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Der Lotsenschoner No. 5 Elbe (Baujahr 1883) in Hamburg. Nach einer Kollision vor Stadersand war er 2019 gesunken. Nach der Bergung wurde der beschädigte Schiffsrumpf repariert. Seit 2021 liegt das Schiff am Bremer Kai in Hamburg und wird von den Mitgliedern des Fördervereins „Freunde des Lotsenschoners No. 5 Elbe“ wieder instandgesetzt. Ziel des Vereines ist es, das Schiff als fahrtüchtiges Kulturdenkmal zu erhalten.
Die FUGRO PIONEER lag eine geraume Zeit hinter uns im B-Becken des Überseehafens Rostock...
...wo sie für ihren derzeitigen Job vorbereitet wurde: Geophysikalische Untersuchungen für den künftigen Offshore-Windpark Gennaker nördlich vom Darsser Ort.
Seenotrettungskreuzer Fritz Behrens (Baujahr 1981). Bis 1994 war er in Büsum stationiert, danach auf der Greifswalder Oie. Im Sommer 2009 wurde die Fritz Behrens ausgemustert, ab April 2012 fuhr sie unter britischer Flagge mit Heimathafen Southampton. Später verrottete sie jahrelang im Duisburger Hafen und wurde schließlich im Dezember 2025 zur Verschrottung in die Niederlande gebracht. Das Foto zeigt die Fritz Behrens beim Hamburger Hafengeburtstag im Mai 2014.
Das Bild mit der Fritz Behrens vor diesen vier Kräne mit diesem unwarscheinlich schönen Farbkontrast ist absolut einmalig.
Minutenlang schaute ich dieses Bild an.
Bin begeistert!
Metamorphose ist ein Phänomen, das man meist mit dem Tierreich in Verbindung bringt.
Doch manchmal findet eine Metamorphose auch im Schiffbau statt. Ein Beispiel dafür ist
diese weiße, noch unbenannte Luxusyacht mit einem etwas ungewöhnlichen Design.
Ursprünglich war dieses Schiff das eher hässliche Offshore-Versorgungsschiff L SYMPHONY,
das innerhalb von 19 Monaten in Bremerhaven zu einer Yacht umgebaut wurde.
Im Bremer Neustädterhafen wurde der Umbau von einem schwimmdockähnlichen Ponton
erstmalig zu Wasser gelassen und von dort wieder nach Bremerhaven zur Endausrüstung
geschleppt.
Haikutter Gefion (Baujahr 1932) auf der Kieler Förde. Viele Jahre unternahm die Gefion von Laboe aus Fahrten. Nun gibt es sie nicht mehr. Nach dem Verkauf und einem Werftaufenthalt in Rødbyhavn (Dänemark) lief sie im Juli 2025 wegen eines Maschinenausfalls auf den Wellenbrecher eines Kais. Dabei brach der Rumpf, die Gefion lief voll Wasser. Verletzte gab es nicht. Das Wrack wurde eine Woche später mit einem Bagger auseinandergenommen und entfernt.
Alle 5 Jahre müssen wir, d.h. weltweit ALLE Berufs-Seeleute nach STCW* einen Auffrischungskurs in Seenot-Überlebens-, Feuerlösch- und Rettungsboots-Techniken absolvieren, was bei mir gerade einmal wieder dran war. Neben jeder Menge Theorie werden auch etliche praktische Übungen durchgeführt. Im AFZ Rostock muss man z.B. im Eintauchanzug** in der Warnow herumplanschen und in eine Rettungsinsel klettern oder mit Atemschutzgerät im Brandcontainer Personen bergen und verschiedene Arten von Feuer löschen. Auch Rettungsboote zu Wasser lassen, eine Person bzw. einen Dummy aus dem Wasser bergen und das Rettungsboot sicher wieder aufnehmen gehört zum praktischen Übungsprogramm, weil dabei immer wieder Fehler passieren bzw. bei den regulären Drills an Bord auch Unfälle passieren.
Die Übung mit dem links im Bild sichtbaren Freifallboot ist übrigens nicht mehr standardmässiger Bestandteil des Trainings, wie es vor ein paar Jahren noch üblich war. Es hat wohl zu viele Unfälle gegeben und Freifallboote sind inzwischen nicht mehr das Nonplusultra der Rettungsboote, da inzwischen neuere bzw. weiterentwickelte Rettungsmittel zur Verfügung stehen.
* STCW - "Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers" ist ein internationales Abkommen der IMO, das verbindliche Mindeststandards für Ausbildung, Zertifizierung und Wachdienst von Seeleuten festlegt (s. WIKIPEDIA)
** Eintauchanzug - besser bekannt als Überlebensanzug, so darf er aber offiziell nicht mehr genannt werden (vermutlich weil sich jemand beschwert hat, der damit nicht überlebt hat )