichkeiten und den tollen Bildern, die damit entstehen.

 
Kommentar
Wer hat denn postuliert, das die Vorteile einer Spiegellosen auf Größe und Gewicht reduziert werden müssen? Das kann, muß aber nicht wichtig sein.
Das ist richtig, gleichzeitig wird Größe (wenig) und Gewicht (gering) immer wieder als eins der wesentlichen pro-DSLM-Argumente in Debatten angeführt, neben der Geräuscharmut. Nun gibt es ja viele Leute, denen einen Nikon D7x00 schon "viel zu klein" ist, die mit DSLM also sowieso nichts anfangen können, aber das ist nur so ein Schmankerl am Rande.

Was sind die sonstigen Vorteile? Lautlosigkeit beim elektronischen Verschluss, unbestritten. Fehlende Blitzsynchronisation macht da nix, denn wer "FLASSHHHHH" machen kann, kann auch problemlos "klick" machen.

Aber bei allem anderen handelt es sich mehr um "Geschmacksfragen": Man sieht den Weißabgleich im Sucher, schön. Wer RAW fotografiert (bei "ernsthaften" Fotografen ja angeblich die überwiegende Mehrheit) braucht das nicht. Wer JPG-only fotografiert, sollte dafür ein Gespür entwickeln und braucht solch eine Vorschaufunktion dann nicht so wirklich (auch wenn sie, präzise kalibriert (!), natürlich nicht schadet und in schwierigen Situationen nützlich sein kann). Dito mit der Helligkeit/Belichtung . alles jetzt schon durchdiskutiert und aufgrund der Kontroverse sicherlich als "jeder so, wie er mag" einzustufen.

Ergo, was bleibt im Wesentlichen?

CB
 
Kommentar
-Anzeige-