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Der 7. Reisetag beginnt am frühen Morgen in Theinzeik.
Unser Zug spiegelt sich im Dorfteich bei der Einfahrt in den Bahnhof.

#112 (Zweitverwertung aus Spiegelungen)
s712 Theinzeik YD967 5154

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Bei der Ausfahrt wird schiefe Baum mit in Szene gesetzt.
Der selbe Baum ist auch schon bei der Hinfahrt auf Bild #57

#113
s717 Theinzeik YD967 5275

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Über sieben Brücken musst Du gehen …
… ich hoffe, es ist die achte Brücke und mache lieber einen Umweg.

#114
s720 bTheinzeik YD967 5339

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Dann gibt es eine Zwangspause.
Nachdem der Expresszug mit DF.1616 durchgefahren ist, können wir bei Theinzeik weitere Fotomotive umsetzen.
Neben der Strecke ist ein kleines Sägewerk.
Hier werden Baumstämme aus Tropenholz – anderes Holz gibt es hier nicht – in Bretter gesägt.
Der kleine Kamerablitz ist leider bei den Kontrasten überfordert. :fahne:

#115
s727 bTheinzeik YD967 Sägewerk 5395

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Der Traktor löst die Transportaufgaben rund um das Sägewerk.

#116
s730 bTheinzeik YD967 Traktor 5429

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Wegen ungünstigen Sonnenstand gibt es eine längere Pause am Vormittag.
Dann passt das Licht für die Brücke bei Hnin Pale.
Kurz vor unseren Zug kommt ein Hirte mit seiner Herde vorbei.
Leider posieren die Rindviecher nicht wie gewünscht.
Wenige Sekunden nach dem Bild, sind die Rindviecher panisch geflüchtet.
Dem schwarz qualmenden Ungetüm haben sie nicht vertraut.

#117
s755 bHninPale YD967 5484

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Ein paar hundert Meter weiter gibt es ein neues Motiv.
Dampflok mit Palmen.

#118
s757 bHninPale YD967 5549 h

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Hier residiert der Bahnhofschef von Hnin Pale.

#119
s768 HninPale Bahnhof 5671

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In Hnin Pale müssen wir auf einen entgegenkommenden Expresszug warten.
Nachdem die Feuerwehr den Durst der Dampflok und der Bahnhofswirt meinen Durst gestillt hat, geht die Fahrt mit dem Bus weiter.
Wir suchen uns einen schönen Punkt an der Strecke.
Auf der Wiese weiden zahlreiche Wasserbüffel.
Da kommt schon ein wenig „Serengetifeeling“ auf.
Wir müssen noch einen Personenzug abwarten.
Wir warten, warten und warten.
Ein Bauer kommt vorbei und sammelt seine Wasserbüffel ein.
Als der Zug endlich vorbeikommt, sind die Büffel weg.
Die Serengeti fällt aus.

Personenzug mit DF.1228 und alten Personenwagen aus der Dampflokzeit.
Der Personenzug nimmt auch ein paar Güterwagen mit.

#119
s777 bHninPale DF1228 1428

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Danach kommt unser Dampfzug.
Da die Wasserbüffel nicht mehr da sind suche ich einen anderen Standpunkt.
Ich wähle ein Gurkenfeld.
Die Gurken sind vor dem Zug nicht weggelaufen.

#120
s782 bHninPale YD967 5744

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Abends kommt noch die Brücke bei Taung Sun.
Auf der Hinfahrt waren wir hier schon (Bild #57).
Jetzt sind wir aber auf der anderen Seite.
Leider stand ein Kollege im Bild und wollte seinen Standpunkt nicht verlassen.:angry:
Ich habe ihn einfach weggepixelt … :frech:

#121
s792 bTaungSun YD967 5823

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Damit endet der 7. Reisetag.
 
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...
Auf der Wiese weiden zahlreiche Wasserbüffel.
Da kommt schon ein wenig „Serengetifeeling“ auf.
Wir müssen noch einen Personenzug abwarten.
Wir warten, warten und warten.
Ein Bauer kommt vorbei und sammelt seine Wasserbüffel ein.
...

Auch solch ein Foto hätte für Nicht-Eisenbahner sicherlich Charme - wieder ein toller Bericht ! :up:
 
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Hallo Bernd,
dein 'Fortsetzungsroman' ist wirklich sehenswert und jede neue
Folge habe ich mit Spannung erwartet.

Da Myanmar touristisch wohl noch nicht so sehr erschlossen ist,
interessiert mich doch sehr, wie eure Reiseleiterin und Powerfrau KyiKyi
die ganze Meute unterwegs untergebracht hat.
Gab’s überall passende Hotels/Herbergen, oder waren auch
Übernachtungen im Waggon angesagt?

Grüße aus HB
Heiner
 
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Erkältungsbedingt komme ich mit der Bildbearbeitung nicht so richtig weiter.
Ich bitte da um etwas Geduld, bis ich die Bilder der letzten beiden Tage bearbeitet habe.
Als Pausenfüller möchte ich gerne auf Eure Frage eingehen.

Gab’s überall passende Hotels/Herbergen, oder waren auch
Übernachtungen im Waggon angesagt?

Als vor 10 Jahren die Dampfloks noch im Planbetrieb fuhren, war das Übernachten einer Gruppe noch schwierig.
Inzwischen gibt es in großen Städten auch Hotels die eine Reisegruppe von 40 Leuten aufnehmen können.

Die erste Nacht waren wir in diesen armseligen Schuppen namens Grand Amara Hotel untergebracht.
Bei lausigen 5 Sternen kann man auch nicht viel erwarten …
… die Rezeption

#122
s196 Napyitaw GrandAmaraHotel 0557

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Mein Zimmer

#123
s197 Napyitaw GrandAmaraHotel 0560

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Pool am nächsten Morgen

#124
s200 Napyitaw GrandAmaraHotel 0568

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Die Zimmer befinden sich in Nebengebäuden im Garten.
Die Gebäude sind mit Laubengängen miteinander verbunden.

#125
s200 Napyitaw GrandAmaraHotel 0565

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Unsere drei Busse stehen für die Abfahrt bereit.

#126
s200 Napyitaw GrandAmaraHotel 0574

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Die anderen Hotels waren etwas schlichter.
Selten hatten wir einen großen Betonklotz.
Oft sind die Zimmer in kleinen Gebäuden über das Hotelgelände verteilt.
Manchmal ließ sich das Fenster nicht verschließen.
Manchmal war die Bude voll von Moskitos. Da musste man abends mit dem Latschen auf die Jagd gehen.
Moskitonetze gab es nirgendwo.
Die Hotels waren nicht sooooo gut, oder sooooo schlecht, das man darüber berichten muss.
 
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... Die erste Nacht waren wir in diesen armseligen ...

Hugo :fahne: meint :

Lieber arm und selig

und unterwegs

als reich und träge

auf dem Sofa

...

arm und träge bringt es wohl nicht,
reich und in der Birne eher armselig,
ist sicher auch keine Lösung

Du bringst die Mischung aus viel Geld investiert und trotzdem wach und munter - besser geht es nicht ! :up:

:danke:
 
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Am 8. Reisetag geht es mit dem Dampfzug zurück nach Bago.
Der Tag beginnt an einer Brücke bei Boyagyi.
Hier waren wir schon auf der Hinfahrt (Bild #43).

#127
s814 bBoyagyi YD967 5978

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Etwas Landschaft bei Boyoagyi vom fahrenden Zug aus geknipst.
Ein Bauernhof liegt an einen Flusslauf zwischen Reisfeldern und Bananenstauden.
Ein Haufen Reisstroh und ein Dreschplatz sind zu sehen.
Mit der Bambusbrücke kann man auch über das Wasser gehen, wobei das beim Weg nicht mehr so ganz funktioniert.
Im Fluss sind Netze ausgelegt. Da gibt es kein Durchkommen für dicke Fische.

#128
s820 bBoyagyi 6053

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Bei Myothada fahren wir an einen Dorf vorbei.
Interessant ist der Gegensatz aus Häusern aus einen Holzgestellt, Böden aus Brettern, Wänden aus geflochtenen Matten und Dach aus Palmzweigen.
Daneben große, massive, goldenen Pagoden.
Das Leben im jetzt und heute ist nicht so wichtig.
Es ist nur eine Zwischenstation.
Wichtig ist das Sammeln von Karma, damit man im nächsten Leben eine bessere Position hat, um noch mehr Karma sammeln zu können.
Ziel ist die Erlösung aus dem Kreislauf.
Im Mittelalter waren in Deutschland die Menschen ebenfalls arm und haben in einfachen Häusern gelegt.
Es wurden aber schon damals alles überragende Kirchen gebaut.
Immerhin kann ein Christ bereits nach dem ersten Leben in den Himmel kommen …

Auch hier waren wir bereits auf der Hinfahrt (Bild #41).

#129
s823 Myothada Pagoden 6086

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In Kyaikkathr (nicht laut lesen, sonst ist die Zunge ab), begegnet uns der morgendliche Personenzug.
Der ist heute mit DF.1228 bespannt.

#130
s825 Kyaikkathr DF1228 1611

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Unsere Dampflok fährt in die Entgegengesetzte Richtung.
Die Lichtverhältnisse sind mehr als schwierig.
Daher belasse ich es bei einen Bild aus Kyaikkathr.
Gerade als wir uns einen schönen Punkt gesucht haben und die Dampflok schon in der Nähe ist,
kommen aus einer Seitenstraße zwei fotogene Ochsenkarren um die Ecke gesaust.
Also ganz schnell den Standpunkt gewechselt.
Die Ochsenkarrenfahrer zu einen ganz kurzen Stopp überredet und schon fährt die Dampflok durch das Bild.
Die ursprüngliche Position haben wir dann wiederholt.

#131
s828 Kyaikkathr YD967 6206

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Die Mittagspause verbringen wir in Mokepalin.
Hier gab es früher ein Bahnbetriebswerk von dem die Dampfloks eingesetzt wurden.
Das Bahnbetriebswerk wurde schon vor vielen Jahren aufgegeben.
Die Anlagen sind weitgehend verfallen und zugewachsen.
Dornröschen hätte an dem Areal bestimmt gefallen.
Die Tenderlok ST 778 steht bereits seit Jahrzehnten auf dem überwachsenen Abstellgleis.
Vielleicht wird die Lok von einen finanzstarken Prinzen eines Tages wieder wachgeküsst?

#132
s840 Mokepalin ST778 6291

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Immerhin funktioniert der Wasserkran noch und unsere Dampflok kann hier ihren Durst löschen.
Die Anwohner schauen dem nicht alltäglichen Spektakel zu.

#133
s845 Mokepalin YD967 6313

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Es gibt hier sogar noch eine Drehscheibe.
Die wurde wieder betriebsfähig gemacht und auf Ihr wurde angeblich auch schon eine Lok gedreht.
Wir möchten gerne die Lok drehen, damit wir sie unter einer fotogenen Brücke in der Zufahrt in Szene setzen können.
Die Lok- und Bahnhofsmannschaft weigern sich die Lok auf die Drehscheibe zu fahren und die Lok zu drehen.
Wir haben aber dafür viel Geld bezahlt.
Die Powerfrau KyiKyi lässt die Muskeln spielen.
Widerstand ist zwecklos.
Ganz vorsichtig fährt die Lok auf die Drehscheibe.
Die Drehscheibengrube wird von Unrat befreit.
Dann legen sich alle Männer vom Bahnhof ins Zeug, um die Lok von Hand zu drehen.
Sie bewegt sich nur zentimeterweise.
Wir brauchen mehr Manpower.
KyiKyi spannt auch die Busfahrer und Busbeifahrer mit ein.
Tenderkupplung von Kuhfänger der Lok stecken in Erdhaufen rund um die Scheibe.
Die müssen noch schnell abgetragen werden.
Dann steht noch ein Baum im Weg.
Im November wurde hier angeblich die Lok gedreht.
Entweder wachsen hier in zwei Monaten dicke Bäume.
Wir kennen den Zaubereicheln von Miraculix (Die Trabantenstadt) …
Oder die Lok ist gewachsen.
Der Baum wird gefällt.
Mit vereinten Kräften wird die Lok gedreht …

#134
s850 Mokepalin YD967 6353

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Nachdem die Lok nach schweisstreibender Arbeit komplett gedreht wurde,
haben wir so viel Zeit verloren, dass der Fototermin unter der Bahnbrücke entfallen muss.
Also wird die Lok wieder zurückgedreht.
Das geht deutlich schneller.
Den Baum und die Schutthaufen richten wir nicht wieder auf.
Immerhin wissen wir, dass man jetzt eine Lok hier drehen kann.
Bei der nächsten Reise in Januar, wird Mokepalin Endpunkt sein.
Dann muss die Lok hier gedreht werden.
Ob bis dahin schon wieder ein neuer Baum gewachsen ist?
Den Unrat werden die Anwohner bestimmt wieder in die Grube werfen.

Der nächste Fotostandpunkt ist der Dorfteich von Thein Za Yat.
Hier warten wir wieder den Expresszug ab, der heute mit DF.1330 bespannt ist.

#135
s865 TheinZaYat DF1330 1636

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Dann hat unsere Dampflok YD967 wieder ihren Auftritt.

#136
s868 TheinZaYat YD967 6459

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Die letzte Etappe des Tages führt wieder über die mächtige Sittaung Brücke.
Wir müssen erst einen Expresszug abwarten.
Ich habe etwas Zeit mich dem Straßenverkehr zu widmen.
Da kommt dieses schnittige Trike angebrettert.
Ob man damit vor der heimischen Disko dem tiefstgelegten Golf und den Pirouetten drehenden Mustang die Show stehlen kann?

#137
s879 SittaungBridge Bretter 6490

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Unser Zug auf der Brücke.
Im Bild #36 waren wir 5 Tage vorher in der Gegenrichtung unterwegs.

#138
s881 SittaungBridge YD967 1796

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Eine Gruppe Mönche überquert einen Fluss auf der Eisenbahnbrücke bei Abya Thaiktugon.
Sogar ein „E-Bike“ mit Autobatterie und Gigaphon wird über die Brücke geschoben.

#139
s889 bAbyaThaiktugon Mönche 6597

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Nachdem die Mönche die Brücke passiert haben, darf unser Dampfzug zurückschieben.
Die Kinder sind von der Dampflok fasziniert.

#140
s892 bAbyaThaiktugon YD967 6668

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Dann versuchen wir noch die untergehende Sonne einzuholen.
Das gelingt uns mit der Dampflok leider nicht.
Von einer angelehnten Leiter knipse ich über die Bordwand auf den Zug und in den Güterwagen vor uns.
Aber so kurz vor Feierabend will sie einfach keinen schwarzen Rauch mehr ausstoßen.

#141
s894 bWaw Güterwagen 6697

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Wir steigen in Waw aus und fahren mit dem Bus zum Hotel nach Bago.
Am letzten Tag geht es zum Formsignalfestival.
 
Kommentar
Es ist klasse, dass es hier immer noch weitergeht - ich bin begeistert! Da ist Dir wirklich ein ganz besonderes Sahnestück gelungen :up:
 
Kommentar
Bago ist eine größere Stadt nordöstlich von Yangon.
Hier ist ein Eisenbahnknotenpunkt an der Hauptstrecke von Yangon nach Mandalay.
Die Eisenbahnsicherungstechnik stammt noch aus der Kolonialzeit.
Mechanische Stellwerke und Formsignale (Semaphoren) prägen das Bild dieses Bahnhofs.
Aber die Bahnstrecke wird modernisiert.
Aufträge wurden bereits an Chinesische und Japanische Firmen vergeben.
Im Sommer soll der Bahnhof umgebaut werden.
Dann werden die alten Signale verschwinden.

Daher widmen wir uns am letzten Eisenbahntag den Formsignalen von Bago.
Heute ist es in den Morgenstunden sehr neblig.
Ein Expresszug von Yangon nach Mandalay fährt mit der DF.2073 in Bago ein.

#142
s910 Bago DF2073 1871

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Kurz darauf machen wir eine Scheineinfahrt mit einen Personenzug.
Es ist noch relativ kühl am Morgen.
Der Dampf ist noch sichtbar.
Die Lok ist die dritte betriebsfähige Dampflok, die YC629.
Es ist eine Personenzuglok mit der Achsfolge 2’C1‘.


#143
s915 Bago YC629 1930

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Die Signalbrücke mit den Einfahrsignalen auf der Südseite.
Der Mönch ist gerade auf den Gleisen entlanggelaufen und vor dem Zug zur Seite gesprungen.
Die Hunde werden ihn noch folgen.

#144
s918 Bago YC629 6835

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Dann geht es auf den nördlichen Bahnhofskopf.
Ausfahrt aus Bago mit Stellwerk und Einfahrsignale.
Zuschauer sitzen gemütlich auf den Gleisen.

#145
s925 Bago YC629 6944

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Ein Nachschuss von der selben Position.
Unser Zug hat 5 Personenwagen.
Alle 5 Wagen wurden aus Güterwagen umgebaut.
Die ersten drei Wagen sind aus offenen Wagen entstanden.
Die letzten beiden Wagen wurden aus geschlossenen Güterwagen gebaut.
Die meisten Sitzbänke sind in der Mitte in Längsrichtung angeordnet.
Türen gibt es nicht.
Wir haben 30 Komparsen angeheuert, die für uns den Zug beleben.
Ein Komparse hat pro Tag 5000 Kyat, mit Kind 7000 Kyat und mit mehreren Kindern 10000 Kyat verdient.
Das sind so ca. 3-6 EUR pro Tag.
Das ist für nicht körperliche Arbeit ein sehr guter Verdienst in Myanmar.
Dazu kommt noch das Erlebnis Bahnfahrt mit Dampflok, das besonders für die Kinder spannend ist.
Statt der angeheuerten 30 Komparsen waren dann auch 70 Komparsen im Zug, die natürliche alle bezahlt werden wollten.

Rechts im Bild ist ein Gleisbautrupp unterwegs.
Überwiegend Frauen befreien die Gleise von Unrat und reinigen das Schotterbett.
Alles ist reine Handarbeit.

#146
s926 Bago YC629 697

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Die Signalbrücke mit den Einfahrsignalen auf der Nordseite.

#147
s927 Bago YC629 6996

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Und die Ausfahrsignale.
Beide Signale zeigen “Fahrt Frei” an
Die rechten beiden Gleise sind die Hauptstrecke nach Mandalay.
Das linke Gleis führt nach Mottama, die Strecke auf der wir in der letzten Woche unterwegs waren.
Wenig später wird hier auch ein Expresszug nach Mottama mit DF.1331 durchfahren.

#148
s928 Bago YC629 7022

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Kommentar
[MENTION=7]Kay[/MENTION] danke für die viele Lob.
Aber das ist doch nur ein normaler Expresszug mit einer modernen chinesischen Diesellok.
Da würde ich doch lieber die Dampflok nehmen.
Ich habe auch noch Bilder mit mehr Tele (= mehr Nebel) oder in der selben Position.

Nachdem wir alle Signale mit Blickrichtung Süden fotografiert haben,
wollen wir mit steigenden Sonnenstand die Aktion mit Blickrichtung Norden wiederholen.
Dafür muss die Lok gedreht werden.
Wir fahren ins Bahnbetriebswerk.


Hier erwartet uns dieser winschnittige Triebwagen in „TEE“-Lackierung.
Light Rail Bus LRBE.66 mit gummibereifter Antriebsachse

#149
s931 Bago LRBE66 7076

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Im Betriebswerk rangiert DF.1205.
Die Lok wurde von Alsthom ca. 1958 geliefert.
Sie ist also rund 60 Jahre im Einsatz!

#150
s932 Bago DF1205 7086

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Dann ist unsere Lok auf der Drehscheibe.
Auch hier wird die Lok CO2-neutral mit Muskelkraft gedreht.
Da hier die Dampfloks stationiert sind, geschieht das öfter.
Es musste kein Baum gefällt werden und auch die Busfahrer brauchen beim Drehen nicht zu helfen.

#151
s937 Bago YC629 7151

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Der Lokschuppen von Bago.
Links steht YD964. Wir hatten die Lok am ersten Tag im Einsatz.
DF.1205 zieht unsere YC629 und daneben steht die DF.1232

#152
s939 Bago YD964 DF1205 DF1232 7177

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Hier sind alle drei Dampfloks auf einen Bild vereint
YD967, YD964 (etwas versteckt im Schuppen) und YC629.

#153
s939 Bago YD964 YC629 7179

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Des weiteren waren im Bw noch 4 japanische Triebwagen und einige Dampflokreste (z.B. Rahmen von YB501) zu finden.
 
Kommentar
[MENTION=7]Kay[/MENTION] danke für die viele Lob.
Aber das ist doch nur ein normaler Expresszug mit einer modernen chinesischen Diesellok..

Vielleicht gerade deswegen.
Da würde ich doch lieber die Dampflok nehmen. .

Du bist Eisenbahner - mir gefällt das Foto - nichts gestellt, so richtig aus dem Leben von ganz weit weg !

Ich habe auch noch Bilder mit mehr Tele (= mehr Nebel) oder in der selben Position.

Warum nicht ?

Dieses für Dich wohl eher alltägliche Bild gibt mir mehr Spannung als viele " Postkartenbilder ".
Das Gefühl ist mehr mittendrin - als bei den anderen als Zuschauer außen vor - ist schwierig zu beschreiben .
 
Kommentar
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