Sigma 17-50mm F2.8 vs. Nikon 18-105 Kitobjektiv D90

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D90S

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Wollte meiner D90 etwas Gutes tun und habe mir/ihr das Sigma 17-50mm F2.8 EX DC OS bestellt. Hatte einiges über das Objektiv gelesen und wollte für bessere Fotos sogar auf den Bereich 50-105mm verzichten.
Nach den ersten Testaufnahmen fehlte der WOW-Effekt, den ich bei einem 620€ Objektiv erwartet hatte. Habe dann mein Nikon D18-105 wieder montiert und zwei Vergleichsfotos gemacht. Beide bei 1/8 s, F4,5, WB=Kunstlicht ISO1000. Habe bei beiden Aufnahmen auf das „DX“ fokussiert.
Meiner Meinung nach taugt das Sigma nichts. Schaut Euch die Fotos an. Was denkt ihr? Woran kann es liegen dass das Nikon besser ist? Habe noch andere Vergleichfotos gemacht und das Nikonobjektiv hatte immer die Nase vorne.
 
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Ich merke schon dass dies hier ein ganz besonderes Forum ist. Bei dem alles Wissenschaftlich belegt werden muss. Bei dem Wahrnehmungen, Erfahrungen und Eindrücke nicht zählen.
Einschränkung: es gibt hier ein paar Leute, die sich an abstrakten theoretischen Fragestellungen mehr ergötzen als an praktisch für das Bildergebnis relevanten Faktoren und nicht exakt messbaren Beschreibungen und das auch mit großem Aplomb hier als einzig "richtige" Sichtweise vertreten. Die lernt man mit der Zeit kennen und "lieben" und auch schlicht zu umgehen. ;)

...ein 3-mal so teures Objektiv ..., das in alle Eigenschaften besser sein sollte, ...
Das ist ein Trugschluß. Ein 1,4/85 ist keineswegs bei Offenblende (->"Eigenschaft") schärfer als ein 3,5/85. Es kann sogar viel "matschiger" sein, aber man nutzt es wegen der großen Blendenöffnung und gibt dafür eine große Geldsumme aus. Wenn man beide Optiken bei Blende 5,6 vergleichen würde, käme man womöglich zu dem Schluß, dass das 1,4/85 reine Geldverschwendung ist.

Das eine hat durchgehend 1:/2,8 und diese Konstruktion allein ist schon sehr kostspielig bei einem Zoom. Eine gleitende Anfangsöffnug, die zudem noch niedriger als 2,8 ist, ist viel billiger zu konstruieren. Wenn Du dann das Innenleben anschasut, wirst Du womöglich aufwändigere mechanische Konstruktionen finden (z.B. mehr Metall als Kunststoff, engere Toleranzen bei den Fassungen, etc.) - auch die kosten viel Geld. Und so weiter und so fort...

CB
 
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sehr gut beschrieben. Ich kaufe also ein 3-mal so teures Objektiv, verzichte freiwillig auf Brennweite zugunsten der Bildqualität(und anderen Eigenschaften) und wenn dann das neue Objektiv nichts taugt darf man dies nicht Hinterfragen, weil keine wissenschaftliche Tests gemacht wurden?

Ich möchte hier jemand sehen der den 3-fach Preis für etwas ausgibt, das schlechter ist als was er schon hatte und sich trotzdem freut:hehe:

Ich bin zunächst mal nur auf deine Aussage eingegangen, dass es in allen Eigenschaften besser sein muss. Was es de facto nicht ist.
Auch habe ich gesagt, dass es keine wissenschaftlichen Test sein müssem, aber systematische, um Fehler, die nicht das Objektiv verursacht, auszuschließen.
Ich denk einfach, nach dem bisher gelesen, dass Du eine falsche Erwartungshaltung an das Objektiv gerichtet hast. Das es per se schärfer als das 18-105 sein muss, glaube ich nicht. Einfach aus dem Grund, da das 18-105 schon scharf ist. Da haben die meisten einfach eine viel zu niedrige Erwartung von dem Objektiv.
Falls das Sigma keine ordentlichen Ergebnisse liefert, dann muss man einfach schauen, woran es liegt. Und da kommst Du wieder um systematische Tests nicht drumherum. Ist es einfach nur weich oder funktioniert der AF nicht korrekt. Eine AF-Justage wäre doch kein Problem, ist relativ schnell bei Sichma erledigt. Aber selbst in so einem Fall erwarte nicht zuviel. Selbst ein Nikkor 24-70 ist aufgrund seines Preises nicht auch gleich 200% schärfer als ein 18-105. Es sind einfach Nuancen die so ein Objektiv besser und dann aber gleich viel teurer machen.

Gruß
Matthias
 
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dass Du eine falsche Erwartungshaltung an das Objektiv gerichtet hast.
Vielleicht ist das ein Grund. Wenn aber die Fotos unschärfer sind kann ich das nicht akzeptieren. Erwartungen hin oder her.

Auf den ersten Vergleichsfotos sieht man das Nikon 35mm 1.8. Das habe ich vor 1,5Jahren gekauft, montiert und das Ergebnis wurde sogar bei weitem übertroffen. Einfach so..ohne Test, ohne Vergleich.
 
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... ein ganz besonderes Forum ... Bei dem alles Wissenschaftlich belegt werden muss

Nein, aber die Publikation von nicht haltbaren, willkürlichen Aussagen ohne jede Basis mag ich zumindest nicht.

Wenn ich ein 3-mal so teures Objektiv aufsetzte, das in alle Eigenschaften besser sein sollte, dann muss das Ergebnis theoretisch besser sein.

Nein, wenn der Fotograf nichts kann, nutzt das gar nichts.

Dein Name ist wohl Programm. Hast Du nicht verstanden ... (zu Hummel)

und

... Ein totaler Sigma Lemming.:lachen: (zu mir)

Ja, das sind differenzierte Aussagen die in das Gesamtbild der Darstellungen passen.

LG
 
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Hallo

Ich bin erst neu im Forum, aber Vergleiche von Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten und Lichtstärken und von unterschiedlichen Herstellern zu vergleichen ist sicher nur noch unter einheitlichen Laborbedingungen möglich. Auch gehe ich davon aus das die Konstrukteure von Nikon Ihre Objektive mit ihren Kameras abstimmen (Vollformat/DX-Format). Das alles spielt eine Rolle. und nicht zuletzt auch die eigenen Vorlieben beim Fotografieren. Daher möglichst vorher mal ein Objektiv ausleihen, ausprobieren und dann das Kaufen was den eigenen Ansprüchen von Leistung und Preis am nächsten kommt.
Das könnte Geld und Enttäuschungen ersparen.
 
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Hallo!
Ich habe nochmal zwei Vergleichsfotos gemacht. Beides mal auf den Kopf der rechten Figur scharf gestellt (AF).
Wenn diese Fotos keine Crops sondern nur auf die sichtbare Bildgröße verkleinert sind, ist da sicherlich "etwas kaputt", sofern du nicht verwackelt hast oder nach dem Fokussieren per AF bis zum Auslösen sich der Abstand Objektiv / Motiv geändert hat, du also nicht vom Stativ aus fotografiert hast.
 
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Oh je, wieder so ein Hobbyknipser Schreibtischtest :rolleyes: Soll übrigens keine Beleidung sein, zähle mich auch zu den Hobbyknipsern...nur mit wohl etwas mehr Erfahrung.
Grundsätzlich: so kann man ein Objektiv nur sehr bedingt testen. Ich würde nach dem "Schreibtischtest" immer mal richtige Bilder damit machen und dann schauen wie die aussehen. Bei sehr kurzen Motivabständen, bei schlechtem Licht und irrsinnigen Belichtungszeiten, kann soviel daneben gehen, dass man vom Frontfokus über Backfokus bis allgemeine Unschärfe alles fabrizieren kann, was man "will". Allerdings gilt auch: wenn man selber schon der Meinung ist, ein Objektiv taugt nichts, dann sollte man es wieder zurück geben. Ich habe mit Sigma auch nie Glück gehabt, bei 10 Käufen waren 8 Retouren/Reparaturen dabei, bei unterschiedlichen Objektiven. Aber gut, kann so sein, muss aber nicht. Vielleicht gefällt dir das Nikon 17-50 besser, probier es aus.
 
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Ich merke schon dass dies hier ein ganz besonderes Forum ist. Bei dem alles Wissenschaftlich belegt werden muss. Bei dem Wahrnehmungen, Erfahrungen und Eindrücke nicht zählen.

Stimmt so nicht. Wahrnehmungen, Erfahrungen und Eindrücke zählen durchaus. Wenn man jedoch andere um ihren Kommentar bittet, so muss man doch eine gemeinsame Ebene finden. Und dazu eignen sich beispielsweise ein paar standartisierten Vergleichsaufnahmen.

Felix
 
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Hallo!
Deshalb ging das Objektiv gestern zurück. Eigentlich habe ich mir nur ein paar Ratschläge hier im Forum erhofft....:kopfkratz:
Meine Meinung zum Testen von Objektiven daraufhin, ob man mit ihnen zufrieden ist, sich an sie gewöhnen kann oder sie abstoßen sollte, habe ich ja schon so beschrieben:
Wenn diese Fotos keine Crops sondern nur auf die sichtbare Bildgröße verkleinert sind, ist da sicherlich "etwas kaputt", sofern du nicht verwackelt hast oder nach dem Fokussieren per AF bis zum Auslösen sich der Abstand Objektiv / Motiv geändert hat, du also nicht vom Stativ aus fotografiert hast.
Ausführlichere Version:
Wenn man durch Verwendung eines Stativs, Zeitauslöser und ggf. Spiegelvorauslösung vom gleichen Standpunkt aus auf das gleiche Motiv fokussiert / fokussieren lässt, reicht das zur Beurteilung allemal.
Ich mache meine Objektivtests auch erst mal so, nur wenn es um genauere Aussagen geht, kommt ein Testchart zu Einsatz.
 
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Immer wieder sehr polarisierende Posts hier :)

Meiner Meinung nach sind diese beiden Objektive generell schwer vergleichbar.
Das Sigma ist ein "günstiges" lichtstarkes Zoomobjektiv. (Das Nikonpendant kostet fast doppelt so viel)
Das Nikkor hingegen ein "Immerdrauf" Objektiv mit spitzen Qualität.

Ich rede jetzt nicht Sigma schlecht, hab selber zwei, aber mMn werden hier zwei unterschiedliche Zwechmäßigkeiten verglichen!

Als Gegenargument um für diesen Preis gleich Spitzenfotos zu erwarten wie gesgat: Schau dir den Preis des Nikon 17-55 2.8 an....

Ich würde also nach folgenden Kriterien mal sondieren:
Welchen Zoombereich benötige ich
Welche Lichtstärke brauche ich
Wieviel Geld will ich für welche "Qualität" ausgeben....

LG Börni
 
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Immer wieder sehr polarisierende Posts hier :)
Meiner Meinung nach sind diese beiden Objektive generell schwer vergleichbar.
Das Sigma ist ein "günstiges" lichtstarkes Zoomobjektiv.
Das Nikkor hingegen ein "Immerdrauf" Objektiv mit spitzen Qualität.
Ich würde also nach folgenden Kriterien mal sondieren:
Welchen Zoombereich benötige ich
Welche Lichtstärke brauche ich
Wieviel Geld will ich für welche "Qualität" ausgeben....
LG Börni

genau so sehe ich es auch. Sie sind schwer vergleichbar. Jedoch: die Nachteile habe ich beim Sigma akzeptiert, da darf ich doch davon ausgehen das die Vorteile wenigstens auch eintreten.
Zoom: war ich bereit mich einzuschränken auf max 50mm, zugunsten von Lichtstärke und Abbildungsqualität. Das Sigma ist wenn man mit der Begrenzung auf 50mm zu recht kommt auch ein „immerdrauf“.
Geld: ich war bereit 140€ weniger als meine D90+Objektiv zusammen kosten auszugeben. Da darf man doch ein gutes Objektiv erwarten?

Nach Gesprächen mit paar Leuten habe ich das Ersatzsigma wieder abbestellt. Das zweite mal im Leben Sigma und nie wieder.
 
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eigentlich war ich auf der Suche nach Postings bevor ich ich eine Frage zur Unschärfe und meiner Meinung nach mangelnden Kontrast bei meinem DX 18-70 stelle, aber nun traue ich mich nicht mehr wirklich ....
 
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Hallö´chen,
na, da muß ich schon auch noch meinen Senf aufs Brot schmieren:
SIGMA und TAMRON können es sich gar nicht leisten - "so schlechte" Objektive zu machen.
Ich kann nur sagen, ich komme immer gut zu recht mit den "Fremdlingen" Hab einige davon, mein Liebling z.Bsp. ist das 28-75mm f2,8 von TAMRON an der D700 und an der D 80 das 17-50mm ebenfalls von TAMRON fast immer dabei.
Und: Alle Augen sehen vielleicht nicht gleich.
Schönen Abend noch und - gut Licht:winkgrin:
Mani
 
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Diese zwei Hübschen habe ich auch, dazu noch das 2.8/70-200. Zu meckern gibt's da nix!

LG
Harald
 
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