Seitensprung Südnorwegen

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Ein schöner Übernachtungsplatz bei schönem Wetter erwartete uns am Stausee Sønstevatn.

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Es wird mal wieder Zeit für eine Wanderung.
Dieses Mal hatten wir uns den Gaustatoppen ausgesucht.
Aus der Ferne könnte man meinen,
bei diesem 1883 Meter hohen Berg handle es sich um einen Vulkankegel.
Aus der Nähe betrachtet macht der riesige Geröllhaufen
keinen so guten Eindruck mehr und der Aufstieg wird durch das Steigen
von Steinplatte zu Steinplatte oft etwas nervenaufreibend.

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Wenn man den sportlichen Ergeiz einfach mal verdrängt,
kann man auch mit der »Gaustabanen« bis auf 1800 Meter fahren.​
 
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Der Berg mag noch so hässlich sein …

… die Aussicht macht alles wieder wett.


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Graupel- und Regenschauer zogen in rasanter Geschwindigkeit über das Land und der Wind blies gewaltig.
Gerade war ich noch in kurzen Hosen und T-Shirt unterwegs, schon brauchte ich die Daunenjacke – nur um sie keine 5 Minuten später wieder im Rucksack zu verstauen.
 
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Erstaunlich wenig Schnee auf Gaustatoppen und Umgebung - wenn ich daran denke, wieviel wir etwa um die gleiche Zeit an der Trolltunga auf etwa 1200 m Höhe hatten.
 
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Erstaunlich wenig Schnee auf Gaustatoppen und Umgebung - wenn ich daran denke, wieviel wir etwa um die gleiche Zeit an der Trolltunga auf etwa 1200 m Höhe hatten.

Da hat es wohl in Meeresnähe größere Schneemengen abgeladen und für das Landesinnere blieb dann nicht mehr so viel übrig.
Wenn ich deine Bilder so anschaue, dann haben wir wirklich »Urlaub auf der Sonnenseite« gemacht.

 
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Scandivavian Summer Feeling :relax:

Gleich nach der Wanderung auf den Gaustatoppen
machten wir uns auf den Weg Richtung Lysefjord.
Lieber bei wechselhaftem Wetter möglichst viele Kilometer zurücklegen,
um dann bei schönem Wetter den Kjeragbolten zu besuchen und
den Blick auf den Fjord zu genießen.
Ein guter Plan – wie sich am nächsten Morgen herausstellte.
Je weiter wir nach Westen kamen, desto sonniger wurde es.
Es wurde sogar so sommerlich warm, dass wir gegen 10.30 Uhr am
Badeplass Honnevje im Setesdal einen Zwischenstopp einlegten.
Das Wasser war a…kalt. Die Sonne wärmte uns aber schnell wieder auf.

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59 – kalter Spiegelsee



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60 – Farben und Geometrie


 
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Es wurde sogar so sommerlich warm, dass wir gegen 10.30 Uhr am
Badeplass Honnevje im Setesdal einen Zwischenstopp einlegten.

Da waren wir auch, das ist nicht weit von unserem Badeplass in einem Seitental entfernt (mein Beitrag 10). An diesem seid ihr Richtung Lysefjord sicher vorbei gefahren; er ist unterhalb des Feriendorfes Brokke i Valle nur etwa 50 m südlich der Straße, von der aus man ihn aber nicht sehen kann.
 
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Ich hab hier ein paar Tage verpasst und stoße grad auf wahnsinnig schöne Landschaftsaufnahmen, insbesondere vom Rondane Nationalpark. Sowas vor Ort zu erleben macht allein das Leben schon lebenswert.
 
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Da waren wir auch, das ist nicht weit von unserem Badeplass in einem Seitental entfernt (mein Beitrag 10). An diesem seid ihr Richtung Lysefjord sicher vorbei gefahren; er ist unterhalb des Feriendorfes Brokke i Valle nur etwa 50 m südlich der Straße, von der aus man ihn aber nicht sehen kann.

Danke dir. Habe den Platz vermutlich gefunden und werde ihn mir für das nächste Mal vormerken.
 
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Die Fahrt auf dem Suleskarvegen bis zum Parkplatz oberhalb des Lysefjords
war ein Erlebnis und ist sicher ein Grund, warum ich Norwegen noch unbedingt mal
mit dem Fahrrad bereisen muss.

Am Parkplatz standen Hinweisschilder mit sehr deutlichen Anweisung
hinsichtlich des Schuhwerks für eine Wanderung zum Kjeragbolten.
Der pflichtbewusste deutsche Touri schnürt also die robusten Wanderstiefel
und macht sich auf den Weg.
Schon an der ersten steilen Stelle hingen »Not und Elend« in den dort angebrachten Ketten.
Weiße Slipper und Sandalen waren bei vielen Ausflüglern die Schuhe der Wahl.
Ältere Herrschaften rutschten notgedrungen auf dem Allerwertesten die Felsen hinunter
und wurden unten von Angehörigen aufgefangen.
Völlig überforderte (Entschuldigung) »Flachland-Tiroler« standen mit zittrigen Knien Schlange,
bis sie endlich wieder sicheren Grund unter den Füßen hatten.:eek:

Notiz an mich: »Nächstes Mal mitten in der Nacht auf den Weg machen!« :D

Andere dachten ganz ähnlich wie ich, sie wollten unbedingt auf den Rückweg verzichten, fanden eine schnellere Alternativroute und umflogen den Stau einfach:

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61 – Runter kommen sie alle.​
 
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Schon an der ersten steilen Stelle hingen »Not und Elend« in den dort angebrachten Ketten.
Weiße Slipper und Sandalen waren bei vielen Ausflüglern die Schuhe der Wahl.
Ältere Herrschaften rutschten notgedrungen auf dem Allerwertesten die Felsen hinunter
und wurden unten von Angehörigen aufgefangen.


Und ihr hattet gutes Wetter! Wir Dauerregen. Da sind dann auch z. B. junge Japaner auf dem Hosenboden und mit angstverzerrtem Gesicht runtergerutscht. Nicht schön, das.
 
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Und ihr hattet gutes Wetter! Wir Dauerregen. Da sind dann auch z. B. junge Japaner auf dem Hosenboden und mit angstverzerrtem Gesicht runtergerutscht. Nicht schön, das.

:D Apropos junge Japaner.
Da fällt mir gerade die nette junge Dame ein,
die auf Runde bei Sturm und Regen
in rosa Strumpfhöschen + rosa Röckchen + farblich abgestimmtem Oberteil
über die Felsen bei den Papageitauchern geturnt ist.
Vielleicht hat sie ja Pokemons mit Papageitauchern verwechselt. :fahne:

Äh, egal, ich schweife ab.

Ich wollte euch ja noch ein paar Bilder von Lysefjord und Kjeragbolten zeigen.

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Womit nun ersteres erledigt wäre.

 
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:D Apropos junge Japaner.
Da fällt mir gerade die nette junge Dame ein,
die auf Runde bei Sturm und Regen
in rosa Strumpfhöschen + rosa Röckchen + farblich abgestimmtem Oberteil
über die Felsen bei den Papageitauchern geturnt ist.

:gruebel:
Das kann doch nur die gewesen sein, die wir am Kjeragbolten (ich meine, es war der 23. Juni) und am Tag darauf am Preikestolen getroffen haben. Bei uns hieß sie nur "die Japanerin im Papageienkostüm"...... Ich muss mal nach Fotos tauchen .... hier:
https://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2581170-post13.html

Wenn auch nicht prominent drauf, aber sie wollte ich ja nicht fotografieren ... An der Trolltunga habe ich sie geradezu vermisst.
 
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Diese Reise neigt sich nun ihrem Ende entgegen.
Das letzte Bild, das ich euch zeigen möchte entstand – ja genau – morgens um 4 Uhr.

In der Nacht hatten aggressive Schafe unsere fahrbare Unterkunft attackiert.
Unglaublich wie sehr ein Caddy schaukeln kann,
wenn ein ausgewachsenes Schaf sich daran reibt. :eek:
Beinahe schon menschliche Züge konnte man beobachten.
Der Leithammel wagte sich vor und die anderen standen im Halbkreis und blökten anerkennend.
Beim plötzlichen Gegenangriff verkrümmelte sich die blökende Mehrheit und das Schaf an vorderster Front blieb auf sich allein gestellt zurück und guckte ganz bedröppelt.

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67 – Suchbild: Die wollige Rasselbande ist auf dem Bild auch zu sehen (nach der Flucht).

ENDE

Vielen Dank fürs virtuelle Mitreisen und die rege Beteiligung.

 
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