Spiegellose Kamera - Einstieg/ Umstieg - oder lieber doch nicht?

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FrankyG

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Kameras: D60, D200, D300, D7100, D500
Objektive: Tokina AT-X 12-24 f/4 (IF) DX ED ★ Micro Nikkor AF 105 f/2.8 ★ AF-S 24-70 1:2,8 G ED ★ AF-S VR ED 70-200 f/2,8 G IF ★ AF-S 300 1:2,8 G VRII ★ AF-S 500 1:4 G VR ★ uvm.
Sonstiges: SB 600, sämtliche Konverter und jede Menge Zubehör.


Hallo Leute,

meine Fotoausrüstung ist so langsam in die Jahre gekommen und so plane ich, so glaube ich zumindest, den Einstieg/ Umstieg auf das spiegellose Kamerasystem.
Mein bisheriger fotografischer Schwerpunkt lag auf Reise-, Landschafts- und Naturfotografie. Ich war in der Vergangenheit oft in Afrika unterwegs, in absehbarer Zukunft ist dorthin jedoch keine Reise geplant.
Wie man an meinen alten Kameras erkennen kann, war ich sehr auf das DX-Format fokussiert, teilweise, trotz der langen Brennweiten, sogar angewiesen. Zukünftig könnte sich das jedoch ändern.

Nun zum neuen System:
Meine favorisierten Kameras waren anfangs, die annähernd preisgleichen, Z 7II und Z 6III. Erstere besticht durch einen großen Sensor (45,7MP) und guten Cropmöglichkeiten (DX), die zweite durch einen schnellen Autofokus.
Nach dem Lesen einiger Erfahrungsberichte kann und will ich jedoch auf keinen dieser Vorteile verzichten und bin schließlich - rein gedanklich - bei der Z 8 gelandet.
Macht das bis hierher irgendeinen Sinn? Ist die Bildqualität der Z 8 wirklich soviel besser, das sich ein Umstieg in diese Preisklasse lohnt?

Wie sieht's mit den Objektiven aus? Die beiden langen Tüten werden eh selten genutzt und könnten mit einem Objektivadapter weiter benutzt werden.
Wie ist generell die Qualität von Objektiven mit F-Bajonett am spiegellosen System? Welche Objektive würden auch weiterhin eine gute Figur machen, welche sollte man neu anschaffen?
Vorab vielen Dank für Eure Kommentare.


Viele Grüße Franky
 
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Moin
Das ist auch so mein Feld, wobei die Gewichtung anders ist. Reisen um Wildlife Fotografie zu machen und dabei ein wenig Landschaft.
Meine pers. Meinung, egal ob jetzt wieder 100 andere Antworten kommen, Die Z 8 wäre die richtige Wahl, nicht weil sie bessere BQ hätte, sondern weil ALLES performanter in der Handhabung ist.
Grundsätzlich kannst Du alle Deine Objektive weiter verwenden, so sie denn einen Motor im Objektiv haben.
Aber das hatte ich auch vor und habe nun nur noch eines. Ansonsten nur noch Z Linsen.
Ich bilde mir ein, dass diese alle besser sind als die Vorgänger, die ich hatte.
Das 300ter und 500ter würde ich behalten, die gibt es nicht in Z.

Die Frage würde genauer, wenn man Deinen genaueren Schwerpunkt kennen würde.

Bei mir, mit WL ist das klar 100-400, 400, 600 und 800mm. Den ganzen Rest habe ich zum Rumspielen.

Nur wenn es mehr auf Landschaft geht wird es kürzer in den Brennweiten. Da ist Dein 24-70 und das 70-200 sehr gut.
Dein Tokina kenne ich nicht, habe dafür früher das 2,8 14-24 nun das in Z in Betrieb.
 
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Kurz und knapp,
anhand deines Avatar....so alt bist du noch nicht.
Die kommenden 10 Jahre wirst du weiter fotografieren.
Dann wird es Zeit für ein neues System.
Objektive nach und nach.
Z8 Tipp von Robert würde ich bestätigen. Wenn dann richtig. Um Spass zu haben.
 
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Wie ist generell die Qualität von Objektiven mit F-Bajonett am spiegellosen System? Welche Objektive würden auch weiterhin eine gute Figur machen, welche sollte man neu anschaffen?
Generell performen die Objektive an FX DSLR und FX DSLM gleich, denn sie sind ja nur mechanisch adaptiert. An DX nutzt man nur den "sweet spot", d.h. Randfehler sind kein Thema, könnten an FX aber eins werden. Die D500 hat die gleiche Sensor-Pixeldichte wie Z7ii oder Z8. Bedenken solltest Du, dass sich von DX nach FX alle Bildwinkel von FX-Objektiven so vergrößern, als wären die Brennweiten an DX 1,5x kürzer, d.h. Du musst ggf. Deinen Brennweitenpark nach oben ergänzen. Z7ii und Z8 kann man aber prima in den DX-Modus schalten, bei konstanter Sucherbildgröße; mache ich ggf. mit dem 200-500 an der Z7ii so, wenn 500 mm an FX nicht reichen - es bleiben 20 MPix übrig.

Die nativen Z-Objektive wie 24-70, 70-200, Micro 105, etc., sind aber deutlich besser als die letzten F-Varianten. Du verlierst also erst mal nichts, aber profitierst nicht vom Entwicklungsfortschritt, wenn Du dauerhaft bei den bestehenden Objektiven bleibst.
 
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Ich habe nach dem Wechsel von D5 auf die Z9 zunächst mein AF-S 70-200 2.8 G ED VR am FTZ weiter verwendet. Das war definitiv nicht schlechter als an der D5. Da du aber von DX auf FX wechselst, wird der Bildwinkel größer als an der D500 sein. Bei DX-Objektiven schaltet eine Z-Kamera automatisch auf den DX-Modus um und du hast nur noch 20 statt 45Mpix.

Inzwischen habe ich alle Objektive (außer meinem 60-600) durch Z-Objektive ersetzt. Das war qualitativ ein deutlicher Schritt vorwärts.
 
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Ich bin aus einer ähnlichen Situation auf Z8 umgestiegen und habe es nicht bereut.

Das Tokina DX 12-24 kannst du weiter verwenden und es wird genauso performen wie an der D500. Wobei es sich fast anbieten würde, es irgendwann durch eine FX-Modell mit Z-Bajonett zu ersetzen weil gerade im WW-Bereich die Fortschritte gegenüber F-Bajonett durch das geringere Auflagenmaß und den größeren Bajonettdurchmesser am deutlichsten sind.
 
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Nimm die Z8. Eine geilere Kamera (außer die Z9 😉😁) gibt es nicht. Mit dem FTZ kannst Du alle Objektive ohne Qualitätsverlust weiterverwenden. Evtl. gibt es ein günstiges Bundle bestehend aus Z8, FTZ und 24-70/4 oder 24-120/4.
Bloß vorsicht. Einmal ein Z-Objektiv verwendet, wirst Du schneller alle Objektive tauschen, als Dir lieb ist 😉.
 
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Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.

wobei die Gewichtung anders ist. Reisen um Wildlife Fotografie zu machen und dabei ein wenig Landschaft.
War bei mir auch mal so, hat sich aber im Laufe der Jahre geändert.
Die Z 8 wäre die richtige Wahl
Das macht mir die Sache leichter.

Die Frage würde genauer, wenn man Deinen genaueren Schwerpunkt kennen würde.
Ist im Moment noch unbestimmt. Ich Reise viel, habe aber keine Lust mehr auf ein Safari-Zelt in Afrika.

....so alt bist du noch nicht.
Ich wünschte, Du hättest Recht. 😊

Z7ii und Z8 kann man aber prima in den DX-Modus schalten

Mich hat dieser Beitrag etwas irritiert:
"Derzeit besitze ich eine Z7ii, die mit Abstand schlechteste Kamera, die ich je besessen habe. Zeitraum.
Sein Autofokussystem ist nutzlos. Ich verpasse so viele Aufnahmen, dass ich beim Fotografieren oder beim Erledigen von Aufgaben ständig nervös werde. Die Gummidichtungen sind bereits lose und passen nach etwas mehr als zwei Jahren nicht mehr."


Die nativen Z-Objektive wie 24-70, 70-200, Micro 105, etc., sind aber deutlich besser als die letzten F-Varianten. Du verlierst also erst mal nichts, aber profitierst nicht vom Entwicklungsfortschritt, wenn Du dauerhaft bei den bestehenden Objektiven bleibst.
Danke, das hilft mir weiter.

Ich habe nach dem Wechsel von D5 auf die Z9 zunächst mein AF-S 70-200 2.8 G ED VR am FTZ weiter verwendet. Das war definitiv nicht schlechter als an der D5.
Meines scheint nicht mehr ganz in Ordnung zu sein, ist am langen Ende nicht (mehr) so scharf, wie es sein könnte. Der Nikon-Service hat es "so gut es geht" eingestellt, hat aber nichts gebracht.



 
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W
W.W. kommentierte
@FrankyG:
Meines scheint nicht mehr ganz in Ordnung zu sein, ist am langen Ende nicht (mehr) so scharf, wie es sein könnte. Der Nikon-Service hat es "so gut es geht" eingestellt, hat aber nichts gebracht.
Dann würde ich auf jeden Fall das Z70-200/2.8S oder das Nikon oder Tamron 70-180/2.8 wenn es leichter/kleiner sein soll einplanen. Wobei das -Nikon 70-180 keinen VR besitzt, die zweite Version vom Tamron und das Z70-200/2.8S schon. Es wird allerdings erwartet, dass das Z70-200/2.8 dieses Jahr in überarbeiteter Version vorgestellt wird.
 
Nun ja - Du wirst es tun. Einstieg Z8 und FTZ2. Und dann nach und nach die Objektive ersetzen. Weil: das ständige hin und her mit dem FTZ macht keinen Soaß ;-)
 
1 Kommentar
crunchie72
crunchie72 kommentierte
Kann ich bestätigen, die Sensorebene der Z-Kameras ist beispielweise wesentlich weiter vorne im Vergleich zu DSLR-Modellen, dazu kommt der FTZ mit wenig Gewicht als Abstandshalter dazu. Damit sind meine Objektive (AF-S 24-70 VR und AF-S 70-200 VR I) sehr vorderlastig geworden. Gerade beim 24-70 finde ich die Z-Variante deutlich besser in der Handhabung als das AF-S mit FTZ. Auch mein 105mm f/1.4 verwende eher ungern an der Z-Kamera, da das sehr frontlastig wird. Optisch ist das kein Problem, aber es liegt echt schlecht in der Hand.
Den FTZ versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden, und fotografiere auch gerne noch mit der Spiegelreflex und dem alten Glas oder halt nativen Linsen mit der spiegellosen Kamera. Mit dem AF-S 70-200 war ich gerade bei 45 Megapixeln auch optisch nicht wirklich zufrieden, die Z-Variante spielt da in einer ganz anderen Liga.
Zum Blitz ist anzumerken, daß das rote AF-Hilfslicht nicht an Z funktionieren wird, die neuen Sensoren brauchen grünes Hilfslicht und kein rotes.
 
Da es voraussichtlich 2026 eine neue Z9 erscheint, würde ich eventuell noch einmal abwarten. Der Preis der aktuellen Z9 sinkt täglich.
 
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Gründe für mich, vor 5 Jahren in das Z-System einzusteigen, waren:
-IBIS, damit hab ich meine Zeiss-Festbrennweiten wiederbelebt.
-etwas kleiner/kompakter bei vergleichbarer Kameraklasse.
-einfache und exakte manuelle Scharfstellung.
Dazu kamen im Laufe der Zeit folgende Vorteile:
-großartige Objektivqualität im Z-System.
-weiterentwickelter AF, für mich vor allem die Vogelaugen-Erkennung bei den aktuellen Z-Kameras.
-nochmals verbesserter Ibis (ZF/Z8)
-einzigartige Objektive wie das 4,5/400 und das 6,3/800.
Aber: Ich habe auch noch eine D750 und eine D850 nebst einigen richtig guten F-Objektiven und setze sie gerne ein. Und deren grundständige Bildqualität ist genauso gut wie bei den entsprechenden Z-Kameras.
Sind Finanzmittel kein Problem, würde ich eine Z8 kaufen und dann das System mit Z-Linsen anpassen, kostet ca. 10k€.
Ein richtig gutes Upgrade wäre andernfalls eine gebrauchte D850...
Schwierige Entscheidung.
 
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Da es voraussichtlich 2026 eine neue Z9 erscheint, würde ich eventuell noch einmal abwarten. Der Preis der aktuellen Z9 sinkt täglich.

Wenn sie einem nicht zu groß und schwer ist. Für nicht wenige ist die Z8 die bessere Z9. Die Z9 hätte ICH niemals gekauft.
Technisch gibt es keinen Grund für eine Z9
 
5 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Die Z9 ist dann eine bessere Wahl wenn man den großen Akku braucht oder einen Ethernetanschluß oder zwei idente Kartenslots haben will oder ein eingebautes GPS etc. Es gibt schon technische Unterschiede.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


Braucht man den großen Accu? Mit dem EN-EL15C sind ganz locker 1000-1300 Bilder drin. Hat mir auf meiner letzten Afrika Reise locker gereicht. Accuwechsel war nur selten notwendig

LAN und GPS? Nicht to have, hat aber nur wenig mit dem Fotografieren selbst zu tun. Macht die Bilder nicht besser und kostet nur Strom.

2 x CFe? Würde mich tatsächlich interessieren, macht aber die Sache gleich teurer und der Mehrwert hält sich auch in Grenzen.

Alles andere hat und kann die Z8 auch.
 
T
Tom.S kommentierte
Ob man irgendwas braucht, steht auf einem anderen Blatt. Und da gibt es noch andere Unterschiede. Aber zu behaupten es gäbe keine technischen Unterschiede und damit Gründe sich für die Z9 zu entscheiden, ist schlichtweg falsch.
 
F
fwolf15 kommentierte
ich bin auch voll bei der Meinung von @Tom.S

Der größere Akku ist Gold wert. Ich denke es kommt eben auch darauf an was man fotografiert. Und auf den integrierten Batteriegriff wollte ich nie verzichten.
und 2x CFe ist auf jeden Fall ein Mehrwert,zumindest be meinem Nutzungsprofil bei dem schnell große Mengen weggespeichert werden müssen.
 
crunchie72
crunchie72 kommentierte
Der eingebaute Hochformatgriff ist auch nicht zu verachten. Seitdem mache ich viel mehr Fotos im Hochformat, weil es einfach und sehr bequem zu erreichen ist.
Und GPS will ich auch nicht missen, eine seit 2011 konsequent mit Geotagging betriebene Fotosammlung bietet gute Suchmöglichkeiten beim Stöbern in den Bildern.
 
Wenn ich hier so lese, dann bin ich als absoluter Neueinsteiger beim Fotografieren mit der Z8 ja intuitiv sehr gut gelandet. Ich habe auch null Bedarf nach etwas anderem Ausschau zu halten, obwohl ich sehr GAS anfällig bin, das Verbesserungspotential für mich ist einzig nur noch hinter der Kamera zu finden :whistle:
 
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Mich hat dieser Beitrag etwas irritiert:
"Derzeit besitze ich eine Z7ii, die mit Abstand schlechteste Kamera, die ich je besessen habe. Zeitraum.
Sein Autofokussystem ist nutzlos. Ich verpasse so viele Aufnahmen, dass ich beim Fotografieren oder beim Erledigen von Aufgaben ständig nervös werde. Die Gummidichtungen sind bereits lose und passen nach etwas mehr als zwei Jahren nicht mehr."
Naja, Du hast immer stark zu Übertreibung neigende Zeitgenossen. Ich sag's mal so: Der AF der Z7ii ist nicht der flotteste und zackigste, das ist richtig. Eisvögel damit zu fotografieren dürfte eher frustrierend sein, und in dunkler Umgebung sitzt der AF auch nicht immer sicher. Für Surfer und Konzertfotos hat es bei mir bisher aber gut gereicht. Der AF in Z8/Z9 und auch mittlerweise Z6iii und Z5ii ist eine ganz andere Liga, vor allem bei der Augenerkennung, das kann man ganz klar sagen. Wer aber behauptet, der AF sei "nutzlos", kann nicht fotografieren oder hat wirklich High Speed-Anwendungen als dominierende Themen. Dafür ist die Z7ii in der Tat eher nicht so der Hit. Für alles mäßig schnell bewegte oder statische ist der AF völlig prima.
 
3 Kommentare
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
@FrankyG Beispiele, um Dir mal einen bildlichen Eindruck dessen zu geben, was problemlos mit der Z7ii geht - nur um diesen "nutzlos"-Beitrag etwas besser als in der Tat nutzlos einordnen zu können (Exif-Daten sind in den Bildern):

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dembi64
dembi64 kommentierte
@FrankyG

Wer auch immer diesen nutzlosen und überflüssigen Kommentar verfasst hat, macht was falsch und sollte an seinem Setup arbeiten. Der AF kann zwar nicht mit dem der Z8/9 mithalten, ist aber immer noch besser wie das meiste (nicht alles) was es VOR der Z-Generation gab. Beweise hierfür sind problemlos in den verschiedenen Foren zu finden sein.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Insgesamt ist der AF der D500 wohl besser, als bei der Z7II... und das sagt eigentlich alles.
Natürlich kann man die Z7II bei ordentlichen Lichtverhältnissen mit AF-S, oder AF-ON (Back Button Focus) einsetzen und bekommt Treffer (aber das ist vorsintflutlicher AF). Ich habe das Gegenstück der Z7II von Sony, nennt sich A7RIII - da käme ich nicht auf die Idee, den AF einzusetzen, ich nutze die A7RIII nur mit manuellen Objektiven, dafür ist sie sehr gut.

Heute muss eine Kamera bei wenig Licht, bzw. Buntlicht auf AF-C sicher einen Kopf, oder Auge schnell und präzise finden, wenn dieses irgendwo im Bild ist. Das sollten die Algorithmen der Z8 auch recht zuverlässig können.
 
Wie schon hier geschrieben war die Z 8 auch für mich der letzte, beste Kamerakauf. Alle alten Objektive wurden nur ca. ein Jahr lang mit nur einem Adapter an der Z 8 genutzt, dann aber radikal nur noch in neue Z-Objektive investiert, da zum einen es doch ziemlich lästig war, immer den Adapter vorher aufzusetzen. Zum anderen habe ich aber bald auch gemerkt, dass (nach meinen regelmäßigen Tests) die neu berechneten Z-Objektive einfach verbessert worden sind. Das war ein harter Einschnitt, den ich aber bis jetzt nicht bereut habe.
Welche Z-Objektive jetzt zu Deinen Motiv-Vorlieben passen, dass musst du einfach selbst herausfinden. Ich habe für meine Wahl stets den Weg gewählt, mir die möglichen "Kandidaten" nach und nach auszuleihen, auszuprobieren und ich mich dann nach diesen persönlichen Erfahrungen zum Kauf entschieden.
 
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Mmh, ich agiere mal als advocatus diaboli …

Was versprichst Du Dir von einer neuen Kamera?

Dein Objektiv-Park ist absolut okay, gleiches gilt
für die D500 und die D300 ist zwar alt, aber gut.

Musst Du mit dem Equipment Geld verdienen?
Druckst Du Deine Bilder als Großformat aus?
Brauchst Du zwingend eine geräuschlose Kamera?

Solltest Du nur eine Frage mit "nein" beantworten,
würde ich Dir empfehlen, beim vorhandenen Zeug
zu bleiben und nach einer D700 – voll kompatibel
mit der D300 – oder, besser, D850 zu gucken.

Weil ich gegenüber hochfrequentem Flackern arg
sensibel bin, würde ich unbedingt jede Z vor einem
Kauf sorgfältig prüfen …

Glückauf!

.
 
5 Kommentare
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
2026 noch eine 18 Jahre alte D700 empfehlen? Sven, Sven... Die Empfehlung für eine D850 hat da weit mehr Plausibilität.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Die D850 ist eine gute Idee. Weil, alle landen früher oder später bei Z Objektiven. Der Umstieg ist teuer.
 
W
W.W. kommentierte
@jazzmasterphoto: Allerdings gibt es immer weniger Nikon F-Objektive neu zu kaufen. Das war für mich ein Grund für eine Z9 statt der D850 für mehr MPix als bei meiner D5. Weitere Gründe waren der integrierte Batteriegriff und die zu der Zeit noch nicht vorhandene Z8.
Für mich ist der Sucher der Z9 unkritisch. Wenn ich im Z9-Sucher Störungen (z.B. Verzerrungen, Rauschen, ...) habe, ist bei meiner D5 der Sucher bereits sehr dunkel.

@FrankyG: Der AF der Z-Kameras funktioniert anders, als bei den D-Kameras. Es gibt keine Kreuzsensoren und der AF erkennt keine Kontrastkanten parallel zur langen Bildkante und der AF ist rot-blind (das AF Hilfslicht des Blitz funktioniert daher nicht). Auch wirst Du zunächst von der enormen Zahl der Konfigurationsmöglichkeiten erschlagen sein.
 
W
W.W. kommentierte
Nachdem @FrankyG schreibt, dass sein 70-200/2.8 nicht mehr zufriedenstellend arbeitet, benötigt er da sowieso ein neues. Da würde ich nicht mehr in ein totes System investieren.
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Äh ja, der Fokus lag da auf der 100%-Kompatibilität zur D300 …

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Man könnte jetzt fragen, was versprichst du dir von dem Wechsel, oder einfach sagen, das Z-System macht schon echt Spaß. Für mich überwiegen die Vorteile einer DSLM klar und wie schon von den meisten gesagt, die Z8 ist der "perfekte" Allrounder.
Deine alten F-Objektive funktionieren auch weiterhin tadellos mit dem FTZ am Z-Bajonett. Ich selber nutze immer noch das AF-S 70-200/2.8 FL. Allerdings liebe ich meine Z-Objektive. Das Z 14-24/2.8 ist ja so unfassbar klein und leicht für das Gebotene und von meinem Z 400/2.8 S TC rede ich besser erst gar nicht. Ich bin mit der Z9 eingestiegen und habe dann nach und nach die Objektive auf Z umgestellt. Es gibt da erstmal keinen Grund zur übermäßigen Eile.
 
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Ich hatte ebenfalls 24-70 und 70-200 VR I an der D800 und war damit ziemlich frustriert nach dem Umstieg auf Zf.
Anders als an der D800 war der AF damit unsicherer, hat das Ziel oft erstmal überfahren um sich dann heranzusuchen, insbesondere bei weniger Licht. Wo die D800 in einem Zug zum Fokuspunkt fährt war die Zf erst mit 2-3 Durchläufen auf dem Punkt. An der Z8 im Prinzip genau so, aber schneller, was das Problem etwas entschärft. Nicht falsch verstehen, der Fokus passte aber der Regelalgorithmus harmonierte irgendwie nicht gut.

Ich habe deshalb alles in Z-Objektive getauscht, damit ist der AF gewohnt schnell.
 
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