Spiegellose Kamera - Einstieg/ Umstieg - oder lieber doch nicht?

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FrankyG

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Kameras: D60, D200, D300, D7100, D500
Objektive: Tokina AT-X 12-24 f/4 (IF) DX ED ★ Micro Nikkor AF 105 f/2.8 ★ AF-S 24-70 1:2,8 G ED ★ AF-S VR ED 70-200 f/2,8 G IF ★ AF-S 300 1:2,8 G VRII ★ AF-S 500 1:4 G VR ★ uvm.
Sonstiges: SB 600, sämtliche Konverter und jede Menge Zubehör.


Hallo Leute,

meine Fotoausrüstung ist so langsam in die Jahre gekommen und so plane ich, so glaube ich zumindest, den Einstieg/ Umstieg auf das spiegellose Kamerasystem.
Mein bisheriger fotografischer Schwerpunkt lag auf Reise-, Landschafts- und Naturfotografie. Ich war in der Vergangenheit oft in Afrika unterwegs, in absehbarer Zukunft ist dorthin jedoch keine Reise geplant.
Wie man an meinen alten Kameras erkennen kann, war ich sehr auf das DX-Format fokussiert, teilweise, trotz der langen Brennweiten, sogar angewiesen. Zukünftig könnte sich das jedoch ändern.

Nun zum neuen System:
Meine favorisierten Kameras waren anfangs, die annähernd preisgleichen, Z 7II und Z 6III. Erstere besticht durch einen großen Sensor (45,7MP) und guten Cropmöglichkeiten (DX), die zweite durch einen schnellen Autofokus.
Nach dem Lesen einiger Erfahrungsberichte kann und will ich jedoch auf keinen dieser Vorteile verzichten und bin schließlich - rein gedanklich - bei der Z 8 gelandet.
Macht das bis hierher irgendeinen Sinn? Ist die Bildqualität der Z 8 wirklich soviel besser, das sich ein Umstieg in diese Preisklasse lohnt?

Wie sieht's mit den Objektiven aus? Die beiden langen Tüten werden eh selten genutzt und könnten mit einem Objektivadapter weiter benutzt werden.
Wie ist generell die Qualität von Objektiven mit F-Bajonett am spiegellosen System? Welche Objektive würden auch weiterhin eine gute Figur machen, welche sollte man neu anschaffen?
Vorab vielen Dank für Eure Kommentare.


Viele Grüße Franky
 
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Vielleicht noch ein Tipp: Das Nikkor Z 24-70mm f/2.8 S ist gerade durch die Version II abgelöst worden. Das heißt, dass es die Version I relativ günstig gibt. Das gleiche Schicksal werden demnächst das Nikkor Z 14-24mm f/2.8 S und das Nikkor Z 70-200mm f/2.8 VR S erleiden.
 
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Sinn und Unsinn,
Geld ist dazu da, es auszugeben.
Ein Hobby zu pflegen und es auskosten wenn man es finanziell kann, was soll dagegen sprechen.
Z ist der aktuelle Stand.
Was vorher war ist nicht schlecht.
Mit jeden System kann man.
Kann man es sich leisten und spielt bereits mit dem Gedanken umzusteigen...ist alles gesagt.
Das Leben besteht aus Leistung und Belohnung.
Neues motiviert.
 
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Ich kann mir ja die Nikon Z Premium Sachen nicht leisten, möglicherweise wäre meine Sichtweise anders müsste ich nicht meine Mittel zusammenhalten.
Aber ein Forum spiegelt nicht unbedingt die Realität wieder, zwei Dutzend Leute die wohlhabend sind und hier viel schreiben sind ja nicht der Durchschnitt.
Wenn man aber immer von allen Seiten hört dass nur das Neueste die Befriedigung verspricht die man sich erhofft und die "Kreativität" fördern glaubt man es vielleicht doch.
 
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Wenn man aber immer von allen Seiten hört dass nur das Neueste die Befriedigung verspricht die man sich erhofft und die "Kreativität" fördern glaubt man es vielleicht doch.
Dann sind die dem Marketinggeschwurbel aufgesessen...
Ich kann auch ohne Z seit 50 Jahren brauchbare Bilder machen. Guck Dir mal die D780 an, die hat einiges von der Z6 geerbt, nicht aber der lahmen AF, die ist echt schnell. Zusammen mit AF-S 2,8/300 - 4/500 sicher ganz prima...
 
4 Kommentare
K
Karal kommentierte
@achim kostrzewa Guck Dir mal die D780 an, die hat einiges von der Z6 geerbt

scheint mir die falsche Reihenfolge zu sein
 
W
W.W. kommentierte
Die D780 ist von 2020, die Z6 von 2018. Insofern passt das schon.
 
achim kostrzewa kommentierte
wenn man schon keine Ahnung hat, entweder bei Nikon.de nachlesen, oder einfach mal die Klappe halten...
 
F
Fotograf58 kommentierte
Geschwurbel wäre es, wenn keine Qualität hinter dem Z-System stecken würde. Die ist aber ohne jeden Zweifel in höchstem Maße vorhanden. Ob man das dann braucht bzw. haben möchte, ist eine rein persönliche Entscheidung.
 
Heutzutage kann man sich durchaus doch auch Premium Z-Sachen leisten. Da bin ich ganz anderer Meinung. Ist man von seinem Kauf (nach seiner ausgiebigen Testphase mit einem Leihgerät) überzeugt, dann gibt es 2 Wege zum Objekt seines Wunsches:
Zum einen kann man vor dem Kauf sparen und die immer wieder angebotenen Rabatte nutzen.
Zum anderen kann man doch auch die kostenlosen Kredite nutzen, wo man meistens nur mit kleinen Raten seinen Kauf ohne Zinsen abzahlen kann, wenn dieser geringe Geldbetrag in sein monatliches Budget passt. So machte ich dies sogar, wenn ich eigentlich den Kaufpreis auch gleich hätte ganz bezahlen können. Aber auf meinem Sparkonto kann man sein Geld auch lieber weiterhin arbeiten lassen, wenn auch die Renditen nicht mehr allzu hoch sind - aber immerhin...
 
Zuletzt bearbeitet:
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Der erste Punkt ist für mich dein Alter und wieviel Zeit du in dein Hobby noch investieren willst. Jetzt kommt das Geld, was willst du oder kannst du investieren von einem Kredit halte ich nichts. Vorher etwas darüber zu schreiben bringt nicht vieles.
Gruss Wolfgang
 
2 Kommentare
W
W.W. kommentierte
@1bildermacher1, @BVJK: Der Kredit hilft nur, wenn die Rate auch sicher bedient werden kann. Wenn das sichergestellt ist, spricht aus meiner Sicht nichts gegen eine 0%-Finanzierung. Habe ich für meine D5 und Z9 auch so gemacht.
 
BVJK kommentierte
Genau: Deshalb habe ich ja auch geschrieben... , "wenn dieser geringe Geldbetrag in sein monatliches Budget passt".
 
Nicht falsch verstehen, der Fokus passte aber der Regelalgorithmus harmonierte irgendwie nicht gut.

Da habe ich damals und auch heute noch mit dem 70-200/2.8 FL tatsächlich ganz andere Erfahrungen gemacht. Ich fand und finde die Fokusgeschwindigkeit und Präzession an meiner Z9 besser, als damals an der D5. Habe seiner Zeit auch direkte Vergleiche gemacht zwischen dem 400/2.8 FL und dem 400/2.8 S TC an der Z9. Ja, dass Z 400/2.8 war etwas schneller und treffsicherer, aber auch das 400/2.8 FL war an der Z9 besser, als an der D5.
 
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volkerm kommentierte
Ich hatte getestet mit Zf, Z8 und Z9 und eben der D800, @Robert Goppelt hatte damals mit Testgerät geholfen um das Problem einzukreisen. Bei gutem Licht alles ok, bei Kunstlicht in geschlossenen Räumen begannen die Probleme. Die Z9 und Z9 sind wie gesagt so schnell, dass sie trotz Hin- und Herfahrens halbwegs schnell das Ziel erreichen, bei meiner Zf war's deutlich störender. Hat mich bei allen meinen AF-S Objektive genervt egal ob 24-70 (Version 1), 70-200 VR (Version 1) oder 200/2 VR (Version 1). Das Forum hat das Problem geleugnet, mich hat es verzweifeln lassen bis zum Verkauf aller meiner AF-S. Mag sein, dass es auch an der Generation der AF-S Objektive lag, bei mir jeweils Version 1, die auch @FrankyG hat.
 
Bei den vorhandenen Objektiven würde ich bei DSLR bleiben und nach einer wenig gebrauchten D850 suchen.

Deinen gesamten Objektivpark zu verhökern und nahezu gleichwertig wieder aufzubauen kostet ein Vermögen, die Z8 - eine sicherlich phantastische Kamera - ist auch nicht billig. Wenn Du die realistischen Erlöse des Verkaufs deiner bestehenden Ausrüstung gegenrechnest, denke ich dass Du zumindest zwölf, eher fünzehn Riesen in die Hand nehmen musst. Und wenn Du das tust: ist Nikon dann noch das System deiner Wahl? Ich selbst würde zim Beispiel neu bei Hasselblad anfangen, nicht bei Nikon. Ja, der FTZ Adapter erlaubt die Nutzung der bestehenden Objektive, aber das ist doch eine Übergangslösung - am Ende rüstest Du auf, kaufst Du eh neu! Also behalte mal 12 bis 15'000.- Euro im Kopf.

Der AF der Z8 kann mehr und die neuen Z Linsen sind messbar besser (insbesondere weniger Vignette und mehr Schärfe in den Ecken. Im Zentrum sind auch die AF-S Nikkore phantastisch). Andererseits ist die D850 eben das Gegenstück zur Z8 und bisher habe ich noch nie gehört, dass man diese oder jene aufnahmen nur mit einer Z und nicht mit einer D machen könnte.

Hinter EVIL (electronic viewfinder, interchangeable lens) steckt nicht technischer Fortschritt sondern billigere Produktion. Keine mechanischen Teile, kein Spiegel, Prisma, keine schwingende Mechanik, die Präzision beim Einbau verlangt ... nur der Sensor und ein mini-Monitorabbild. Der AF muss nicht über einen Spiegel messen, sondern kann dafür direkt Sensordaten auslesen - das macht ihn schneller und DAS hat man uns als den GAAAANZ grossen, technischen Fortschritt verkauft.

I'm not buying.

1960 Nikon SLR
1970 Nikon mit interner Belichtungsmessung
1980 AI Objektive und AI-fähige Kameras
1990 AF
2000 Digitale SLR
2010 AF-S und Vollformat
2020 EVIL / Z-Serie
Mal sehen was so um 2030 herum kommt.

Alle +/- 10 Jahre erfreut und Nikon mit einem neuen Gimmick und manches ist revolutionär (TTL-Messung bei Offenblende, AF, digitae Sensoren anstatt Film) und manches dient nur dazu, uns alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen (Nikon übernahm gern mal eine alte Objektivrechnung/Konstruktion mit in die nächste Generation).

PS: Zu den Tips, man könnte eine Photoausrüstung ja auf Kredit finanzieren: das ist der dümmste und gefährlichste Rat, den man überhaupt geben kann. Auf Kredit kauft man genau zwei Kategorien von Gütern: Die eigene Wohnimmobilie und Investitionsgüter, mit denen man Geld verdient. Der Rest - insbesondere Hobbies - wird erspart und vom Haben bezahlt.

Auto um zur Arbeit zu fahren? OK, brauchst Du, um überhaupt Geld zu verdienen. Ferienimmobilie, deren Vermietung die Kosten auffängt? Dafür ist der Kredit da. Studium der Kinder? Was könnte eine bessere Investition in zukünftiges Einkommen sein? Wer aber fünf Riesen für sein Hobby vorn auf Raten und hinten auf Verlängerung finanziert, wird aus der Scheiss-Spirale nie rauskommen und sich ewig wundern, warum es finanziell immer irgendwie kneift, obwohl das Einkommen eigentlich ganz OK ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
T
Tom.S kommentierte


Das spielt für mich keine Rolle weil ich keinen Cent liegen lasse und ändert auch nichts am Kaufverhalten anderer Dinge.
 
shovelhead kommentierte
@Tom.S und alle anderen Finanzgenies:

quatscht mal mit einem Bänker (wirklich), denn Kleinkredite (auch über „Buy Now Pay Later“) können die Kreditwürdigkeit schnell verschlechtern, da sie eine hohe Gesamtverschuldung signalisieren. Seit der neuen EU-Richtlinie werden auch Kleinkredite unter 200 Euro und mit kürzerer Laufzeit bonitätsgeprüft, was zu mehr Einträgen führt.

Der Händler bietet an, dass Du die Kamera und den Wäschetrockner in 10 bequemen Raten zahlen kannst, Du wirst geprüft, bekommst den Deal und ... versaust Dir trotzdem deinen Score, Klingt komisch, ist aber so. Die Logik dahinter ist wohl, dass die Notwendigkeit von Krediten über geringe Summen allgemein auf geringe Reserven und finanziell prekäre Situation hinweist.

Das kann totaler Schwachsinn sein, man kann Zehntausende verfügbar auf dem Konto haben und denken "bei Null Prozent nehme ich den Deal mit der Teilzahlung", aber bei der Schufa steht dann eben "viele Klein und Kleinstkredite". Deinen Kontostand und dein Anlageportfolio kennt die Schufa ja nicht.

Meine Nichte ist Firmenkundenberaterin bei einer Volksbank in Deutschland und hat mir das schon vor Jahren mal erzählt. Du machst alles richtig, Du bist immer jeder Forderung pünktlich nachgekommen und Du versaust Dir deine Kreditwürdigkeit.
 
T
Tom.S kommentierte


Man kann jederzeit tilgen und die Bonität ist wie zuvor.
 
Wuxi kommentierte
können die Kreditwürdigkeit
Guter Hinweis!
Sogar eine zusätzliche Kreditkarte zu haben verschlechtert umgehend die Bonität bzw das Schufa-Scoring.

Das habe ich jetzt unlängst bei der UNFASSBAR UMSTÄNDLICHEN Umstellung der Lufthansa M&M Kreditkarte von DKB auf Deutsche Bank erfahren dürfen.
 
shovelhead kommentierte
@Tom.S
Man kann jederzeit tilgen und die Bonität ist wie zuvor.

Nein, ist sie nicht. Du hast zwar abbezahlt (gut) , aber Du hast auch einen Klein oder Kleinstkredit "gebraucht" (sehr negativ). Sprich mal mit einem Bänker, ich war auch extrem überrascht.
 
Bei den vorhandenen Objektiven würde ich bei DSLR bleiben und nach einer wenig gebrauchten D850 suchen.
Er hat aber doch den Wunsch nach DSLM geäußert. Cropmöglichkeiten, sein detaillierter Wunsch, sind bei der D850 ja eher theoretischer Natur, denn das macht sucherseitig wenig Spaß; da kann er gleich seine D500 weiterbenutzen.

Deinen gesamten Objektivpark zu verhökern und nahezu gleichwertig wieder aufzubauen kostet ein Vermögen,
Vielleicht muss er ja gar nicht alles neu kaufen, denn mit dem Umstieg auf Vollformat ergeben sich andere Bildwinkel und andere Objektivgelegenheiten. AF-S 300 und AF-S 500 bleiben einfach mit FTZ II-Adapter (kann man ja 2 Stück fix für jedes Objektiv kaufen) erhalten, das Micro-Nikkor ggf. auch, und für den Rest braucht man keine 12-15 TEUR, völlig übertrieben. 14-30, 2,8/24-70 I, 2,8/70-200 oder aber das günstigere und leichtere 2,8/70-180, fertig ist die Laube - keine 5000 EUR. Z-Teles kann er später immer noch kaufen.

Andererseits ist die D850 eben das Gegenstück zur Z8 und bisher habe ich noch nie gehört, dass man diese oder jene aufnahmen nur mit einer Z und nicht mit einer D machen könnte.
Strohmann-Argumentation, hat niemand behauptet. Tatsächlich kann einem aber ein EVIL das Leben in bestimmten Situationen leichter als ein optischer Sucher machen. Das "Quasi-WYSIWYG" möchte ich nicht mehr missen.

Ach komm, das ist doch jetzt echt "alter weißer Mann"-Gerede, und das von jemandem, dessen beruflich' Brot technische Neuentwicklungen sind. Natürlich ist der Schritt DSLR -> DSLM eine dieser Revolutionen, ein komplett anderer Ansatz. Muss man es zum guten Fotografieren haben? Natürlich nicht. Man braucht auch keine D6 oder D850 zum guten Fotografieren. Man brauchte auch nie eine D700 oder D3s zum guten Fotografieren.

PS: Zu den Tips, man könnte eine Photoausrüstung ja auf Kredit finanzieren: das ist der dümmste und gefährlichste Rat, den man überhaupt geben kann.
Warum? Wenn es eine reale 0%-Finanzierung ist und man seine laufenden Belastungen im Blick hat und gerade der Wunsch größer als das dafür locker zu machende Guthaben, kann das ein guter Weg sein. Es ist jedenfalls besser, als das Guthaben aufzulösen und dann später bei einem unvorgesehenen Notfall (heizung kaputt, o.ä.) einen teuren Bankkredit aufnehmen zu müssen. Man darf halt nicht alles auf Wechsel laufen haben, dann wird es ggf. eng bei Finanzproblemen. Nach Deiner Argumentation ist jede Autofinanzierung für ein Fahrzeug, mit dem nicht Geld verdient wird, kompletter Irrsinn, denn mit Inbetriebnahme schwindet der Wert, den Du ratenfinanzierst; de facto Geldverbrennung.
 
1 Kommentar
T
Tom.S kommentierte
Der Umstieg auf DSLM wird nur dann zur Kostenfalle wenn man an unkontrolliertem GAS leidet. Bei jemandem, der bis heute mit der D500 unterwegs ist, halte ich das für weniger wahrscheinlich.
 
Andererseits ist die D850 eben das Gegenstück zur Z8 und bisher habe ich noch nie gehört, dass man diese oder jene aufnahmen nur mit einer Z und nicht mit einer D machen könnte.

Da gebe ich dir bedingt Recht, doch es soll Genres geben, wo das Motiv empfindlich auf Störung reagiert, wie das Klappern des Spiegels beim Auslösen. Ich empfinde es gerade in der Wildlife-Fotografie zum Teil als einen enormen und nicht zu unterschätzenden Vorteil geräuschlos auslösen zu können.
 
3 Kommentare
Frank2111 kommentierte
Am Wochenende Pferdesport fotografiert. Dieses Mal war ein völlig nervöser Hengst dabei. Spiegelschlag in Serie und das Turnier ist für dieses Pferd und dessen Reiter vorbei. Also lässt man es mit einer SLR und stellt die Spiegellose auf lautlos - sofern nicht bereits geschehen.
 
shovelhead kommentierte
Ich verstehe was Du meinst, aber meine Frau und Tochter sind ausgesprochen aktive Reiter und ein Pferd, dass vom Spiegelschlag einer Kamera abdreht, wird auch vom rascheln einer Chipstüte, vom schlagen einer Autotür oder dem Kratzen in der Beschallungsanlage verrückt. Wer Sowas aufs Turnier schleppt, darf dann auch gern den Clown geben. Reiter sind zwar meist rücksichtsvoll gegenüber den Tieren, ansonsten aber schrecklich eitel und ziemlich missgünstig.
 
Frank2111 kommentierte
Das lag hier - möglicherweise- etwas anders. Internationales Turnier. S-Springen. Hengst hoch im Blut. Die sind dann manchmal etwas "nervös".

Nur eine Stelle zum Fotografieren, über der Bande. Durfte ich erst gar nicht rauf......

Die sind - wie du schon schreibst - immer crazy. Da machst du was falsches und sie gehen steil. Ich mache hier regelmäßig was falsches (bspw. die Bohrmaschine an ohne es vorher angekündigt zu haben ) und dann geht nicht nur das Pferd steil, sondern auch meine Tochter.....
 
Es geht schon garnicht mehr um FrankyG.
Stattdessen, wie immer, jeder verteidigt seine private Position.
Er muß doch selbst wissen wie er seine finanzielle Möglichkeiten ausschöpft. Die kennen wir nicht.
Nun wird schon die Kreditaufnahme thematisiert.
Morgen die Einmarschierung der Russen und übermorgen Hochwasser unterm Sofa.
Eigentlich soll man garnichts mehr kaufen. Die Sterne sagen es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Gebrauchte Z8 oder Z9 und ein meistbenutztes Objektiv und schon kann es los gehen.
 
Kommentar
Warum werden immer nur die teuren Teile empfohlen?
Warum nicht eine Z5 II ?
 
Christoph Blümer kommentierte
Lies doch bitte einfach den Ausgangsbeitrag:
Was genau ist Dir daran unklar? Er will eine Kamera mit 45 MPix und schnellem AF haben -> Z8, Z9
 
Furby kommentierte
Quintessenz aller Foren, in denen es ums Hobby und die dazu erforderliche Hardware (Autos, Fotogeräte, HiFi, Messer fürs Kochen u.s.w.) geht, ist bei Fragen an die anderen, was empfohlen wird, immer das Teuerste auch das Beste.

MOTTO: Watt nix kostet, iss auch nix!!!

Besonders diejenigen, die intensiv und fleißig ins Hobby investiert haben, können doch nicht irgendwelchen zweitklassigen und billigen "Scheisz" empfehlen, damit würden sie sich ja selbst diskreditieren.

Diese Denke wurde übrigens früher hier im Forum auch viel aggressiver und bestimmender vertreten. Mittlerweile sind wir hier ja ein gelassener Ü60-Verein, in dem sich ohnehin fast niemand mehr einen Bären aufbinden lässt.

Davon abgesehen: Die Z8 ist ja nun echt ein schönes und technisch recht ausgereiftes Teil und sie kann unendlich viel. Aber für meine Rentner-Knipserei brauche ich sie nicht und außerdem ist sie mir zu schwer. Es muss nicht immer die Prinzessin sein, andere Mütter haben auch nette Töchter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Engagi kommentierte
Dein letzter Absatz interesdiert den TO aber null. Außerdem hat er seine Entscheidung bereits getroffen.
 
Christoph Blümer kommentierte
Dein Beitrag bringt den TO null komma null weiter und ist nur akustische und optische Möblierung des öffentlichen Forenraums. Wenn man auf eine konkret gestellte Anfrage (und die des TO fand ich angenehm überlegt und umfangreich ausgeführt, im Gegensatz zu etlichen anderen völlig unspezifischen) nichts Zweckmäßiges zu sagen weiss, kann man auch einfach nicht kommentieren.
 
Furby kommentierte
Eben, drum konnte ich etwas allgemein werden
 

er möchte aber ein Z8 - oder zumindest die 45 MP - haben und interssiert sich nur sehr begrenzt darür, was sich für Dich lohnt ...
Noch mal:
Er schreibt:
Macht das bis hierher irgendeinen Sinn?
Ist die Bildqualität der Z 8 wirklich soviel besser, das sich ein Umstieg in diese Preisklasse lohnt
?


Für mich ist bei seiner Frage nicht klar ob er wirklich die Z8 oder gar 45 MP will, weil er nicht weiss ob das für seine Zwecke Sinn macht.
 
2 Kommentare
Christoph Blümer kommentierte
Dann hast Du ein Leseverständnisproblem:
großen Sensor (45,7MP) und guten Cropmöglichkeiten (DX)
An sich völlig klar: Er will croppen aus vollem Pixeltopf, um dann im DX-Modus noch "schöne" Auflösung zu haben. Das steht da.
 
Schattenmann kommentierte
So Leute, es ist eine Entscheidung gefallen - Vielen Dank für Eure temperamentvollen Beiträge!

Es wird eine Z 8 mit einem NIKKOR Z 24–120 mm 1:4 S und Objektivadapter.
Diese, vorerst als Reisekombination gedachte Konfiguration, wird in friedlicher Koexistenz mit der D500 noch eine Weile bestehen und soll im Laufe der Zeit, falls erforderlich, nach oben und unten abgerundet werden.
Ausschlaggebend war die Tatsache, dass Teile meiner Ausrüstung, wie z.B. das AF-S VR ED 70-200 f/2,8 G IF, erneuert werden müssen, meine "neuste" Anschaffung (D500) auch schon wieder sieben Jahre zurückliegt und ich nicht in ein sterbendes System investieren möchte.
Finanziell ist der Umstieg sicher mehr als fragwürdig - welches Hobby ist das aber nicht? Ich habe andererseits auch nicht den Ehrgeiz Reichster auf dem Friedhof zu werden.
Ich freue mich und werde ggf. berichten.

VG Franky
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Glückwunsch zu deinem Entscheid und der Umstieg auf die Z war bei mir einfach und bei dir wird es hoffentlich genau so.
Gruss Wolfgang
 
Gerhard Kaspar kommentierte
Viel Spaß mit der hervorragenden Kombi.
Ich bin vor zwei Jahren komplett von dslr zu z inkl. Objektive gewechselt und habe es bisher keinen Tag bereut.
 
BVJK kommentierte
Auch ich wünsche Dir viel Freude mit der Z 8 und dem Z 24-120 mm 1:4 S. Dieses "Immer-Drauf"-Objektiv war übrigens auch bei mir der Anfang, ehe ich dann meine Brennweiten nach und nach auch in Richtung Weitwinkel und erst später ebenfalls zum Telebereich mit Z-Nikonobjektiven erweitert habe. Dabei möchte ich nur wieder erneut meinen Tipp wiederholen, sich die nötige Zeit zu nehmen, seine Kaufentscheidung immer vorwiegend von seinen eigenen Objektiv-Testerfahrungen abhängig zu machen , die durch keine veröffentlichen Tests ersetzt werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi kommentierte
IMO eine sehr gute Entscheidung und eine gute Einstellung

Ich habe diese Kombi auch und man kann sooo viel damit machen - fast alles.
 
Frank2111 kommentierte
Gute Entscheidung, wirst Du nicht bereuen! Auf Reisen ist das meine Kombi, das 24 - 120 nutze ich dabei zu 75 bis 80 %.

Das AF-S 2,8 70 - 200 habe ich auch noch. Ich setze es relativ selten ein und wenn, bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden - deshalb ist da ein eigener FTZII Adapter drauf.
 
1 Kommentar
HaDiDi kommentierte
In Reichtum sterben, dürfte für die meisten in Deutschland wirklich kein Problem werden, dafür wird die Politik schon sorgen....

deshalb jetzt konsumieren, in Dinge die Spaß machen und die in einer zukünftigen EU-Vermögensstatistik nicht auftauchen.
Eine Z8 mit dem 24-120 ist da ein guter Anfang!
 


Man kann jederzeit tilgen
Richtig.

und die Bonität ist wie zuvor.

Das stimmt so nach meinem Kenntnisstand nicht. Die Aufnahme von Klein-/Kleinstkrediten ("Konsumkredite"), bei drei- und niedrigen vierstelligen Beträgen kann negative Auswirkungen auf den SCHUFA-Score haben. Vereinfacht ausgedrückt: "kann es sich nicht leisten, bar zu bezahlen". Auch wenn das, wie @shovelhead schreibt, an der Realität vorbeigeht, weil nicht die gesamten Einkommens- und Vermögensverhältnisse berücksichtigt werden. Du "versaust" dir den SCHUFA-Score übrigens tendenziell auch, wenn du in einem bestimmten Stadtviertel wohnst.....
 
3 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Das Problem hatte ich noch nie. Weder beim Kauf von Immobilien, Grundstücken, Wertpapieren etc.
Vieleicht ist da ja wirklich ein Problme von vermögens- bzw einkommensschwachen Menschen. Würde gut zu unserem Finanzsystem passen.
Ist aber OT.
 
Wuxi kommentierte
Man hat ja kein echtes Problem damit wenn man finanziell gut aufgestellt ist. Dann geht halt ein Score, den man eh nicht kennt runter und das ist ein Ärgernis, aber auch nicht mehr als das.

Nur derjenige der etwas knapper ist kann tatsächlich Probleme haben, dass einer Dispo-Erhöhung oder einem höheren Kreditkarten-Limit nicht zugestimmt wird.
 
M
Mr2099 kommentierte
Das wird dann zum Teufelskreis...
 
......und die Bonität ist wie zuvor.

dabei handelt es sich um einen irrglauben der sich sehr hartnäckig hällt und fäschlicherweise auch immer wieder seitens der Händler so kommuniziert wird. Aus Insiderquellen (Familienangehörige) weiß ich, jeder Verbraucherkredit, egal wie groß er ist, verschlechtert den Schufa-Score. Gerade jüngere Menschen sollten sich sehr wohl überlegen ob es Sinn macht alles auf Raten zu kaufen. Möchte man später eine größere Investition tätigen, wie z.B. eine Immobilie oder ein Auto, kann dies einem sehr wohl auf die Füße fallen. Die Banken schauen sehr genau auf mögliche Schufa Einträge. Da wird man dann schon mal gefragt wie man seine Raten bedienen möchte wenn man es nichtmal schafft diese "Kleinbeträge" ohne Kredit zu bezahlen.

Und ein hohes Einkommen alleine ist noch kein Indiz für eine gute Zahlungsmoral. Der Exmann meiner Frau hat lange Jahre überdurchschnittlich (5-stellig/Monat) gut verdient. Das Haus und der Porsche wurden gepfändet, Gehaltspfändung folgte, später kam die Privatinsolvenz und die Flucht vor den Gläubigern in ein anderes Land. Heute lebt er in England und hofft auf die Gnade des Staates.
 
2 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Da wird man dann schon mal gefragt wie man seine Raten bedienen möchte wenn man es nichtmal schafft diese "Kleinbeträge" ohne Kredit zu bezahlen.

Vielleicht habe ich einfach das Glück einen Finanzberater bei der Bank zu haben, der keine solchen dummen Fragen stellt. Weil er weiß, wann welche Finanzierungsmodelle Vorteile bringen.
Aber man könnte das Thema in den Chitchat verlegen.
 
M
Mr2099 kommentierte
Nur noch dies: Das gilt bei komplexeren Finanzierungen (in einer Bank). Da spielen auch andere Faktoren eine Rolle (Vermögen, Sicherheiten). Bei Händlerfinanzierungen dagegen steht eine möglichst schnelle und kostengünstige Abwicklung / Bonitätsprüfung im Vordergrund.
Ende off topic von meiner Seite aus
 
Vieleicht ist da ja wirklich ein Problme von vermögens- bzw einkommensschwachen Menschen. Würde gut zu unserem Finanzsystem passen.

So ist das, schlechteres Rating, höherer Zinssatz.

Arm sein ist teuer....
 
1 Kommentar
Christoph Blümer kommentierte
Da Zinssätze auch Risiken widerspiegeln, ist das nicht verwunderlich.
 
Status
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