Sigma oder Nikon+Konverter?

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Machans

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Ich habe folgendes "Problem": ich möchte für die Tierfotografie eine längere Brennweite.

Ich habe folgende Auswahl(zur NIKON 200): Ich besitze das 70-200 und den 2fach Konverter (ja,ja ich weiss, für viele ganz unbrauchbar ) , als Alternative überlege ich mir das Sigma 170-500 anzuschaffen.

Hat jemand damit praktische Erfahrungen gemacht? Oder gibt es von Sigma bessere Möglichkeiten (50-500, 100-300 + 1.4 Konverter,80-400 OS)?

Mit herzlichem Gruss und bestem Dank fürs Mitdenken!

Hans
 
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Falls sie sich nicht von allein hier melden könntest Du folgende User befragen:

DOC (100-300 F4)
Maik Musall (50-500)
Robert Goppelt (80-400OS)

Ich selbst könnte mit dem -auf Deiner Liste fehlenden- 120-300 2.8 dienen

Das 170-500 hat so weit ich mich entsinne niemand hier im Einsatz
 
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Wie wärs denn stattdessen mit einem Nikon AF-S 4/300 + TC14E? Optisch wie mechanisch hast du da auf jeden Fall mehr Freude als an den genannten Sigma Zooms.
Gruß
Andreas
 
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Die BIGMA (50-500er) mit HMS soll ja ganz gut und schnell sein!
Preis: 990,- Euro / dnet24.de

Von dem "billigeren" Sigma 170-500er (auf Sony Alpha 100) habe ich von meinem Photokollegen nichts gutes zu berichten. Zwei Totalausfälle des AF-Systems in einem Jahr. Ohne HMS recht lahm und der AF lieg öfters daneben und dann zoomte das Tele erst wieder durch den ganzen Bereich. Er macht 99 % in Natur- und Tierphotographie (Hobby) und ist jetzt auf das 100-400er von Canon mit einer 30D umgestiegen und ist sehr zufrieden damit.

Ist schon eine Weile her und ist nicht gerade ein Labortest:
http://www.analogisch.de/telezoomobjektive.html

Egal für was Du Dich dann entscheidest, ohne Ultraschallmotor würde ich für die Tierphotographie kein Objektiv mehr kaufen. Ich habe mein Nikon 80-400er gegen das Nikon 70-300er VR ausgetauscht um in den Genuß von AF-S in einem Tele zu kommen. OK, die 100 mm Brennweite weniger fehlen schon ab und zu, aber auf AF-S möchte ich nicht mehr verzichten müssen!
 
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Hans, wie sieht denn das Budget aus?

Um was für Tierarten geht es, und in welchen Umgebungen soll das stattfinden (Wildlife, Tierparks, Zoos, Safari...)?

Maik
 
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Es geht um Wildlife (Wald, See, Teich...) und Zoos und das Budget ist so um die € 2000.-
 
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Und muß in das Budget noch ein gutes Stativ samt Kopf hineinpassen, oder ist das schon vorhanden?

Maik
 
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Gut, dann sind wohl alle Infos beisammen.

Wenn es auch um wilde Tiere geht, ist die Lichtstärke wichtiger als sonst, denn die tauchen nun mal bevorzugt in der Dämmerung vor der Linse auf. Objektive, die in keiner Konfiguration unter f/5.6 kommen, würde ich daher nur bedingt betrachten.

Das Sigma 50-500 würde nur die Hälfte des Budgets beanspruchen und möchte gern mindestens auf f/8 abgeblendet werden für gute Schärfe. Sein Vorteil ist die Flexibilität durch den großen Zoombereich, und daß man relativ günstig zu hoher Brennweite in brauchbarer Qualität kommt - für Deinen Fall glaube ich nicht paßgenau.

Das Nikon 80-400 wäre eine Alternative, doch der AF ist sehr langsam, es ist oben auch bei f/5.6 und die Brennweite für wilde Tiere in Mitteleuropa knapp, und für Konverter ist es sowieso zu lichtschwach.

Das Sigma 100-300/4 ist für Tierparks nicht schlecht, aber für wilde Tiere zu kurz. Wenn man plant, ständig Konverter zu nutzen, sollte man lieber kein Zoom als Grundlage nehmen, sondern lieber gleich was mit längerer Brennweite. Außerdem käme man damit auch wieder nur auf 420mm f/5.6.

Das Sigma 120-300/2.8 hat etwas mehr Leistungsreserven bezüglich Konverter. Mit 2x-Konverter käme man auch brauchbare Daten, allerdings wage ich zu bezweifeln, daß die Qualität da annähernd mit entsprechenden Festbrennweiten mithalten kann (ich habe dieses Objektiv noch nicht mit Konverter ausprobieren können; vielleicht kann sich jemand anders dazu äußern).

Die qualitativ beste Lösung für Dein Budget sehe ich in einem gebrauchten Nikon AF-I oder AF-S 300/2,8. Der Konverter paßt beim AF-S erstmal wohl nicht ins Budget, aber qualitativ ist das wohl die beste Lösung, wie man 420mm mit f/4, 500mm mit f/4.8 und 600mm mit f/5.6 erreichen kann, und durch Weglassen von Konvertern trotzdem hohe Lichtstärke hat. Ich habe mich selbst nach und nach von dieser Lösung überzeugen lassen und bin nach zwei Jahren Sigma 50-500 darauf umgestiegen.

Voraussetzung für Dich wäre natürlich, daß Du Dich mit dem Gedanken an eine Festbrennweite anfreunden kannst.

Zum Neupreis gäbe es innerhalb des Budgets noch das Sigma 300/2.8, zu dem ich auch einen Erfahrungsbericht im Forum hinterlassen habe.

Weitere Alternativen wie 200-400/4, ein neues 300/2.8 VR oder gar 500/4 oder 400/2.8 fallen aus dem Budget.

So, mal sehen, was die anderen noch beitragen.

Maik
 
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Stefan Lenz schrieb:
Das 170-500 hat so weit ich mich entsinne niemand hier im Einsatz
Ich auch nicht mehr, aber das war mein Einstieg in Tierfotografie.

Die Linse ist gar nicht so schlecht wie sie oft wegkommt, wenn man ein paar Dinge beachtet:
1. Die Lichtstärke. So richtig gut gehts eben nur bei hellem Sonnenschein.
2. Den AF. Wenn er einmal sein Ziel verliert, dauert es ewig bis man wieder etwas scharf sieht. Wenn man aufpasst, kann man aber auch Geparden verfolgen die direkt auf einen zulaufen. Vor allem ist der Stangen-AF (mit der D200) aber auch recht unsicher und ruckelt viel hin und her. Hat sicher mit der Lichtschwäche zu tun, dürfte aber auch am mechanischen Spiel im Stangenantrieb zusammenhängen. Mit AF-C hatte ich die besten Ergebnisse (immer ein wenig "einruckeln" lassen).
3. Die Brennweiten-Ecken. Meistens ist der obere Brennweitenbereich zum Einsatz gekommen, aber da zahlt es sich aus, die Brennweite etwas zu reduzieren. Da reicht es schon, nicht über 450mm zu gehen, dann kann die Linse (wenn der AF passt) auch richtig scharfe Bilder abliefern !
4. Stativ ist sowieso klar in diesem Bereich, die meisten Fotos habe ich mit Einbein gemacht.

Einige Bilder mit der Linse waren sehr scharf, aber man stößt schnell an die Grenzen (Lichtstärke) und hat viel Ausschuß (AF).

Würde ich dieses Objektiv nocheinmal kaufen ? Nein, aber nur weil das Konkurrenzprodukt aus gleichem Haus 50-500 von der Ausstattung deutlich besser, und auch optisch vermeintlich besser ist bei moderatem Preisunterschied (keine eigene Erfahrung, habe jetzt das 120-300).


LG Christoph
 
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Ich habe dieses Objektiv, zusammen mit dem 1,4x - und dem 2x - Konverter von Sigma. Selbst mit dem 2x-Konverter macht das Teil aus meiner Sicht sehr gute Aufnahmen. Und sofern man bei einem bewegten Objekt in einem ähnlichen Entfernungsbereich bleibt ist der HSM-AF auch sehr schnell.
Das angesprochene 2,8/300 liefert aber wohl noch eine höhere Qualität. Allerdings zu einem anderen Preis

Gruß Wolfgang
 
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Den 2x Konverter setze ich am 120-300 nicht so gern ein, die Verluste sind doch schon sehr deutlich. Mit dem 1,4er sieht man fast keine Unterschiede zur "nackten" Optik.

Bei mir läufts derzeit wohl auf ein Sigma 300-800 als Ergänzung nach oben hinaus, da ich es mit 600 oder 800mm nicht schaffe ein fliegendes Objekt zu finden bleibe ich den Zooms treu
 
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1. Möglichkeit:
Du bleibst beim TC-20 E zum VR 70-200 und probierst, ob Dir das bzgl. Brennweite und optischer Qualität reicht.

2. Möglichkeit:
Du kaufst ein AF-S 4/300 mit dem TC 14 E II. Das bringt Dich auf ca. 630 mm Brennweite (incl. Crop-Faktor). Der Nachteil ist allerdings der fehlende VR. den Du mit Möglichkeit 1 immer noch hast. Optisch dürfte das aber die bessere Lösung sein.

3. Möglichkeit:
Das ist die teuerste, daher erwähne ich sie nur am Rande. Ich rede vom 200-400 oder AF-S 2,8/300 mit TC. Ob Du das bezahlen willst, musst Du selbst entscheiden. Für mich käme diese Lösung nicht in Frage.

Fremdobjektive würde ich nicht mehr nehmen.
Bei häufigerer Tierfotografie würde ich persönlich zu Nr.2 tendieren. Im Augenblick komme ich aber noch mit Nr. 1 aus.

Grundsätzlich würde ich aber aus optischen Gründen an Nikon-Objektive auch Nikon-TC setzen.
 
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Maik Musall schrieb:
So, mal sehen, was die anderen noch beitragen.

So ausführlich und gründlich, wie Du die Sache hier angegangen bist, kann ich da nichts mehr zu beitragen. Normalerweise tendiere ich ja dazu, ein AF-S 4,0 300 plus TC 14E zu empfehlen. Aber da hier das Budget bei 2000 Eur. liegt und ein ausreichendes Stativ bereits vorhanden ist, würde ich auch versuchen ein AF-I 2,8 300 plus Konverter zu bekommen (in den Annoncen der "Naturfoto" ist auch immer mal wieder eins drinnen).

Gruß
Heiko
 
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