Schwarz-weiß in EBV oder Kamera ?

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uv52

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Ich habe folgendes Anliegen: Ist es ratsamer Color-Dateien in IrfanView oder PaintNet in SW-Dateien umzuwandeln und weiterzubearbeiten ODER direkt bei der Aufnahme SW-Dateien zu erstellen und dann nachbearbeiten.
Wer hat Erfahrung und kann mir sagen, wo mehr rauszuholen ist.
 
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du erstellst beim fotografieren keine s/w-bilder, auch wenn es so aussieht... du machst immer ein farbbild, das dann kameraintern in s/w umgewandelt wird... das NEF ist immer noch farbig...
wenn dir diese umwandlung ausreicht, ist es ja ok... ich persönlich mache das bei jedem bild lieber selbst...
 
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aha,so hatte ich mir das auch gedacht,denn entsprechend sehen die SW-Bilder direkt aus der Kamera auch aus. Also nachträgliche Bildbearbeitung.(So wie früher:Fotografieren,bearbeiten,anschauen)Danke erstmal.
 
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Prinzipiell hat Woici völlig recht. Aber... Ich weiss ja nicht, mit welcher Kamera Du arbeitest, aber D1X und D2Xs haben beide einen b/w Modus, der, wenn Du die Bilder als TIFF speicherst, hervorragende Ergebnisse - direkt in b/w - liefert.

Auch wenn mich jetzt vielleicht einige treten werden, aber ich kann das nur empfehlen. Wer's nicht glauben mag, guckt in meine Galerie.
 
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Ich arbeite leider nicht mit so einem Profigerät,dann wäre es sicher ein guter Tipp. Ich benutze für Portraits und Allgemeinfotografie die D40x,welche auch eine interne SW Einstellung besitzt,scheinbar die Qualität Deiner Kamera aber nicht erreicht.
 
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Ich kenne zwar die D40x nicht aus eigener Erfahrung, aber Du könntest ja mal versuchen, den b/w-Modus über die Individualeinstellungen zu optimieren - z.B. durch leichte Anhebung des Kontrastes und Verringerung der LW um ca. 0.3.

Kann die D40x TIFFs speichern? Falls ja, hast Du quasi keinen Unterschied zu einem NEF.
 
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Habe eben nachgeschaut:Über eine TIFF Speicherung bisher bei D40x nichts gefunden. RAW und JPC. Werde mal testen, ob im b/w Modus der Kontrast zu steuern ist.
 
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Habe eben nachgeschaut:Über eine TIFF Speicherung bisher bei D40x nichts gefunden. RAW und JPC. Werde mal testen, ob im b/w Modus der Kontrast zu steuern ist.

die d40 kann kein tiff speichern... du brauchst also nicht weiter zu suchen
die einstellungen die du machst, betreffen aber immer nur das jpg-bild, nicht das nef...
 
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Kontraststeuerung ist im s/w Modus für jpg-bilder möglich. Das NEF bleibt farbig.
Wäre nicht das Problem, wenn es um schnell zu erstellende SW-Ausdrucke geht. Für hochwertige Arbeiten kann ich die NEF Dateien nachbearbeiten, wozu ich halt noch die entsprechende Software anschaffen müßte.
OK; ich danke Euch. Habt mir beide geholfen. Mache jetzt Tests. Wenn`s nicht ausreicht,werde ich halt die NEFs nutzen müssen.
Allerdings lassen sich die jpc-Dateien in meiner EBV auch nachbearbeiten, mal sehen wie die Qualität sich entwickelt.
 
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Ich verwende bei der SW-Umwandlung recht gerne den Effekt von Farbfiltern.
Das funktioniert natürlich nur, wenn ich nicht sofort in der Kamera nach SW konvertiere.

Walter
 
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Auch eine interessante Möglichkeit der Nachbearbeitung. Damit lassen sich sicher interessante Effekte im SW-Bild erzielen. Etwa leichte Tonung, Dramatisierung der Kontraste oder ähnliches. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
 
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Farbfilter bei der SW-Konvertierung betonen bestimmte Kontraste.
Eine Tonung kann im Anschluß daran durchgeführt werden.
 
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Also entweder b/w-Bilder direkt aus der Kamera: b/w Einstellung wählen, Tonwertkorrektur, LW-Korrektur, Farbtonkorrektur.

Oder per Bildbearbeitung für JPC/NEFF: Farbdichtekorrektur, eventuell LW-Korrektur, Tonung. - So ließe sich dann nachträglich jede Farbdatei zu b/w umwandeln.

Denke, das wirds bringen.

Vielleicht gibts mal Ansichten.

Danke und Gruß

Uli
 
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Hallo,

klar gibt es alle möglichen Wege, zu SW Bildern zu kommen.

Um an tonwertreiche SW Bilder zu kommen, die nicht nur einfach unbunt sein sollen, sollte man die kamerainterne SW Konvertierung meiden.
Auch einfache Umwandlungsfunktionen diverser Softwarprogrammen wie Entsättigung, "in Grauwerte konvertieren" etc. taugen nicht viel.
Mit ein wenig Kenntnis der Materie kommt man mit Werkzeugen wie dem Kanalmixer zu hervorragenden Ergebnissen.

Mit weniger Aufwand bei gleichzeitig ebenfalls guten Ergebnisse kann man mit diversen Filtern zum Ziel kommen.

In dem noch aktuellen c't Sonderheft "Digitale Fotografie" (http://www.heise.de/kiosk/special/ct/08/01/) wird sehr ausgiebig auf das Thema eingegangen.

Um noch weiter in die Materie einzusteigen, eignen sich Fachbücher ganz gut. Wenn es auch um den hochwertigen Ausdruck solcher Werke geht, kann man sich einmal die Zeitschrift Fineartprinter ansehen. Dort erhebt man das Ganze dann schon fast zu einer Kunstform - ganz im Sinne eines Ansel Adams.

vg, stefan

P.S.: So etwas
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Adams_The_Tetons_and_the_Snake_River.jpg
kommt (leider?) noch nicht automatisch aus der Kamera.
 
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Hallo,

danke, ja Du hast es erkannt.
Genau darum geht es, um diese b/w Bilder, die nicht als "Polaroid" aus der Kamera kommen, sondern durch "handwerkliche" Techniken zu einer Aussage führen oder zu einem einzigartigen Bild.
Ich freue mich über die Hinweise und darüber, daß auch die digitale b/w Fotografie solche Möglichkeiten beinhaltet.

Gruß

Uli
 
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die Möglichkeiten, die man im digitalen Bereich im Bezug auf SW hat, sind tatsächlich einfach Klasse - mit einer Ausnahme: den "analogen Touch" wirst Du u.U. vermissen. Digitalbilder kommen (zuerst einmal) immer sehr "glatt", nahezu perfekt daher. Es gibt zwar auch dafür spezielle Programme/Filter/Techniken. Die taugen auch durchaus etwas - aber so ganz bekommt man es halt doch (noch?) nicht in den Griff.
Bestes Beispiel ist das Korn einer analogen Aufnahme - in der People Fotografie, speziell in der erotischen, kann das sehr stimmungsvoll sein. Das Rauschen einer digitalen wird zwar oft damit verglichen, hat aber schlichtweg eine andere Wirkung, die zumindest ich einfach als "Fehler" wahrnehme.

In der Landschaftsfotografie stört mich das alles allerdings nicht - hier will ich kein Korn, sondern hauptsächlich eine Linearisierung/Herausarbeitung der Grauwerte bei maximalem Tonwertumfang und ebensolcher Schärfe. Soviele Hände hat man gar nicht, um das alles so in der analogen Technik abzuwedeln

Und mit den modernen Pigmenttinten und archivfesten Papieren kann man mittlerweile das alles auch erstklassig zu Papier bringen. Und zwar mit Haltbarkeiten, von denen man im analogen Bereich nur träumen kann.

Leichter, im Sinne von Aufwand/Knowledge, ist es heute aber nicht - nur die Art der zu lösenden Probleme hat sich verschoben.

Ich für meinen Teil möchte meinen PC-Arbeitsplatz nicht mehr mit der Dunkelkammer tauschen

vg, stefan
 
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hier mal wieder das einfache: kommt ganz darauf an...
bei iso 100 und optimalen lichtverhältnissen magst du mit dem "glatt" recht haben, aber das ist natürlich nicht immer so.
an diesem bild ist ausser zuschnitt und einer umwandlung in s/w nichts gemacht... ich persönlich vermisse da keinen "analogen touch", wenn es digital so rauskommt...

 
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Ok-das leuchtet mir alles ein. Individuelle Vorlieben spielen auch eine Rolle.

Sicher ist auch, die digitale Arbeit ist angenehmer, ohne Frage, ich vermisse keine Analog-Zeiten.

Finde übrigens woici`s Bild Klasse, besonders da hier die Aussage von keiner Farbe abgelenkt wird.
 
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Hi,

hier mal wieder das einfache: kommt ganz darauf an...


klar -aber dieser Satz paßt ja sowieso immer.

Ich will/brauche bei meinen Bildern, inkl. der von mir o.g. erotischen SW Bildern in den allermeisten Fällen auch keinen "analogen" Touch.

Bei einigen wenigen Motiven aber eben doch - und das geht dann nicht. Nur das wollte ich zum Ausdruck bringen.

Für jemandem, der von analog kommt, wie anscheinend der TE, kann so eine Info evtl. ganz hilfreich sein - bevor er am Ende enttäuscht ist.

vg, stefan
 
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Also, ich komme von analog und experimentiere seit wenigen Monaten digital. Habe auch im color Portrait Bereich ganz nette Ergebnisse erzielt.- Ist aber nicht meine Welt.
Will wieder b/w arbeiten und bemühe mich von Anfang an die richtige Arbeitslinie zu
finden, um auch auf super Ergebnisse zu kommen. Da es hier im Forum Spezialisten gibt,
die aus Erfahrung schöpfen, ist mir das angenehm. Bücher kann ich immer noch lesen.
Wichtig wird mir in nächster Zeit erstmal die Umsetzung "meiner" digital b/w Bilder sein.
 
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