weiter geht es mit unserer Schwarzwaldwanderung. Die Wanderwege im Schwarzwald sind durchweg sehr gut erschlossen. Egal ob Beschilderung oder Rastmöglichkeiten.
Am 26.Dezember 1999 hat der Orkan Lothar besonders im Schwarzwald sehr große Schäden angerichtet. Auch Heute noch sind die "Narben" unübersehbar. Die Aufforstungen zeigen inzwischen ihre Erfolge. An vielen Stellen wächst anstelle des reinen Nadelwaldes wieder Mischwald.
2003 wurde der Lotharpfad beim Schliffkopf an der Schwarzwaldhochstraße eröffnet.
Entlang eines rund 1km langen Pfades auf einer zehn Hektar große Sturmwurffläche können Besucher am Schliffkopf beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt wird.
Der "Lotharpfad" führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche umgeht und was von selbst wieder entsteht.
Der Orkan hinterließ in den Wäldern des Landes 30 Millionen m³ Sturmholz und 40.000 Hektar Kahlfläche.
mit einigen Bildern vom Hauptkamm des Nordschwarzwaldes beende ich meinen kleinen Bericht.
Der Kamm steht im krassen Gegensatz zum restlichen Schwarzwald. Es handelt sich um den Grindenschwarzwald (Grinden kommt aus dem schwäbischen und bedeutet kahler Kopf).
Weite Teile der Hochfläche sind unbewaldet. Die höchste Erhebung in diesem Teil des Schwarzwaldes ist die Hornisgrinde mit einer Höhe von 1163m. (Bild mit Sendemasten im Hintergrund).
Die Grinden sind durch Brandrodung in früherer Zeit mit anschließender Beweidung und Streunutzung der niedergebrannten Waldflächen entstanden.
Die Bergheiden sind das charakteristische Element des Grindenschwarzwaldes.
Für mich ist im Winter bei aufgehender Sonne der Schliffkopf Nr.1, sehr schnell zu erreichen.
Auch die Hornisgrinde ist recht reizvoll, nur etwas weiter zu laufen, der Blick auf den Mummelsee ist auch ganz toll.
Die Schwarzwadhochstraße zwischen Kniebis und Ruhestein bietet sehr viele Motive.
Bilder kannst du in meiner Homepage unter www.nafo-tomschi.de anschauen.
ich schließe mich den Vorschlägen von Erich an. Die Gegend ist auch im Winter gut erreichbar un die Wanderwege sind selbst bei Schnee meistens problemlos zu begehen. Aber auch der Südschwarzwald (ist zwar alles nicht mehr auf dem Gebiet des NP, aber deshalb nicht weniger interessant) hat einiges zu bieten. Jede menge Wasserfälle von denen der Triberger sicherlich der bekannteste ist. Sollte der Winter mal wieder kalt werden bilden sich sehr interessante Eisgebilde. Gleiches gilt z.B. auch für die Wutachschlucht. Die kann jedoch im Winter häufig wegen Eis und Schnee nicht begangen werden. Wie überhaupt der Hochschwarzwald im Winter häufig in einem Dornröschenschlaf versinkt weil viele Täler und Berge praktisch unerreichbar werden.
Als "Neuling" empfehle ich Dir die Seite vom Schwarzwaldverein. Dort findest Du für alle Jahreszeiten und für die einzelnen Regionen alle wichtigen Informationen (viele auch zum Download).